Das Wien - E-Book

DAS 12 WIEN AKTUELL In Wien wird beim Heizen offenbar mit zweierlei Maß gemessen. Den Bürgern soll die private Gastherme ausgetrieben werden, gleichzeitig läuft die Wiener Fernwärme zu einem erheblichen Teil selbst mit fossilem Gas. Das ist nicht nur widersprüchlich, es ist der nächste Schildbürgerstreich der rot-pinken Stadtregierung. Während den Wienern eingeredet wird, ihre Gastherme sei plötzlich das große Problem, wird im Hintergrund weiter mit genau jenem Energieträger gearbeitet. Der Unterschied: Die private Therme steht im eigenen Keller des Bürgers. Die Fernwärme nicht. Trotzdem landet die Gasrechnung der Fernwärme über einen komplizierten Tarifapparat beim Kunden, den niemand nachvollziehen kann. Denn bei der Fernwärme herrscht längst Tarif-Dschungel statt Transparenz. Die Stadt verspricht großzügige Rabatte, während die tatsächlichen Heizkosten gleichzeitig steigen. Die FPÖ spricht von einer Verhöhnung der rund 480.000 betroffenen Haushalte. Besonders brisant: Selbst die Bundeswettbewerbsbehörde kritisiert die mangelnde Transparenz bei Preisbildung und Abrechnung. Das ist die eigentliche Wiener Heizposse. Einerseits soll der Bürger seine funktionierende Gastherme auf eigene Kosten loswerden. Andererseits wird ihm Fernwärme als vermeintlich saubere Alternative verkauft, obwohl auch dort fossiles Gas eine wesentliche Rolle spielt. Und wenn die Rechnung dann höher ausfällt, gibt es einen Rabatt. Klingt nach einem Schnäppchen, ist aber keines. Noch absurder wird es bei der Wahlfreiheit. Wer einmal an die Fernwärme angeschlossen ist, kann seinen Anbieter praktisch nicht mehr wechseln. Genau diese starke Abhängigkeit der Kunden kritisiert auch die BWB. Die FPÖ fordert deshalb völlig zu Recht: Schluss mit Zwang und grüner Ideologie! Wer mit Gas heizen will, soll das weiterhin dürfen. Wer Fernwärme will, soll sie bekommen. Allerdings zu fairen, nachvollziehbaren Preisen. Technologievielfalt statt Heizungsdiktat. Die Wiener brauchen keine politischen Umerziehungsprogramme für ihre Heizungen. Sie brauchen Wärme, die sie sich leisten können. Und sie haben ein Recht darauf zu wissen, warum ihre Rechnung so hoch ist. Wenn die Stadt tatsächlich vom Gas weg will, sollte sie zunächst einmal erklären, warum ausgerechnet ihre eigene Fernwärme weiterhin auf fossilem Gas aufbaut. Und wenn Fernwärme wirklich die bessere Lösung ist, braucht sie auch keinen Zwang. Ein gutes Heizsystem überzeugt durch Leistung und Preis nicht durch Verbote, Intransparenz und politische Tricks. Gas verbieten, Fernwärme verteuern – und niemand soll wissen, was das alles kostet! Zuverlässige IT für die Wiener: Stadt gibt sich neue Cloud-Strategie Bei der digitalen Zukunft der Stadt Wien steht nicht die Technologie im Mittelpunkt, sondern ihr konkreter Nutzen für die Menschen, Unternehmen und die Verwaltung. Die Cloud Strategie 2026 schafft dafür den passenden Rahmen“, erläutert Vizebürgermeisterin und Digitalisierungsstadträtin Barbara Novak. Wien setzt auf eine flexible Multi-Cloud-Strategie bei der Anwendungen und digitale Services je nach Anforderungen in unterschiedlichen Cloud-Umgebungen oder weiterhin in den eigenen Rechenzentren der Stadt betrieben werden. Die technische Basis für den flexiblen Einsatz von Software in der Cloud oder am eigenen Server bildet Open Source Software. Beim Einsatz von Cloud-Services berücksichtigt die Stadt Wien insbesondere Datenverarbeitung im EU- und EWRRaum. Für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen bedeutet das schneller verfügbare, verlässliche und benutzerfreundliche digitale Angebote. Zugleich stärkt Wien die Krisenfestigkeit, Steuerbarkeit und Sicherheit seiner IT. Die Cloud-Strategie 2026 ist unter www.wien.gv.at/spezial/cloudstrategie/ abrufbar. Motto: „Das tut mir gut!“ Broschüre für Frauen zu mehr Selbst-Fürsorge Das tut mir gut!“: Unter diesem Motto gibt eine neue Broschüre samt Info-Webseite Tipps für gesundes Älterwerden. Der Folder des Wiener Programms für Frauengesundheit wurde speziell für Frauen nach den Wechseljahren erstellt. Von Vorsorgeuntersuchungen über starke Knochen und Bewegung bis hin zu seelischem Wohlbefinden: Expertinnen und Experten informieren zu zahlreichen Themen und geben praktische Tipps für diese Lebensphase. „Zumeist sind es gerade Frauen, die das Rückgrat in Familie und Gesellschaft sind. Deswegen ist es notwendig, eine geschlechtspezifische Perspektive auf die Gesundheit der Frauen einzunehmen“, betont Frauenstadträtin Elke Hanel-Torsch. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker ergänzt: „Mit leicht verständlichen Gesundheitsinformationen und alltagstauglichen Tipps trägt das Wiener Programm für Frauengesundheit dazu bei, dass Frauen gut informiert und selbstbestimmt gesund älter werden können.“ Die Broschüre gibt es auch in einer Online-Version fürs Handy. Alle Infos gibt es unter www.wien.gv.at

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