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DAS WIEN AKTUELL 26 Bubi, Mädi, weiß nicht Endlich hat das Internationale Olympischen Komitee (IOC) entschieden, künftig Gentests zur Feststellung des biologischen Geschlechts von Athletinnen einzuführen. Das ist ein längst überfälliger Schritt in Richtung Vernunft. Damit wird unfairen Wettbewerbsbedingungen endlich ein Riegel vorgeschoben. Echte Sportlerinnen dürfen nicht durch die Teilnahme biologischer Männer diskriminiert werden! Es ist unerträglich, dass ihre Leistungen durch ideologisch motivierte Fehlentwicklungen im Sport entwertet wurden. Der Frauensport gehört den Frauen und darf nicht zur ideologischen Spielwiese linker Träumer gemacht werden. Dagmar M., 24, Hobbysportlerin Ring-Radweg Was derzeit am Wiener Ring geplant wird, zeigt die ganze Absurdität der Wiener Verkehrspolitik: Da werden hunderte Parkplätze vernichtet, gewachsene Verkehrsstrukturen zerschlagen und sogar alte Bäume müssen weichen – und genau das verkauft man den Wienern dann auch noch ernsthaft als Maßnahme für Umwelt- und Klimaschutz. Der Umbau der Ringstraße ist ein weiteres Beispiel dafür, dass in Wien nicht mehr mit Hausverstand, sondern ausschließlich nach ideologischen Scheuklappen regiert wird. Wenn für neue Radwege Bäume gefällt werden müssen, dann ist das kein Umweltschutz, sondern ein schlechter Witz. Die Wiener sollen offenbar glauben, dass Naturzerstörung plötzlich ökologisch ist, solange sie nur dem Zeitgeist dient. Die SPÖ sollte dringend aufhören, die Schnapsideen der Grünen in die Realität umzusetzen! Paul L., 35, Anrainer und (noch) SPÖ-Wähler Latein Die Kürzung der Lateinstunden in der Oberstufe ist ein massiver Rückschritt und gewaltigen Anschlag auf die Bildungschancen unserer Schüler. Hauptverantwortlich für diesen bildungspolitischen Irrweg ist der offenbar völlig überforderte NEOS-Bildungsminister Wiederkehr, der damit einmal mehr seinen Kurs gegen die klassische Bildung fortsetzt. Diese parteipolitische Packelei, bei der der NEOS-Minister mitgemacht hat, ist ein kulturpolitischer Kahlschlag. Latein ist nicht nur die Grundlage auch für Fremdsprachen und ein unverzichtbares Fundament für viele Studienrichtungen wie Medizin oder Jus, sondern schult auch das logische und analytische Denken wie kaum ein anderes Fach. Diese Kompetenzen werden nun dem links-liberalen Zeitgeist geopfert. Clemens H., 47, AHS-Professor für Latein Sehr geehrte Redaktion! Es ist nun einmal eine Tatsache: Europa allein kann den Klimawandel nicht stoppen. (Und Österreich allein schon überhaupt nicht, „liebe“ Grünen!) Aber die heroischen, einsamen Bemühungen der EU werden Europas Wettbewerbsfähigkeit reduzieren und über kurz oder lang seine – und somit unsere – Wirtschaft ruinieren. Dann werden wir zwar noch weniger CO2 produzieren, was aber wegen der durch Trump forcierten Renaissance fossiler Brennstoffe weltweit überhaupt nicht mehr ins Gewicht fallen wird. Der Schluss ist nicht schön, aber leider wahr: Wir sind die Dummen! Aber das hat sich bekanntlich ja zuletzt schon 2015 auf erschütternde Weise gezeigt, als Merkel & Co. Horden kulturfremder, oft krimineller Migranten in unseren einst so schönen und friedlichen Kontinent hereingelassen haben... Mag. Günther Schreiber, Wien Klimakleber Mit großer Genugtuung habe ich die Urteile gegen die früheren Mitglieder der aufgelösten Klimaschutzbewegung „Letzte Generation“ zur Kenntnis genommen, obschon ich mit höheren Strafen durchaus auch einverstanden gewesen wäre. Diese Spaßvögel haben uns mit ihren völlig hirnbefreiten Aktionen lange genug genervt. Und sie haben jede Menge Sachschäden angerichtet. Erstaunlich habe ich die Zusammensetzung dieser Gruppe empfunden, die nun durch den öffentlichen Prozess bekannt geworden ist. Eine deutsche Studentin und eine arbeitslose 25-jährige Österreicherin. Ein 28-jähriger Österreicher, eine 26-jährige Deutsche, ein 23-jähriger Deutscher und ein 76-Jähriger! Abgesehen von dem offenbar verwirrten Opa frage ich mich, was die ganzen deutschen Chaoten bei uns verloren haben. Bedenklich finde ich, dass die Richterin Verständnis für das Motiv der Proteste geäußert hat. Immerhin hat sie gesagt, dass sie „das Gesetz zu akzeptieren hat, nicht moralische Bedenken." Serverin G., 67, Pensionist Gewalt an Frauen Es ist ja gut und richtig, dass das Parlament einen „Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen“ beschlossen hat. Dabei fehlt es jedoch an Mut und vor allem an der Benennung der wahren Ursachen für die explodierende Gewalt gegen Frauen in Österreich. So werden Männer generell als potenzielle Gewalttäter hingestellt, während zahlreiche schockierende Einzelfälle der letzten Zeit einfach ausgeblendet werden. Und die reichen von Vergewaltigungen über brutale Morde bis hin zu Missbrauchsfällen, bei denen die Täter ausnahmslos aus dem Ausland stammten – darunter Afghanen, Syrer, Türken, Iraker und Kenianer. Es ist eine Verhöhnung der Opfer, dass die Regierung dieser importierten Gewalt lediglich mit „Wertekursen und Workshops“ begegnen will. Da fehlt uns entschlossenes Handeln, nämlich Abschiebungen und Remigration. Hannelore L., 53, Sozialarbeiterin IS-Sympathisant Das Urteil gegen einen erst 15-jährigen IS-Sympathisanten am Wiener Landesgericht macht fassungslos. Der bereits einschlägig Vorbestrafte hat im Gerichtssaal provokant den IS-Finger gezeigt und ist trotz massiver Drohungen gegen Mithäftlinge vom Vorwurf der terroristischen Vereinigung freigesprochen worden. Es ist eine Verhöhnung unserer Sicherheitsinteressen, wenn ein radikalisierter Islamist, der offen sagt, er wolle für seinen Gott sterben, und der anderen androht, ihnen die Kehle durchzuschneiden, von der Justiz mit Samthandschuhen angefasst wird. Hier wird offensichtlich gewartet, bis tatsächlich Blut fließt, wie es der Angeklagte bereits angedroht hatte, bevor man bereit ist, konsequent durchzugreifen. Dass ein solcher Gefährder, vor dem selbst Anstaltspsychologen als „extremes Risiko“ warnen, nicht als Terrorist verurteilt werden kann, weil die „konkrete Tathandlung“ noch gefehlt habe, ist ein Offenbarungseid für unser Rechtssystem, dem offensichtlich mangels einer rechtlichen Grundlage bei der Verurteilung von radikalen Islamisten die Hände gebunden sind. Wer den IS verherrlicht, wer Ablehnung gegen unsere Lebensweise predigt und Mordfantasien hegt, darf sich nicht auf Toleranz verlassen können. Abgesehen davon verstehe ich nicht, wieso man dieses „besondere Exemplar“ nicht schon längst abgeschoben hat! Michael B., 37, Justizwachebeamter Senden Sie uns Ihren Leserbrief an: redaktion@das-wien.at

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