Das Wien - E-Book

WIEN DAS Österreichische Post AG - RM GZ 17A0411152K - unabhängig Ausgabe 09 April/2026 23 Bezirke Frühling in Wien: MA48 lädt alle zum Frühjahrsputz ein S. 10 Twin City Liner Lichtet Anker für neue Jubiläumssaison 2026 S. 6 Karl Ploberger Gartler sparen und sprechen mit den Blumen S. 28 © Stadt Wien/Martin Votava © David Bohmann Foto beigestellt Schönbrunn Engelstor dient als neuer Zugang S. 20 © Schönbrunn Group Babler: Der Film! Politische Werbung & Propaganda auf Steuerkosten S. 12 ©Parlamentsdirektion/Thomas Topf

DAS WIEN AKTUELL 2 Der Operetten-Staat tanzt Wird es brenzlig, dann sprechen unsere deutschen Nachbarn davon, dass die Lage ernst, aber nicht hoffnungslos ist. Dadurch unterscheiden sie sich grundlegend von uns Österreichern. Denn bei uns heißt es in derselben Situation, dass die Lage hoffnungslos, aber nicht ernst ist. Diese semantische Feinheit könnte erklären, warum uns die Bundesregierung laufend mit originellen Bezeichnungen für ihre Gesetze und sonstigen Maßnahmen unterhält. Da sprechen die PR-Abteilungen der Ministerien etwa von einem „Wohnschirm“, von einem „Billig Strom-Gesetz“ oder von der „Strompreisbremse“. Neuerdings werden wir sogar mit der „Spritpreisbremse“ beruhigt, die wenn wir Glück haben, künftig 10 Cent pro Liter Ersparnis bringen wird. Offenbar ist es derzeit en vogue, Gesetze in „einfacher Sprache“ zu benennen. Hier öffnet sich für unsere Frau Justizministerin ein neues Betätigungsfeld. So könnte man etwa das Strafgesetz in „Das darfst du nicht tun-Gesetz“ umbenennen. Oder das Einkommensteuergesetz in „Du musst brennen wie ein Luster-Gesetz“. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Jedenfalls liegt der Verdacht nahe, dass uns die Regierenden mit diesen Bezeichnungen Sand in die Augen streuen wollen. Denn weder das „Mietenstopp-Gesetz“, noch das „Billig Strom-Gesetz“ und schon gar nicht die „Spritpreisbremse“ werden uns auch nur irgendeine spürbare Entlastung bringen. Frei nach dem Motto „Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht“. Auch ist die von der Regierung groß abgefeierte „Stocker-Formel“ von 2-1-0 kläglich gescheitert. Die Inflation ist meilenweit von zwei Prozent entfernt und frisst den Wohlstand der Familien, das Wirtschaftswachstum ist ein Wunschtraum und die Null-Toleranz gilt offenbar nur für die eigene Bevölkerung, während das Asyl- und Sicherheitsdesaster munter weitergeht. Und das Sicherheitsdesaster betrifft auch das Bundesheer. Wer angesichts der geopolitischen Situation rund um uns noch immer nicht begriffen hat, dass ein einsatzfähiges Militär wichtiger ist, denn je, dem ist nicht mehr zu helfen. Krieg in der Ukraine, Krieg im Iran, Krieg in Israel. Was braucht es noch, bis die Verantwortlichen aufwachen? Wie nackt wir militärisch dastehen, haben wir erst vor wenigen Wochen gesehen. Da hat es die Operetten-Republik nicht geschafft, unsere in Dubai gestrandeten Staatsbürger auszufliegen, weil alle drei unserer HerculesTransportmaschinen nicht einsatzfähig waren! Jetzt steht die Nachbeschaffung der in die Jahre gekommenen Eurofighter an. Oder besser gesagt, diese Nachbeschaffung ist überfällig. SPÖ-Finanzminister Marterbauer lehnt es jedoch ab, Budgetmittel dafür frei zu machen. Damit hat sich der Finanzminister zum Sicherheitsrisiko für Österreich entwickelt. Gerade ein neutraler Staat muss selbst in der Lage sein, seinen Luftraum aktiv zu schützen. Zuerst war es der ehemalige SPÖVerteidigungsminister Darabos, der durch seine missglückten „Nachverhandlungen“ der Eurofighter-Beschaffung der Republik einen immensen Schaden zugefügt hat. Aufgrund seiner Fehlentscheidung haben wir statt der ursprünglich bestellten Tranche 2 die veraltete Tranche 1 der Eurofighter erhalten, was wiederum dazu geführt hat, dass diese in wenigen Jahren auszuscheiden sind. Und jetzt blockiert die SPÖ, die durch ihre eigene Unfähigkeit verursachte Notwendigkeit, einer Nachfolgebeschaffung. Vielleicht sollte Marterbauer einmal mit Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto sprechen. Der sagt zum Iran-Krieg: „Ich bin gezwungen Dinge zu wissen, die mich nicht mehr schlafen lassen.“ Er warnt vor dem, was in den kommenden Wochen passieren könnte und vor massiven Folgen für Wirtschaft und Alltag in Europa. Höchste Zeit, die Prioritäten zu ändern. Vielleicht sollten wir weniger gender-neutrale Projekte in Afrika finanzieren, sondern schleunigst in unsere eigene Sicherheit investieren. Österreich ist längst keine „Insel der Seligen“ mehr. Trotzdem tanzt der Operetten-Staat weiter, als wäre nichts gewesen. Das ist grob fahrlässig! Geschätzte Leser! Liebe Leserinnen! EDITORIAL von Heinz Knapp IMPRESSUM: Herausgeber/Chefredaktion/Verleger/Inhaber: Heinz Knapp, h.knapp@das-wien.at UID: ATU 63468713, redaktion@das-wien.at Lektorat: Alfred Eichhorn Grafik: Daniel Knapp, daniel.knapp@das-wien.at; Druck: Mafra Print, 15000 Praha; Vertrieb: Österreichische Post AG, Haidingergasse 1, 1030 Wien; Straßen- und Geschäftsverteilung - Wiener Stadtgebiet Verlagsadresse/Rechnungswesen/Grafik/Produktion: Die Agentur - Unabhängige Wochenzeitung, Heinz Knapp, Chorturmblick 1, 9061 Klagenfurt, www.das-wien.at Offenlegung gem. § 25 MedienG: Online unter www.das-wien.at Bei bezahlten Anzeigen, PR-Artikeln und namentlich gekennzeichneten Berichten liegt die inhaltliche Verantwortung beim Auftraggeber. Alle Berichte beziehen sich auf Stand 02.04.2026, 10:00 Uhr Starker Zusammenhalt beim Feuerwehrlauf Nach der offiziellen Begrüßung durch Vizebürgermeisterin und Feuerwehrstadträtin Barbara Novak, MA, die in diesem Jahr den Ehrenschutz übernahm und persönlichen Worten von Branddirektor Dipl.-Ing. Mario Rauch, erfolgte pünktlich um 11:00 Uhr das Startsignal. Gelaufen wurden 5 km, 10 km oder 15 km. Der Wiener Feuerwehrlauf zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie kraftvoll unser Zusammenhalt in Wien ist – nicht nur im Dienst, sondern auch in der Gemeinschaft. Dass der Lauf heuer mit 800 Startplätzen erneut ausverkauft war, ist ein starkes Zeichen für die Verbundenheit innerhalb der Feuerwehrfamilie und weit darüber hinaus. Ein Frauenanteil von 35 Prozent ist ein gutes Zeichen und zeigt, dass dieses Event bei Frauen immer beliebter wird. Danke an alle, die diese Veranstaltung auf die Beine gestellt haben. Die Berufsfeuerwehr Wien zeigt einmal mehr, wie vielfältig, engagiert und stark unsere Gemeinschaft ist“, freut sich Vizebürgermeisterin und Feuerwehrstadträtin Barbara Novak. „Der Erlös des Wiener Feuerwehrlaufs fließt vor alle in die Nachwuchsarbeit – mit sichtbarem Erfolg, wie die außerordentlich starke Performance der Jugend beweist. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, die ein Sportevent im Wiener Prater etabliert haben, das Gesundheit, Gemeinschaft und Wiener Feuerwehr-Tradition verbindet – im Einsatz wie auch in der Freizeit“, so Bezirksvorsteher der Leopoldstadt, Alexander Nikolai. © Stadt Wien / Bubu Dujmic

DAS WIEN AKTUELL 3 Urlaub im Ausnahmezustand: Krieg erschüttert die Traumziele der Welt Sonne, Luxus türkis-blaues Meer – das war einmal. Destinationen wie Dubai, Oman, Thailand oder die Malediven spüren massive Einbrüche. Sonne, Luxus, türkisblaues Meer – das war einmal. Der Krieg rund um den Iran trifft die Urlaubsbranche mit voller Wucht und verwandelt einige der beliebtesten Reiseziele der Welt in Krisenzonen. Der Konflikt hat direkte Folgen für Millionen Urlauber, die Tourismusbranche und für ganze Volkswirtschaften. In Dubai herrscht plötzlich eine Stimmung, die so gar nicht zum Image der schillernden Wüstenmetropole passt. Wo sonst Touristen aus aller Welt flanieren, Luxushotels ausgebucht sind und das Nachtleben pulsiert, macht sich Unsicherheit breit. Die Fluglinien haben aufgrund der Flugverbotszonen und der explodierenden Kerosinpreise viele Destinationen gestrichen. Dadurch brechen bei den Reisebüros die Buchungen ein, wenn nicht die Reisenden selbst ihre Reisen stornieren. Der Grund ist die Angst vor einer weiteren Eskalation in der Region. Raketenmeldungen, gesperrte Lufträume und immer neue Schlagzeilen lassen viele Urlauber zurückschrecken. Selbst erfahrene Reisende die sonst auf Komfort und Exklusivität setzen, überlegen inzwischen zweimal, ob sie die Reise antreten. Drehkreuz-Auslastung Die Folgen sind dramatisch. Hotels melden freie Kapazitäten, Airlines kämpfen mit Umleitungen und Verspätungen. Der internationale Flugverkehr gerät ins Wanken, denn die Golfregion ist eines der wichtigsten Drehkreuze der Welt. Wenn hier der Betrieb stockt, spüren das auch Reisende, die eigentlich ganz woanders hinwollen. Der Traum vom entspannten Urlaub beginnt für viele schon am Flughafen mit Stress und Unsicherheit. Doch die Krise macht nicht an der Wüste halt. Tausende Kilometer entfernt, mitten im Indischen Ozean, geraten auch die Malediven unter Druck. Das Inselparadies lebt fast ausschließlich vom Tourismus, doch dieser Motor beginnt zu stottern. Weniger Flüge, steigende Kosten und eine verunsicherte Reisende sorgen dafür, dass immer mehr Buchungen ausbleiben. Was sonst als Sehnsuchtsziel für Honeymooner und Luxusurlauber gilt, wird plötzlich zum Sorgenkind. Die Betreiber der Resorts blicken mit wachsender Sorge auf die kommenden Monate, denn jeder ausbleibende Gast trifft das Land ins Mark. Nervöse Regionen Die steigenden Energiepreise verschärfen die Lage zusätzlich. Flüge werden teurer, Transfers aufwendiger, der gesamte Urlaub kostet mehr. Viele Reisende verzichten deshalb ganz oder verschieben ihre Pläne. Für ein Land, das kaum Alternativen zum Tourismus hat, ist das ein gefährlicher Trend. Hinter der Postkartenidylle wächst die Angst vor einer echten Wirtschaftskrise. Auch in Südostasien ist die Lage angespannt. In Thailand, einem der beliebtesten Fernreiseziele der Europäer, macht sich zunehmend Nervosität breit. Die Strände sind zwar noch gut besucht, doch die Buchungszahlen zeigen bereits nach unten. Reiseveranstalter berichten von einer spürbaren Zurückhaltung, besonders bei Gästen aus Europa. Der Grund liegt oft gar nicht im Ziel selbst, sondern im Weg dorthin. Viele Flugrouten führen über den Nahen Osten, und genau dort sorgt der Konflikt für Chaos. Logistischer Hürdenlauf Längere Flugzeiten, teurere Tickets und die Angst vor Zwischenfällen machen das Reisen spürbar komplizierter als noch vor Kurzem. Was früher ein unkomplizierter Langstreckenreise war, wird plötzlich zur logistischen Herausforderung. Einige Urlauber änder kurzfristig ihre Pläne, andere bleiben ganz zu Hause. Für die Tourismusbranche in Thailand ist das ein Warnsignal, denn sie ist stark von internationalen Gästen abhängig. Der Krieg löst einen Dominoeffekt aus auf die gesamte Reiseindustrie. Steigende Ölpreise treiben die Kosten für Airlines nach oben, was direkt an die Kunden weitergegeben wird. Für Urlauber bedeutet das vor allem eines: Unsicherheit. Viele stehen vor der Frage, ob sie ihre Reise antreten oder lieber stornieren sollen. Die Angst, im falschen Moment am falschen Ort zu sein, reist plötzlich mit. Versicherungen, Umbuchungen und ständig neue Entwicklungen machen die Planung kompliziert und nervenaufreibend. Branche unter Zugzwang Was bleibt, ist ein ungewohntes Bild. Traumstrände, die nicht mehr ganz so voll sind, Luxushotels mit freien Zimmern und eine Branche, die um jeden Gast kämpft. Der Krieg hat den Tourismus fest im Griff – und ein Ende der Turbulenzen ist vorerst nicht in Sicht. Der Traumurlaub ist für viele zum Risiko geworden. H. K.. Luxus-Urlaubsparadiese wie die Malediven haben es derzeit schwer

DAS WIEN AKTUELL 4 Die Menge macht den Preis! a v v v a R XXXL IN FORM VON GUTSCHEINEN FÜR IHR NATIONALE Großkaufraba 1) Gültig bis 14.04.2026. In Form von Gutscheinen für Ihren nächsten Einkauf. Nicht mit anderen Aktionen (z. B. Gutscheinen oder Rabattaktionen) kumulierbar. Nicht einzul im Online Shop. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge, Abverkaufsprodukte, Österreichs bester Preis Produkte, sowie bei Kauf von Gutscheinen, Serviceleistungen, Bü Produkte der Marken JOOP! Möbel, Team 7, Bretz, Erpo, Brühl, Walden, Biohort, Kettler, Glatz, Zebra, Stern, Jan Kurtz, Sit Mobilia, Anrei, Miele, Liebherr, Gaggenau, Bora, S ryhome, Hom‘in, Parkett- und Laminatböden, Villeroy & Boch, Stokke, Cybex, Scoot&Ride, ABC Design, Doona, Leander, FlyBaby, Joolz, Nuna, Joie Signature, Moon Edition Neuhaus PURE, Stressless, Tierra Outdoor, Sunelements, Austroflex und Hugo Boss. Keine Barauszahlung möglich. Auch im Online Shop einlösbar. Impressum: Herausgeber u. Verleger: XXXLutz KG, Römerstraße 39, 4600 Wels. 20% bis zu sparen! -55% XXXL Küchenaktionen auf viele Einbauküchen der Marken Dieter Knoll2), Novel2), Celina2), Venda2) und Dan3) VOM KATALOGPREIS BIS Ausgenommen alle Werbe-, Aktions- und XXXLutz Tippartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf xxxlutz.at/prospekte und Online Only Produkte Ausgenommen alle Werbe-, Aktions- und XXXLutz Tippartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf xxxlutz.at/prospekte und Online Only Produkte 2) Gültig vom Katalogpreis. 2+3) Gültig bis 14.04.2026. Nicht mit anderen Aktionen (z. B. Gutscheinen oder Rabattaktionen) kumulierbar. Alle Preise sind Abholpreise. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge, Abverkaufsprodukte und Österreichs bester Preis Produkte. 3) Gegenüber den Einzelpreisen lt. DAN Preisliste. Aktion gültig beim Kauf einer kompletten DAN-Küche. al Impressum: Herausgeber u. Verleger: XXXLutz KG, Römerstraße 39, 4600 Wels. ab 2.000,- bis 4.500,- 15%4) Rabatt von 4.501,- bis 6.000,- 16%4) Rabatt von 6.001,- bis 8.500,- 17%4) Rabatt von 8.501,- bis 10.000,- 18%4) Rabatt von 10.001,- bis 12.500,- 20%4) Rabatt von 12.501,- bis 15.000,- 22%4) Rabatt ab 15.001,- 25%4) Rabatt IN FORM VON GUTSCHEINEN FÜR IHREN NÄCHSTEN EINKAUF. FÜR BESTEHENDE UND NEUE PREISEPASSINHABER. Ausgenommen alle Werbe-, Aktions- und XXXLutz Tippartikel aus diesem, den beiliegenden und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten und Online Only Produkte 4) Für bestehende und neue Preisepassinhaber. Gültig bis 14.04.2026. Aktion tig beim Kauf vieler Einbauküchen ab € 3.500,-. Nicht gültig auf bereits getät Aufträge, Abverkaufsprodukte und Österreichs bester Preis Produkte. Nicht zulösen auf Online Only, Preishit und Marktplatz Produkte im Online Shop. N mit anderen Aktionen (z. B. Gutscheinen oder Rabatt-aktionen) kumulierbar. Preise sind Abholpreise. RABATT XXXL Großkauf630-2-26-Das_Wien-08-04.indd 1 ANZEIGE

DAS WIEN AKTUELL 5 Einkaufswert: Großkaufrabatt: ab 700,- bis 1.500,- 15% 1) RABATT von 1.501,- bis 2.499,- 16% 1) RABATT von 2.500,- bis 3.499,- 17% 1) RABATT von 3.500,- bis 4.999,- 18% 1) RABATT ab 5.000,- 20% 1) RABATT RABATT L GroßkaufREN NÄCHSTEN EINKAUF. FÜR BESTEHENDE UND NEUE PREISEPASSINHABER. ER PARTNER att lösen auf Online Only, Preishit und Marktplatz Produkte ücher, Kleinelektro, Kinderautositze, Küchenblöcke und Sudbrock, Stocco, ti‘me, Sedda, System Unit, Aeris, Carn, BOXXX, Jutzler, SMEG, Naturkind, Schöner Wohnen, Französisches Frühstück 6,- 8,90** Gültig bis 14.04. 2026 XXXL Eröffnungsgutschein XXXL Eröffnungsgutschein Gültig bis 14.04. 2026 Backhendl 6,- 12,90** Symbolbild Symbolbild XXXL Eröffnungsgutschein Gültig bis 14.04. 2026 Balkan Grill 9,- 15,90** Symbolbild **Stattpreis bezieht sich auf unseren bisherigen Verkaufspreis. Restaurant-Gutscheine gültig bis 14.04.2026 für jeweils 2 Personen. Einzulösen in einer der XXXLutz-Filialen mit Restaurant und im XXXLutz Restaurant Mariahilfer Straße 121b/Christian Broda Platz. Gutschein bei der Bestellung abgeben! Allergeninformationen erhalten Sie bei unseren Servicemitarbeitern. Frühstück bis 11:00 Uhr. ´ Ausgenommen alle Werbe-, Aktions- und XXXLutz Tippartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf xxxlutz.at/prospekte und Online Only Produkte Ausgenom ll Gratis beim Kauf vieler Einbauküchen ab € 3.500,- LIEFERUNG & MONTAGE Gültig bis 14.04.2026. Aktion gültig beim Kauf vieler Einbauküchen ab € 3.500,-. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge. Nicht mit anderen Aktionen (z. B. Gutscheinen oder Rabattaktionen) kumulierbar. Ohne Strom- und Wasseranschluss. t t t t t t t gültigte einNicht Alle Pro Person und Einkauf ist nur ein Gutschein gültig. Gültig bis 14.04.2026. Nicht mit anderen Aktionen (z. B. Gutscheinen oder Rabattaktionen) kumulierbar. Nicht einzulösen Online Only, Preishit und Marktplatz Produkte im Online Shop. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge, Abverkaufsprodukte, Österreichs bester Preis Produkte sowie bei Kauf von Gutscheinen, Serviceleistungen, Bücher, Kleinelektro und Produkte der Marken Villeroy & Boch, WMF, Tefal, Fissler, BOXXX, Neuhaus PURE und Hugo Boss. Keine Barauszahlung möglich. Auch im Online Shop einlösbar mit Code: TIPON20 XXXL Gutschein im Wert von 20€ ab einem Einkaufs wert von €100,- beim Kauf von vielen Boutiqueartikeln, Teppichen, Leuchten, Heimtextilien und Vorhängen FÜR BESTEHENDE UND NEUE PREISEPASSINHABER. *BC557* B C 5 5 7 Ausgenommen alle Werbe-, Aktions- und XXXLutz Tippartikel aus diesem, den beiliegenden und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten und Online Only Produkte 27.03.2026 14:40:01

DAS WIEN AKTUELL 6 Der Twin City Liner der Central Danube, ein gemeinsames Unternehmen der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, hat Ende März wieder den Anker gelichtet und nimmt seitdem wieder Kurs auf Bratislava. Der Schnellkatamaran verbindet die beiden Donaumetropolen in nur 75 Minuten – schnell genug für einen spontanen Städtetrip, entschleunigend genug, um den Alltag hinter sich zu lassen. Bis zu drei Mal täglich legt der Twin City Liner ab Wien Richtung Bratislava ab. „Die Jubiläumssaison 20 Jahre Twin City Liner zeigt eindrucksvoll, wie sehr dieses Angebot unsere Stadt bereichert. Der Twin City Liner verbindet nicht nur Wien und Bratislava, sondern auch Generationen. Seit 2006 haben über 2,5 Millionen Menschen diese beliebte Verbindung genutzt. Besonders gefallen mir die zahlreichen Aktionen, die das Reisen mit dem Twin City Liner noch leistbarer machen: kostenlose Plätze für Kinder, starke Ermäßigungen für Seniorinnen und Senioren, Studierende, Lehrlinge, Schulgruppen und Menschen mit Behinderungen. All das steht für die hohe Lebensqualität dieser Stadt, auf die wir stolz sind. Der Twin City Liner ist damit ein wichtiges Aushängeschild für den Tourismus und stärkt unseren Wirtschaftsstandort. Und er zeigt, wie gut Wien funktioniert, wenn Service, Angebot und Lebensqualität zusammenkommen“, erklärt Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak. Die Fahrt startet an der Schiffsstation City am Schwedenplatz und führt entlang der Auwälder des Nationalparks Donauauen vorbei an Hainburg und der malerischen Burgruine Theben und endet direkt in der Altstadt von Bratislava. Der Twin City Liner ist vollklimatisiert, bietet bequeme Sitzplätze, große Panoramafenster sowie ein Freideck. Ein breites Speisen- und Getränkeangebot, schnelles und kostenloses Satelliten-WLAN, Ladeanschlüsse für elektronische Geräte und die Möglichkeit zur Fahrradmitnahme runden den Komfort an Bord ab. „Mit 187.000 verkauften Tickets war 2025 das erfolgreichste Jahr in der Geschichte des Twin City Liners. Ich freue mich auf die Jubiläumssaison, die erneut echtes Urlaubsfeeling auf dem Wasser verspricht. Ob Familienausflug, Wochenendtrip oder Schulprojektwoche – der Twin City Liner ist die ideale Wahl und bietet seinen Gästen eine Vielzahl attraktiver Aktionen“, so Oliver Stribl, Geschäftsführer der Wien Holding. „Der wirtschaftliche Erfolg in den letzten Jahren bestätigt die Strategie des Twin City Liners, seinen Gästen mit einem hochmodernen Schnellkatamaran und bestem Service eine einzigartige Erlebnisschifffahrt zu bieten. An dieser Erfolgsstrategie werden wir festhalten und stetig an der Weiterentwicklung, auch im Sinne eines noch nachhaltigeren Betriebs, arbeiten“, erläutert Reinhard Karl, Generaldirektor-Stellvertreter und Kommerzkunden-Vorstand der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien. Attraktive Aktionen im Jubiläumsjahr 2026 feiert der Twin City Liner seinen 20. Geburtstag. Was einst als Pilotprojekt begann, hat sich zu der erfolgreichsten Schiffsverbindung zwischen den beiden Hauptstädten entwickelt. Im Jubiläumsjahr erwarten die Passagierinnen und Passagiere zahlreiche Ermäßigungen, die das Reisen mit dem schnellsten und modernsten Schiff auf der Donau besonders attraktiv machen: • Familienwochen (Bis 30. 04. 2026): Zwei Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre reisen kostenlos in Begleitung eines Erwachsenen. • Super Dienstag: 50 % Ermäßigung für Seniorinnen, Senioren, Studierende sowie Präsenz- und Zivildiener. • Lehrlings-Special: 50 % Ermäßigung für Lehrlinge • Schulaktion: 50 % Ermäßigung für Schulgruppen ab 15 Schülerinnen und Schüler von Montag bis Freitag, 2 Begleitpersonen reisen kostenlos. • Red Ticket: Streng limitiert – und mit 25 Euro pro Strecke ein echtes Highlight. 20 Jahre: Twin City Liner lichtet Anker für neue Jubiläumssaison 2026 Der Schnellkatamaran verbindet die beiden Donaumetropolen Wien und Bratislava seit Ende März wieder bis zu dreimal täglich in nur 75 Minuten. v.l.n.r Oliver Stribl, Barbara Novak, Stefanie Oberlechner, Reinhard Karl, Florian Pausch © David Bohmann

DAS WIEN AKTUELL 7 • Ermäßigung für Menschen mit Behinderungen: 50 % Nachlass für die gesamte Saison, gilt auch für eine Begleitperson. Fahrplan, Infos & Tickets Der Twin City Liner ist mit folgendem Fahrplan in die neue Saison gestartet: • Montag-Donnerstag: Abfahrt um 9:00 Uhr von der Schiffsstation City, Rückfahrt von Bratislava um 16:00 Uhr • Freitag-Sonntag sowie Feiertage: Abfahrten um 8:30, 12:30 und 16:30 Uhr, retour von Bratislava geht es um 10:30, 14:30 und 18:30 Uhr • Ab 01. Mai stehen dann täglich sechs Fahrten auf dem Programm Die Fahrzeit des Twin City Liner beträgt rund 75 kurzweilige Minuten von Wien nach Bratislava und 90 Minuten retour. Der Schnellkatamaran bietet Platz für 250 Personen, verfügt über eine vom Innenraum zugängliche Captain’s Lounge auf dem Oberdeck, Premium-Sitze, 12 Fahrradhalterungen sowie kostenloses Satelliten-WLAN. Der Schnellkatamaran Twin City Liner unterwegs auf der Donau © robertkovacs.net & Eva Kelety Kartenreservierungen und Fahrplanauskünfte unter der Telefonnummer +43 (0)1 904 88 80 bzw. unter www.twincityliner.com. Der Twin City Liner kann auch für Charterfahrten gebucht werden. ANZEIGE

DAS WIEN AKTUELL 8 Junge vertrauen Politik weniger Die Krisen der vergangenen Jahre haben sich negativ auf das Vertrauen junger Menschen in politische Institutionen ausgewirkt. Daran hat sich auch 2025 nichts geändert, wie eine im Rahmen des Projekts „Demokratie Monitor“ durchgeführte Erhebung des Sozialforschungsinstituts Foresight zeigt: Nur 41 Prozent der 16- bis 26-Jährigen geben an, dem Parlament sehr zu vertrauen. 2020 waren es noch 56 Prozent. Für 89 Prozent ist die Demokratie aber weiterhin die beste Staatsform – gleich viele wie beim Projektstart 2018. Rund 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene nahmen an der Studie teil. Ausbau der Wasserinfrastruktur Im Jahr 2025 wurden in Österreich im Bereich der Trinkwasserversorgung 330 Kilometer Wasserleitungen neu errichtet, in der Abwasserversorgung kamen 355 Kilometer Kanäle dazu. Das teilte das Umweltministerium anlässlich des Weltwassertags mit. Gerade im Hinblick auf den Klimawandel sei „die Sicherung und Modernisierung der Wasserinfrastruktur eine zentrale Aufgabe der Daseinsvorsorge“, so Wasserminister Norbert Totschnig. Sorgt Energiekrise für eine Verteuerung von Lebensmitteln? Die Verwerfungen auf dem Energiemarkt infolge des IranKriegs könnten sich laut WIFO bald auf die Lebensmittelpreise niederschlagen. Teurere Energieträger „stehen generell in Zusammenhang mit steigenden Preisen für Agrargüter“, erklärte WIFO-Ökonom Josef Baumgartner im APAGespräch. Grund seien höhere Produktions- und Transportkosten sowie steigende Preise für Düngemittel. Wie stark die Preise steigen könnten, sei derzeit schwer abschätzbar. Vor allem bei Öl, Mehl, Butter und in weiterer Folge auch bei Milchprodukten werden Preissteigerungen erwartet. Billigere Kakaopreise noch nicht bei Konsumenten angekommen Die zuletzt gesunkenen Kakaopreise spiegeln sich noch nicht in den Preisen für Schokoladeprodukte wie Osterhasen wider. Hersteller verweisen darauf, dass Kakao langfristig eingekauft werde und Preissenkungen daher verzögert weitergegeben werden. Auch steigende Lohn- und Energiekosten halten die Preise hoch. Ob Schokolade künftig günstiger wird, ist derzeit unklar. Sektmarkt leicht rückläufig 2025 verlief für die Sektbranche etwas schwächer als im Jahr davor. Während der Markt wertmäßig stagnierte, ging der Absatz um 2,6 Prozent zurück. Marktführer bleibt Henkell Freixenet Austria mit einem Anteil von 33,6 Prozent. Der Prosecco-Markt hat sich nach einem Rückgang wieder deutlich erholt. Treiber sei die wachsende Aperitivo-Kultur, so das Unternehmen. Auch alkoholfreier Sekt legte leicht zu, bleibt mit 4,3 Prozent Marktanteil aber ein Nischenprodukt. Mehr Wirtschaftskriminalität Die Wirtschaftskriminalität in Österreich hat stark zugenommen. Das zeigt eine Bilanz der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA). In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Fälle auf rund 50.000 im Jahr verdoppelt. WKStA-Leiterin Ilse Vrabl-Sanda betont, „dass Wirtschaftskriminelle rational handeln: Wenn die Gewinnchancen höher sind als das Risiko, entstehe ein strukturelles Problem.“ Kritik gibt es auch an neuen Regeln zur Handy-Beschlagnahme, da diese die Beweissicherung erschweren könnten. Drogenkonsum stabil – mehr Kokain Über Abwasseranalysen lässt sich der Drogenkonsum gut messen. Die Ergebnisse zeigen: Cannabis bleibt die am häufigsten konsumierte illegale Droge, während der Kokainkonsum in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist. Regionale Unterschiede sind deutlich: Kokain wird vor allem im Westen und Süden Österreichs konsumiert. Am Wochenende steigt zudem der Konsum von Partydrogen. Im EU-Vergleich liegt Österreich im Mittelfeld. Weniger Mineralwasser verkauft In Österreich wurde 2025 deutlich weniger Mineralwasser abgefüllt und verkauft als im Jahr davor. Laut Forum Natürliches Mineralwasser ist unter anderem die Einführung des Einwegpfands für PET-Flaschen dafür verantwortlich. Insgesamt wurden 614 Millionen Liter abgefüllt, nach 700 Millionen Litern im Jahr 2024. Der Absatz sank um zwölf Prozent. Marktführer bleibt Mineralwasser mit Kohlensäure (57 Prozent), gefolgt von stillem Wasser (28 Prozent). © Parlamentsdirektion/Thomas Topf Fotos (3) KI generiert/firefly

DAS WIEN AKTUELL 9 UNSER THEATER am Kaasgraben präsentiert „DER MUSTERGATTE“ DER MUSTERGATTE: Komödie von Avery Hopwood für UNSER THEATER bearbeitet von Edith Weindlmayr-Mut Zum Stück: Jede Frau will einen Mustergatten – oder doch nicht? Katharina hat genug von ihrer wenig spannenden Ehe mit Wilhelm, dem Bankdirektor. Sie fühlt sich ungeliebt und will sich scheiden lassen. Hans, Wilhelms langjähriger Freund und NeoNachbar, erkennt sofort, woran es liegt – Wilhelm ist zu gut zu seiner Frau! Sein Rat als selbsternannter Kenner und Versteher der Damenwelt: Mit „Wein, Weib und Gesang“ soll Wilhelm das Interesse seiner Frau zurückgewinnen. Dass das Schicksal Wilhelm für sein neues, wildes Leben ausgerechnet Hans‘ Ehefrau Hermine vor die Nase setzt, will dem wichtigtuerischen Werbe-Guru allerdings nicht gefallen. Was folgt, sind jede Menge Turbulenzen und ein Ende, das so nicht voraussehbar war... Weitere Informationen www.unsertheater.at Karl L. 80 Jahre | Zeitzeuge Spenden Sie auf care.at „ Das hat mir sehr geholfen. Heute kann ich anderen helfen.“ 104.1025003_80_Jahre_Anzeige_Karl_200x128abf_v01_RZ_DasWien.indd 1 05.11.25 16:23

DAS WIEN AKTUELL 10 Radwegeoffensive geht auch 2026 weiter mit ca. 12,5 Kilometern neuer Radverkehrsinfrastruktur starten vom 20. April bis 3. Mai 2026 die diesjährige Aktion„Wien räumt auf“ Gestartet wird die diesjährige 48er-Aktion „Wien räumt auf“ am Montag, den 20. April. Geputzt und aufgeräumt wird dann zwei Wochen lang auf Gehwegen, Spielplätzen und in Grünflächen. Ob mit Nachbarn, Freunden oder Kollegen, im Verein, in der Schule oder im Kindergarten – wer mitputzen möchte, erhält nach Anmeldung Warnwesten, Handschuhe und Müllsäcke. Diese können dann befüllt – je nachdem, ob es sich um Restmüll oder Gelbe Säcke handelt – zu den Restmülltonnen oder bei den öffentlichen Standorten der Altstoffsammelstellen abgestellt werden. Die 48er sorgen wie gewohnt für deren Abtransport und „aufg´räumt ist“. „Wien ist nicht von ungefähr eine der saubersten Städte weltweit: Umfassende Maßnahmen wie die Mitmach-Aktion der 48er ‚Wien räumt auf!‘, leisten hier einen wichtigen Beitrag,“ so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. „Danke an die Wienerinnen und Wiener, die jedes Jahr mithelfen, die Stadt noch sauberer zu machen!“ Nähere Informationen wie die Anmeldung der eigenen Putzaktion finden Interessierte unter: www.wien.gv.at/umwelt/ma48/ beratung/fruehjahrsputz.html Schluss mit lustig „Wir haben informiert, Service angeboten und – wenn nichts hilft – strafen wir Diejenigen, die sich nicht an die Sauberkeitsregeln in unserer Stadt halten,“ so 48er-Chef Josef Thon. Hat man „versehentlich“ den Tschickstummel auf die Straße „fallen lassen“ oder die Hinterlassenschaft seines Hundes „vergessen“ zu entsorgen, wird man ab 1. April 2026 mit 70,- Euro (anstatt bisher 50,- Euro) gemäß Wiener Reinhalteverordnung zur Kasse gebeten. Abgelagerter Sperrmüll führt jedenfalls zur Anzeige. Die WasteWatcher in Wien sind für Beratung und Bestrafung zuständig. Mit Inkrafttreten des Wiener Reinhaltegesetzes am 1. Februar 2008 wurde die rechtliche Grundlage für die WasteWatcher geschaffen. Das Gesetz sieht ein Verbot von Verunreinigen im öffentlichen Raum vor, es ermöglicht eine öffentliche Aufsicht durch die WasteWatcher. Sie sind befugt, Organstrafen zu verhängen und Anzeigen zu erstatten. Ab 1. April 2026 kostet ein Organmandat 70,- Euro, bei Anzeigen kann es bis zu 1.000,- Euro teuer werden. Die eingenommenen Strafgelder sind zweckgewidmet und werden für Sauberkeitsmaßnahmen in Wien verwendet. Einen Überblick über die Fortsetzung der Radwegeoffensive 2026 gab Mobilitätsstadträtin Ulli Sima in der Fragestunde des Gemeinderats: Am Programm stehen heuer 33 neue Projekte alleine im Hauptradwegenetz, der Fokus liegt 2026 auf Lückenschlüssen und der Fortsetzung großer Radachsen. Zudem werden neue Leuchtturmprojekte in Angriff genommen und innovative, kosteneffiziente Bauweisen eingesetzt, wie sie etwa im Vorjahr bereits am Neubaugürtel umgesetzt wurden. Für etliche Projekte aus dem heurigen Bauprogramm erfolgte in den letzten Wochen bereits der Spatenstich, wie in der Landstraßer Hauptstraße oder der Wiedner Hauptstraße. „Trotz Konsolidierungsbedarf investieren wir weiter in das Wiener Radwegenetz und bauen es spürbar aus. 2026 geht es etwa weiter mit dem 2. Teil der Äußeren Mariahilfer Straße, auch der Radweg auf der Wiedner Hauptstraße wird fortgeführt. Daneben stehen weitere Lückenschlüsse wie in der Oberen Donaustraße, verbesserte Infrastruktur etwa in der Lehmanngasse über den Liesinger Platz und komplexe Projekte wie die Brünner Straße in Floridsdorf am Programm. Wie immer sorgen wir auch für viel zusätzliche Begrünung, ganz nach unserem Motto „Raus aus dem Asphalt und so profitieren alle von den Projekten“, so Mobilitätsstadträtin Ulli Sima. Seit 2021 setzt die rot-pinke Koalition eine ambitioniertes Radwegeoffensive um, hat alleine im Hauptradwegenetz bislang über 100 km neue Radinfrastruktur und 50 km im Bezirksnetz errichtet. Heuer kommen noch mal 12,5 km dazu. Auszug aus den Highlights der Radwegoffensive 2026 In der Leopoldstadt wird aktuell auf der Oberen Donaustraße ein 410 Meter langer, neuer 2-Richtungsradweg gebaut und damit eine direktere Verbindung zwischen Rembrandtstraße und Scholzgasse geschlossen. Lästige Fahrbahnüberquerungen auf die Seite des Donaukanals und entsprechende Wartezeiten entfallen. Das angrenzend entstandene neue Wohngebiet wird nun direkt an das Hauptradverkehrsnetz angeschlossen. Zum Einsatz kommt hier eine innovative und kosteneffiziente Bauweise: Der Radweg wird nicht wie sonst üblich auf erhöhtem Niveau geführt und mit Randstein abgetrennt, sondern er bleibt auf Straßenniveau, die bestehenden Randsteine bleiben erhalten. Als Abgrenzung zu den Kfz-Fahrstreifen dienen ein Streifen für Pkw- und Radabstellplätze, Grünflächen und ein markierter Schutzstreifen. Das spart Kosten bei garantierter Sicherheit und höchster Radfahrqualität. Auch Fußgängerinnen und Fußgänger profitieren von neuen Grünflächen inklusive 15 neuer Bäume. Fotos (3) KI generiert/firefly

DAS WIEN AKTUELL 11 Bezahlte Anzeige aho mehr auf der donau. www.twincityliner.com 01/9048880 JETZT BUCHEN! RED- TICKET UM NUR € 25,– Leinen los für den TWIN CITY LINER. Der Twin City Liner verbindet wieder die Innenstadt Wiens mit der Altstadt von Bratislava – bequem und schnell in nur 75 Minuten Fahrzeit. Der topmoderne Schnellkatamaran bietet 250 Personen Platz, verfügt über eine von innen zugängliche Captain‘s Lounge am Oberdeck, Premium-Sitze und ein vielfältiges Speisen- und Getränkeangebot. Ein einmaliges Reiseerlebnis! Jetzt Tickets sichern unter www.twincityliner.com www.wienholding.at 200x272_wh_anz_twinny_daswien_0326_rz.indd 1 26.03.26 09:08

DAS WIEN AKTUELL 12 Babler – Der Film! Politische Werbung und Propaganda auf Steuerkosten Die FPÖ wettert und spricht bei der Kino-Doku, die von Förderstellen genehmigt wurde, von einem herben Schlag ins Gesicht der Steuerzahler. www-das-wien.at Kaum zu glauben, aber jetzt gibt es tatsächlich einen Film über SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler. Weniger lustig als „Otto – Der Film“ aber umso skurriler. So stößt vielen übel auf, dass diese „Dokumentation“ mit jeder menge Steuergeld gefördert wurde. So sollen mehr als 500.000 Euro öffentliche Mitteln in das Machwerk geflossen sein. Ein Film, viele Fragen und jede Menge politischer Zündstoff. Die Dokumentation über den Aufstieg von SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler sorgt derzeit für heftige Turbulenzen auf Österreichs Politbühne. Was als Langzeitbeobachtung eines intensiven Wahlkampfs gedacht war, ist nun zum handfesten Streitfall geworden – inklusive harter Vorwürfe, empörter Reaktionen und der Forderung nach lückenloser Aufklärung. Wahlkampfstrategie hautnah Im Zentrum steht eine rund 97-minütige Doku. Dafür hat ein Filmteam Babler über Monate hinweg begleitet. Hautnah, ungefiltert, mitten im politischen Alltag. Gedreht wurde während des Nationalratswahlkampfs, also zu einer Zeit, als Babler noch nicht Teil der Bundesregierung war. Szenen aus dem Privatleben, hektische Momente vor TV-Auftritten und Einblicke in interne Strategien sollen dem Publikum einen authentischen Blick hinter die Kulissen liefern. Überraschende Einblicke werden einem jedoch nicht beschert. Aber immerhin hat sich ein Parteichef getraut, sich von einem Filmteam abseits der eigenen Parteikanäle begleiten zu lassen. Im Nationalratswahlkampf 2024. So auch der Titel „Wahlkampf“. Der Film von Harald Friedl hatte beim Grazer Filmfestival Diagonale Uraufführung. Kritik an Image-Doku Kritiker sprechen von einem „Imagefilm“ mit politischem Beigeschmack und stellen die Frage, ob dafür öffentliche Gelder verwendet werden durften. Besonders laut fällt die Kritik aus den Reihen der Opposition aus. Dort ist von „Propaganda auf Kosten der Steuerzahler“ die Rede, von „Selbstinszenierung“ und sogar von einem „Skandal“. Die Vorwürfe haben es in sich: Es geht um mehrere hunderttausend Euro an Fördermitteln, die aus verschiedenen Töpfen geflossen sein sollen. Für viele ist das schwer nachvollziehbar. Gerade in Zeiten steigender Preise, in denen viele Menschen jeden Euro zweimal umdrehen müssen. „Während sich Familien fragen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen, wird hier Geld für politische Selbstdarstellung ausgegeben“, heißt es aus Kritikerkreisen. SPÖ kontert vehement Die SPÖ hält entschieden dagegen. Die Verantwortlichen betonen, dass es sich um ein völlig normales Förderverfahren gehandelt habe. Die Mittel seien von unabhängigen Gremien vergeben worden – ohne politischen Einfluss. Außerdem sei das Projekt lange vor Bablers Amtsantritt bewilligt worden. Auch der Regisseur selbst stellt klar: Es habe keinerlei Eingriffe in die künstlerische Gestaltung gegeben, der Film sei unabhängig entstanden. Schmähkritik vs. Abwegung Tatsächlich ist die Förderung von Filmprojekten in Österreich nichts Ungewöhnliches. Jahr für Jahr werden zahlreiche Produktionen unterstützt – von Spielfilmen über Dokumentationen bis hin zu experimentellen Formaten. Auch politische Stoffe gehören dazu. Die entscheidende Frage bleibt jedoch: Wo endet legitime Dokumentation – und wo beginnt politische Werbung? Brisant wird die Debatte auch durch personelle Verflechtungen, die nun genauer unter die Lupe genommen werden. Kritiker sehen darin ein mögliches Netzwerk aus Politik und Kulturbetrieb, das sich gegenseitig begünstigen könnte. Alle Fördermittel für den Film wurden unter der schwarz-grünen Vorgängerregierung – also lange bevor Andreas Babler Kulturminister wurde – von Förderinstitutionen genehmigt. „Das Österreichische Filminstitut entscheidet über Förderungen durch eigenständige, unabhängige Jurys – ohne politische Einflussnahme“, heißt es. Und dann darf gelacht werden. Weil, dass diese Gremien stramm links besetzt sind, weiß ja wohl jeder. Ebenso der Filmfonds Wien, der brav mitgezahlt hat. Lustig, dass Bablers Heimatbundesland Niederösterreich ebenso Förderungen beigestellt hat. Vermutlich haben die darauf gehofft, dass er sich blamiert. Parlamentarische Anfrage Mittlerweile ist auch das Parlament eingeschaltet. Eine offizielle Anfrage soll klären, wie genau die Fördergelder vergeben wurden, wer an den Entscheidungen beteiligt war und ob es mögliche Interessenskonflikte gab. Die Erwartungen sind hoch. Nicht zuletzt, weil das Thema das Vertrauen in staatliche Institutionen berührt. H. K. © Parlamentsdirektion/​Thomas Topf

DAS WIEN AKTUELL 13 Gewinnen mit “Das Wien” 1 von 5 Gutscheinen im Wert von jeweils 1.000 Euro von Wie heißt eine der beliebtesten Urlaubsinseln der Welt? a) Malediven b) Maledoofen Senden Sie eine Mail mit dem Betreff des Gewinnspiels und Ihrer Antwort an marketing@das-wien.at Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. Einsendeschluss: Freitag, 17. April 2026. 1 Einkaufsgutschein im Wert von 1.000 Euro von Wo befindet sich der Store von Louis Vuitton? a) Am Graben b) Kärntner Straße Betreff: Louis Vuitton 1 Einkaufsgutschein im Wert von 1.000 Euro von Wo ist der Firmensitz von Moncler Mode? a) Mailand, Italien b) Köln, Deutschland Betreff: Moncler 10 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 100 Euro von Was ist ein typisches Campari-Land? a) Italien b) Schweden Betreff: Reisen Betreff: Campari Spritpreise und Schulden: Polit-Show im Parlament Heftige Wortgefechte, harte Vorwürfe und ein Thema, das alle betrifft: die steigenden Spritpreise. In der letzten Nationalratssitzung ist die Debatte völlig aus dem Ruder gelaufen. Die Opposition rechnet gnadenlos mit der Regierung ab – und spricht von „Totalversagen“ in der Wirtschaftspolitik. Im Zentrum der Kritik stehen steigende Staatsschulden, immer mehr Firmenpleiten und Maßnahmen, die laut Kritikern an der Realität der Menschen vorbeigehen. „Während die Bürger jeden Euro zweimal umdrehen müssen, häuft der Staat weiter Schulden an“, lautet der Vorwurf. Besonders brisant: Die Insolvenz-Zahlen sollen sich in den letzten Jahren massiv erhöht haben. Für viele Betriebe gehe es längst ums nackte Überleben. Radikale Schritte helfen Auch die Glaubwürdigkeit der Regierungsparteien steht im Kreuzfeuer. Während öffentlich von solider Finanzpolitik gesprochen werde, würden im Hintergrund rote Zahlen wachsen. Die Opposition sieht darin ein „doppeltes Spiel“ – und wirft der Regierung vor, den Kontakt zur Bevölkerung verloren zu haben. Explosiv wurde die Debatte beim Thema Sprit. Die Regierung setzt auf eine Preisbremse – doch genau die wird scharf attackiert. Kritiker sprechen von einer „Mogelpackung“, die kaum Entlastung bringe. Fünf bis zehn Cent weniger pro Liter? „Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein“, heißt es. Stattdessen fordert die Opposition radikale Schritte: Steuern runter, Abgaben streichen, CO₂-Kosten abschaffen. Das Ziel: spürbar billigere Preise an den Zapfsäulen – sofort. „Weniger Staat im Tank, mehr Geld im Börsel“, lautet die klare Ansage. Markt statt Staat Besonders heftig fällt die Kritik an staatlichen Eingriffen in den Markt aus. Preisdeckel könnten laut Opposition genau das Gegenteil bewirken. Das bedeute weniger Angebot, Engpässe und am Ende sogar noch höhere Preise. Die Regierung spiele hier mit einem gefährlichen Feuer, das die Inflation weiter anheizen könnte. Die Linie ist klar: Der Markt soll es richten, nicht der Staat. Eingriffe würden langfristig mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Leidensfähigkeit erreicht Doch damit nicht genug. Auch die Energiepolitik sorgt für massive Spannungen. Die Opposition wirft der Regierung vor, das Land in eine Energiekrise manövriert zu haben. Schuld seien Sanktionen, falsche Entscheidungen und eine ideologisch getriebene Politik. Die Kritik ist scharf: Statt auf leistbare Energie zu setzen, werde auf teure Alternativen gedrängt. Für viele Betriebe sei das existenzbedrohend. Immer mehr Unternehmen würden darüber nachdenken, ins Ausland abzuwandern. In der hitzigen Debatte fällt immer wieder die Forderung, dass die Interessen der eigenen Bevölkerung endlich wieder an erster Stelle stehen müssen. Gelder, die ins Ausland fließen, sollten laut Opposition lieber im Inland eingesetzt werden – etwa zur Senkung der Spritpreise. Die Regierung sieht das naturgemäß anders und verweist auf internationale Verpflichtungen sowie langfristige Strategien. Doch für viele Bürger zählt vor allem eines: Was kommt am Monatsende im Geldbörsel an? Verhärtete Standpunkte Die Fronten sind verhärtet. Während die Regierung auf ihre Maßnahmen setzt, fordert die Opposition einen radikalen Kurswechsel. Klar ist: Die steigenden Kosten treiben immer mehr Menschen um – und machen das Thema Spritpreise zum politischen Pulverfass. Ob Preisbremse oder Steuersenkung: Eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht. Sicher ist nur eines – die nächste hitzige Debatte kommt bestimmt. H. K.

DAS WIEN AKTUELL 14 Klima Biennale Wien 2026 startet unter dem Motto: Welten jenseits von Worten Von 9. April bis 10. Mai steht Wien ganz im Zeichen der Klima Biennale Wien. KunstHausWien ist Veranstalter und zugleich Festivalzentrale. Die zweite Ausgabe des Festivals präsentiert ein vielfältiges Programm an der Schnittstelle von Kunst, Klima und Gesellschaft. Die Klima Biennale Wien wurde von der Stadt Wien initiiert und wird vom KunstHausWien, einem Museum der Wien Holding, veranstaltet. Einen Monat lang verwandelt die Klima Biennale Wien die Stadt in einen Ort des Austauschs, der Visionen und der künstlerischen Auseinandersetzung mit unserer Zukunft. Unter dem Leitmotiv Unspeakable Worlds widmet sich das Festival den Realitäten, für die Worte nicht mehr ausreichen – und setzt auf die Kraft der Kunst, neue Perspektiven zu öffnen. Über 50 Partnerinstitutionen, ein dichtes Programm im öffentlichen Raum, die Festivalzentrale im KunstHausWien und zahlreiche Kooperationen machen die Biennale zu einem Erlebnis für alle. Festivalzentrale KunstHausWien Das KunstHausWien lädt als Festivalzentrale der Klima Biennale Wien zu Veranstaltungen und zum Verweilen ein. Das künstlerische Programm umfasst die Ausstellungen Seeds. Reclaiming Roots, Sowing Futures sowie I Wish We Had More Time des Institute of Queer Ecology. Auch das Museum selbst wird für die diesjährige Klima Biennale Wien szenographisch gestaltet: Das Duo JASCHA&FRANZ entwickelt gemeinsam mit der österreichischen Schriftstellerin Andrea Grill eine räumliche Erzählung – ihre Texte bilden die inhaltliche und visuelle Grundlage der Inszenierung. (No) Funny Games – Ausstellung im öffentlichen Raum Während der Biennale wird der Stadtraum zur Projektionsfläche für das Unsagbare hinter der schönen Oberfläche. Gezeigt werden Arbeiten zwischen Idylle und Dystopie. Allein am Karlsplatz sind insgesamt vier künstlerische Positionen zu sehen, darunter die Neuinterpretation von Margot Pilz’ „Kaorle am Karlsplatz“. Insgesamt entstehen zehn künstlerische Positionen, acht davon eigens für die Biennale – sichtbar an Hauswänden, Brücken, Plakatflächen oder sogar in einem Shopping-Center. Kooperationen & Projekte – Zukunft gemeinsam gestalten Die Klima Biennale Wien baut auf starke Partnerinnen und Partner aus Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft, die gemeinsam das kreative Fundament des Festivals bilden. In Museen, Kunsträumen oder unter freiem Himmel sind Ausstellungen, Performances und Workshops zu erleben, die das Festivalthema Unspeakable Worlds lebendig werden lassen – eine Einladung, unsere Welt(en) neu zu betrachten. Creatives for Vienna – Making Spaces Gemeinsam mit der Wirtschaftsagentur Wien entstanden zehn Projekte, die neue Nutzungen des öffentlichen Raums erproben – vom neu konzipierten Wiener Würstelstand bis zum urbanen Golfplatz auf dem Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofs. Immediate Matters Unter dem Titel Speak We Must We Must Speak steht die ökologische Krise im Zentrum künstlerischer Auseinandersetzung. Zehn unabhängige Kunsträume zeigen kuratierte Beiträge zu ökologischen und gesellschaftlichen Fragen. Solutions & Strategies Rund 80 Studierende der Universität für angewandte Kunst Wien und der Akademie der bildenden Künste Wien verwandeln ab 29. April eine Woche lang das Badeschiff am Donaukanal in einen lebendigen Ort des Austauschs mit Performances, Installationen und diskursiven Formaten, die für die Klima Biennale Wien entstanden sind. Zukunftshorizonte – das Biennale Bildungsprogramm Erneut stehen bei der Klima Biennale Wien auch die Stimmen der jüngeren Generationen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern, Sozialraumpartnerinnen und -partnern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entwickeln Kinder und Jugendliche innovative Projekte mit Blick auf den globalen Wandel, soziales Bewusstsein und neue, ökologisch nachhaltige Zukunftsbilder. So beteiligen sie sich aktiv an der Gestaltung der Zukunft unseres Planeten – und verschaffen sich Gehör. Klima Biennale Wien: Ein Monat Kunst. Ein Monat Zukunft. Überall in Wien. Infos & Programm unter: www.biennale.wien Eröffnung Klima Biennale Wien 2024 im KunstHausWien © eSeL.at/Joanna Pianka Kaorle am Karlsplatz 1982 © margot pilz

DAS WIEN AKTUELL 15 ENDLICH IN GANZ ÖSTERREICH ERHÄLTLICH. MurelliSujett_Billa.pdf 1 29.08.2023 15:02:38 ANZEIGE

DAS WIEN AKTUELL 16 Mit dem Frühling erwacht auch der Schlosspark Laxenburg, an dem auch die Wien Holding beteiligt ist, zu neuem Leben. Seit Ende März lädt Österreichs größter historischer Landschaftspark wieder zu Spaziergängen, Kultur und Naturerlebnissen ein. Die Franzensburg bietet wieder tägliche Führungen, auch Fähre und Bootsverleih am Schlossteich sind in die neue Saison gestartet. Bis 1. November 2026 erwartet Gäste eine weitläufige Parklandschaft, die zum Erholen einlädt und zugleich mit zahlreichen Veranstaltungen und Führungen ein abwechslungsreiches Programm bietet. Vielfältiges Veranstaltungsprogramm Am 10. Mai verwandelt sich der Bereich beim Parkhaupteingang beim ersten Schlosspark Flohmarkt in einen Treffpunkt für Schatzsucherinnen und Schatzsucher sowie private Verkäuferinnen und Verkäufer. Geschichtsinteressierte, die noch tiefer in die bewegte Vergangenheit des Schlossparks eintauchen wollen, können das bei der neuen historischen Parkführung tun. Bei den Kaiserlichen Nachmittagen am 26. April, 24. Mai, 28. Juni und 25. Oktober 2026 präsentieren Traditionsregimenter militärische Formationen und historische Uniformen an Originalschauplätzen der ehemaligen kaiserlichen Sommerresidenz. Beim Kinderabenteuer Waldpädagogik steht am 19. April, 17. Mai, 21. Juni, 20. September und 18. Oktober 2026 spielerisches Entdecken der Natur im Mittelpunkt. Am 8. Mai, 22. Mai, 12. Juni, 19. Juni, 11. September und 18. September bringen Führungen zum schlossparkeigenen Bienenstand Interessierten die faszinierende Welt der Bienen näher. Auch die Mondscheinführungen auf der Franzensburg sind zurück – am 31. Juli, 28. August und 25. September 2026. Ein besonderes Highlight wartet im Herbst: Beim Ritterfest am 19./20. September sowie 26./27. September 2026 erwartet Besucherinnen und Besucher ein mittelalterliches Spektakel mit Ritterkämpfen, Musik, Marktständen und kulinarischen Angeboten. Am 29. und 30. Oktober erzählt die geführte Abendtour Geisterstunde im Schlosspark Laxenburg düstere Kapitel der Habsburgergeschichte und geheimnisvolle Sagen rund um das Areal. Verkleidungen sind willkommen! Aktuelle Öffnungszeiten, Tickets und mehr Alle wichtigen Informationen zu den Parköffnungszeiten, Ticketpreisen und weiteren Veranstaltungen unter www.schloss-laxenburg.at. Saisonstart: Im Frühling erwacht auch der Schlosspark Laxenburg Buntes Veranstaltungsprogramm mit Flohmarkt, Ritterfest und vielem mehr, auch Franzensburg, Fähre und Bootsverleih sind wieder geöffnet. Kaiserlicher Nachmittag Fotos © Schloss Laxenburg BetriebsgesmbH Mondscheinführung KI generiert Historische Parkführung im Schlosspark Laxenburg Bootsverleih am Schlossteich ©Schloss Laxenburg BetriebsgesmbH

DAS WIEN AKTUELL 17 Seit Jahren steht es bereits auf dem Wunschzettel vieler Wienerinnen und Wiener, die Aufschwungskoalition geht es nun gemeinsam mit dem 1. Bezirk an: Als Leuchtturm-Projekt dieser Legislaturperiode wird der Rad- und Fußverkehr auf dem Prachtboulevard der ZweiMillionen-Stadt etappenweise entflochten und neu gestaltet. Im Fokus stehen die Nebenfahrbahnen und seitlichen Allen, die künftig mehr Platz zum Flanieren und Radeln bieten werden sowie generell die Aufenthaltsqualität für alle Wienerinnen und Wiener verbessern. Den Auftakt der Umgestaltung macht der rund 700 m lange Schottenring auf der Innenseite, also zwischen den UBahn-Stationen Schottentor und Schottenring. Geplanter Start ist Herbst 2026, nach den Arbeiten der Wasserwerke, die aktuell im Bereich Schottenring neue Wasserleitungen verlegen. „Wer am Ring zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, weiß, dass es hier auf weiten Strecken wirklich eng und unübersichtlich ist. Wir wollen künftig für klare Verhältnisse sorgen und das Potenzial der Nebenfahrbahnen nützen, um für einheitliche, gut erkennbare Routen zu sorgen: Die schattigen Alleen gehören künftig ganz den Fußgängern – die Nebenfahrbahn wird zur Rad-Allee mit großteils baulich getrennten 4,50 m breiten Radwegen oder Fahrradstraßen. Wir geben den Menschen damit mehr Raum zum Spazierengehen, Radeln und Verweilen. Und natürlich sorgen wir auch für viel zusätzliche Begrünung und Sitzgelegenheiten“, so Planungs- und Mobilitätsstadträtin Ulli Sima. Sie bedankt sich beim Bezirk, dem Koalitionspartner Neos und den beteiligten Dienststellen für die gute Zusammenarbeit und Vorbereitung des zukunftsträchtigen Projekts im Herzen der Stadt. Sonnenstrom direkt aus dem eigenen „Village“: Wien Energie und ARE Austrian Real Estate initiieren eine Energiegemeinschaft im neuen nachhaltigen Stadtquartier VILLAGE IM DRITTEN. Teilnehmende Bewohnerinnen und Bewohner können den im Quartier erzeugten Ökostrom direkt und gemeinschaftlich nutzen. Dafür stehen der baufeldübergreifenden Energiegemeinschaft Village im Dritten zukünftig insgesamt 18 Photovoltaikanlagen von Wien Energie und der ARE mit einer Leistung von insgesamt rund einem Megawatt zur Verfügung, welche von Wien Energie und der ARE errichtet wurden. Neben allen zukünftig rund 2.000 Haushalten können sich auch kleine und mittlere Unternehmen im Stadtquartier direkt an der Energiegemeinschaft beteiligen und vom sauberen Sonnenstrom profitieren. Ziel ist es, einen möglichst großen Anteil des Stromverbrauchs aus dem lokal erzeugten Sonnenstrom im Quartier zu decken und bestehende Stromverträge sinnvoll zu ergänzen. Energiegemeinschaften ermöglichen es, lokal erzeugten Strom aus erneuerbaren Quellen über Grundstücksgrenzen hinweg gemeinsam zu nutzen, zu speichern und zu teilen. Gemeinden, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und Privathaushalte können sich zu solchen Gemeinschaften zusammenschließen. Wien Energie zählt zu den Vorreiter in der Konzeption und Umsetzung: Bereits 2017 wurde mit dem Forschungs- und Innovationsprojekt Urban Pioneers Community im Wiener Stadtquartier Viertel Zwei eine der ersten Energiegemeinschaften Europas umgesetzt. Mit dem VILLAGE IM DRITTEN entwickelt die ARE gemeinsam mit Partnern ein innovatives Stadtquartier im dritten Wiener Gemeindebezirk: Rund 2.000 Wohnungen, dazu Büros, Gewerbeflächen, Nahversorgung, Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen sowie ein öffentlicher Park entstehen auf einer Gesamtfläche von über elf Hektar. Wien Energie hat dazu in Kooperation mit der ARE das baufeldübergreifende Energieversorgungskonzept errichtet, welches auf maximale lokale und erneuerbare Erzeugung setzt. Herzstück ist das größte Erdsondenfeld Österreichs mit 500 jeweils 150 Meter tief reichenden Erdsonden, verbunden über das größte Anergienetz des Landes. Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und die Einbindung in die Fernwärme ergänzen den nachhaltigen Energiemix. Mehr Platz zum Flanieren und Radeln am Ring Umgestaltung des 1. Abschnitts ab Herbst Wien Energie und ARE starten Erneuerbare Energiegemeinschaft in neuem Stadtquartier © ZOOMVP.AT © Stefan Seelig

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