Das Wien - E-Book

WIEN DAS Österreichische Post AG - RM GZ 17A0411152K - unabhängig Ausgabe 19 November/2025 23 Bezirke Gewinnen Sie 1 von 20 Gutscheinen im Wert von jeweils 50 Euro von SHOPPEN MIT „DAS WIEN“ Wie heißt das Sportfachgeschäft der Interspar Group? a) Hermine Sports b) Hervis Sports Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „Interspar“ und der korrekten Antwort an markting@das-wien.at Einsendeschluss: Freitag, 16. Juli Einsendeschluss: Fr., 28. November 2025 Gewinnen Sie 1 von 5 Gutscheinen im Wert von jeweils 1.000 Euro von VERREISEN MIT „DAS WIEN“ Wie heißt eine der beliebtesten Urlaubsinseln der Welt? a) Malediven b) Maledoofen Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „TUI Reisen“ und der korrekten Antwort an marketing@das-wien.at Einsendeschluss: Freitag, 16. Juli Einsendeschluss: Fr., 28. November 2025 Weihnachten in Wien Heuer finden wieder zahlreiche der traditionellen Weihnachtsmärkte in der Bundeshauptstadt statt. S. 18-20 © Julius Silver wintermarkt.at Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar.

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DAS WIEN AKTUELL 4 Asfinag und Mobilitätsministerium haben mehrere Straßenprojekte – darunter die S1, den Lückenschluss zwischen Schwechat und Süßenbrunn – noch einmal einer umfassenden Evaluierung unterzogen. Diese bestätigt den Nutzen und die Wirksamkeit hinsichtlich Verkehrssicherheit, Lebensqualität und Wertschöpfung. Für unsere wachsende Stadt ist die S1 der zentrale Lückenschluss im Regionenring um Wien. Er bringt nicht nur eine massive Verkehrsentlastung für Hunderttausende Donaustädterinnen und Donaustädter. Die Spange S1 ist gemeinsam mit der sich in Bau befindlichen Stadtstraße die Voraussetzung für den Vollausbau der Seestadt Aspern mit Wohnungen für rund 25.000 Menschen“, so Wiens Planungsstadträtin Ulli Sima. Für die Errichtung des Großteils der Seestadt Nord sind Stadtstraße und S1-Spange in der städtebaulichen UVP behördlich zwingend vorgeschrieben. Ohne diese Wohnungen kommt es zu Wohnungsknappheit und somit zu höheren Wohnkosten in ganz Wien. „Wir haben in Wien unsere Hausaufgaben gemacht und die Öffis in der Donaustadt massiv ausgebaut. Es gibt dort U-Bahn, Schnellbahn, Busse und Straßenbahnen, erst kürzlich ging die neue Straßenbahnlinie 27 in Betrieb. Diese verbindet die Donaustadt und Floridsdorf, auch Radwege wurden und werden gebaut. Aber es braucht eben auch eine Straßenanbindung für so große Stadtentwicklungsgebiete. Neben der Seestadt sind auch das Hausfeld oder Am Haidjöchl an die Straßeninfrastruktur gebunden, wir sprechen hier von Stadtentwicklungsgebieten, in denen künftig rund 60.000 Menschen – ungefähr so viele wie in St. Pölten – leben sollen“, erläutert Sima. Während in der Seestadt Süd bereits 12.000 Menschen wohnen, Parks und Schulen errichtet wurden, fristet der Nordteil noch ein tristes Dasein. Denn die Bauarbeiten für den Großteil der dringend notwendigen Wohnungen konnten seit vielen Jahren aufgrund des Stopps für die S1 durch die ehemalige grüne Verkehrsministerin nicht starten. Somit gleiche der Nordteil der Seestadt mangels Straßenbau einer Wüstenlandschaft. „Viele Bauträger stehen bereits in den Startlöchern und wollen leistbare Wohnungen errichten“, so Sima. Sie begrüße das Go seitens Minister Hanke für das aus Vignetten- und Mautgeldern der Asfinag finanzierte S1-Projekt. Lückenschluss bringt überfällige Verkehrsentlastung für Wien Neben der Notwendigkeit für die klimafitte Stadtentwicklung ist der S1-Lückenschluss auch zentral für die Verkehrs-Entlastung der Wienerinnen und Wiener: Jede -größere Stadt in Österreich und Europa habe eine Umfahrung, nur die 2-Millionenstadt Wien nicht, so Sima weiter. Diese sei aber dringend notwendig, denn Wien müsse vom Transitverkehr entlastet werden. „Jedes Jahr donnern 4 Mio. Transit-LKW durch Wien“, hält Sima fest. Ohne S1 würde der gesamte Transitverkehr – und zwar vom Baltikum bis zur Adria – weiter mitten durch Wien geführt werden. Zudem wird durch die Nordostumfahrung eine Entlastung der Tangente erreicht, auf der aktuell jeden Tag rund 70.000 Autos unterwegs sind. Für unsere wachsende Stadt ist die S1 der zentrale Lückenschluss im Regionenring um Wien. Er bringt nicht nur eine massive Verkehrsentlastung für Hundertausende Donaustädterinnen und Donaustädter. Die Spange S1 ist gemeinsam mit der sich in Bau befindlichen Stadtstraße die Voraussetzung für den Vollausbau der Seestadt Aspern mit Wohnungen für rund 25.000 Menschen. Planungsstadträtin Ulli Sima IMPRESSUM: Herausgeber/Chefredaktion/Verleger/Inhaber: Heinz Knapp, h.knapp@das-wien.at UID: ATU 63468713, redaktion@das-wien.at Lektorat: Alfred Eichhorn Grafik: Daniel Knapp, daniel.knapp@das-wien.at; Druck: Mafra Print, 15000 Praha; Vertrieb: Österreichische Post AG, Haidingergasse 1, 1030 Wien; Straßen- und Geschäftsverteilung - Wiener Stadtgebiet Verlagsadresse/Rechnungswesen/Grafik/Produktion: Die Agentur - Unabhängige Wochenzeitung, Heinz Knapp, Chorturmblick 1, 9061 Klagenfurt, www.das-wien.at Offenlegung gem. § 25 MedienG: Online unter www.das-wien.at Bei bezahlten Anzeigen, PR-Artikeln und namentlich gekennzeichneten Berichten liegt die inhaltliche Verantwortung beim Auftraggeber. Alle Berichte beziehen sich auf Stand 17.11.2025, 10:00 Uhr Sima: „Lückenschluss S1 zentral für weitere Stadtentwicklung im Nordosten Wiens“ Neben U-Bahn, Bim und Bus braucht es eine gute Straßenanbindung, um im Norden der Seestadt Aspern leistbares Wohnen zu garantieren. „ „ © Christian Fürthner

DAS WIEN AKTUELL 5 Der magische Lichtergarten im Schlosspark Laxenburg, an dem die Wien Holding beteiligt ist, und verspricht zum Jubiläum ein magisches Erlebnis für Groß und Klein. Unter dem Motto „5 Jahre Magie, Licht & Staunen“ erwartet Besucherinnen und Besucher ein neu gestalteter Rundweg mit zahlreichen Highlights. Über 3 Kilometer Staunen Seit seiner Premiere 2020 hat sich ILLUMINA zu einem Fixpunkt der Winterzeit entwickelt und begeistert jährlich weit über 100.000 Gäste. Zum Jubiläum präsentieren internationale Lichtkünstler erneut ihre Installationen entlang des über drei Kilometer langen Weges durch den Schlosspark. Eine spektakuläre Laser- und Wassershow im Burgteich sowie farbenprächtige Projektionen auf der historischen Franzensburg warten ebenso wieder auf Besucher, wie der Sprechende Baum, der sich eine neue Geschichte für seine kleinen Fans ausgedacht hat. Zahlreiche neue Lichtkunstwerke laden nicht nur zum Staunen, sondern auch zum Mitmachen ein – mit modernster Lichttechnik und eindrucksvollen interaktiven Effekten. Freitag bis Sonntag mit Shuttlebus aus Wien Insgesamt drei Parkplätze in Gehdistanz zum Haupteingang stehen ILLUMINA-Besuchern kostenfrei zur Verfügung. Wer auf das Auto verzichten möchte, hat heuer mehr Optionen denn je: Neben dem Shuttlebus, der freitags bis sonntags vom Wiener Hauptbahnhof nach Laxenburg und retour fährt, gibt es erstmals eine Kooperation mit der ÖBB. Das ÖBBPlus-Kombiticket ermöglicht nicht nur die bequeme An- und Abreise aus ganz Österreich, sondern auch einen vergünstigten Eintritt in den Lichtergarten. Vergünstigungen und Gastronomie ILLUMINA ist in vielen Familien mittlerweile Tradition. Deshalb besuchen zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder den Lichtergarten montags und donnerstags mit dem „Familienticket“ günstiger. Paaren ermöglicht das rabattierte „Paarzeit-Ticket“ den Eintritt ab 19:30 Uhr in den bereits ruhigeren, besonders romantischen Rundweg. Zwei Gastrozonen entlang des Rundwegs laden mit traditionellen und winterlichen Schmankerln erneut zum Rasten und Genießen ein. Termin & Tickets Freitag, 14. November 2025 bis Sonntag, 11. Jänner 2026 täglich von 16:30 bis 22:00 Uhr (letzter Einlass 19:30 Uhr) im Schlosspark Laxenburg. Am 24. Dezember 2025 geschlossen. Tickets sind online erhältlich. Kinder zwischen 0 und 5 Jahren haben freien Eintritt. Jubiläum: ILLUMINA im Schlosspark Laxenburg feiert den 5. Geburtstag ILLUMINA, der magische Lichtergarten im Schlosspark Laxenburg, kehrte am 14. November 2025 mit neuem Rundweg für über 100.000 Gäste zurück. Fotos: © Illumina Lichtergarten GmbH

DAS WIEN AKTUELL 6 Mit dem Betriebsbesuch bei der RTA Rail Tec Arsenal Fahrzeugversuchsanlage in Floridsdorf wird ein starkes Zeichen für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Wien gesetzt: Der Standort des weltweit größten Klima-Wind-Kanals bleibt bis 2062 gesichert – darauf haben sich die Betreibergesellschaft RTA und die SCHIG mbH als Eigentümerin der Anlage verständigt. Damit wird nicht nur ein zukunftsweisendes PPP-Projekt gestärkt, sondern auch eine strategische Standortpolitik für Wien und Österreich verfolgt. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RTA Rail Tec Arsenal haben mir ihre Forschungsarbeit gezeigt, die unter die Haut geht – und unter die Jacke. Ich bin beeindruckt, wie Wien als Wirtschafts- und Innovationsstandort hier Maßstäbe setzt. Gemeinsam mit österreichischen und internationalen Partnern entstehen Technologien, die weltweit für klimafreundliche Mobilität sorgen“, erklärt Barbara Novak, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales. Auch Georg Papai, Bezirksvorsteher von Floridsdorf, betont: „Der RTA-Standort ist ein Leuchtturmprojekt für unseren Bezirk. Die Sicherung bis 2062 zeigt, dass Floridsdorf ein zentraler Ort für den Internationalen Forschungs- und Technologiestandort in Wien ist.“ „Wir freuen uns, dass unsere Arbeit nicht nur in Wien, sondern weltweit Anerkennung findet – sogar die NASA testet bei uns. Unsere neue Möglichkeit naturnahen Schnee zu erzeugen, sowie Prüfstände für die Weiterentwicklung der neuen Triebwerkstechnologien, sind nur zwei Beispiele für unsere Innovationskraft”, erklärt Hermann Ferschitz, Geschäftsführer der RTA Rail Tec Arsenal. „Der Klima-Wind-Kanal ist Ergebnis der langen erfolgreichen Zusammenarbeit der Stadt Wien, des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur und der SCHIG mbH auf der öffentlichen Seite und der Industrie und Forschung auf der anderen Seite“, freut sich Stefan Weiss, Geschäftsführer der SCHIG mbH. Der Klima-Wind-Kanal ist nicht nur für Züge, LKW, Autos und Flugzeuge eine Testeinrichtung - auch Spitzensportler wie Skispringer sowie Olympia-Athlet Valentin Pontus – nutzen die Anlage zur Vorbereitung auf extreme Bedingungen. Die Vereisungstechnologie der RTA ist weltweit einzigartig: Bis zu zehn nationale und internationale Forschungsprojekte laufen gleichzeitig, darunter auch Kooperationen mit der NASA. Mit über 90 Prozent internationaler Kundschaft zieht die RTA große Unternehmen an. Der Standort punktet mit Schienenanbindung, stabiler Stromversorgung, Glasfaserinfrastruktur und der Nähe zum Hafen mit Rhein-Main-Donau-Verbindung. „Forschung, Wirtschaft und Politik greifen hier perfekt ineinander. Innovation made in Vienna – so sichern wir Arbeitsplätze und stärken den Technologiestandort nachhaltig“, betont Novak abschließend. Im Regierungsübereinkommen hat sich die Stadtregierung das Ziel gesetzt, im 2. Bezirk einen neuen Grätzlmistplatz zu errichten. Nun starten die Planungen für das Projekt, die Kosten dafür wurden im Wiener Umweltausschuss bereits beschlossen. Der neue Grätzlmistplatz wird auf einem Grundstück in der Innstraße errichtet und ein Einzugsgebiet von weit über 200.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, vor allem aus dem 2. und 20. Bezirk, haben. Konkret werden auf einer Fläche von 6.600 m² ein moderner Mistplatz, aber auch Mannschaftsunterkünfte für die Straßenreinigung und die Müllsammlung geplant. „Hier entsteht eine innovative Serviceeinrichtung, die gerade in Hinblick auf Kreislaufwirtschaft, Reparatur und Recycling alle Stückerl spielt: Neben der klassischen getrennten Müllentsorgung werden multifunktionale Flächen für Reparatur-Cafés oder Tauschbörsen gleich mitberücksichtigt“, betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. „Bei der Errichtung stehen Klimaschutz und nachhaltige Stadtgestaltung im Fokus: So werden zum Beispiel Dach- und Fassadenbegrünungen, eine nachhaltige Energieversorgung mit Photovoltaikanlagen, Recyclingbaustoffe und RegenwasserManagement gleich mitgeplant.“ Auch auf entsprechenden Schallschutz wird besonderer Wert gelegt. Die Kosten für die Planungen in der Höhe von rund 8 Mio. Euro umfassen die Projektsteuerung, Koordination und öffentliche Bauaufsicht, die komplette Planung inklusive der notwendigen Gutachten für Boden, Schall, Emission, Verkehr, Statik, Vermessung, Brand- und Naturschutz. Zu dem Projekt wird für die Anrainer Anfang 2026 eine erste Informationsveranstaltung stattfinden. Standort des Klima-Wind-Kanals gesichert Mit österreichischen und internationalen Partnern entstehen in der RTA Technologien, die weltweit für eine klimafreundliche Mobilität sorgen. Stadt startet Planungen für„Grätzlmistplatz“ Stadträtin Nowak mit „Innovation made in Vienna“ © Stadt Wien/David Bohmann

DAS WIEN AKTUELL 7 ENDLICH IN GANZ ÖSTERREICH ERHÄLTLICH. MurelliSujett_Billa.pdf 1 29.08.2023 15:02:38 ANZEIGE

DAS WIEN AKTUELL 8 Die „MS Eisvogel“ wird als Mehrzweckschiff zum Eisbrechen, aber auch als Berge- und Feuerlöschschiff eingesetzt. „Als größter öffentlicher Donauhafen Österreichs muss der Hafen Wien auch im Winter nicht nur für die Güter, die per Schiene und LKW hier umgeschlagen werden, sondern auch für die Schifffahrt offen sein. Zieht eine massive Kaltfront über Wien, ist die Eisvogel der Garant dafür, dass Frachtschiffe im Hafen Wien jederzeit ungehinderte Zufahrt zum Kai haben“, so Fritz Lehr, kaufmännischer Geschäftsführer des Hafen Wien. Eisbrecher hält die Hafenbecken offen Durch seinen Einsatz hält der Eisbrecher nicht nur die Fahrrinne frei, sondern bewahrt auch die Rümpfe der im Hafen Wien sowie am Kai vor Anker liegenden Fracht- und Donaukreuzfahrtschiffe vor schweren Schäden. „Ab minus sechs Grad frieren die Hafenbecken innerhalb eines Tages zu, ab minus 15 Grad würden sich unsere Hafenbecken sogar innerhalb weniger Stunden in riesige Eisflächen verwandeln. Doch der Klimawandel macht sich auch an Europas zweitgrößtem Fluss bemerkbar. Die Donau zeigt hier klare Symptome, und die geänderten Wetterbedingungen machen auch vor dem Einsatz des Eisbrechers nicht halt“, so Doris Pulker-Rohrhofer, technische Geschäftsführerin des Hafen Wien. Die „MS Eisvogel“ hat mittlerweile auch erweiterte Aufgaben übernommen und macht auf den Donauwellen das ganze Jahr über eine gute Figur. So kommt sie als Berge- und Feuerlöschschiff zum Einsatz und steht auch für ausgewählte Kundenfahrten in den drei Hafenbecken Freudenau, Lobau und Albern zur Verfügung. 80 Tonnen bringt der 32 Meter lange und sechseinhalb Meter breite Eisbrecher auf die Waage. Bis zu zwölf Millimeter dicker Stahl schützt den Rumpf vor den scharfen, harten Eiskanten. Die 520 PS starken Dieselmotoren schieben den Koloss im Schritttempo Meter um Meter voran. Wird das Eis noch dicker, dann kann die „Eisvogel“ zusätzlich noch etwa 30 Tonnen an Wasserballast aufnehmen. Das Schiff hievt sich dann im Schritttempo Meter um Meter auf die Eisplatte und bricht sie mit seinem Gewicht in Stücke. Bis zu 60 Zentimeter dickes Eis kann so gebrochen werden. Im Februar 2017 wurde die „MS Eisvogel“ bei einem Schwelbrand infolge eines Kabelschadens erheblich im Unter- und Oberdeck sowie am Ruderstand beschädigt. Im Zuge der umfangreichen Reparaturarbeiten in der ÖSWAG Werft Linz AG wurde auch eine komplette Schiffsrevision durchgeführt. Logistikdrehscheibe Hafen Wien Rund 2.000 Kilometer vom Schwarzen Meer und rund 1.500 Kilometer von der Nordsee entfernt, punktet der Hafen Wien mit seiner optimalen direkten Anbindung an die drei Verkehrsträger Schiff, Eisenbahn und LKW sowie mit der Nähe zum Flughafen Wien- Schwechat. Der Hafen Wien ist als Tochter der Wien Holding ein Unternehmen der Stadt Wien. Auf einer Fläche von drei Millionen Quadratmetern sind rund 200 Unternehmen angesiedelt und mit bis zu 5.000 Arbeitsplätzen ist das Logistikzentrum Hafen Wien ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Mit den Frachthäfen Freudenau, Albern und Lobau handelt es sich um den größten öffentlichen Donauhafen Ostösterreichs. Die „MS Eisvogel“ feiert dieses Jahr als Mehrzweckschiff 70. Geburtstag Der 1955 in der Schiffswerft Linz gebaute Eisbrecher erfüllt mittlerweile das ganze Jahr über diverse andere Aufgaben wie zum Beispiel Gästefahrten. © Feel Image

DAS WIEN AKTUELL 9 Die VBW bietet Musiktheater der Extraklasse. Historische Häuser, imposante Kostüme, außergewöhnliche Bühnenbilder und Musical-Hits mit Ohrwurmpotenzial: Das alles und noch viel mehr bieten die Aufführungen der Vereinigten Bühnen Wien. Das Wien Holding- Unternehmen bringt die besten Musicalproduktionen auf die Bühnen des Raimund Theater und Ronacher. Tickets unter www.wien-ticket.at. www.wienholding.at musica s mehr unterhaltung. mehr Bezahlte Anzeige PHANTOM DER OPER täglich außer montags Raimund Theater MARIA THERESIA täglich außer montags Ronacher 200x272_wh_anz_musical_1025_rz.indd 1 02.10.25 15:35

DAS WIEN AKTUELL 10 Ein rundes Jubiläum will gefeiert werden: Das Schrammel. Klang.Festival in Litschau am Herrensee begeht seine 20. Ausgabe, seit 2007 in Folge. Dieses 20-Jahr-Jubiläum findet vom 10.–19. Juli 2026 statt und steht unter dem Motto: WÖÖD [Welt] – und damit völlig im Zeichen der österreichischen Weltmusik, dem Wienerlied und der Schrammelmusik, mit Traditionslinien und musikalischen Verknüpfungen in die ganze Welt. Somit verspricht das Programm nicht nur großartig – à la „Wöödklasse“ – zu werden, sondern auch sehr bunt und internationaler als in den letzten Jahren, womöglich auch mit der einen oder anderen „Wöödnummer“. Festivalgründer und Intendant Zeno Stanek konnte für das seit seiner 7. Ausgabe im Jahr 2013 umweltzeichenzertifizierte Green Event eine Reihe an herausragenden Musikgruppen, Musikerinnen und Musikern gewinnen. Eröffnet wird das Festival und damit das erste Wochenende (10.–12. Juli 2026) von einem ca. 30-köpfigen Orchester mit einer musikalischen Bühnenshow: The Limitless Orchestra rund um Aleksey Igudesman und Hans Zimmer. Sie bringen exklusiv in Litschau ihr neues Programm „Strings of the World“ zur Premiere, bevor sie damit auf Welttournee gehen. Am ersten Festivalsamstag wird im Herrenseetheater eine Matinee – basierend auf der literarischen Textvorlage von Christine Nöstlingers „Du bleda Bua“ – zu hören sein, arrangiert von Little Rosies Kindergarten, einer Big Band aus 13 Solisten. Die Aufführung verspricht spannungsgeladen, zwischen Free Jazz, Rock und Kammermusik oszillierend, zu werden. Den abendlichen Konzert-Auftakt macht Fräulein Blauboad mit Wiener Chansons, gefolgt von poetischen Songs aus queer-migrantischer Perspektive von VERETER um den Wiener Musiker Pete Prison IV und seiner Begleitband. Abschließend wird es alpin und international – das Trio Hupsala um Frontfrau Claudia Schwab, einer in Irland lebenden Steirerin, bringt das musikalische Alpenland bis hin zur irischen Hochalm – in Kombination mit Alphorn, diversen Brass-Instrumenten und Jodel/Gesang – zum Schwingen. Der erste Festivalsonntag startet traditionell mit der DampflokFahrt des Schrammel.Express in Gmünd und fährt zur Matinee des Joschi Schneeberger Quintetts am Kulturbahnhof Litschau ein, die „A Wöd Jazz aus Wien“ zum Besten geben werden. Das erste Wochenende wird mit den Wiener Singer-Songwritern Ernst Molden & Sigrid Horn mit neuen, erstmals gemeinsamen Kompositionen ‚kuaz vuan weda‘ beschlossen. Das zweite Festivalwochenende (17.–19. Juli 2026) eröffnet die 20. SCHRAMMEL.KLANG.FESTIVAL 2026: erste Programm-Einblicke Vom 10. bis 19. Juli 2026 in Litschau am Herrensee in Niederösterreich. Noch bis 6.1.2026 – traditioneller Weihnachtsrabatt von minus 12 Prozent. Aleksey Igudesman mit Limitless Orchestra © Julia Wesely Fräulein Blauboad © Marija Kaniza Joschi Schneeberger Quintett am Bahnhof Litschau © Robert Schoenherr Little Rosies Kindergarten mit „Du bleda Bua“ © Michele Yves Pauty

DAS WIEN AKTUELL 11 bairische Popband Pam Pam Ida am Freitagabend auf der großen Bühne des Herrenseetheaters. Am nächsten Tag startet Maria Ma PUR mit einer Matinee im Veranstaltungs- & Theaterhaus MOMENT voller Hackbrett-Sounds, die einen besonderen Klangteppich erzeugen – wer möchte, kann das Konzert auf Decken liegend genießen. Am Samstagabend steht ein Konzert von Die Strottern & Die JazzWerkstatt Wien im Herrenseetheater am Programm. Das beliebte Duo Klemens Lendl und David Müller wird zur Bigband und beschäftigt sich mit poetischen Stadtgeschichten. Es folgt ein aufstrebender Singer-Songwriter: Felix Kramer mit „Muttersprachenpop“. Im Anschluss findet die sehr beliebte und bereits auf das kommende Theaterfestival Hin & Weg 2026 verweisende Nachtwanderung zu einem geheimen Ort mit Stationen.Musik.Theater am Weg und einem Konzert von Jakob Semotan mit Songs von Tom Waits auf Wienerisch statt: „Thomas wartet“ (in Planung). Das große Abschlusskonzert am Sonntagabend, 19.7.2026, ist the one & only: Willi Resetarits gewidmet – die Hommage heißt treffend: FiAN WILLI. Vier seiner ehemaligen KollegInnen und Mitstreiter singen und musizieren: Birgit Denk, Tini Kainrath, Roland Guggenbichler und Peter Havlicek. Zwischen den beiden FestivalWochenenden finden bereits traditionell die Schrammel.Workshops (14. bis 16. Juli 2026) für Fortgeschrittene, Studierende, zum Teil für Anfänger statt. Der Ticket-Vorverkauf beginnt jetzt! Schenken Sie sich, Ihrer Familie, Ihren Freunden Karten für das Schrammel.Klang.Festival 2026, dem besonderen 20-Jahr-Jubiläum – die WEIHNACHTSAKTION läuft von 6.11.2025 bis 6.1.2026. Das Festival-Team empfiehlt, bereits jetzt zu buchen, da ganz im Sinne einer entspannten und friedlichen Festival-Stimmung das Kartenkontingent limitiert ist. Das Herzstück des Festivals, der Schrammel.Pfad, findet an beiden Wochenenden am Samstag und Sonntag jeweils von 13.00 bis 18.00 Uhr auf Naturbühnen rund um den See mit zahlreichen Gruppen statt. Es gibt ein Wiedersehen mit bekannten Stammgruppen und vielen neuen Musikern. Alles am Schrammel.Klang. Festival dreht sich um höchste musikalische Qualität und das entspannte Genießen von Kunst in unverfälschter Naturkulisse, ergänzt von abwechslungsreicher, bodenständiger Kulinarik und regionalem Flair. Das Schrammel.Klang.Festival ist ein Green Event und Träger des Österreichischen Umweltzeichens. Einzigartige Pam Pam Ida & das Silberfischorchester © Sonja Herpich Die Strottern als Duo mutieren zur Bigband © Karl Satzinger Zeno Stanek © Mara Hohla Sarah Jung © Literaturhaus Salzburg Maria Ma PUR mit neuem Instrumental-Album © Flo Ryan Trio Hupsala mit neuer Single „Hoch Drob´n“ © Christoph Huber

DAS WIEN AKTUELL 12 Medizinische Präzision und sichere Rekonstruktion: Die Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie der Klinik Ottakring unterstützt Patientinnen und Patienten nach Tumoroperationen, Unfällen, Verbrennungen oder auch angeborenen Fehlbildungen dabei, Funktion und Form ihres Körpers wiederzuerlangen. Im Mittelpunkt stehen die chirurgische Behandlung, der Wiederaufbau und die funktionelle Rehabilitation – etwa bei Brust- und Hautkrebs, in der Handchirurgie und nach schweren Verletzungen sowie Verbrennungen. In letzter Zeit zeigt sich allerdings ein Anstieg von Patienten, bei denen nach ästhetischen Eingriffen Komplikationen auftreten, die dann einer medizinisch fundierten Behandlung im Krankenhaus bedürfen. „Immer öfter kommen Patienten zu uns, bei denen es nach Schönheitseingriffen zu schwerwiegenden Komplikationen kommt. Bei ihnen ist oft eine weitere Operation notwendig, um gesundheitliche Beeinträchtigungen und Schäden wieder zu korrigieren,“ erklärt Wenzel Czedik-Eysenberg, Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie in der Klinik Ottakring. Schönheitseingriffe im Trend In den letzten Jahren hat die gesellschaftliche Akzeptanz von Schönheitseingriffen quer durch alle Altersgruppen deutlich zugenommen. Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für Operationen und Behandlungen, um allgemeinen Schönheitsidealen zu entsprechen. Doch dieser Trend birgt auch eine Schattenseite: Mit dem wachsenden Interesse steigt auch die Zahl unseriöser Anbieter und illegaler Praxen, die ohne medizinische Qualifikation und in nicht qualifizierten Einrichtungen riskante Behandlungen durchführen. Jedoch können unsachgemäße Eingriffe schwerwiegende Konsequenzen haben. „Zu Komplikationen kommt es häufig, wenn ästhetische Eingriffe von unqualifiziertem Personal in nicht qualifizierten Einrichtungen vorgenommen werden oder auch, wenn ungeeignete oder minderwertige Materialien verwendet werden z. B. bei Injektionen mit Fillern,“ so Czedik-Eysenberg. Manche Infektionen sind so schwerwiegend, dass eine Behandlung mit Antibiotika nicht mehr ausreicht und ein chirurgischer Eingriff notwendig ist. „Das Spektrum an Komplikationen ist groß. In schlimmen Fällen kann es zu offenen Bauchdecken nach Bauchdeckenstraffungen, freiliegenden Implantaten nach Brustvergrößerungen oder sogar zu Gefäßverschlüssen im Kopfbereich nach Fillerinjektion kommen,“ ergänzt Czedik-Eysenberg. Die dadurch resultierenden langen Ausfallzeiten können für Betroffene eine große Belastung darstellen. Nachsorge ist essenziell Nach jedem erfolgten chirurgischen Eingriff oder einer Behandlung ist auch eine adäquate Nachsorge von Bedeutung. „Wenn Komplikationen frühzeitig behandelt werden, können die schlimmsten Folgen noch abgewendet werden. Leider ist dies nicht immer der Fall, vor allem, wenn Patienten sich im Ausland behandeln lassen und daher die Zeit für die Nachbehandlung fehlt,“ betont der Arzt. „Patienten werden nach Operationen im Ausland häufig bereits wenige Tage nach der Operation nach Hause geschickt. Bei Komplikationen sind die behandelnden Ärzte dann nicht erreichbar.“ Vier Schritte zu einem sicheren Eingriff Für ein sicheres und zufriedenstellendes Operationsergebnis ist es wichtig, sich an folgenden vier Punkten zu orientieren: „Ich empfehle allen Patienten, die sich für einen ästhetischen Eingriff entscheiden, sich im Vorfeld gut über den Eingriff zu informieren, eine kompetente Zweitmeinung einzuholen, den Eingriff in einem qualifizierten Zentrum von qualifiziertem Fachpersonal durchführen zu lassen und sich bewusst zu sein, dass jeder Eingriff trotz aller Vorsicht mit Risiken verbunden ist,“ betont Czedik-Eysenberg. Das gilt für medizinisch notwendige Eingriffe genauso, wie für freiwillige ästhetische Behandlungen. Plastische Chirurgie: Kompetenz für Wiederherstellung und Ästhetik Die Klinik Ottakring ist auch Spezialambulanz für viele Patienten, die nach ästhetischen Eingriffen (z. B. Schönheits-OPs) Komplikationen erleiden. Unlängst deckte die Gruppe „Sofortmaßnahmen“ gemeinsam mit der Wiener Polizei und Co. die siebente illegale Beauty-Klinik auf © Gruppe Sofortmaßnahmen

DAS WIEN AKTUELL 13 Weihnachtsstimmung voraus: Von 28. November bis 21. Dezember 2025 bringt der Twin City Liner der Central Danube, ein gemeinsames Unternehmen der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, seine Passagierinnen und Passagiere jeweils freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen direkt vom Wiener Schwedenplatz in die festlich geschmückte Altstadt von Bratislava. Vorweihnachtlicher City-Trip Die Adventfahrten mit dem Twin City Liner bieten eine wunderbare Gelegenheit, sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen. In Bratislava erwartet die Besucher stimmungsvoller Lichterzauber, zahlreiche festlich geschmückte Stände mit Kunsthandwerk aus Keramik, Holz, Glas, Maisstroh und Bienenwachs sowie kulinarische Spezialitäten – darunter Lokše, Gänsefleisch, Zigeunerbraten, Kartoffelpuffer, Strudel, Glühwein, Met und Punsch. Auf dem Hauptplatz sorgt eine Bühne mit weihnachtlichen Aufführungen für eine festliche Atmosphäre. Darüber hinaus sind auch am Hviezdoslav-Platz, am MilanR.-Štefánik-Platz, am Hof des Alten Rathauses und am Primatialplatz Stände zu finden. UNSER GEHEIMTIPP: Der kleine, aber traditionelle, Weihnachtsmarkt bei der Burg Bratislava. Erreichen können Sie den Weihnachtsmarkt entweder mit einem historischen Bummelzug, der gleich von der Anlegestelle abfährt, oder nach einem kurzen Spaziergang von rund 20 Minuten. Jetzt Tickets sichern und mit dem Twin City Liner auf einzigartige Weise den Weihnachtszauber in Bratislava erleben! Tickets und Details zu den Adventfahrten nach Bratislava Von 28. November bis 21. Dezember 2025: Abfahrt freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von der Schiffsstation City am Schwedenplatz um 10.30 Uhr, Ankunft in Bratislava um 11.45 Uhr. Rückfahrt von Bratislava um 16.30 Uhr, Ankunft in Wien um 18.00 Uhr. Einzelpreise pro Strecke und Person: 39 Euro (Hauptdeck Economy), 54 Euro (Captain‘s Lounge), 25 Euro (limitiertes Red Ticket). Kinder von zwei bis elf Jahren erhalten 50 Prozent Ermäßigung auf den Vollpreis, unter zwei Jahren fahren Kleinkinder kostenlos in Begleitung eines Erwachsenen. Für Lehrlinge ist der Vollpreis die gesamte Saison über um 50 Prozent reduziert. Buchung online unter www.twincityliner.com oder telefonisch unter +43 1 904 88 80, bzw. im Ticketshop bei der Schiffsstation City am Schwedenplatz. Twin City Liner Adventfahrten ab 28. November Entspannt und einzigartig zu den schönsten Adventmärkten in Bratislava. © Matej Kovac - MK-design ANZEIGE

DAS WIEN AKTUELL 14 „DAS WIEN“ präsentiert die Veranstaltungen in der Wiener Stadthalle Sabaton 21.11.2025 Halle D Dhafer Youssef 21.11.2025 Halle F Körperwelten - Am Puls der Zeit 21.11.2025 - 22.03.2026 Studio F Schwanensee - Imperial Ballet & Live Orchestra 22.11.2025 Halle F Electric Callboy World Tour 22.11.2025 Halle D Fisnikët Live 22.11.2025 Halle E Der Nussknacker - Imperial Ballet & Live Orchestra 23.11.2025 Halle F Tom Odell 23.11.2025 Halle D TREAM Brotzeitour 25.11.2025 Halle D The Dark Tenor Symphony of Light 26.11.2025 Halle F Lords of the Sound - The Music of Hans Zimmer 27.11.2025 Halle F Till Lindemann Meine Welt Tour 29.11.2025 Halle D Shahkar Bineshpajooh Konzert 29.11.2025 Halle F FOREVER - The Best Show about The King of Pop 02.12.2025 Halle F Stay tuned Choreographie von Sol León & Paul Lightfoot 04.12.2025 - 05.12.2025 Halle F Die Nacht der Filmmusik Klassik Radio Live in Concert 06.12.2025 Halle F Zdravko Čolić 06.12.2025 Halle D Tarzan - Das Musical 07.12.2025 - 08.12.2025 Halle F Rod Stewart One More Time 09.12.2025 Halle D Oh du fröhliche... Gerberhaus Weihnachtsgala 10.12.2025 Halle F James Arthur 12.12.2025 Halle D Die große Weihnachtsgala der Musicalstars Präsentiert von Mark Seibert & Lukas Perman 13.12.2025 Halle F Der Nussknacker 14.12.2025 Halle F THE ICON LEAGUE - FINAL 6 14.12.2025 Halle D Die Cher Show Das offizielle Musical von und über Cher 18.12.2025 - 23.12.2025 Halle F Bryan Adams Roll with the Punches 18.12.2025 Halle D Wanda Weihnachten mit Wanda 19.12.2025 Halle D Böhse Onkelz Hier sind die Onkelz - Tour 2025 20.12.2025 - 21.12.2025 Halle D The Best of Hans Zimmer in Concert 27.12.2025 Halle F APACHE 207 07.01.2026 Halle D Ehrlich Brothers 10.01.2026 Halle D XAVIER NAIDOO Bei meiner Seele 11.01.2026 Halle D Falco Meets Amadeus 15.01.2026 Halle F Schwanensee 17.01.2026 Halle F Nussknacker 18.01.2026 Halle F

DAS WIEN AKTUELL 15 Chronischer Schmerz betrifft in Österreich etwa 1,5 Mio. Menschen. Als zusätzliche Versorgungseinheit des Herz-Jesu Krankenhauses Wien hat das Therapiezentrum chronischer Schmerz (TCS) im Rabenhof eröffnet. Damit haben der Wiener Gesundheitsfonds, die Vinzenz Gruppe, die Österreichische Gesundheitskasse, die Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen, die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau sowie die Krankenfürsorgeanstalt der Stadt Wien neue Maßstäbe in der Versorgung von Menschen mit langanhaltenden, chronischen Schmerzen gesetzt. Meilenstein in der Schmerzbehandlung Mit dem TCS gibt es jetzt eine Einrichtung, die passgenaue Maßnahmen für Menschen mit chronischen Schmerzen bietet – für eine bessere Umsetzung im Alltag und für ein gutes Gesundheits- und Krankheitsmanagement. Richard Crevenna, Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG), Leiter der Universitätsklinik für Physikalische Medizin, Rehabilitation und Schmerztherapie sowie des Comprehensive Center of Musculoskeletal Disorders der MedUni Wien im AKH Wien betont: „Chronische Schmerzen sind ein komplexes bio-psycho-soziales Phänomen und erfordern eine multimodale, interdisziplinäre Behandlung. Dafür hat sich die österreichische Schmerzgesellschaft eingesetzt und die notwendigen Rahmenbedingungen mit der Aufnahme von chronischen Schmerzen in den Österreichischen Strukturplan Gesundheit geschaffen.“ Schlüsselrolle in der Versorgung Im TCS arbeiten Ärztinnen und Ärzte, Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Psychologen und Physio-Ergotherapeuten eng zusammen. „Die Therapie erfolgt evidenzbasiert nach neuesten Erkenntnissen“, hebt Manfred Greher, Ärztlicher Direktor des Herz-Jesu Krankenhauses und Leiter des TCS im Rabenhof hervor. Das Angebot reicht von medizinischen Behandlungen über ambulante Entspannungsverfahren, Trainingseinheiten zur Schmerzbewältigung, Akupunktur und Biofeedback bis hin zu Physio- und Ergotherapie, psychologischer Betreuung und VirtualReality basierten Therapien. Auch interventionelle Eingriffe werden angeboten, stehen aber nicht im Vordergrund. Die Gesundheitsplattform „Hallo Gesundheit“ mit digitalen Sprechstunden, einfacher Terminorganisation oder dem schnellen Zugriff auf Befunde ermöglicht eine schnelle Kommunikation zwischen Patienten und Behandlern. Arbeit auf internationalem Niveau „Mit dem neuen Therapiezentrum zeigen wir, wie Innovation in der Versorgung aussehen kann: interdisziplinär, digital vernetzt und mit dem Menschen im Mittelpunkt“, sagt Dr. Michael Heinisch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vinzenz Gruppe. „Als integriertes Gesundheitsunternehmen verbinden wir Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege zu einem Ganzen. Das neue Schmerz-Zentrum ist ein Beispiel dafür, wie wir neue Wege gehen, um Menschen mit chronischen Schmerzen bestmöglich zu begleiten und ihnen Lebensqualität zurückzugeben.“ Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig unterstreicht den integrativen Versorgungsansatz und die gesamtgesellschaftliche Bedeutung: „Das Therapiezentrum setzt völlig neue Maßstäbe, indem es allen Menschen mit chronischen Schmerzen – unabhängig vom Einkommen – moderne, interdisziplinäre Behandlungsformen bietet und eine bestmögliche Versorgung zugänglich macht.“ Dazu kooperiert es eng mit niedergelassenen Ärzten und den Spezialambulanzen der Spitäler. „Das Projekt im Rabenhof ist eines von drei Schmerzzentren, die in Wien entstehen werden. Neben dem Zentrum im Rabenhof wird ein weiteres im kommenden Jahr in der Donaustadt errichtet. Das TCS ist jedenfalls ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Schmerztherapie. Gemeinsam mit den Sozialversicherungsträgern legen wir den Grundstein für eine zukunftsorientierte Versorgung“, betont Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport. Zukunftsorientierte Versorgung Allein in Wien besteht ein geschätzter Behandlungsbedarf von 12.000 bis 14.000 Menschen mit chronischen Schmerzen. Bezirksvorsteher Erich Hohenberger freut sich über die Bereicherung im 3. Bezirk: „Das Zentrum bedeutet eine klare Verbesserung für die wohnortnahe Unterstützung von Menschen mit chronischen Beschwerden.“ Die neugeschaffene Versorgungsstufe II gewährleistet die interdisziplinäre und umfassende Behandlung chronischer Schmerzpatienten. „Wien baut als erstes Bundesland eine abgestufte Schmerzversorgung auf und nimmt hier eine Vorreiterrolle ein. Ein wesentlicher Schritt ist die Errichtung eines spezialisierten, interdisziplinären und multiprofessionellen Schmerzzentrums (Stufe II) wie hier im Therapiezentrum chronischer Schmerz im Rabenhof. Ziel ist es, ein eng vernetztes Versorgungssystem von der Primärversorgung bis zur hochspezialisierten Therapie zu schaffen, Patientenpfade zu implementieren und Qualitätsstandards in der Praxis zu verankern. Uns als ÖGK ist es ganz besonders wichtig, dass neue und vorhandene Strukturen eng zusammenarbeiten. Sozusagen eine Behandlung am ‚Best Point of Service‘. Diese Vernetzung wird von uns aktiv betrieben, deswegen werden Netzwerktreffen zukünftig organisiert, damit die einzelnen Einrichtungen eng kooperieren können“, betont Agnes Streissler-Führer, stv. Vorsitzende des Landesstellenausschusses der ÖGK Wien. Die im TCS gesammelten Erfahrungen fließen in die weitere Planung österreichweiter Versorgungsangebote ein. Herz-Jesu Krankenhaus Das Herz-Jesu Krankenhaus im 3. Bezirk in Wien ist eine orthopädische Fachklinik mit hoher internistischer Expertise in Rheumatologie, Osteologie und Remobilisation. Als eine der größten Kliniken im Bereich Gelenksendoprothetik und gelenkserhaltender Orthopädie bietet sie mit den Abteilungen für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Radiologie, Innere Medizin, Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie eine Rundum-Versorgung für rund 50.000 Patienten (stationär und ambulant) jährlich. Therapiezentrum chronischer Schmerz im Rabenhof als Wandel Bis zu 750 Patienten pro Jahr können neu versorgt werden. Staatssekretärin Königsberger-Ludwig & Stadtrat Hacker eröffneten neue Fachklinik.

DAS WIEN AKTUELL 16 Die aktuelle Spielzeit der Wiener Staatsoper ist eine ganz besondere: Am 5. November jährte sich die Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper nach ihrer Zerstörung in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs zum 70. Mal. Das Haus am Ring setzt sich in diesem Herbst in vielfältiger Weise nicht nur mit den Themen Zerstörung, Wiederaufbau und Wiedereröffnung auseinander, sondern auch mit den historischen Ereignissen, die zur Zerstörung geführt haben und mit der Rolle, die die Oper dabei gespielt hat. Die Auseinandersetzung findet auf mehreren Ebenen statt – beginnend mit dem „Opern Air“ im Burggarten zu Spielzeitbeginn bis zur Fidelio-Premiere im Dezember. Die Ausstellung: Zerstörung und Wiederaufbau 5. November bis Ende Jänner 2026 Im Balkonumgang ist ab 5. November eine Ausstellung zu sehen, die den Besucherinnen und Besuchern der Wiener Staatsoper die Möglichkeit gibt, Aspekte des Wiederaufbau-Jahrzehnts in Fotos und ausgestellten Objekten zu erfahren. Auch hier spannt sich die Erzählung von der Zerstörung des Hauses bis zur Wiedereröffnung, kurze Texte kontextualisieren das Gezeigte. Die Ausstellung ist bis Ende Jänner für alle Vorstellungsgäste vor den Aufführungen und in den Pausen frei zugänglich. Das Buch zur Austellung Im Palast der Selbsterfindung ist seit 7. November 2025 Anlässlich des 70. Jahrestags der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper erscheint im Molden Verlag das Buch „Im Palast der Selbsterfindung“, das den Bogen von der Zerstörung der Oper bis zum Opernfest 1955 spannt. Die Phase des Wiederaufbaus war nicht nur emotional, sondern auch politisch ein zentrales Thema der jungen Zweiten Republik und ihrer Suche nach einer neuen Identität. So stellte auch die Wiedereröffnung der Oper weit mehr dar, als nur einen außergewöhnlichen Opernabend: Sie war der Inbegriff eines Neubeginns, mit all den Hoffnungen, Wünschen und leider auch Verdrängungen, Leugnungen und Beharrungen. Essays zu diesem Stück Zeitgeschichte in all seinen Facetten sowie eine Vielzahl bisher selten gezeigter Fotografien erzählen das Jahrzehnt des Wiederaufbaus im Spiegel der parallel dazu vollzogenen Brüche und Kontinuitäten neu. Der Bogen der Texte spannt sich von der erschreckenden Vorgeschichte ab 1938 über Fragen zur Identitätsgeschichte und zum „Mythos Staatsoper“ bis zur Architektur des wiedererbauten Hauses und unheilvollen Kontinuitäten in der Person von Künstlern wie Karl Böhm oder Rudolf Eisenmenger und zur Spielplanpolitik 1945 bis 1955. Mit Beiträgen von Gerald Heidegger, Oliver Rathkolb, Anna Stuhlpfarrer, Sabine PlakolmForsthuber, Iris Frey, Andreas Láng und Oliver Láng sowie Susana Zapke. Gedenktafel Am 5. November, genau 70 Jahre nach der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper, wurde eine Gedenktafel enthüllt, die an jene Opfer des NS-Regimes erinnert, die am Haus tätig waren. Die Tafel befindet sich rechts neben dem Haupteingang im Arkadengang der Oper. Über dem Schriftzug zeigt sie eine Arbeit von Käthe Kollwitz – „Die Klage“, entstanden in den Jahren 1938 bis 1941. Das Käthe-Kollwitz-Museum zum Relief: Die dargestellte Trauernde, die ihr Gesicht zum Teil mit den Händen verdeckt, trägt die Züge von Käthe Kollwitz. Unter den Bedingungen der nationalsozialistischen Diktatur kommt besonders der über den Mund gelegten Hand eine erhöhte Bedeutung zu. Sie ist als eine Verurteilung zum Schweigen zu verstehen und entspricht der damaligen Situation der Künstlerin, die von ihrem Publikum ferngehalten wird, indem man sie erfolgreich daran hindert, ihr Werk in der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Als ich die Klage machte, stand ich unter dem Eindruck von [Ernst] Barlachs Tod und dem furchtbaren Unrecht, das er erlitten hatte. Das furchtbare Unrecht, das Menschen einander zufügen, hat in den drei Jahren [seit Barlachs Tod] sich fortgesetzt und setzt sich noch fort …“ (Käthe Kollwitz, Briefe der Freundschaft, an Trude Bernhard, 1941). Dieses „Unrecht“ bezieht sich auch auf die zunehmende Judenverfolgung, die Käthe Kollwitz aus der Nähe miterleben muss, da die ihr eng vertraute Schwester Lise mit dem jüdischen Ingenieur und Komponisten Georg Stern verheiratet ist und vier Kinder hat. Er stirbt bereits im März 1934. 70. Jahrestag nach Zerstörung der Wiener Staatsoper am Ring Nr. eins Das Herbstprogramm versammelt Themen wie Zerstörung, Wiederaufbau sowie die Wiedereröffnung und beleuchtet selbstkritsch die Rolle der Oper. © Katharina Schiffl © Katharina Schiffl

DAS WIEN AKTUELL 17 „Es waren immer Tage des Glücks, wenn ein kam.“ Herta S. 86 Jahre | Zeitzeugin Spenden Sie auf care.at 104.1025003_80_Jahre_Anzeige_Herta_200x272abf_v02_RZ_DasWien.indd 1 05.11.25 17:38

DAS WIEN AKTUELL 18 Wintermarkt am Riesenradplatz im Wiener Wurstelprater als besonderer Schauplatz Zur Eröffnung um 19:00 Uhr wurde das Riesenrad feierlich illuminiert. Der Prater rockt mit Live-Konzerte, diverse Geschenkstände & Streetfood. 47 Tage Winterzauber für die ganze Familie. Der Wintermarkt am Riesenradplatz im Prater eröffnete am 21. November um 19:00 Uhr und startet mit der feierlichen Illuminierung des Wiener Riesenrades. Bis zum 6. Jänner präsentiert sich der mit mehr als 15.000 Qadratmetern größte Wintermarkt des Landes als Treffpunkt für die ganze Familie mit einem bunten Mix aus Live-Konzerten, dem größten Streetfood-Angebot der Stadt, den beliebten Praterattraktionen sowie zahlreichen Geschenkständen. Auch in seiner 16. Saison heißt es wieder: „Der Prater rockt“. Auf der Wintermarkt-Bühne finden jeden Mittwoch bis Sonntag Live-Konzerte bei freiem Eintritt und ohne Konsumzwang statt. Für schwungvolle Stimmung sorgen 35 Bands von Gospel bis Pop und Soul. Wintermarktdorf und Perchtenlauf am 30. November Neben dem stimmungsvollen Wintermarktdorf mit dem atmosphärischen Winter-Rondell erwarten Sie liebevoll dekorierte Souvenir- und Geschenkeläden sowie 31 vielfältige Gastronomiestände und die Luftburg wird wieder zur „Winterburg“. Man findet alles von Bio-Snacks über kostenloses Luftburgspringen, OutdoorSpielplatz, Bocciabahnen bis hin zur coolen Christbaum-Party mit DJ. Wintermarkt-Koordinatorin, Natascha Kornberger: „Die erstmalige Illuminierung des Wiener Riesenrads setzt ein kraftvolles Zeichen für Wiens Strahlkraft als Welthauptstadt der Kultur und Lebensfreude. Der Prater mit seinem stimmungsvollen Wintermarkt am Riesenradplatz wird zum leuchtenden Herzstück der Stadt – ein Ort, der Menschen aus aller Welt verbindet, berührt und inspiriert.“ Gruselig und teuflisch geht es am 30. November um 17:00 Uhr beim alljährlichen familienfreundlichen Perchtenlauf zu. Nach alter Tradition vertreiben diese mit furchterregenden Masken und teuflischen Kostü men sowie lautem Glockengeläut die bösen Geister des Winters. 200 „Kramperln“ ziehen dabei über den Riesenradplatz. Praterspaß – auch im Winter ... Neben diesen Angeboten kommt natürlich auch der klassische Praterspaß nicht zu kurz. Ob Erlebnisfahrten mit dem Winterzug, Höhenflüge mit dem Kettenkarussell, Spannung im Autodrom, Stars-Treffen bei Madame Tussauds Wien, Runden drehen mit der Dizzy Mouse, sich verzaubern lassen in der Magic World Vienna oder eine romantische Fahrt mit dem Wiener Riesenrad – der Wintermarkt bietet Family-Entertainment für Groß und Klein. Wintermarkt zum Vorteilspreis Mit dem Vorteilsclub der Stadt Wien schlemmt man beim Wintermarkt am Riesenradplatz zum Vorteilspreis: Mitglieder sparen jeden Montag 25 Prozent auf eine köstliche Speise ihrer Wahl pro Gastronomiestand sowie 25 % auf das teuerste Produkt bei teilnehmenden Handelsständen. Zusätzlich warten bei über 20 geöffneten Fahrgeschäften exklusive 1+1 gratis Vorteile – ideal für alle, die den Winterspaß doppelt genießen möchten. ÖFFNUNGSZEITEN: Täglich 21. November 2025 – 6. Jänner 2026 Montag bis Freitag 12.00 - 22.00 Uhr Samstag, Sonntag & Feiertag 11.00 -22.00 Uhr 24.12.2025 10.00-17.00 Uhr 31.12.2025 12.00 - 02.00 Uhr Weitere Informationen finden Sie unter: www.wintermarkt.at www.instagram.com/wintermarkt_am_riesenradplatz www.facebook.com/wintermarkt © Julius Silver/awintermarkt.at © Julius Silver/awintermarkt.at

DAS WIEN AKTUELL 19 ART ADVENT als einzigartige Alternative, die sonst nirgendwo so in Wien vorkommt Wenn am Karlsplatz der ART ADVENT beginnt, eröffnet der nachhaltigste & ökologischste Kunst- und Handwerksmarkt Österreichs seine Pforten. Bio-Kulinarik bietet seit 10 (!) Jahren nur von einer Fachjury ausgewähltes Kunsthandwerk –, größtenteils hergestellt aus Naturmaterialien und Upgecyceltes, zur Adventzeit an. 33 Tage lang bietet somit der ART ADVENT die Gelegenheit, Kunsthandwerkserzeugnisse zu erstehen und gemeinsam mit Familie, Freundinnen und Freunden die bio-Kulinarik zu genießen. Das umfassende Angebot wird mit ausgezeichneter Live-Musik, Begegnungen mit den fantastischen Figuren von Soluna Rising und Moving Acts und – heuer erstmals – einer Lichtshow ergänzt. „10 Jahre bio-Gastronomie“: Heuer feiert der ART ADVENT ein besonderes Jubiläum: Seit genau einem Jahrzehnt ist die gesamte Gastronomie bio-zertifiziert! Gemeinsam mit dem Verband Bio Austria wurden 2015 alle gastronomischen Produkte auf bio umgestellt. Sogar die Maroni! Karl Trabe, Obmann des Veranstalters divina art, verweist stolz darauf, dass der ART ADVENT auch in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle in punkto Nachhaltigkeit eingenommen hat: „Uns war es schon damals ein großes Anliegen, unsere Verantwortung gegenüber Menschen und Umwelt auf möglichst allen Ebenen aktiv wahrzunehmen. Ja, es war anstrengend! Deshalb sind wir auch immer noch die einzigen in ganz Österreich, die wirklich vollständig zertifiziert sind. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Auch die Besucher wissen diesen Qualitätsanspruch zu schätzen und sprechen uns immer wieder aktiv darauf an.“ Wertvolle „Roh-Stoffe“, Inspiration und handwerkliches Können: Die Kunsthandwerker von divina art (der Verein, der den ART ADVENT veranstaltet) legen großen Wert auf das Schöpferische, gepaart mit Handwerkskönnen. Die Erzeugnisse entstehen durch die Ideen und Designs und werden fair – oft unter Verwendung bzw. Wiederverwertung regionaler Ressourcen – hergestellt. Beste Beispiele sind das Karussell der Fundgegenstände, die Möbel und Dekogegenstände aus alten Skateboards von Miguel Castillo oder Marco Nussbaumers Taschen aus alten Fallschirmen. „Wir haben nur eine Welt, Rohstoffe sind kostbar. Wir Kunsthandwerker sind uns ihres Wertes besonders bewusst, weil wir viel Zeit und Liebe in jedes unserer Produkte stecken“, so Madeleine Landa, Jurymitglied von divina art und selbst Kunsthandwerkerin. In der Schauwerkstatt können Interessierte bei der Anfertigung der Kunsthandwerksstücke live dabei sein. An speziellen Tagen gibt es auch Workshops für Kinder (siehe www.divinaart.at). Ein Fest für alle Sinne: Auch die 32. Ausgabe des ART ADVENT bezaubert mit einer reizvollen Mischung aus romantischer Atmosphäre (alles mit energiesparenden LEDs) vor der beeindruckenden Kulisse der Karlskirche, fantasievollem Stelzentheater der Performancegruppen Soluna Rising und Moving Acts, und – heuer neu – einer magischen Lichtshow mit Tanz und Illusion von Resalya & Saphira. Zudem erwartet die Besucher ein breites und musikalisches Spektrum mit Wienerliedern und Austropop von Stubenfliege, afro-brasilianischen Rhythmen von VentoSul unplugged, dem Masala Brass Kollektiv, das von Rock über Reggae bis hin zu Balkan Brass blasmusikalisch einheizt, den Rosetti-Sisters, die funkig Lebensfreude verbreiten und vielen mehr. Und natürlich dürfen The Untouchables auch heuer nicht fehlen, sie eröffnen den ART ADVENT bereits zum 12. Mal! Da wird uns bestimmt nicht kalt! Freude für die ganze Familie: Für die Kinder gibt es auch heuer wieder die beliebte Strohlandschaft zum Toben und in der „Sternenwerkstatt“ viele Gelegenheiten künstlerisch aktiv zu werden: ob beim Basteln, beim Kerzenziehen, oder bei der Gestaltung von Bilderrahmen mit Mosaiken. Das Kindertheater Tabula Rasa gibt fünf Vorstellungen. Im Karussell der Fundgegenstände oder im Draisinen-Express werden Kindermuskeln strapaziert. Und nach diesen „Anstrengungen“ dürfen alle bequem auf dem Shopping-Diwan Platz nehmen: das Strampeln erledigt nun ein livrierter „Diener“. Schauen Sie vorbei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Wann, wo und was Sie erwartet, erfahren Sie wie gewohnt ab Anfang November auf unserer Website www.artadvent.at Fotos © Lisa Maria Trauer

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