DAS WIEN AKTUELL 17 Das brut Wien spielt bald Theater in einer Bankfiliale in Neu Marx Die Bauarbeiten für die neue fixe Spielstätte des brut in Neu Marx gehen ins Finale. Schon im Herbst 2027 sollen die ersten Produktionen im neuen Theater in der Karl-Farkas-Gasse 16 über die Bühne gehen. Im Gebäude war einst die Zweigstelle St. Marx der ehemaligen Zentralbank untergebracht. Heute gehört das Haus der Stadt, die der Produktions- und Spielstätte für performative Künste damit eine dauerhafte Bleibe bietet. „Mit dem neuen brut schafft die Stadt Wien ein dauerhaftes Haus für Wiens Freie Tanz- und Performanceszene und zugleich einen neuen Kultur- und Begegnungsort für die Wiener sowie für nationale und internationale Künstler“. Mädchen entdecken MINT-Berufe Mit dem neuen Schuljahr startet die Workshopreihe „Mädchen feiern Technik“ in eine neue Runde. Schülerinnen der 5. bis 8. Schulstufe erhalten dabei praxisnahe Einblicke in technische und naturwissenschaftliche Berufe, von der Wasseranalyse im Labor über Metallbearbeitung bis hin zu Umwelttechnik und Brandschutz. Durchgeführt werden die Workshops an unterschiedlichen Standorten von Mitarbeiterinnen, die als Role Models ihren Berufsalltag vorstellen. Banken müssen sofort erstatten Banken müssen Opfern von Kontobetrug das Geld zunächst sofort erstatten, selbst wenn sie ihnen grobe Fahrlässigkeit vorwerfen. Das stellte der Gerichtshof der EU (EuGH) in einem Urteil klar. Der Zahlungsdienstleister könne danach die Verluste von Kunden zurückfordern, die auf deren grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen seien, hieß es in einer Mitteilung des Gerichtshofs. Hintergrund war ein Fall aus Polen, bei dem eine Bankkundin Opfer eines Betrugs durch Phishing wurde. Die Kundin meldete den Vorgang ihrer Bank. Diese lehnte eine Erstattung aber ab, die Frau zog daraufhin vor Gericht. WhatsApp-Anrufe ohne Konto Der Messenger-Dienst WhatsApp hat in seinem Blog bekannt gegeben, dass nun Anrufe auch ohne WhatsApp-Konto möglich sind. Die Funktion heißt „Gastanrufe“: Dazu ruft man den Anrufe-Tab auf, tippt auf das Pluszeichen und erstellt einen Link. Dieser wird dann verschickt: Möglich sind Einzel- oder Gruppengespräche mit bis zu 32 Teilnehmenden. Allerdings ist nur eine Teilnahme über einen ComputerBrowser möglich. In den USA funktioniert das bereits, andere Länder sollen bald folgen. Verbrenner: Weitere Aufweichung? Deutschland und Frankreich haben sich vorläufig auf eine gemeinsame Position geeinigt, die eine weitere Aufweichung des Aus für Verbrennermotoren bis 2035 vorsieht. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Diplomatenkreise. Es geht um die Flottengrenzwerte, mit denen die EU festlegt, wie viel CO₂ die Neuwagen eines Herstellers pro Jahr ausstoßen dürfen. Sie sinken nach aktuellem Stand 2035 auf Null. Die Hersteller müssten ihre CO₂-Emissionen zwar weiter um 90 Prozent senken, die restlichen zehn Prozent jedoch anders als im Kommissionsvorschlag nicht ausgleichen. Hickhack: Zahl der Lehrlinge sinkt In den heimischen Betrieben sinkt die Zahl der Lehrlinge. Nach Angaben der Wirtschaftskammer waren Ende September rund 95.000 junge Frauen und Männer in Unternehmen in Ausbildung. Das ist ein Minus von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein Grund für den Rückgang sind laut Kammer die geburtenschwachen Jahrgänge, dazu kommen das geringe Wachstum und steigende Kosten. Die Gewerkschaft wirft den Unternehmen dagegen Verweigerung vor. Vor allem in Ostösterreich fehle es an Lehrstellen. Wildtier-Bestände nehmen stark ab Viele Wildtier-Bestände der Erde nehmen laut einem WWF-Bericht dramatisch ab. Von 1970 bis 2022 seien die darin erfassten Wirbeltier-Populationen um 73 Prozent geschrumpft. Die größten Rückgänge verzeichnen Flüsse, Seen und andere Süßwasser-Lebensräume mit einem Rückgang von 85 Prozent. An Land gibt es Verluste von 69 %, in den Meeren 59 %. Der Grund sei menschengemacht. Lebensmittelproduktion, Energieversorgung und Finanzsystem seien hauptverantwortlich für den Lebensraumverlust. Ryanair zieht weitere Flugzeuge ab Ryanair verkleinert seine Präsenz am Flughafen Wien-Schwechat weiter. Wie die irische Billigfluglinie mitteilte, werden im Winterflugplan nur noch zwölf statt bisher 14 Flugzeuge in Wien stationiert sein. Damit fallen zehn Strecken weg. Konkret stellt Ryanair die Flüge nach Kopenhagen, Marseille, Tel Aviv, Dubrovnik, Nis, Salerno, Sevilla, Warschau, Lanzarote und Riga ein. Airline-Chef O’Leary begründet die Entscheidung erneut mit den hohen Standortkosten in Österreich. Er hatte zuletzt wiederholt die Abschaffung der Flugticketabgabe gefordert. Ruf nach weniger Ticket-Steuer Der Airport Wien-Schwechat hat heuer im ersten Halbjahr einen Rückgang der Passagierzahlen um 3,2 Prozent auf 14,3 Mio. Personen verzeichnet. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, verwies in der ZiB 2 auf hohe Standortkosten, die den Standort belasten, vor allem die Ticket-Steuer. Tourismus-Staatssekretärin Zehetner (ÖVP) will sich daher „genau ansehen, wie wir die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken können“. Dazu gehöre auch die Frage einer möglichen Entlastung bei der Flugabgabe. Vortanzen für den Opernball 2027 Das Jahr neigt sich dem Ende zu und es werden nun bereits Vorbereitungen für den Opernball 2027 getroffen. Darum gab es bereits jetzt ein Vortanzen der (möglichen) Debütantinnen-Paare im Hotel Imperial in Wien. Dabei wurde natürlich Augenmerk auf den Linkswalzer gelegt. Für das Jungdamen- und Jungherren-Komitee, das den Wiener Opernball 2027 eröffnen wird, haben sich auch einige prominente Sprösslinge beworben, etwa Jana Rada, Anna Ladstätter und Philipp Attensam. © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn © Stadt Wien/Christian Fürthner © ryanair.com
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