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DAS WIEN AKTUELL 13 Aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzung um den Iran sitzen Zehntausende Touristen im Nahen Osten und den Golfstaaten fest. Dazu kommen noch zahlreiche Europäer, die dort beruflich tätig sind. Laut Außenministerium befinden sich aktuell 17.700 Österreicher in der Region, darunter 2.600 Reiseregistrierte. Die Flughäfen sind dicht. Alle Flüge gestrichen. Nichts geht mehr. Diese unerfreuliche Situation teilen sich die Österreicher mit allen anderen Ausländern. So befinden sich schätzungsweise 300.000 britische Staatsbürger in der Golfregion, oder 20.000 Italiener, oder 6.500 Tschechen. Zudem sitzen rund 37.400 internationale Touristen seit Beginn der Iran-Angriffe in Israel fest. Der Flugverkehr im Land ist landesweit eingestellt, der Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv bleibt voraussichtlich noch länger geschlossen. Da es dort derzeit nicht ganz ungefährlich ist, sind zahlreiche Staaten der Welt bemüht, ihre Bürgerinnen und Bürger aus dem Nahen Osten und den Golfstaaten zu evakuieren. Der in Dubai gestrandete italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto wurde bereits am vergangenen Sonntag an Bord eines Militärflugzeuges via Maskat nach Rom ausgeflogen. So viel Glück haben die tausenden Österreicher, die in der Krisenregion festsitzen, nicht. Unsere Regierung kann sie nämlich nicht evakuieren, weil aufgrund des jahrelangen Kaputtsparens beim Bundesheer kein einziges Hercules-Transportflugzeug der Luftstreitkräfte einsatzfähig ist. Eine Blamage der Sonderklasse. Anders unser kleiner Nachbar, Tschechien. Der schickt zwei Militärflugzeuge in den Nahen Osten, um seine Bürger in Sicherheit zu bringen. Die eine Maschine werde in den ägyptischen Küstenort Sharm el Sheikh, die andere in die jordanische Hauptstadt Amman fliegen, sagte der tschechische Regierungschef Andrej Babiš nach einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrats in Prag. Wie Babiš weiter ankündigte, wird die Fluggesellschaft Smartwings mehrere Hundert Touristen aus dem Oman nach Hause bringen. Auch die deutsche Bundesregierung bereitet die Rückholung von gestrandeten Kindern, Kranken und Schwangeren vor. Dazu würden Maschinen von Fluglinien nach Riad (Saudi-Arabien) und Maskat (Oman) geschickt, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU). Die Sicherheit der Urlauber gehe vor. Das Ministerium bereite sich auf alle Szenarien vor und wolle sich vor allem auf hilfsbedürftige Gruppen fokussieren. Die Regierung stehe im engen Kontakt mit der Reisebranche. Ziel sei es, gemeinsam Lösungen zu finden, um Deutsche aus der Krisenregion zu bringen. Die Italiener setzen andere Prioritäten. Sie geben bekannt, dass mehrere Starfußballer, Influencer und Sänger betroffen sind. So sitzen/saßen der ehemalige italienische Nationaltrainer Roberto Mancini, prominente Fußballer, die Sängerin Big Mama und der römische Polizeichef Roberto Masucci in Dubai fest. Auch zahlreiche Schülergruppen warten auf die Heimreise nach Italien. Das italienische Außenministerium hat wegen der angespannten Lage in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Task Force eingerichtet, um Landsleute in der Region zu unterstützen. Ganz anders agiert unser Außenministerium. Immer mehr Berichte werden bekannt, wonach Österreichern verzweifelt auf Informationen und Unterstützung des Außenministeriums warten, sie aber nicht bekommen. So ist zum Beispiel in Abu Dhabi eine Familie auf einem Kreuzfahrtschiff eingeschlossen, bangt um ihr Leben, kann aber die österreichische Botschaft nicht erreichen und hat sich in einem verzweifelten Mail an Außenministerin Meinl-Reisinger gewandt. Wenn sich österreichische Staatsbürger in einer derartigen Krisensituation nicht mehr auf die umfassende Unterstützung durch die eigenen Behörden und das Bundesheer verlassen können, stellt dies auch einen beispiellosen Vertrauensbruch dar, den die Bundesregierung zu verantworten hat. Die Regierung hat eine Fürsorgepflicht für unsere Staatsbürger im Ausland, der sie ganz offensichtlich überhaupt nicht nachkommt. Ein besorgniserregendes Armutszeugnis! Österreich dilettiert bei Rettung Gestrandeter Criticus Gewinnen mit “Das Wien” 1 von 5 Gutscheinen im Wert von jeweils 1.000 Euro von Wie heißt eine der beliebtesten Urlaubsinseln der Welt? a) Malediven b) Maledoofen Senden Sie eine Mail mit dem Betreff des Gewinnspiels und Ihrer Antwort an marketing@das-wien.at Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. Einsendeschluss: Freitag, 27. März 2026. 1 Einkaufsgutschein im Wert von 1.000 Euro von Wo befindet sich der Store von Louis Vuitton? a) Am Graben b) Kärntner Straße Betreff: Louis Vuitton 1 Einkaufsgutschein im Wert von 1.000 Euro von Wo ist der Firmensitz von Moncler Mode? a) Mailand, Italien b) Köln, Deutschland Betreff: Moncler 10 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 100 Euro von Was ist ein typisches Campari-Land? a) Italien b) Schweden Betreff: Reisen Betreff: Campari

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