Das Wien - E-Book

DAS WIEN SPORT 27 Die Königsklasse des Motorsports hat den provisorischen Kalender für nächstes Jahr veröffentlicht. 24 Rennen in 22 Ländern sind geplant. Ungeachtet der Lage im Mittleren Osten soll die Saison am 14. März in Bahrain starten. In der Region wird zudem in SaudiArabien, Katar und Abu Dhabi gefahren. Vorgesehen sind zehn Sprints, darunter in Bahrain und in Monaco – in der laufenden Saison waren sechs Kurzrennen fixiert. Das Grand-Prix-Wochenende von Österreich auf dem Red-Bull-Ring ist von 9. bis 11. Juli eingeplant – und damit um zwei Wochen später als 2026. Das Finale steigt am 12. Dezember in Abu Dhabi. Renndauer wird gestrafft Die Rennen in der Formel 1 werden ab dem kommenden Jahr etwas kürzer. Bei einem Treffen der zuständigen Kommission beschloss diese, dass die Grands Prix nicht mehr über ungefähr 305, sondern nur mehr über 270 Kilometer gehen. Das entspricht einer Verkürzung um zwei bis drei Runden. Der Grund sind Modifikationen im Motorenbereich. Um wieder mehr Leistung durch den Verbrennungsmotor zu erzeugen im Vergleich zur Power-Unit, muss auch mehr Benzin durchfließen. Nachtanken ist in der aktuellen F1 nicht erlaubt. Neu ist 2027 auch die Regel, wonach ein GP zu einer bestimmten Endzeit abgebrochen werden muss. Österreichs Davis-Cup-Team trifft beim Finalturnier der besten acht Nationen im Viertelfinale im November in Bologna auf den Vorjahresfinalisten Spanien. „Das ist eine extrem schwierige Aufgabe“, sagte ÖTV-Kapitän Jürgen Melzer. „Es hängt viel davon ab, wer bei Spanien im Team ist. Wenn Alcaraz und Jodar spielen sollten, ist das eine Hammeraufgabe. Wenn wie zuletzt in Chile Jodar und Merida, dann sind wir auch Außenseiter, aber ich glaube, unser Team hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass es über sich hinauswachsen kann.“ Österreich hatte mit einem 3:1 gegen Belgien das Final-8 erreicht. Formel 1: 2027 bringt 24 Rennen und mehr Sprints Auf starkes Davis-Cup-Team wartet in Bologna Spanien Der Österreichische Fußballbund bewirbt sich um die Austragung der U21-EM im Jahr 2029. Der ÖFB gab fristgerecht sein Bewerbungskonzept bei der UEFA ab. „Die Ausrichtung der UEFA U21 EURO würde für den gesamten österreichischen Fußball eine große Chance bedeuten. Ein solches Turnier bringt internationalen Spitzenfußball ins Land“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Pröll. Als Austragungsstätten sind 8 Stadien vorgesehen: FranzHorr-Stadion, Weststadion, St. Pölten, Donauparkstadion, Oberösterreich Arena, Innviertel Arena, Tivoli Stadion, Schnabelholz. Die Vergabe der EM erfolgt am 7. Dezember 2026. Der schwer unter Beschuss geratene FIFA-Präsident Gianni Infantino hat vor Kurzem eine externe Überprüfung der Entscheidungsprozesse des Fußball-Weltverbands bei wichtigen Vorhaben vorgeschlagen. Zudem kündigte er an, Konsultationen mit den Kontinental- und Nationalverbänden sowie anderen Interessengruppen über eine Stärkung der Entscheidungsprozesse der FIFA vorschlagen zu wollen. Erste Vorschläge will Infantino bei der für 15. Oktober angesetzten Council-Sitzung prüfen. Infantino will bei den Präsidentschaftswahlen im März 2027 neuerlich antreten. Österreich hofft auf U21EM 2029 gegen Spanien Infantino plant Notausstieg mit neuer FIFA-Reform KALENDER 2027 14.03. BRN Sakhir * 21.03. KSA Dschidda 04.04. AUS Melbourne * 11.04. JPN Suzuka * 18.04. CHN Shanghai 02.05. MIA Miami 23.05. CAN Montreal * 06.06. MON Monte Carlo * 20.06. POR Portimao 04.07. GBR Silverstone * 11.07. AUT Spielberg 25.07. BEL Spa 01.08. HUN Budapest 05.09. ITA Monza * 12.09. ESP Madrid 26.09. AZE Baku 03.10. TUR Istanbul 10.10. SGP Singapur 24.10. USA Austin 31.10. MEX Mexiko 07.11. BRA Sao Paulo * 20.11. LVG Las Vegas 05.12. QAT Doha * 12.12. UAE Abu Dhabi * * mit Sprint © Privat/Knapp

RkJQdWJsaXNoZXIy NDYxMjE=