DAS WIEN AKTUELL 11 Wieder mehr Arbeitslose im April Die Lage am heimischen Arbeitsmarkt bleibt angespannt. Ende April waren 378.342 Menschen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Das entspricht einem Anstieg von 1,5 Prozent bzw. 5.711 Personen gegenüber April 2025. Die nationale Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 7,5 %. Der Zuwachs betraf laut AMS im April ausschließlich Frauen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen stieg um 13,3 % auf mehr als 103.000 Personen. Extremismus bleibt Sicherheitsgefahr Der islamistische Extremismus bleibt auch 2025 die größte Gefahr für die Sicherheit der Bevölkerung. Das zeigt der Verfassungsschutzbericht 2025, der vor Kurzem präsentiert wurde. Laut Innenminister Karner (ÖVP) stieg die Anzahl der erfassten Tathandlungen im Vorjahr um 42,3 Prozent auf insgesamt 306. Zudem werden die Tatverdächtigen immer jünger und digitaler. 31,3 % der Tatverdächtigen sind unter 18 Jahre, wobei künstliche Intelligenz eine zunehmend größere Rolle spielt. Besorgniserregend sind auch die Zahlen im Rechtsextremismus: Hier gab es einen Anstieg um 33,6 % auf 1.786 Tathandlungen. Rauchverbot am Strand von Jesolo Im italienischen Badeort Jesolo gilt nun ein Rauchverbot am Strand. Rauchen ist nur noch in ausgewiesenen Bereichen erlaubt, die mit Sammel- und Recyclingsystemen für Zigarettenstummel ausgestattet sind. Auch für Hunde gelten neue Regeln: Sie dürfen sich nur zwischen 20:00 Uhr abends und 8:00 Uhr morgens am Wasser aufhalten. Tagsüber ist der Zugang zum Strand weiterhin untersagt, erlaubt ist dann nur die Promenade. Armut steigt in Österreich Im Vorjahr waren 1.677.000 Menschen (18,8 %) armutsgefährdet. Im Vergleich zu 2024 (16,7 %) ist das ein Anstieg um 170.000 Personen. Als armuts- oder ausgrenzungsgefährdet gilt, wer materiell und sozial stark benachteiligt ist, weniger als 60 % des Medianeinkommens zur Verfügung hat oder nur gering in den Arbeitsmarkt eingebunden ist. Rotkreuz-Chef Schöpfer appelliert, „nicht auf Kosten der Armen“ zu sparen. Volkshilfe-Chef Fenninger fordert erneut eine Kindergrundsicherung. ANZEIGE
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