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DAS WIEN GARTENTIPP 29 vember zuverlässig an, wenn der Boden warm und die Luft schon kühler ist. Die Veredelungsstelle gehört etwa fünf Zentimeter unter die Erde, danach wird eingeschlämmt und angehäufelt. 4. Beerengehölze: Ribisel, Stachelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren oder Jostabeeren danken für die Pflanzung im Oktober mit kräftigem Austrieb im nächsten Jahr. Heidelbeeren brauchen aber sauren, torffreie Moorbeet-Erde und viel organisches Material. Mulch schützt die jungen Wurzeln und hält Feuchtigkeit im Boden. Ein wenig Botanik Botanisch ist der Herbst die beste Pflanzzeit, weil Gehölze nach dem Laubfall kaum mehr Wasser verdunsten. Die Pflanze zieht Reservestoffe in Wurzeln, Knospen, Stamm und Rinde zurück – dort liegt nun die Kraft für den Neustart. Solange der Boden mild ist, bilden sich neue Feinwurzeln. Im Frühling muss die Pflanze nicht erst Anschluss suchen, sondern kann sofort Wasser und Nährstoffe aufnehmen. Herbstpflanzung ist daher kein spätes Nachholen, sondern vorausschauendes Garteln. Gartengeschichte Der Power-Schnitt Es gibt Gartenwerkzeuge, die kauft man – und solche, die nach fünf Minuten so tun, als hätten sie schon immer dazugehört. Meine neue Akku-Mini-Ketten-Säge gehört eindeutig zur zweiten Gruppe: handlich, fast harmlos auf den ersten Blick und doch erstaunlich kräftig. Dazu kam auch gleich eine Akku-Baumschere, leicht wie eine Gartenschere mit dem Auftrag fürs Grobe. Und weil neue Werkzeuge nicht im Regal altern dürfen, kam sofort die riesige Haselnuss mitten im Garten dran. Diese Haselnuss wird alle zwei Jahre zurückgeschnitten, ungefähr wie eine Kopfweide: nicht zimperlich, aber mit System. Alte, zu lange und kreuzende Triebe kommen weg, junge kräftige Ruten werden entfernt. Die herrlichen Herbsttage sind dafür ideal, weil keine brütenden Vögel gestört werden. Wichtig ist das Auslichten von unten her, nicht nur das höfliche Schnipseln außen herum. Licht und Luft müssen wieder hinein, sonst wird aus der Hasel ein grüner Besenschrank. Die kleine Akku-Säge entwickelte Kräfte, die man ihr nicht ansieht. Ast um Ast fiel, die Baumschere knackte die dünneren Triebe, und die große Säge durfte bei den dicken Brocken zeigen, wieviel Kraft sie hat. Am Ende standen zwei Anhänger Schnittgut da. Das Werkzeug war nach Stunden noch schnittig, nur beim Gärtner meldete sich tags darauf der Muskelkater. Fazit: Akku ist kein Spielzeug mehr, sondern echte Hilfe – mit Respekt. Schutzbrille, Handschuhe, ruhige Hand und – ganz wichtig – die zweite Hand immer weit weg vom Messer … Gartenfragen Meine Citrus-Pflanzen haben jetzt im Herbst immer hellgrünere Blätter bekommen. Was ist die Ursache und was kann ich tun? Hier wurde im Sommer eindeutig zu wenig gedüngt. Künftig im Sommer mindestens 3-Mal wöchentlich mit biologischen Düngern die Pflanzen versorgen. Jetzt aber nicht mehr düngen, weniger gießen, sonst gibt es im Überwinterungsquartier Wurzelschäden und das grüne Laub fällt ab. *** Unser Rasen kann wie ein Teppich abgerollt werden. Darunter sind hunderte Engerlinge – vermutlich vom Mai- oder Junikäfer. Kann man noch was tun? Im biologischen Pflanzenschutz arbeitet man mit Nematoden, also winzigen Fadenwürmern, die Engerlinge parasitieren. Wichtig ist aber der richtige Zeitpunkt: Im späten Herbst ist der Boden oft schon zu kühl. Die Behandlung ab Mai im nächsten Jahr planen. Bei starkem Befall Wiese räumen und Engerlinge entsorgen. *** Wir leben auf 1.200 Meter Seehöhe, soll ich den japanischen Fächerahorn mit Jutte schützen? Ja, sicher ist sicher – man weiß ja leider nicht, wie der Winter wird. Wichtig ist, dass gerade im Frühling bei Spätfrösten darauf geachtet wird, dass die Pflanze noch nicht ausgetrieben hat. Da ist dann der Schutz mit Vlies besonders wichtig Gartenkalender Was ist jetzt zu tun … … im Garten: Laub vom Rasen entfernen unter Sträuchern und auf Beeten, aber als Schutz liegen lassen. Stauden nicht zu ordentlich abschneiden – Samenstände helfen Vögeln und Insekten. Gehölze, Rosen und Beeren können noch gepflanzt werden, solange der Boden offen ist. Dahlien und Canna nach dem ersten Frost ausgraben, Rasen nur noch bei mildem Wetter mähen. … am Balkon: Sommerblumen abräumen, Töpfe reinigen und winterfest machen. Für Farbe sorgen Heide, Gräser, Hornveilchen oder Purpurglöckchen. Kübel auf Holz oder Füßchen stellen und den Wurzelballen mit Jute oder Vlies schützen. Mediterrane Pflanzen vor stärkerem Frost hell und kühl einräumen. … im Zimmer: Zimmerpflanzen näher ans Licht rücken, aber nicht an kalte Scheiben stellen. Weniger gießen und kaum noch düngen. Wegen trockener Heizungsluft regelmäßig auf Spinnmilben, Schildläuse und Wollläuse kontrollieren. Citrus im Winterquartier hell, kühl und eher trocken halten. KI generiertes Foto

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