Das Wien - E-Book

DAS WIEN AKTUELL 11 November um 18 Uhr sowie um 20 Uhr ist übrigens frei, Zählkarten sind ab 13. November beim Empfang der MUK (1010 Wien, Johannesgasse 4a) erhältlich. „Vielfalt der Sprache/n in Wien” im MuTh (17.11.) Auch die ukrainische Komponistin Valeriia Rymska-Dolhikh zählt zu den Finalistinnen des Ö1-Talentebörse-Kompositionspreises (2025). Ihr Vokalquintett „The Tongues of Wars in Vienna“ zählt zu den vier Siegerstücken einer Ausschreibung, den die ACOM (Austrian Composers Association) und Wien Modern gemeinsam mit u. a. dem Ensemble REIHE Zykan+ im Frühjahr lanciert hatte. Am 17. und 18. November werden diese vier ausgezeichneten Vokalstücke nebst zwei Text- und Vokalwerken von Otto M. Zykan im MuTh aufgeführt, es musiziert das Ensemble Reihe Zykan+ unter Leitung von Michael Mautner. Über die MUK Die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK), ein Unternehmen der Wien Holding, ist eine öffentlich getragene Institution, die den Studierenden an den Fakultäten Musik und Darstellende Kunst eine leistbare, exzellente künstlerische, wissenschaftliche und kunstpädagogische Berufsausbildung bietet. Mit derzeit etwa 900 Studierenden und mehr als 280 namhaften Lehrenden vereint die MUK international herausragende Künstlerinnen und Künstler der Bereiche Musik, Tanz, Schauspiel, Gesang und künstlerische Forschung. An den Standorten Johannesgasse, Bräunerstraße und Singerstraße ist der Innenstadt-Campus dieser einzigen Universität der Stadt Wien wesentlich in das urbane und kulturelle Leben Wiens eingebunden. Als Tochtergesellschaft der Wien Holding steht die MUK zur Gänze im Eigentum der Stadt Wien und ist durch diese Trägerschaft eng mit den anderen Kulturbetrieben vernetzt. Alle Termine und Karten unter: www.wienmodern.at © Susanne Stemmer Dreifacher Nachwuchs bei den Geparden im Tiergarten Schönbrunn erforscht Umgebung Beim neuen Geparden-Paar im Tiergarten Schönbrunn hat die Chemie offenbar sofort gestimmt: Erst im Frühjahr ist das Männchen eingezogen und Anfang September gab es bereits dreifachen Nachwuchs. „Da es für beide Tiere die erste Nachzucht ist, leisten die Jungtiere einen wichtigen Beitrag zur genetischen Vielfalt im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm. Wir freuen uns sehr über diesen bedeutenden Zuchterfolg“, erklärt Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck. Geparde gelten laut der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN als „gefährdet“. Der Verlust ihres Lebensraums in der afrikanischen Savanne setzt der schnellen Raubkatze zu. Die Gepardenanlage im Tiergarten Schönbrunn wurde vor drei Jahren grundlegend umgestaltet und modernisiert. „Unter anderem wurde ein neuer Wassergraben als naturnahe Barriere angelegt und die Glasscheiben konnten entfernt werden. Das hat den Vorteil, dass Besucherinnen und Besucher die Mutter mit ihren Jungtieren nun bei freier Sicht beobachten können. So ermöglichen wir ein intensiveres Erleben der Geparden-Aufzucht als bisher“, so Hering-Hagenbeck. Im Zuge der Neugestaltung entstanden auch künstliche Lehmhügel. Diese dienen den Geparden nicht nur als Aussichtsplattform, sondern verbergen im Inneren auch eine Höhle. Genau dort hat das Weibchen seine Jungtiere gut geschützt zur Welt gebracht. Das erfahrene Pflegerteam hat am Verhalten der Mutter sofort erkannt, dass es Nachwuchs gibt. „In den ersten dreieinhalb Wochen wurden die Jungtiere in der Höhle aufgezogen. Erst danach führte die Mutter sie erstmals nach draußen“, berichtet Revierleiter Andreas Eder. Noch werden die Kleinen gesäugt, doch schon bald wird die Mutter beginnen, ihnen Fleisch zuzutragen und sie an feste Nahrung zu gewöhnen. In der Wildbahn sind Gepardenjunge leichte Beute für viele Raubtiere. Nur wenige erreichen das Erwachsenenalter. Auch im Tiergarten bleibt das Muttertier laut Eder stets wachsam. „Wer genau hinhört, kann viele Laute vernehmen. Das Weibchen ruft seine Jungen, wenn sie sich zu weit entfernen, und die Kleinen melden sich, wenn sie sich kurz unsicher fühlen.“ Müde von ihren Abenteuern, kuscheln sich die Jungtiere an das Muttertier und werden fürsorglich abgeleckt. © Daniel Zupanc

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