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Endlich Lockerungen ...

Die Bundesregierung bombardiert uns täglich mit neuen Corona-Bestimmungen. Diesmal erfreulicherweise mit Regelungen zur Lockerung und hin zu Öffnungsschritten. Doch die Bevölkerung interessiert das schon lange nicht mehr. Kein Mensch kennt sich mehr aus. Das ist aber ohnehin egal, haben doch die Bürger schon länger auf Durchzug geschaltet. Das heißt, die Corona- Bestimmungen gehen beim einen Ohr hinein und beim anderen Ohr wieder heraus, ohne registriert worden zu sein. Man hat damit leben gelernt. Jeder hat für sich einen Modus gefunden, um in der Pandemie ein einigermaßen erträgliches Leben zu führen. So wie seinerzeit bei der Prohibition in den USA, haben sich auch bei uns Hinterhof-Aktivitäten etabliert, bei denen die strengen Corona-Regeln der Bundesregierung nicht einmal ignoriert werden. Es wäre nicht Österreich, wenn nicht Mittel und Wege gefunden würden, um all die Schikanen zu umgehen.

So wundert es kaum, dass man in Wien ungestört Wirtshäuser besuchen kann, Freunde treffen kann, Partys besuchen kann, oder sogar zum Frisör gehen kann. Man muss nur wissen wie und wo. Und man darf sich nicht erwischen lassen. Erfreulicher Nebeneffekt: Beim illegalen Besuch eines Restaurants gelten natürlich auch nicht die lästigen Rauchverbote, unter denen die Gäste und Wirte gleichermaßen leiden mussten. Klar, ist es doch schwierig für eine Zigarette vor das Lokal zu gehen, wenn dieses doch eigentlich geschlossen hat.

Aber auch die Dienstleistungsbranche hat sich mittlerweile in der Lockdown-Situation eingerichtet. Friseure stecken Stammkunden ihre Handynummern zu und machen gegebenenfalls Hausbesuche. Selbiges gilt für Masseure, Fußpfleger und Prostituierte. Wobei bei Prostituierten ist ein Hausbesuch lustigerweise sogar legal. Kein Wunder, dass die Bevölkerung das nicht versteht und sich daher auch nicht mehr um die teils skurrilen Regelungen schert.

Legal sind hingegen die „Click und Collect“-Angebote diversester Einzelhändler. Hier dürfte sich ein neuer Geschäftszweig entwickelt haben, der wohl auch in Zukunft nachgefragt werden wird. Ist es doch weit angenehmer zu Hause auf dem Sofa sitzend Waren auszuwählen und diese dann fertig eingepackt abzuholen, als sich an einem Samstag nachmittags stundenlang an der Kasse anzustellen. Fakt ist, die Corona-Pandemie und der damit verbundene Lockdown hat die Kreativität vieler österreichischer Unternehmer befeuert. Krise ist halt, wie das alte chinesische Sprichwort so schön sagt, doch auch eine Chance. Man muss diese nur erkennen und nutzen. Legal oder illegal. Diejenigen, die das nicht geschafft haben und sich lieber auf die ausbleibenden staatlichen Hilfen verlassen haben, werden letztendlich auf der Strecke bleiben, während die innovativen Unternehmer gestärkt aus der Krise herauskommen werden.

Durch die laufende Impfkampagne nähert sich die Pandemie schön langsam aber sicher ihrem Ende an. Irgendwann, in nicht allzu ferner Zukunft, werden wir wieder so etwas wie ein normales Leben führen können, wie wir es vor Corona gewöhnt waren. Mit oder ohne „grünem Pass“. Spannend wird, ob und wie wir es mental schaffen uns von den Coronaregeln, wie Maskenpflicht, Händeschüttel-, Bussi-Bussi-Verbot und Abstands-Babyelefanten lösen können. Es bleibt die Befürchtung, dass es nach Corona doch ganz anders sein wird, als vor Corona. Doch das liegt in erster Linie bei uns selbst. Bemühen wir uns!


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