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DAS WIEN AKTUELL 20 Klima Biennale Wien „Unspeakable Worlds“ – Welten jenseits ohne Sprache Diese Festival versteht sich als Schnittstelle von Kunst & Klima. Dank der „Kraft der Kunst“ ist das Ziel „zu einer lebenswerten Zukunft“ näher. Von 9. April bis 10. Mai 2026 steht Wien erneut im Zeichen der Klima Biennale Wien. Die zweite Ausgabe des spartenübergreifenden Festivals präsentiert ein vielfältiges Programm an der Schnittstelle von Kunst, Klima und Gesellschaft unter einem gemeinsamen Leitmotiv: Unspeakable Worlds verweist auf die Komplexität gegenwärtiger Realitäten, die mit Sprache nicht erfassbar sind. Ein besonderer Fokus liegt im öffentlichen Raum, mit einer Verdichtung des Festivalgeschehens auf dem Karlsplatz. Dort finden einen Monat lang künstlerische Positionen, Aktivierungen und Veranstaltungen statt. Neben der Festivalzentrale im KunstHausWien beteiligen sich mehr als 50 Partnerinstitutionen mit Programmpunkten in der ganzen Stadt. Die Klima Biennale Wien wurde von der Stadt Wien initiiert und wird vom KunstHausWien, einem Museum der Wien Holding, veranstaltet. Veronica Kaup-Hasler, Stadträtin für Kultur und Wissenschaft: „Zeiten wachsender Unsicherheiten fordern uns, unpopuläre Fragen und Herausforderungen – allen voran die Klimakrise – nachvollziehbar und jenseits klassischer Wissenschaftsformate erfahrbar zu machen. Der Kunst kommt dabei eine zentrale Aufgabe zu: Sie schärft den Blick für die Gegenwart und entwirft Perspektiven für ein nachhaltiges Morgen für alle. Es ist daher wichtiger denn je, dass die Klima Biennale Wien als spartenübergreifendes Festival an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft stattfinden kann.“ Jürgen Czernohorszky, Stadtrat für Klima, Umwelt, Demokratie und Personal: „Klimapolitik ist immer auch Generationenpolitik. Es ist unsere demokratische Verantwortung, nicht nur die Interessen der heute Wahlberechtigten zu vertreten, sondern auch jene der kommenden Generationen mitzudenken. Die Klima Biennale Wien schafft dafür öffentliche Räume: Sie macht sichtbar, was auf dem Spiel steht, und lädt dazu ein, Verantwortung über das Hier und Jetzt hinaus zu übernehmen.“ Stefan Gara, Klimasprecher Neos Wien: „Die Klima Biennale Wien ist ein kraftvolles Signal der Stadt, wie vielschichtig die Auseinandersetzung mit der Klimakrise geführt wird – und welche konkreten Schritte notwendig sind, um unsere Ziele zu erreichen: auf lokaler Ebene die Klimaneutralität Wiens bis 2040, auf globaler Ebene einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel für eine Zukunft, die ökologische Verantwortung mit Wohlstand, Lebensqualität und neuen Chancen für alle verbindet.“ Partnerschaft als Prinzip Projekte und Kooperationen Die Klima Biennale Wien versteht Zukunft als gemeinsame Gestaltungsaufgabe und baut auf ein vielfältiges Netzwerk aus Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft. Starke Kooperationspartnerinnen und -partner bilden daher auch 2026 das kreative Fundament des Festivals. Als Partners in Climate tragen sie mit ihren Programmen die Anliegen der Biennale in die Stadt. Mit dabei sind u. a. Biofabrique Vienna der Wirtschaftsagentur Wien, Brunnenpassage (gemeinsam mit Sinopale: International Sinop Biennial ), DAS WEISSE HAUS, Foto Arsenal Wien die Kunsthalle Exnergasse, Kunsthalle Wien, MAK, SOHO Studios, das Stadtkino Wien, das Volkstheater Wien, Welt Museum Wien, WUK Performing Arts, die VIENNA DESIGN WEEK und Kultur 1. Die Wirtschaftsagentur Wien präsentiert gemeinsam mit der Klima Biennale Wien konkrete Alternativen zur Nutzung des öffentlichen Raums. Zehn geförderte Projekte aus dem Wettbewerb Creatives for Vienna – Making Spaces der Wirtschaftsagentur setzen Stadtraumprojekte um, die Freiräume im Grätzl aufwerten, Nachbarschaft stärken und Wien ökologisch wie gesellschaftlich weiterdenken – vom neu konzipierten Wiener Würstelstand bis zum urbanen Golfplatz auf dem Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofs. In neuer, erweiterter Form kehrt die Reihe Immediate Matters zurück. Das bei der Klima Biennale Wien 2024 etablierte Ausstellungsprojekt bindet diesmal zehn ausgewählte unabhängige Kunsträume mit ein, die eigene kuratierte Beiträge zu drängenden ökologischen und gesellschaftlichen Fragen zeigen. Die Reihe wird von Kuratorin Anne Faucheret koordiniert und steht unter dem Titel Speak We Must We Must Speak. Bereits im Wintersemester 2025/26 wurde das Projekt Solutions & Strategies an der Universität für angewandte Kunst Wien und der Akademie der bildenden Künste Wien gestartet. Höhepunkt ist eine Fokuswoche auf dem Badeschiff am Donaukanal während der Biennale: Eine Woche lang verwandeln rund 80 Kunststudierende die Lokalität in einen lebendigen Ort des Austauschs. Sie präsentieren künstlerische Arbeiten in Form von Performances, Installationen und diskursiven Formaten, die für die Klima Biennale Wien entstanden sind. Über die Klima Biennale Wien Die Klima Biennale Wien ist ein transdisziplinäres Festival an der Schnittstelle von Kunst und Klima. Sie nutzt die Kraft der Kunst, um den Wandel zu einer lebenswerten Zukunft voranzutreiben. Kooperation, Teilhabe und Bewusstseinsbildung stehen dabei im Mittelpunkt. Finanziert wird die Biennale von den Geschäftsgruppen Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales, Kultur und Wissenschaft sowie Klima, Umwelt und Demokratie der Stadt Wien. Kaorle am Karlsplatz 1982 © margot pilz

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