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DAS 10 WIEN AKTUELL Klimaziel 2040: Große Ansage, offene Rechnung, kaum Details zu Klimafahrplan Österreich will schneller klimaneutral werden als die Europäische Union. Während auf EU-Ebene Klimaneutralität bis 2050 angepeilt wird, soll Österreich dieses Ziel bereits 2040 erreichen. Das klingt ambitioniert, doch was kostet dieser nationale Klimasprint eigentlich? Genau hier beginnt das Problem. Das geplante Klimagesetz setzt ein äußerst ehrgeiziges Ziel, lässt aber zentrale Details zunächst offen. Welche Maßnahmen in den einzelnen Bereichen notwendig sein werden, wie die Kosten verteilt werden und welche Korrekturen möglich sind, soll erst in einem späteren Klimafahrplan konkretisiert werden. Dieser soll frühestens Ende 2027 vorliegen. Damit steht die große politische Ansage vor dem konkreten Plan. Erst wird das Ziel festgelegt, dann soll irgendwann geklärt werden, wie es überhaupt erreichbar ist. Für Unternehmen, Arbeitnehmer und private Haushalte ist das keine Kleinigkeit. Denn Klimapolitik bedeutet nicht nur neue Gesetze und schöne Zielzahlen, sondern kann ganz konkret Investitionen, Energiepreise, Baukosten und Produktionskosten beeinflussen. Österreich verursacht nur einen kleinen Teil der weltweiten Treibhausgasemissionen. Der österreichische Anteil liegt bei rund 0,17 Prozent. Das bedeutet nicht, dass nationale Klimaschutzmaßnahmen wirkungslos oder überflüssig sind. Es bedeutet aber, dass Aufwand und tatsächlicher Effekt sorgfältig gegeneinander abgewogen werden müssen. Denn eines lässt sich nicht wegdiskutieren. Selbst wenn Österreich seine Emissionen vollständig beseitigt, bleibt der überwiegende Teil der weltweiten Emissionen bestehen. Klimapolitik muss deshalb nicht nur ehrgeizig, sondern auch wirksam sein. Statt ausschließlich auf möglichst schnelle Reduktionen im eigenen Land zu setzen, gewinnt daher die Anpassung an bereits spürbare Klimaveränderungen an Bedeutung. Hochwasserschutz, Schutz vor Dürre, hitzeresistente Infrastruktur und angepasster Städtebau sind Maßnahmen, deren Nutzen unmittelbar in Österreich ankommt. Wenn Extremwetter zunimmt, hilft ein besserer Schutz vor den Folgen den Menschen vor Ort, unabhängig davon, wie sich die globale Emissionskurve entwickelt. Das bedeutet keinen Freibrief für Untätigkeit beim Klimaschutz. Es bedeutet vielmehr, Klimapolitik aus der Perspektive von Kosten und Wirkung zu betrachten. Jede Maßnahme sollte die Frage beantworten können, welchen konkreten Nutzen sie bringt und wer dafür bezahlt. Gerade für Unternehmen ist Planungssicherheit entscheidend. Wer Milliarden investieren soll, muss wissen, welche Regeln in fünf, zehn oder zwanzig Jahren gelten. Auch Wohnungseigentümer und private Haushalte brauchen Klarheit darüber, welche Sanierungen, Heizsysteme oder Investitionen künftig vorgeschrieben oder wirtschaftlich notwendig werden. Ein Klimaziel auf dem Papier ist schnell beschlossen. Die Rechnung kommt später. Und genau deshalb sollte vor weitreichenden Maßnahmen klar sein, was sie kosten, welche Auswirkungen sie auf die Wirtschaft haben und welchen Beitrag sie tatsächlich zum globalen Klimaschutz leisten. Denn beim Klima gilt wie bei jeder großen politischen Wette: Je höher der Einsatz, desto genauer sollte man wissen, was man dafür bekommt. KLIMAZIELE 2040 Kredite: Strengere Regeln Ab 20. November gelten in Österreich strengere Regeln für Verbraucherkredite. Banken und Händler müssen die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden genauer prüfen – auch bei Kleinstkrediten unter 200 Euro und „Buy Now, Pay Later“-Modellen. Bei negativer Kreditwürdigkeitsprüfung darf künftig kein Kredit vergeben werden. Auch die Informationspflichten werden ausgeweitet, Werbung für Kredite muss stärker auf Risiken hinweisen. Bei Zahlungsrückständen müssen Kreditgeber Unterstützung anbieten, etwa eine Umschuldung. Für Händler bedeutet die neue Regelung zusätzlichen Aufwand. „Griaß di“, immer noch verbreitet Im ländlichen Österreich wird häufiger mit einem „Hallo“ gegrüßt, ein traditionelles „Grüß Gott“ oder ein vertrautes „Griaß di“ bleiben aber weit verbreitet. Grußformeln im ursprünglichen Dialekt verschwinden nicht, zeigt eine aktuelle Studie der Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Das „Hallo“ sei mittlerweile die mit Abstand häufigste Grußformel und werde stärker als neutral und nicht mehr so informell wahrgenommen, erklärt Studienautorin Korecky-Kröll. AK warnt vor Betrug bei Buchungen Derzeit häuft sich eine Betrugsmasche mit der Buchungsplattform booking.com. Die Arbeiterkammer warnt vor gefälschten E-Mails vermeintlicher Unterkünfte, die man über die Plattform gebucht hat, berichtet Ö3. In der Nachricht wird man aufgefordert, über einen Link Buchungs- oder Kreditkartendaten zu bestätigen bzw. eine Vorauszahlung zu leisten, andernfalls werde die Reservierung storniert. Die Arbeiterkammer warnt, niemals auf Links in E-Mails zu klicken. Im Zweifelsfall solle man direkt beim Hotel selbst oder bei booking.com anrufen, empfiehlt die Arbeiterkammer. Senioren als „Couch-Potatoes“ Österreichs Senioren sind offenbar klassische „CouchPotatoes“. Nur rund 30 Prozent sind ausreichend körperlich aktiv, um fit zu bleiben und Krankheiten zu verhüten. Das hat eine neue Studie der MedUni ergeben. Dabei wären allein schon mehr als 40 Prozent der Herzinfarkte durch ausreichend viel Bewegung zu verhindern, stellten die Wissenschaftler fest: „Körperliche Aktivität spielt eine wichtige Rolle für die Erhaltung der Gesundheit und die Prävention chronischer Erkrankungen“, heißt es. KI generiertes Photo

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