WIEN DAS Österreichische Post AG - RM GZ 17A0411152K - unabhängig Ausgabe 08/2026 23 Bezirke Biogärtner Karl Ploberger: „So wird Ihr Garten wieder fit“ Da helfen zehn Vorzeigetipps vom Experten ganz besonders. S. 28 Schloss Schönbrunn Oster- & Frühlingsmarkt als besonderes Erlebnis S. 8 Dubai-Tourismus liegt lahm S. 12 Schönbrunn Von Chamäleon bis Panda Inventur im Tierpark S. 27 © Imperial Markets Foto beigestellt © screenshot flightrader24.com © Daniel Zupanc Pollenjahr 2026 Startete abrupt, bleibt wohl pollenreich S. 25 © ÖPID/Johannes M. Bouchal
DAS WIEN AKTUELL 2 Der Krieg im Iran hat alles in den Hintergrund treten lassen. Sogar den parallel stattfindenden Krieg in der Ukraine. Beide militärischen Auseinandersetzungen haben aber massive Auswirkungen auf Österreich. Bereits wenige Tage nach dem ersten Schuss sind die Preise an den Tankstellen gestiegen – und das obwohl der heute verkaufte Sprit lange vor den aktuellen Ereignissen eingelagert wurde. Das ist dreiste Abzocke, der die Bundesregierung eigentlich einen Riegel vorschieben könnte. Etwa mit einem amtlich verordneten Spritpreisdeckel. Zumindest für dem Zeitraum in dem die Versorgungslage mit Treibstoffen prekär ist. Denn die Lager der Ölkonzerne sind gut gefüllt. Und zwar mit billigem, vor der Krise gekauftem, Sprit. Auf diese Idee ist aber offenbar noch niemand gekommen. Aktuell steigt der Ölpreis natürlich. Findet der eine Krieg doch im Zentrum der Erdölindustrie statt. Zudem beschießt der Iran die empfindliche Öl-Infrastruktur der Golfstaaten und hat bereits Raffinerien und Tanklager getroffen. Die Hauptroute für Öltransporte, die Straße von Hormus, ist gesperrt. Damit sind die Versorgungsrouten für Asien und Europa gekappt. Für diese Entwicklung kann Österreich nichts. Sehr wohl aber dafür, dass wir freiwillig auf russisches Öl und Erdgas verzichten, weil wir uns, anders als Ungarn, einbilden die mehr oder weniger sinnlosen EU-Sanktionen mittragen zu müssen. Wir haben uns also freiwillig in ein Knie geschossen. Das zweite Knie hat jetzt der Iran getroffen. Keine rosigen Aussichten. Sprit wird in den kommenden Wochen und Monaten wohl empfindlich teuer werden. Das werden wir nicht nur an den Tankstellen merken, sondern auch überall sonst. Findet der gesamte kleinteilige Warenverkehr doch mittels LKW statt. Mit anderen Worten: Auch die Butter, das Fleisch und das Brot, das mit dem Lastwagen in den Supermarkt geliefert wird, wird teurer. Damit können wir uns von der derzeit zaghaft sinkenden Inflation verabschieden. Die Preise werden explodieren, sollte dieser Krieg im Nahen Osten länger als ein paar Wochen dauern – und/ oder die Ölinfrastruktur der Golfanrainerstaaten massiv und nachhaltig beschädigt wird. Zumindest gibt Österreich sechs Milliarden Euro für einen Raketenschutzschirm aus, der angeblich zwar die dicken Dinger abfangen kann, aber gegen die derzeit auf allen Kriegsschauplätzen massenhaft eingesetzten Billigdrohen wirkungslos ist. Diese wird wohl einer der fünf österreichischen Militär-Satelliten entdecken können, die wir bis 2027 ins All schießen wollen, bekämpfen können wir sie aber auch dann nicht. Was wir, beziehungsweise unser Heer, auch nicht können ist Staatsbürger aus der Krisenregion in Nah-Ost auszufliegen. Aktuell hat das Bundesheer nur noch zwei Hercules-Maschinen zur Verfügung. Eine davon ist gerade zur Wartung in Portugal. Die zweite fällt aus technischen Gründen aus. Die zuletzt noch verbliebene dritte Hercules war im Herbst außer Dienst gestellt worden. Der Vertrag für den Kauf von vier neuen Transportmaschinen des Typs C-390 Embraer wurde 2024 abgeschlossen. Der erste Flieger kommt jedoch erst 2028 nach Österreich. Doch so lange werden die in den Golfstaaten gestrandeten Österreicher wohl nicht warten können oder wollen. Noch 2020 waren unsere Hercules Maschinen mit passiven Sensoren zur Detektion von radar-, infrarot- und laser-gesteuerten Lenkwaffen ausgestattet worden. Auch hat man damals Täuschkörper – sogenannte „Flares“ – eingebaut, die ausgestoßen werden können, um einen möglichst großen Selbstschutz sicherzustellen. Daher ist es sicherer, Militärmaschinen für Evakuierungen zu verwenden, als zivile Flugzeuge. Durch die 2020 getätigten Modernisierungen sind Fachleute davon ausgegangen, einen weiteren Flugbetrieb bis 2030 gewährleisten zu können. Offenbar eine Fehleinschätzung. Zusammenfassend kommen unschöne Zeiten auf uns zu. Militärisch haben die Iraner mittelfristig keine Chance. Sie können vereinzelt erfolgreiche Nadelstiche setzen, sie können ihren Feinden vereinzelt auch blutige Verluste zufügen, aber sie können nicht „gewinnen“. Problem ist aber – die USA und Israel können auch nicht „gewinnen“, da dafür letztendlich der Einsatz von Bodentruppen notwendig wäre. Und das wäre wiederum ziemlich wahnsinnig. Außer – man rechnet bereits fix mit einem Bürgerkrieg. Dann würde die Sache, wieder ganz anders aussehen. Julia Lessacher wurde von Bürgermeister Michael Ludwig als neue Bezirksvorsteherin des 6. Bezirks Mariahilf angelobt. Sie folgt Markus Rumelhart, der das Amt elf Jahre innehatte und aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist. Lessacher bringt jahrzehntelange Erfahrung in der Bezirkspolitik mit: Seit 2005 ist sie Bezirksrätin, seit 2020 stellvertretende Bezirksvorsteherin und Vorsitzende der Bezirksvertretung sowie der Kommission für Planung, Entwicklung und Gestaltung. „Mit Julia Lessacher übernimmt eine erfahrene Bezirksvertreterin die Leitung von Mariahilf, die ihren Bezirk seit vielen Jahren kennt und die Anliegen der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Wien lebt von lebendigen Grätzeln und engagierten Bezirken – in Mariahilf wird sich diese Stärke unter ihrer Führung fortsetzen. Dem scheidenden Bezirksvorsteher Markus Rumelhart danke ich herzlich für seinen langjährigen persönlichen Einsatz und die zahlreichen positiven Impulse für den Bezirk. Für ihre neue Aufgabe wünsche ich Julia Lessacher und ihrem Team viel Erfolg!“, so Bürgermeister Michael Ludwig. Geschätzte Leser! Liebe Leserinnen! EDITORIAL von Heinz Knapp IMPRESSUM: Herausgeber/Chefredaktion/Verleger/Inhaber: Heinz Knapp, h.knapp@das-wien.at UID: ATU 63468713, redaktion@das-wien.at Lektorat: Alfred Eichhorn Grafik: Daniel Knapp, daniel.knapp@das-wien.at; Druck: Mafra Print, 15000 Praha; Vertrieb: Österreichische Post AG, Haidingergasse 1, 1030 Wien; Straßen- und Geschäftsverteilung - Wiener Stadtgebiet Verlagsadresse/Rechnungswesen/Grafik/Produktion: Die Agentur - Unabhängige Wochenzeitung, Heinz Knapp, Chorturmblick 1, 9061 Klagenfurt, www.das-wien.at Offenlegung gem. § 25 MedienG: Online unter www.das-wien.at Bei bezahlten Anzeigen, PR-Artikeln und namentlich gekennzeichneten Berichten liegt die inhaltliche Verantwortung beim Auftraggeber. Alle Berichte beziehen sich auf Stand 13.03.2026, 10:00 Uhr Julia Lessacher neue Bezirksvorsteherin von Mariahilf © Stadt Wien/Christian Jobst
DAS WIEN AKTUELL 3 Es ist soweit! Die Landstraßer Hauptstraße wird endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt und – auf Grundlage einer Bürgerbefragung – etappenweise in einen begrünten und verkehrsberuhigten Boulevard verwandelt. Auf dem lässt es sich künftig komfortabel flanieren und radeln. Los geht es im ersten über 700 m langen Bauabschnitt zwischen Juchgasse und Schlachthausgasse, wo bis Sommer 2027 baulich getrennte, beidseitige Ein-Richtungs-Radwege errichtet und insgesamt fast 6.000 m² entsiegelt werden. „Im Rahmen unserer ‚Raus aus dem Asphalt‘- Offensive haben wir in den letzten Jahren überall in der Stadt Plätze und Straßen entsiegelt und begrünt – über 340 Projekte haben wir umgesetzt, dazu kommen mehr als 100 km neue, sichere Radweg, die wir im Zuge unserer Radwegoffensive allein im Hauptradwegenetz errichtet haben. Ich freue mich sehr, dass wir jetzt auch in der Landstraßer Hauptstraße mit dem umfassenden Transformationsprozess starten, wo wir beide Offensiven auf bestmögliche Weise verbinden: Sage und schreibe 5.700 m² werden entsiegelt, davon 1.200 m² neue Grünflächen geschaffen mit über 70 Beeten, 28 neue Bäume und fünf Hochstammsträucher gepflanzt und auf 700 m moderne Radwege errichtet. Damit machen wir die Lebensader durch den 3. Bezirk moderner lebenswerter und klimafit!“, freut sich Planungs- und Mobilitätsstadträtin Ulli Sima, die gemeinsam mit Bezirksvorsteher Erich Hohenberger und Neos-Wien Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten gab. Nach der Fertigstellung des 1. Bauteils sind zwei Begegnungszonen für mehr Lebensqualität im Grätzl in Planung – mit zusätzlichen Bäumen und Sträuchern, Verbesserungen für das Zu-Fuß-Gehen und mehr Sitzgelegenheiten. Bezirksvorsteher Erich Hohenberger freut sich über den Baustart: „Bei der Bürger-Befragung standen Verkehrsberuhigung, sichere Radverbindungen, Begrünung und Abkühlung ganz oben auf der Wunschliste. Viele legen zudem großen Wert auf eine Aufwertung des öffentlichen Raums – mit mehr Platz zum Gehen, attraktiven Sitzmöglichkeiten und erhöhter Verkehrssicherheit für alle. Gleichzeitig bleibt die Durchfahrt für den öffentlichen Verkehr und den motorisierten Individualverkehr gewährleistet, und die Erhaltung der Zuliefermöglichkeiten sorgt dafür, dass die Geschäftsstraße weiterhin gut funktioniert. Dass wir nun mit der Umsetzung des ersten Bauabschnitts starten können, erfüllt mich mit großer Freude.“ „Lange wurde über die Verkehrsorganisation auf der Landstraßer Hauptstraße diskutiert. Nach einem offenen Bürgerbeteiligungsprozess setzen wir nun um. Mit mehr Platz und Sicherheit für Fuß- und Radverkehr sowie mehr Aufenthaltsqualität und Begrünung führen wir diese wichtige Einkaufsstraße in die klimafitte Zukunft. Das bringt auch neue Impulse für die Geschäftstreibenden. Denn wo man gerne unterwegs ist, kauft man lieber ein“, betont Neos Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner. Landstraßer Hauptstraße wird fit für die Zukunft Die Landstraßer Hauptstraße zählt zu den wichtigsten Geschäfts- und Verkehrsachsen des 3. Bezirks. Sie verbindet zentrale Grätzl-Plätze miteinander, zahlreiche Geschäfte, Betriebe und Gastronomie sind hier angesiedelt, täglich sind hier tausende Menschen unterwegs – viel davon zu Fuß oder mit dem Rad. Mit der nun startenden Neugestaltung wird die Straße fit für die Zukunft gemacht: Mehr Begrünung, neue Bäume und Abkühlungsmaßnahmen verbessern das Mikroklima, baulich getrennte Radwege erhöhen die Verkehrssicherheit und attraktiv gestaltete Aufenthaltsbereiche schaffen zusätzliche Lebensqualität. Neugestaltung basiert auf Wünschen der Anrainer Die Umgestaltung der Landstraßer Hauptstraße erfolgt unter intensiver Einbindung der Bevölkerung. Anrainerinnen und Anreinner hatten online, bei Informationsveranstaltungen und Infoständen die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen – mit großem Erfolg: Rund 15.000 Vorschläge und Anregungen wurden im Rahmen des Beteiligungsprozesses gesammelt. Ganz oben auf der Wunschliste bei der Bürgerbefragung standen Verkehrsberuhigung, sichere Radverbindungen, Begrünung und Abkühlung. Ebenso wichtig war vielen eine Aufwertung des öffentlichen Raums – mit mehr Platz für Fußgänger, zusätzlichen Sitzgelegenheiten, Vorrang für klimafreundliche Mobilität und höherer Verkehrssicherheit für alle. Gleichzeitig soll die Durchfahrt für den öffentlichen Verkehr und für Kfz möglich bleiben, genauso wie die Erhaltung der Zuliefermöglichkeiten weiterhin eine funktionierende Geschäftsstraße gewährleisten wird. Raus aus dem Asphalt: Rekordbilanz Die Raus aus dem Asphalt- Offensive brachte bislang 344 Projekten in allen 23 Bezirken, 3.316 Bäume wurden allein im Straßenraum gepflanzt, über 2.740 Sitzmöglichkeiten errichtet und knapp 2.000 Quadratmeter Wasserspiel geschaffen. Mit der historischen Begrünungsoffensive Wiens erfahren die Grätzl eine massive Verbesserung des Mikroklimas und damit eine Aufwertung der Lebensqualität. Alle Projekte gibt es auf der interaktiven Wien-Karte zum Entdecken www.wienwirdwow.at Baustart für klima Transformation in der Landstraßer Hauptstraße! 1. Bauabschnitt bringt auf 700 m sichere, komfortable Radwege; 5.700 m2 Entsiegelung, 1.200 m² neue Grünflächen & 28 neue Bäume. Radbeauftragter Martin Blum, NEOS Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner, Planungs- und Mobilitätsstadträtin Ulli Sima und Bezirksvorsteher Erich Hohenberger © Stadt Wien/Christiasn Fürthner
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DAS WIEN AKTUELL 6 Zeckensammeln für Forschung Mit dem wärmeren Wetter erwachen die Zecken aus ihrer Winterruhe. Wer in der Natur unterwegs ist, sollte daher besonders aufmerksam sein. Entdeckt man eine Zecke an sich oder seinem Haustier, kann man diese zur Analyse an die AGES schicken. Immer mehr Menschen beteiligen sich am nationalen Zeckenüberwachungsprogramm: Die Zahl der eingesandten Zecken hat sich im Vorjahr auf mehr als 8.000 versechsfacht. Darunter waren auch neun eingeschleppte tropische Riesenzecken, teilt die AGES mit. Zahl der Arbeitslosen steigt weiter Im Februar ist die Zahl der Arbeitslosen erneut gestiegen. Rund 436.000 Personen waren ohne Job oder in Schulung. Das sind um 1,4 Prozent mehr als im Februar 2025. Der Anstieg fiel damit etwas geringer aus als zuletzt. AMS-Chef Johannes Kopf ortet jedoch erste Entspannungssignale: In Oberösterreich und Kärnten sinkt die Arbeitslosigkeit, gleichzeitig nimmt der Zugang zu offenen Stellen wieder zu. Das seien erste Anzeichen einer möglichen wirtschaftlichen Erholung. Impfen in Apotheken soll kommen Die Regierung will ab dem kommenden Jahr, das Impfen in Apotheken ermöglichen. Damit erfülle man einen großen Wunsch der Bevölkerung, sagte Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ). Noch heuer soll ein Angebot beschlossen werden, das niederschwellige Impfungen in Apotheken erlaubt. In den kommenden Wochen beginnen dazu Gespräche mit den Systempartnern, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Ziel ist eine höhere Impfquote. Ca. 1,8 Millionen Alkoholkontrollen Die Bundespolizei führte im Vorjahr 1.868.304 Alkoholkontrollen durch. Dabei gab es 28.428 Anzeigen wegen Alkohols am Steuer sowie 8.555 Anzeigen wegen Fahrens unter Drogeneinfluss, so das Innenministerium. Die meisten Anzeigen wegen Alkohol am Steuer gab es in Oberösterreich (4.887), gefolgt von Niederösterreich (4.789) und der Steiermark (4.572). Anzeigen wegen Drogeneinfluss wurden am häufigsten in Wien (2.341) registriert, gefolgt von Oberösterreich (1,582) und Niederösterreich (1.510). Modernisierungsoffensive von Wiener Linien sind gestartet Ab diesem Monat beginnen die Wiener Linien mit ihrem Modernisierungsprogramm „Netz erst recht!“. Der Schwerpunkt liegt auf großflächigen Sanierungen von Gleisen und Weichen bei den Straßenbahnen. Heuer werden in Wien 12,5 Kilometer Straßenbahngleise erneuert und 33 neue Weichen eingebaut. Auch im insgesamt 83 Kilometer langen U-Bahn-Netz sind Gleisarbeiten nötig. Während der Osterferien wird unter anderem an der UBahn-Linie U6 gearbeitet. Straßenlärm belastet das Herz Selbst mäßiger Straßenlärm kann sich bereits nach einer einzigen Nacht negativ auf Herz und Kreislauf auswirken. Zu den Folgen zählen ein schnellerer Herzschlag und eine verringerte Elastizität der Blutgefäße, berichten deutsche Forscher im Fachmagazin Cardiovascular Research. Die Studienautoren plädieren daher für konsequenten Lärmschutz, etwa durch Tempo30-Zonen. Jede Reduktion von Dezibel bedeute weniger Stress für die Gefäße. Mehr Menschen mit Adipositas In Österreich leben rund 4,2 Millionen Menschen ab 15 Jahren mit Übergewicht oder Adipositas. Anlässlich des Welt-AdipositasTages fordern Expertinnen und Experten Eltern auf, frühzeitig gegenzusteuern. Rund 70.000 Kinder und Jugendliche sind betroffen. Aus Angst, ihre Kinder zu verletzen, dürften Eltern nicht wegsehen, betont AdipositasExperte Daniel Weghuber. Hilfe könne vielfältig sein, etwa durch therapeutische Angebote. Grippewelle 2025/26 zu Ende Die Grippewelle 2025/26 ist beendet. In den vergangenen Wochen sei ein kontinuierlich rückläufiger Trend zu beobachten gewesen, der schließlich unter das epidemische Niveau gefallen ist, teilte das Nationale Influenza-Zentrum Österreich mit. Die Saison begann rund vier Wochen früher als üblich und war von einer neuen Virusvariante geprägt. Dominant war der Influenza-Subtyp H3N2, die Intensität der Grippewelle lag insgesamt im mittleren Bereich. © Johannes Zinner KI generiert
DAS WIEN AKTUELL 7 Arbeitnehmerveranlagung 2025 Ziel der Arbeitnehmerveranlagung ist es, einen jährlichen Steuerausgleich zu schaffen, bei dem zu viel gezahlte Lohnsteuer zurückerstattet werden soll. Dies ist insbesondere relevant bei schwankenden Einkünften, Jobwechseln oder Teilzeitarbeitsverhältnissen. Im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung können individuelle Werbungskosten, Sonderausgaben und Freibeträge geltend gemacht werden bzw. besteht die Möglichkeit, zusätzliche Steuerabsetzbeträge (z. B. Familienbonus Plus) zu erhalten. Keine AN-Veranlagung ist möglich, wenn (auch) selbständige Einkünfte erzielt werden, in diesen Fällen muss eine Einkommensteuererklärung eingereicht werden. Formen der Arbeitnehmerveranlagung und Fristen Eine freiwillige Arbeitnehmerveranlagung kann rückwirkend bis zu fünf Jahre eingereicht werden, für 2025 kann die Erklärung somit bis 31.12.2030 eingereicht werden. Sinnvoll ist dies insbesondere dann, wenn während des Jahres Einkommensschwankungen oder eine nicht durchlaufende Lohnabrechnung gegeben ist (z. B. Eintritt/Austritt während des Jahres). Verpflichtend ist die Arbeitnehmerveranlagung dann zu erledigen, wenn beispielsweise während eines Jahres parallel mehrere lohnsteuerpflichtige Einkünfte gleichzeitig bezogen wurden, weiters auch dann, wenn die Voraussetzungen für steuerlichen Begünstigungen in 2025 nicht vorlagen, diese jedoch bei der laufenden Lohnverrechnung monatlich berücksichtigt wurden. Dies betrifft insbesondere den Alleinverdiener-/Alleinerzieherabsetzbetrag, das Pendlerpauschale oder auch den Familienbonus Plus. Die Einreichung der Steuererklärung hat in diesem Fall bis 30.06.2026 online zu erfolgen. Weiter ist auch noch die sogenannte antragslose Arbeitnehmerveranlagung vorgesehen. Von Amts wegen wird das Vorjahr nochmals durchgerechnet, eine allfällige Gutschrift wird automatisch erstellt und auf das im Steuerakt hinterlegte Bankkonto automatisch zurücküberwiesen. Diese Form der Veranlagung ist jedoch nur zulässig, wenn kein verpflichtender Grund für die Abgabe eine Arbeitnehmerveranlagung vorliegt (s. oben) bzw. wenn nicht bis 30.06. sowieso bereits ein Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung eingereicht wurde. Trotz antragsloser Veranlagung kann innerhalb von 5 Jahren freiwillig eine Arbeitnehmerveranlagung beantragt werden, um z.B. berufsbedingte Kosten zu berücksichtigen. Warum kommt es bei zwei oder mehreren Bezügen zumeist zu Lohnsteuernachzahlungen ? Jede bezugs- oder pensionsauszahlende Stelle berechnet die Lohnsteuer grundsätzlich nur für die von ihr ausbezahlten Bezüge oder Pensionen, d. h. unabhängig vom zweiten oder weiteren Dienstgeber. Insgesamt ergibt sich dadurch eine zu geringe Lohnsteuer. Bei der Arbeitnehmerveranlagung werden diese Bezüge so besteuert, als hätten Sie den Gesamtbetrag in Form eines Bezuges erhalten. Sie werden also jemandem gleichgestellt, der nur ein Dienstverhältnis hat, aber ebenso viel Gehalt oder Pension bezieht, wie Ihnen aus mehreren Bezügen zugeflossen ist. Wann muss eine Einkommensteuererklärung abgegeben werden? Wenn Sie neben lohnsteuerpflichtigen Einkünften andere Einkünfte (z. B. aus Werkverträgen oder freien Dienstverträgen, Einkünften aus Vermietung und Verpachtung) von insgesamt mehr als EUR 730,00 erhalten haben, müssen Sie eine Einkommensteuererklärung einreichen. Einkünfte stellt die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben dar. Endbesteuerte Kapitalerträge sind hier nicht einzurechnen. Bei Bezug ausländischer Pensionen oder ausländischer Kapitalerträge muss ebenfalls eine Steuererklärung eingereicht werden. Was können Sie in der Arbeitnehmerveranlagung geltend machen ? Absetzbeträge (verringern die Lohnsteuer) Alleinverdiener- und Alleinerzieherabsetzbetrag Unterhaltsabsetzbetrag Pendlerpauschale (falls nicht schon vom Arbeitgeber berücksichtigt) Mehrkindzuschlag (wird ausbezahlt) Sonderausgaben (verringern die Steuerbemessungsgrundlage) Werbungskosten (= berufsbedingte Ausgaben, diese verringern die Steuerbemessungsgrundlage) außergewöhnliche Belastungen (diese verringern die Steuerbemessungsgrundlage) Familienbonus Plus (verringert die Lohnsteuer) Was sind Werbungskosten ? Werbungskosten der Arbeitnehmer/innen sind Aufwendungen oder Ausgaben, die beruflich veranlasst sind. Sie stehen also in unmittelbarem Zusammenhang mit einer nichtselbständigen Tätigkeit. Die (anerkannten) Werbungskosten reduzieren die Steuerbemessungsgrundlage, Zuschüsse des Dienstgebers reduzieren die Absetzbarkeit (z. B. Zuschuss zu Fortbildungskosten). Prinzipiell müssen Werbungskosten durch entsprechende Nachweise (Rechnungen, Fahrtenbuch) belegt werden können. EUR 132,00 pro Jahr werden ohne Nachweis automatisch in der Lohnverrechnung berücksichtigt, d.h. die tatsächlichen Kosten müssen diesen Betrag übersteigen, um steuerwirksam zu sein. Werbungskosten können in jenem Jahr abgesetzt werden, in dem die Ausgabe erfolgt sind. Zu den Werbungskosten zählen beispielsweise PCs, Notebooks, Musikinstrumente etc. Bei Anschaffungskosten bis EUR 1.000,00 brutto sind diese Kosten in voller Höhe absetzbar, bei einem Kaufpreis von mehr als EUR 1.000,00 muss der Anschaffungswert auf die voraussichtliche Nutzungsdauer aufgeteilt werden. Bei PCs und Notebooks müssen im allgemeinem ein Privatanteil von 40 Prozent abgezogen werden, d. h. nur 60 % der Kosten werden anerkannt. PC, Bildschirm und Tastatur stellen dabei eine Einheit dar. Nähere Informationen zu der Absetzbarkeit einzelner Kosten bzw. zu den Absetzbeträgen, Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen finden Sie auf der homepage des BMF unter Themen-Steuern-Arbeitnehmerveranlagung: www.bmf.gv.at/themen/steuern/ arbeitnehmerveranlagung.html. Änderungen vorbehalten. Für den Inhalt kann keine Haftung übernommen werden. Mag. Peter Weitzel Steuerberater Foto beigestellt
DAS WIEN AKTUELL 8 Vom 25. März bis 19. April 2026 verwandelt sich der Ehrenhof des Schloss Schönbrunn in eine stimmungsvolle Frühlingswelt. Der Oster- & Frühlingsmarkt Schloss Schönbrunn verbindet Genuss und traditionelles Handwerk mit Unterhaltung und Freizeitaktivitäten in unverwechselbarem historischen Ambiente. Auf die Gäste wartet auch heuer wieder ein vielseitiges Angebot an kulinarischen Genüssen und traditionellem Kunsthandwerk, das an mehr als 80 Marktständen für passende Frühlingsmomente sorgt. „Wir freuen uns sehr, dass der Oster- und Frühlingsmarkt im Ehrenhof von Schloss Schönbrunn auch heuer wieder viele Menschen begeistern wird. Der Markt bietet ein unvergessliches Erlebnis: abwechslungsreiche Angebote der Standbetreiber, spannende Aktivitäten für Kinder und genussvolle Momente für die ganze Familie. So entsteht eine bunte Mischung, die Frühlingsfreude, Unterhaltung und gemeinsame Erlebnisse perfekt vereint. Wir freuen uns auf Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland“, betont Klaus Panholzer, Geschäftsführer der Schönbrunn Group. Neu ist, dass der Ostermarkt nach Ostern zum Frühlingsmarkt wird. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, den Markt nach Ostern länger offen zu halten. So können unsere Gäste den Oster- und Frühlingsmarkt noch länger und hoffentlich bei noch angenehmeren Temperaturen genießen”, erklärt Katrin Edtmeier vom Veranstalter Imperial Markets, „Danke der Schönbrunn Group, dass wir diesen Wunsch von vielen Gästen und Standbetreibenden erfüllen konnten.” Neben dem Termin gibt es auch am Markt selbst viel Neues zu entdecken. Die ganz besondere Atmosphäre im Ehrenhof beginnt bereits am Eingang, wo die Gäste von einem zwölf Meter hohen, dekorierten Osterportal in Osterei-Form empfangen werden. Das großflächig angelegte Marktareal lädt zum Flanieren im österlichen Ambiente ein. Die vielen „Genusswiesen”-Grünflächen bieten mit ihren Sitzgelegenheiten zudem den idealen Ort, um ein wenig Sonne zu tanken und die kulinarische Auswahl des Marktes in Ruhe zu genießen. Beinahe der gesamte Ehrenhof ist mit entzückenden Osterdekorationen und Blumenschmuck versehen, und in der Mitte des Marktes prangt ein drei Tonnen schweres, eindrucksvolles Osterei aus echten Blumen. Sowohl für die Blumendekorationen als auch für das Blumen-Osterei zeichnet auch in diesem Jahr das Gärtnereiunternehmen „Starkl” verantwortlich. Unter viel Aufwand und Liebe zum Handwerk wird so für die passende Atmosphäre gesorgt. Neben diesen einladenden Attraktionen sorgt aber auch eine Bandbreite an Attraktionen für jede Menge Spaß. Für die kleinen Gäste gibt es neben einem Strohlabyrinth, der Bastelhütte „Holzzirkus”, einer Rätselrallye und sogar der Möglichkeit für Kinderyoga auch tolle Fahrgeschäfte wie ein Karussell und eine Eisenbahn. „Zu bewährten Highlights wie dem Riesenrad und dem eigens für den Markt gestalteten Live-Musikprogramm gibt es heuer mit dem eigenen Minigolf und einem XXLSchach zwei neue Angebote”, lädt Katrin Edtmeier ein. Darüber hinaus bietet dieses Jahr erstmals auch das „LINDT Golden Easter” Areal goldige Momente für die ganze Familie. Hier lädt eine stimmungsvolle Kulisse mit liebevoll gestalteten Fotospots und funkelnden Details zum Verweilen ein, feine Genussmomente mit köstlicher LINDT Schokolade machen jeden Besuch zu etwas ganz Besonderem. Ob beim Stöbern durch das vielfältige Sortiment der Marktstände oder beim Entspannen in den frühlingshaften Ruhezonen – der Oster- & Frühlingsmarkt Schloss Schönbrunn ist der ideale Treffpunkt, um das Erwachen der Natur in der Stadt zu erleben. Mit seinem abwechslungsreichen Programm und der einzigartigen Kulisse lädt er dazu ein, den Alltag kurz zu vergessen und gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen. OSTER- FRÜHLINGSMARKT SCHLOSS SCHÖNBRUNN ÖFFNUNGSZEITEN 25. März bis 19. April 2026 täglich 10:00 bis 19:00 Uhr www.ostermarkt-schoenbrunn.at Oster- & Frühlingsmarkt Schloss Schönbrunn als besonderes Erlebnis Mit dem Anstieg der Temperaturen öffnet auch der diesjährige Oster- & Frühlingsmarkt Schloss Schönbrunn seine Zugänge für alle Besucher. Fotos (2) © Imperial Markets
DAS WIEN AKTUELL 9 ANZEIGE Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten sieht Wiens Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky den Wiener Weg einmal mehr bestätigt: „Wieder müssen Wienerinnen und Wiener Sorge haben, dass auch hierzulande die Energiepreise ansteigen. Dauern die Konflikte länger an, heißen die Leidtragenden mit hoher Wahrscheinlichkeit abermals Endverbraucherin und Endverbraucher. Grund genug, die Abhängigkeit vom ausländischen Energiemarkt endlich zu beenden. Die Bundesregierung hat mit SPÖ- Beteiligung Maßnahmen zur Abfederung ansteigender Energiepreise getroffen, aber die Ursache, nämlich die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, bleibt.“ Als wichtigstes Instrument dafür nennt Czernohorszky ein starkes Klimaschutzgesetz im Verfassungsrang, das den Umstieg auf erneuerbare Energien und ein definitives Ausstiegsdatum aus fossilem Gas verankert: „Mit der Energiewende schützen wir nicht nur das Klima, sondern schaffen auch die Grundlage für eine Unabhängigkeit Österreichs von ausländischen Energielieferungen und sichern damit die Leistbarkeit von Energiepreisen.“ Gegen die Volatilität des internationalen Energiemarkts helfe mehr heimisch produzierte Energie und das Klimaschutzgesetz könne für den Ausbau die gesetzlich notwendigen Voraussetzungen schaffen: „Wenn das Gesetz im Verfassungsrang steht, ist es wohl das stärkste Instrument, um langfristig die Kontrolle über unsere Energieversorgung zurückzugewinnen“, so Czernohorszky. Wien habe mit dem ersten österreichischen Klimagesetz den Startschuss dafür gegeben, Klimaschutz über Legislaturperioden hinaus zu garantieren. Vom Bund fordert Czernohorszky nun, zügig nachzuziehen, um die die Energiewende und damit die Lebensqualität der heimischen Bevölkerung langfristig zu sichern. Wien setzt seine Klimaziele mit einer Kombination aus einem klaren Ausstiegsdatum aus fossilem Gas bis 2040, dem Ausbau erneuerbarer Energien mit der PVOffensive sowie dem Programm Raus aus Gas um: „Damit sichern wir die Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener und stärken den Wirtschaftsstandort“, betont Czernohorszky. Bundes-Klimaschutzgesetz würde Kontrolle über Österreichs Energieversorgung sichern © Stadt WIen/David Bohmann
DAS WIEN AKTUELL 10 Der Frühling naht und rechtzeitig dazu öffnen die Wiener Ostermärkte ihre Pforten. Heuer sind es 230 Marktstände an 5 verschiedenen Standorten. Die Ostermärkte laden mit allerlei Kreativem ein, den Osterbaum individuell zu schmücken. Darüber hinaus sorgen 47 Gastronomiestände für Verköstigung mit bunt gefärbten Ostereiern und anderen Köstlichkeiten. Dazu Marktamtsdirektor Andreas Kutheil: „Das Marktamt hat heuer fünf Ostermärkte bewilligt. Das Angebot wird den hoffentlich zahlreichen Besucherinnen und Besucher sicher gefallen.“ Von privaten Organisatoren veranstaltete Ostermärkte 35. ALTWIENER OSTERMARKT Wien 1, Freyung vor dem Schottenstift vom 20.03.2026 bis 06.04.2026, täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr 29.03. von 09:00 bis 20:00 Uhr Marktstände: 45 davon 8 Gastro OSTERMARKT - KALVARIENBERGFEST Wien 17, St. Bartholomäus-Platz/ Kalvarienberggasse vom 19.03.2026 bis 05.04.2026, Mo.-Fr. von 14:00 bis 19:00 Uhr, Sa.- So. von 11:00 bis 19:00 Uhr Marktstände: 10 davon 3 Gastro OSTERMARKT Wien 21, Franz-Jonas-Platz vom 26.02.2026 bis 05.04.2026, täglich von 09:00 bis 20:00 Uhr Marktstände: 11 davon 1 Gastro Marktamts-Osterhase auf Märkten unterwegs Darüber hinaus schickt das Marktamt den Osterhasen aus, um vor allem die kleinen Besucher der Wiener Detailmärkte mit Süßigkeiten zu erfreuen. Termine: 1.4.2026, 09:30 bis 10:30 Uhr, Viktor-Adler-Markt 11:00 bis 12:00 Uhr, Rochusmarkt 13:30 bis 14:30 Uhr Volkertmarkt 2.4.2026, 09:30 bis 10:30 Uhr, Meidlinger Markt 11:00 bis 12:00 Uhr Brunnenmarkt 3.4.2026, 09:30 bis 10:30 Uhr Floridsdorfer Markt 11:00 bis 12:00 Uhr Naschmarkt und Marktraum Die Geschichte der Ostermärkte in Wien Die Wiener Ostermärkte haben eine lange Tradition, die eng mit religiösen Bräuchen, Wallfahrten und dem städtischen Leben verbunden ist. Ihren Ursprung finden sie im 17. Jahrhundert. Der Hernalser Kalvarienberg wurde bereits 1639 in Anwesenheit des Kaisers und seines Hofstaates mit einer feierlichen Prozession eingeweiht. Die Idee dazu stammte von einem Jesuiten, der nach dem Vorbild von Jerusalem eine Heiligengrabkirche und einen Kreuzweg errichten wollte. Dieser Kreuzweg führte vom Schottentor hinaus nach Hernals und machte den Ort zu einem bedeutenden Ziel für Gläubige während der Fastenzeit. Mit den Wallfahrten entwickelte sich rasch ein begleitendes Marktgeschehen. Pilger, die den beschwerlichen Weg auf sich nahmen, wollten auch versorgt werden. So entstanden Verkaufsstände mit Fastensuppen und einfachen Speisen, die den kirchlichen Vorschriften der Fastenzeit entsprachen. Aus dieser religiösen Tradition heraus bildeten sich die heutigen Ostermärkte in Wien. Weitere Informationen gibt es beim Marktamts-Telefon unter der Wiener Telefonnummer 4000 - 8090. Das Marktamts-Telefon ist Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 21 Uhr, Samstag zwischen 8 und 18 Uhr und Sonntag zwischen 9 und 15 Uhr besetzt. Marktamt forciert Ostern in Wien: Ostermärkte öffnen zu Frühlingsstart Der Frühling naht und rechtzeitig dazu öffnen die Wiener Ostermärkte ihre Pforten. Insgesamt 230 Marktstände an 5 verschiedenen Standorten. Ostermarkt Freyung © MA 59
DAS WIEN AKTUELL 11 Karl L. 80 Jahre | Zeitzeuge Spenden Sie auf care.at „ Das hat mir sehr geholfen. Heute kann ich anderen helfen.“ 104.1025003_80_Jahre_Anzeige_Karl_200x128abf_v01_RZ_DasWien.indd 1 05.11.25 16:23 Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Ludwig und der Vorsitzende der Landeshauptleute-Konferenz, Tirols Landeshauptmann Anton Mattle, haben sich im Wiener Rathaus zu einem Arbeitsgespräch getroffen. Im Mittelpunkt des freundschaftlichen und produktiven Austausches standen die Schwerpunkte des Tiroler LHVorsitzes, die Reformbereitschaft der Bundesländer aber auch die Positionen des Österreichischen Städtebundes. „Wien und Tirol verbindet eine starke Freundschaft und unser gemeinsames Interesse an nachhaltigen Reformen. Die Neubewertung der Aufgabenverteilung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden ist uns ein großes Anliegen. Besonders in den Bereichen Gesundheit und Bildung wollen wir strukturelle und effizientere Verbesserungen erreichen. In der Reformpartnerschaft ist es wichtig, ohne Tabus zu diskutieren und zu Entscheidungen zu gelangen, die Bund, Länder, Städte und Gemeinden in ihren Aufgabenbereichen unterstützen. Schließlich geht es um öffentliche Leistungen, die wir für unser tägliches Leben benötigen und die das Leben für die Menschen in unseren Städten und Gemeinden sichern“, erneuert Bürgermeister Michael Ludwig seine Position. Landeshauptmann Anton Mattle ist es wichtig, bis zur Landeshauptleute-Konferenz im Juni in Innsbruck eine gemeinsame Länderposition zu erarbeiten. „Ich nütze den Austausch mit meinen Amtskolleginnen und Amtskollegen, um über aktuelle Herausforderungen und Chancen für die Bundesländer zu sprechen. Reformen müssen aus Sicht der Bürger, Patienten und Schüler gesehen werden. Die Menschen erwarten sich zurecht einen Schulterschluss über Partei- und Ländergrenzen hinweg. Im Rahmen der Reformpartnerschaft müssen Bund, Länder, Gemeinden und Städte aufeinander zugehen. Hier weiß ich in der Stadt Wien mit Bürgermeister Michael Ludwig einen starken Verbündeten“, erklärt Landeshauptmann Anton Mattle. Reformbereitschaft von Stadt bis Land www.der-wirtschaftsfuehrer.at Tirols Landeshauptmann Anton Mattle und Bürgermeister Michael Ludwig © Stadt Wien / Christian Jobst
DAS WIEN AKTUELL 12 Die Militärschläge gegen den Iran haben einen TourismusSuper-GAU zur Folge. Angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten haben zahlreiche Fluglinien, unter anderen auch die die Austrian Airlines (AUA) ihre Flugpläne erneut angepasst. Die Verbindungen von und nach Tel Aviv (Israel), Amman (Jordanien) und Erbil (Irak) sind bis einschließlich 8. März unterbrochen. Nach Dubai (Vereinigte Arabische Emirate/VAE) fielen die Flüge bis inklusive 4. März aus. Ebenso verlängert wurden den Angaben zufolge die Flugraumsperren nach Israel, Libanon, Jordanien, Irak, Iran, Kuwait und Bahrain bis einschließlich 8. März. Flüge nach Teheran (Iran) blieben weiterhin bis Ende März ausgesetzt. Rückholungen im Fokus Nach Militärschlägen der USA und Israels gegen den Iran und iranischen Vergeltungsangriffen stellten viele Airlines – darunter die AUA-Mutter Lufthansa sowie die ungarische Wizz Air - ihre Verbindungen ab Samstag in die Region ein und zahlreiche Lufträume wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen. Der Luftverkehr in großen Teilen in Nahost kam weitgehend zum Erliegen. Tausende Reisende sitzen fest oder mussten umgeleitet werden. Nach Angaben der Plattform Flightradar24 wurden laut Deutscher Presseagentur an sieben großen Flughäfen mehr als 3.400 Flüge gestrichen – darunter in Dubai, Abu Dhabi und Doha. Die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate kündigte eine „vorübergehende und teilweise“ Sperrung des Luftraums an. In Dubai wurden alle Flüge am internationalen Flughafen DXB sowie am Al Maktoum Airport (DWC) bis auf weiteres ausgesetzt. Urlauber saßen fest Neben dem Flugverkehr geriet auch der Schiffsverkehr in der Golfregion ins Stocken. Das Kreuzfahrtschiff „MSC Euribia“ mit mehr als 6.000 Passagieren lag Berichten zufolge in Dubai fest, eine geplante Orient-Kreuzfahrt wurde abgesagt. Vom deutschen Anbieter TUI Cruises liegen die Kreuzfahrtschiffe „Mein Schiff 4“ und „Mein Schiff 5“ fest. „Die Sicherheit unserer Gäste und der Crew hat für uns jederzeit oberste Priorität“, hieß es auf der Website des Anbieters. Eine planmäßige Durchführung der Reisen sei derzeit nicht verantwortbar. Eine Entspannung der Situation ist nicht in Sicht. Für die gestrandeten Reisenden gibt es keinerlei Möglichkeit, die Region via Flugzeug oder Schiff zu verlassen. Es bleibt ausschließlich der Landweg. Und der ist, wenn überhaupt möglich, nicht gerade gemütlich. Eine ziemlich vertrackte Situation in der sich die Tausenden Urlauber befinden. Schuldzuweisung? Stellt sich die Frage, ob das vorhersehbar war und die Urlauber eine gewisse Mitschuld tragen. Teilweise sicher, denn einige Außenämter europäischer Länder haben eine Reisewarnung ausgesprochen und ihren Bürgern davon abgeraten, sich in diese Gegenden zu bewegen. Es gibt aber auch Leute, die unfreiwillig dort gelandet sind. Etwa Urlauber, die lediglich eine Zwischenlandung am internationalen Flugdrehkreuz Dubai geplant hatten. Die sitzen/saßen dort länger fest. Flughäfen und nationale Fluggesellschaften haben den Angaben nach bereits rund 20.200 Passagiere betreut, deren Flüge verschoben werden mussten. Es wurden vorübergehende Unterkünfte, Mahlzeiten und Erfrischungen bereitgestellt, zudem wurde die Umbuchung der Flüge nach den genehmigten Betriebsplänen erleichtert. Zu den Maßnahmen gehöre auch die Umleitung einiger Flüge zwischen den Flughäfen des Landes. Es wäre aber nicht Dubai und nicht der in PR-Angelegenheiten überaus begabte Kronprinz Mohammed bin Salman, wenn man nicht auch für diese Leute eine Lösung gefunden hätte. Die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate übernahmen die Kosten für Unterkünfte von gestrandeten Passagieren im Land. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur WAM teilte die Generalbehörde für Zivilluftfahrt mit, dass dies „alle Unterbringungs- und Verpflegungskosten für betroffene und gestrandete Passagiere“ betreffe. Dubai mit Smart-Offensive Das ist natürlich ein smarter Move, um das Land als Urlaubsziel der Europäer im Spiel zu halten. Obschon der Aufenthalt in den dortigen Hotels schon einmal gemütlicher war. Denn erst unlängst ist es bei einem mutmaßlich iranischen Drohnenangriff im bekannten Luxushotel Burj al Arab, in Dubai zu einem Brand gekommen. An der äußeren Fassade des Hotels ist es zu einem „kleinen Brand“ gekommen, teilte das Medienbüro von Dubai mit. Zivilschützer hätten umgehend reagiert und das Feuer unter Kontrolle gebracht, hieß es. Verletzte habe es nicht gegeben. Der Wolkenkratzer, der ungefähr so hoch ist wie der Pariser Eiffelturm, gilt mit seiner Silhouette in Form eines Segels als ein Wahrzeichen von Dubai. Es ist auch eines der teuersten Hotels in Dubai. Kosten für ein Zimmer pro Nacht beginnen ab umgerechnet rund 800 Euro. Eine Suite kann pro Nacht umgerechnet bis zu 20.000 Euro kosten. Das sollte allerdings jetzt gratis sein. Iran-Krieg legt Dubai-Tourismus und die gesamte Golfregion lahm Die Angriffe auf den Iran und dessen Gegenschläge (Konterraketen) stoppen brüsk lebendigen Tourismus-Boom in Nahost. Ostern perdü? screenshot flightradar24.com
DAS WIEN AKTUELL 13 Aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzung um den Iran sitzen Zehntausende Touristen im Nahen Osten und den Golfstaaten fest. Dazu kommen noch zahlreiche Europäer, die dort beruflich tätig sind. Laut Außenministerium befinden sich aktuell 17.700 Österreicher in der Region, darunter 2.600 Reiseregistrierte. Die Flughäfen sind dicht. Alle Flüge gestrichen. Nichts geht mehr. Diese unerfreuliche Situation teilen sich die Österreicher mit allen anderen Ausländern. So befinden sich schätzungsweise 300.000 britische Staatsbürger in der Golfregion, oder 20.000 Italiener, oder 6.500 Tschechen. Zudem sitzen rund 37.400 internationale Touristen seit Beginn der Iran-Angriffe in Israel fest. Der Flugverkehr im Land ist landesweit eingestellt, der Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv bleibt voraussichtlich noch länger geschlossen. Da es dort derzeit nicht ganz ungefährlich ist, sind zahlreiche Staaten der Welt bemüht, ihre Bürgerinnen und Bürger aus dem Nahen Osten und den Golfstaaten zu evakuieren. Der in Dubai gestrandete italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto wurde bereits am vergangenen Sonntag an Bord eines Militärflugzeuges via Maskat nach Rom ausgeflogen. So viel Glück haben die tausenden Österreicher, die in der Krisenregion festsitzen, nicht. Unsere Regierung kann sie nämlich nicht evakuieren, weil aufgrund des jahrelangen Kaputtsparens beim Bundesheer kein einziges Hercules-Transportflugzeug der Luftstreitkräfte einsatzfähig ist. Eine Blamage der Sonderklasse. Anders unser kleiner Nachbar, Tschechien. Der schickt zwei Militärflugzeuge in den Nahen Osten, um seine Bürger in Sicherheit zu bringen. Die eine Maschine werde in den ägyptischen Küstenort Sharm el Sheikh, die andere in die jordanische Hauptstadt Amman fliegen, sagte der tschechische Regierungschef Andrej Babiš nach einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrats in Prag. Wie Babiš weiter ankündigte, wird die Fluggesellschaft Smartwings mehrere Hundert Touristen aus dem Oman nach Hause bringen. Auch die deutsche Bundesregierung bereitet die Rückholung von gestrandeten Kindern, Kranken und Schwangeren vor. Dazu würden Maschinen von Fluglinien nach Riad (Saudi-Arabien) und Maskat (Oman) geschickt, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU). Die Sicherheit der Urlauber gehe vor. Das Ministerium bereite sich auf alle Szenarien vor und wolle sich vor allem auf hilfsbedürftige Gruppen fokussieren. Die Regierung stehe im engen Kontakt mit der Reisebranche. Ziel sei es, gemeinsam Lösungen zu finden, um Deutsche aus der Krisenregion zu bringen. Die Italiener setzen andere Prioritäten. Sie geben bekannt, dass mehrere Starfußballer, Influencer und Sänger betroffen sind. So sitzen/saßen der ehemalige italienische Nationaltrainer Roberto Mancini, prominente Fußballer, die Sängerin Big Mama und der römische Polizeichef Roberto Masucci in Dubai fest. Auch zahlreiche Schülergruppen warten auf die Heimreise nach Italien. Das italienische Außenministerium hat wegen der angespannten Lage in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Task Force eingerichtet, um Landsleute in der Region zu unterstützen. Ganz anders agiert unser Außenministerium. Immer mehr Berichte werden bekannt, wonach Österreichern verzweifelt auf Informationen und Unterstützung des Außenministeriums warten, sie aber nicht bekommen. So ist zum Beispiel in Abu Dhabi eine Familie auf einem Kreuzfahrtschiff eingeschlossen, bangt um ihr Leben, kann aber die österreichische Botschaft nicht erreichen und hat sich in einem verzweifelten Mail an Außenministerin Meinl-Reisinger gewandt. Wenn sich österreichische Staatsbürger in einer derartigen Krisensituation nicht mehr auf die umfassende Unterstützung durch die eigenen Behörden und das Bundesheer verlassen können, stellt dies auch einen beispiellosen Vertrauensbruch dar, den die Bundesregierung zu verantworten hat. Die Regierung hat eine Fürsorgepflicht für unsere Staatsbürger im Ausland, der sie ganz offensichtlich überhaupt nicht nachkommt. Ein besorgniserregendes Armutszeugnis! Österreich dilettiert bei Rettung Gestrandeter Criticus Gewinnen mit “Das Wien” 1 von 5 Gutscheinen im Wert von jeweils 1.000 Euro von Wie heißt eine der beliebtesten Urlaubsinseln der Welt? a) Malediven b) Maledoofen Senden Sie eine Mail mit dem Betreff des Gewinnspiels und Ihrer Antwort an marketing@das-wien.at Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. Einsendeschluss: Freitag, 27. März 2026. 1 Einkaufsgutschein im Wert von 1.000 Euro von Wo befindet sich der Store von Louis Vuitton? a) Am Graben b) Kärntner Straße Betreff: Louis Vuitton 1 Einkaufsgutschein im Wert von 1.000 Euro von Wo ist der Firmensitz von Moncler Mode? a) Mailand, Italien b) Köln, Deutschland Betreff: Moncler 10 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 100 Euro von Was ist ein typisches Campari-Land? a) Italien b) Schweden Betreff: Reisen Betreff: Campari
DAS WIEN AKTUELL 14 Geopolitische Bedeutungslosigkeit verschärft Europas Lage im Iran-Krieg Nicht nur in Österreich wächst die Sorge vor wirtschaftlichen Folgen durch den Iran-Krieg. Heimische Autofahrer spüren dies an Zapfsäulen. www.das-wien.at Während die USA gemeinsam mit Israel das brutalen Mullah-Regime im Iran angreifen und bereits dessen geistlichen Führer Ayatollah Ali Khamenei und zahlreiche andere Spitzenrepräsentanten eliminiert haben, schläft die EU. Erst einen Tag später hat EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas wegen des Kriegs gegen den Iran, eine virtuelle Sitzung der EU-Außenminister einberufen. Dabei sei über den Iran und „die sich rasch überschlagenden Ereignisse im Nahen Osten“ gesprochen worden. Die Außenminister der G7-Staaten haben bereits in der ersten Nacht über die Lage gesprochen. Das zeigt, dass die gesamte EU-Spitze offenbar nicht in die Angriffspläne der USA und Israels eingeweiht waren. Und das, obwohl die meisten Länder NATOMitglied und somit engste Verbündete der USA sind. Während also einmal mehr die USA Weltpolizist spielen, und versuchen ein übles Terrorregime aus dem Spiel zu nehmen, stehen die Europäer mit offenem Mund am Zaun und schauen tatenlos zu. 18.000 Österreicher im Gebiet Die peinlichste Meldung kam allerdings von der Präsidentin der UNO-Generalversammlung, Annalena Baerbock, die Israel und die USA aufforderte, die Angriffe einzustellen, denn die UN wäre ja die richtige Plattform, um Probleme zu lösen. Zur Erinnerung: Die UNO hat 47 Jahre absolut nichts getan, um das Unrechtsregime im Iran von Mord und Todschlag abzuhalten. Frau Baerbock wird das vermutlich jetzt auch nicht ändern können. Aber auch in Österreich wird beraten. Denn laut Außenministerium befinden sich aktuell etwa 18.000 Österreicherinnen und Österreicher im Krisengebiet, davon circa 2.500 Reisende, die an den gesperrten Flughäfen der Golfregion festsitzen. Man habe das Team verstärkt, um alle Österreicherinnen und Österreicher per SMS erreichen zu können, hieß es weiters aus dem Außenministerium. Aufgrund der hohen Anzahl an Neuregistrierungen könne es jedoch zu Verzögerungen kommen. Daher rufe man alle dazu auf, sich auf reiseregistrierung. at zu registrieren, regelmäßig die Medien zu verfolgen und sich auf www.bmeia.gv.at zu informieren. Angesichts der anhaltenden Raketenangriffe werde dringend empfohlen, behördliche Anweisungen strikt zu befolgen und Schutz in Gebäuden zu suchen. Da der Luftraum in mehreren betroffenen Staaten nach wie vor gesperrt sei, seien Ausreisen aus diesen Ländern auf dem Luftweg derzeit nicht möglich. Eine Ausreise auf dem Landweg erfolge auf eigene Verantwortung, so das Außenministerium abschließend. Das war‘s dann mit den guten Ratschlägen aus Österreich. Eskalationsspirale Ganz anders Großbritannien. Dort bereitet man sich auf die Evakuierung seiner Bürger aus dem Nahen Osten vor. Schätzungsweise 300.000 Briten seien in der Region, sagt Außenministerin Yvette Cooper dem Sender Sky News. Die Regierung arbeite an verschiedenen Optionen. Es gehe um Zusammenarbeit mit der Reisebranche und vom Staat organisierte Evakuierungen. Zudem seien Eingreiftruppen in die Region entsandt worden. Davon können die gestrandeten Österreicher nur träumen. Immerhin verurteilt EU-Ratspräsident António Costa den iranischen Angriff auf seine Nachbarn aufs Schärfste. „Diese Angriffe stellen eine gefährliche Eskalation der militärischen Lage im Nahen Osten dar.“ Die EU-Spitzen hatten zuvor auch die USA und Israel zu maximaler Zurückhaltung aufgerufen. Schlingerkurs Völkerrecht Auch Österreichs Außenministerin ruft zur Deeskalation auf. „Der Tod von Ayatollah Ali Khamenei öffnet ein Fenster für die iranische Bevölkerung, die viel zu lange unter dem brutalen Mullah-Regime gelitten hat“, betonte Beate MeinlReisinger (Neos) in einem Statement gegenüber der APA. Jetzt müsse die Gewaltspirale enden, damit der Nahe Osten endlich zu Stabilität und Frieden finde, so die Außenministerin. „Es liegt in der Verantwortung aller Akteure, eine weitere Eskalation zu verhindern. Wir brauchen Raum für Diplomatie“, forderte die Außenministerin weiters. Alle Beteiligten seien aufgefordert, das Völkerrecht einzuhalten und Konflikte im Rahmen der Vereinten Nationen zu lösen. „Wie in der Vergangenheit steht Österreich als Ort für Verhandlungen jederzeit zur Verfügung“, so die Außenministerin. Fragen über Fragen Während sich unsere Außenministerin einmal mehr am diplomatischen Parkett versucht, plagen die Österreicher ganz andere Sorgen. Wie werden sich die steigenden Ölpreise auf die wirtschaftliche Situation in Österreich auswirken? Was bedeutet es, wenn die Flüssiggaslieferungen aus dieser Region unterbrochen oder gedrosselt werden? Hat man sich mit Flüssiggas aus Katar wieder in eine fatale und noch dazu teure Abhängigkeit begeben? Welche Folgen hat es für uns, wenn die Straße von Hormus blockiert oder gesperrt bleibt? Welche Auswirkungen hat das Kriegsgeschehen aufgrund der Zuwanderungssituation auf die Sicherheitslage in Österreich? Welche Maßnahmen wurden und werden getroffen, um uns vor direkten und indirekten negativen Auswirkungen dieses Konflikts zu schützen? Welche Maßnahmen ergreift das Außenministerium für jene Österreicher, die sich weiter in den betroffenen Regionen befinden? Auf einige Antworten werden wir vermutlich vergeblich warten. Aber zumindest bekommen die gestrandeten Österreicher liebe SMS vom Außenministerium.
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