Das Wien - E-Book

DAS WIEN AKTUELL 17 Sieht, beziehungsweise hört man sich das Programm des öffentlichrechtlichen Radiosenders Ö1 an, so kann man kaum glauben, dass es sich hier um den intellektuellen KulturVorzeige-Kanal des ORF handelt. Viel mehr fühlt man sich über weite Teile des Programms hinweg wie in einem kommunistischen Umerziehungslager. Da werden Leute interviewt die nicht aus, sondern in die DDR geflüchtet sind. Dabei dürfen sie freilich ausführlich darüber berichten, wie toll das damals im kommunistischen Arbeiter- und Bauernstaat war, und wie gut es ihnen unter Erich Honecker gegangen ist. Selbstverständlich vergeht auch kaum ein Tag, an dem nicht an die Gräueltaten der Nationalsozialisten oder Faschisten erinnert wird. Gerade zum Weltfrauentag hat man der österreichischen Kämpferinnen gedacht, die Seite an Seite mit den spanischen Kommunisten gegen das Franco-Regime in den Krieg gezogen sind. Das mag historisch wertvoll sein, aktuell ist es nicht. Aktuell wäre es über die Übergriffe, Vergewaltigungen und Morde zu diskutieren, die sich derzeit fast täglich in Österreich abspielen. Aber die haben halt so rein gar nichts mit guten Kommunisten, oder bösen Rechten zu tun. Bei diesem Thema will man bei Ö1 offenbar den Elefanten im Studio nicht sehen. Und dieser Elefant heißt Zuwanderung, Islam und das damit einhergehende mittelalterliche Frauenbild. Darüber hört man absolut nichts auf Ö1. Was man hört sind die „Spielräume“ um 17.30 Uhr. Was da über den Äther geht, ist nicht immer als Musik erkennbar. Krach oder Lärm ist oftmals eher zutreffend. Um es als „Musiker“ in diese Sendung zu schaffen, muss man entweder Migrationshintergrund haben, oder gleich ganz aus dem Ausland kommen, Volksmusik neu interpretieren können, oder wenn schon das nicht, stramm links sein und Kultur in ihrer schönen, harmonischen Form radikal ablehnen. Bei vielen der dargebotenen Musikstücke stellen sich dem Hörer gleich mehrere Fragen: Wem gefällt so etwas? Wie zur Hölle hat es dieses Stück auf einen Tonträger geschafft? Und was muss man nehmen, damit man so etwas „komponiert“? Wer allerdings ein Freund disharmonischer Begräbnislieder von südkasachischen Tofu-Bauern ist, kommt bei den „Spielräumen“ voll auf seine Kosten. Wem das nicht gefällt, der wird mit zu Recht bislang unveröffentlichten B-Seiten unbekannter Undergroundbands aus den Slums von Dschibuti belästigt. Das tut zwar in den Ohren weh, kann aber durchaus als Teil des öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrages gesehen werden. Natürlich darf im Umerziehungsprogramm des Vorzeige-Kanals die Klimapropaganda nicht fehlen. Da wird vom bald arbeitslosen Glaziologen bis hin zu hysterischen Klima-Apokalyptikern alles mobilisiert, um die Hörer auf den baldigen Weltuntergang einzuschwören. Selbstverständlich, und ganz subtil, wird dabei Propaganda für sogenannte alternative Energieformen gemacht – und das trotz Werbeverbot auf Ö1. Hübsch als Wissenschaft verpackt, werden einem so Dauerwerbesendungen für Windräder, Fotovoltaikanlagen und Wärmepumpen untergeschoben. Alles natürlich von völlig „unabhängigen“ Experten, die zufällig dieselbe (linke) Meinung haben. Es versteht sich von selbst, dass Politiker wie Trump, Orbán oder Milei (Argentinischer Staatspräsident) als das personifizierte Böse dargestellt werden. Immer unter Zuhilfenahme „namhafter“ Experten und „anerkannter“ Forscher. Beliebt dabei ist es auch, ausgewanderte Bürger der betroffenen Länder auftreten zu lassen, die allesamt einen mehr oder weniger linksextremen Lebenslauf vorzuweisen haben. Ganz anders die Berichterstattung über Länder wie Kuba oder Venezuela: Hier wird von Ö1 eine Traumwelt vorgegaukelt, die es nur in den Köpfen der Redakteure gibt. Dort fließt Milch und Honig. Dort sind die Leute arm, aber glücklich. Dort ist das kommunistische Paradies. Diese Stimmung wird mit – ausnahmsweise einmal angenehmer lateinamerikanischer Musik – noch verstärkt. Man muss ideologisch schon sehr robust sein, um nach dem Genuss dieses Radiosenders, nicht völlig gehirngewaschen in den Alltag zu gehen. Propagandasender Ö1 Criticus Michael Ritter WIENER BEGIERDE Elektrisch statt Diesel: Umstellung der Linie 57A Im aktuellen Fall des ehemaligen Kriminaloberinspektors Dr. Fried, der nun eine Detektei führt, bildet das Stuwerviertel im 2. Wiener Gemeindebezirk den Hintergrund. Wien 1919. Der Erste Weltkrieg ist vorüber, die Monarchie zerfallen. Ein Offizier beauftragt ihn mit der Suche nach einer verschwundenen Prostituierten. Wenige Tage später wird er tot aufgefunden – brutal ermordet. Dr. Fried und sein Partner und Freund, der Novak, geraten in einen undurchsichtigen Fall, der sie zu den Schattenseiten der Stadt führt. Im Wiener Stuwerviertel, dem Zentrum der Stadt für käufliche Liebe, ermitteln sie im Milieu von Kriegsheimkehrern, Zuhältern und Prostituierten. DAS BUCH ERSCHEINT AM 13. MAI! Die Wiener Linien sind Vorreiterin beim Klimaschutz. Dank U-Bahn und Straßenbahn sind schon jetzt rund 80 Prozent der Fahrgäste in Wien emissionsfrei, weil rein elektrisch, unterwegs. Seit 2024 setzen die Wiener Linien einen Schwerpunkt auf die Dekarbonisierung der Busflotte: So wurden binnen kürzester Zeit die Linien 17A, 61A, 61B, 64A, 64B, 70A, 71A und 71B sowie 73B auf E-Busse umgestellt. Im September 2025 wurden in der Innenstadt auf den Linien 2A und 3A die alten Elektrobusse durch Elektro-WasserstoffBusse ersetzt. Auf der Linie 39A fahren seit Dezember WasserstoffBusse. Mit der Umstellung der Linie 57A gehen die Wiener Linien den nächsten Schritt. Öffi-Stadträtin Ulli Sima: „Wir investieren massiv in den weiteren Ausbau der umweltfreundlichen Öffis: 2025 wurden mit den Linien 12 und 27 gleich 2 neue Straßenbahnlinien eröffnet, die Linie 18 folgt mit Herbst 2026. Schon jetzt sind mehr als 80 Prozent der Wiener Fahrgäste emissionslos mit U-Bahn, Straßenbahn und EBussen unterwegs. Mit dem Start der nächsten elektrischen Buslinie setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt: Mit dieser Linie haben wir bereits ein Viertel unserer gesamten Buslinien auf emissionslose Antriebe umgestellt. Damit sparen wir effektiv CO2 ein und sorgen für noch mehr Lebensqualität für die Wienerinnen und Wiener.“ 288 Seiten, 12,5 x 20,5 cm, 15,00 € ISBN 978-3-8392-8080-5 © gmeiner-verlag.de © Stadt Wien/Christian Fürthner

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