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DAS WIEN AKTUELL 11 Der ORF wird mit „Regierungsinseraten“ gefüttert: 10,4 Millionen in sechs Monaten! Staatsfunk kassiert im Jahr 740 Millionen Euro für Haushaltsabgabe, über 500 Millionen an Werbeeinnahmen. Kritik an Medienminister Babler. WWW.DAS-WIEN.AT Das schlägt dem Fass den Boden aus! Noch-Vizekanzler, Noch-SP-Chef und Noch-Medienminister Andreas Babler sorgt weiterhin für kräftiges Kopfschütteln und Unverständnis! Wie jetzt bekannt wurde, ging das meiste Werbegeld von Ämtern, Regierungen und öffentlichen Stellen im ersten Halbjahr 2026 an den ohnehin mit Zwangsgebühren gestützten ORF. Immerhin erhält der öffentlich-rechtliche Sender jährlich über 740 Millionen Euro an Fernsehgebühren. Wie Unterlagen der Medienregulierungsbehörde beweisen, war der ORF mit 10,4 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten dieses Jahres der Hauptprofiteur von Anzeigenschaltungen der öffentlichen Hand. Es handelt sich dabei um Steuergeld, um sogenannte „Regierungsinserate“, also bezahlte Werbungen von Ministerien, Kanzleramt, Landesregierungen, teilstaatlichen Betrieben etc. Undurchsichtiges Fördersystem Was Insider nur schwer verstehen – bei den diversen Millionenförderungen erhalten manche Printmedien mit höheren Auflagen einen wesentlich geringeren „Geldsegen“, als Blätter mit wesentlich weniger gedruckten Exemplaren. Dabei hatte Medienminister Andreas Babler vollmundig versprochen, „das unkontrolliere Hinausschießen von Inseraten und Förderungen zu beenden“. Babler dürfte aber seine ganze Energie aufgewendet haben, um seinen umstrittenen Parteivorsitz zu verteidigen. Das würde zudem erklären, warum der Medienminister in den letzten Monaten bei den zahlreichen ORF-Skandalen tatenlos zugeschaut hat – von Millionenklagen über Abberufungen von Spitzenmanagern, Mobbing gegenüber Mitarbeitern, einer umstrittenen „Generals“-Wahl , einer fetten Millionenpension bis hin zu heftig kritisierten Stiftungsräten. Selbst als der ORFRedakteursrat dem ORF-Stiftungsratsvorsitzenden Heinz Lederer öffentlich das Misstrauen ausgesprochen und auf unvereinbare Geschäfte hingewiesen hat, blieb Babler stumm. Babler hätte allerdings, wie auch die KommAustria, längst entsprechende Schritte gegen den SP-Freundeskreis-Vorsitzenden Lederer einleiten müssen, so Medienfachleute.Und die VP? Die schweigt dazu. Möglicherweise finden sich Namen von gewissen Personen in einer geheimen Zusatzvereinbarung einer Koalitionsvereinbarung? Die VP hat ohnehin ihre Probleme mit „Inseraten-Skandalen“ samt Hausdurchsuchungen – führte letztlich doch eine Inseraten-Affäre zum Rücktritt eines Kanzlers, einer VP-Ministerin und zu hefttiger Kritik an den angeblich beteiligten Printmedien für „bestellte und bezahlte Politik-Werbung bzw. positive Berichterstattung“. Tech-Riesen kassieren Ein echtes Problem zeichnet sich beim „Abfluss“ von Werbegeldern an ausländische Tech-Giganten ab – in den sechs Monaten kassierten Google und Meta 14,6 Millionen Euro österreichisches Steuergeld. Der ORF soll hingegen künftig 90 Millionen Euro einsparen. Sparpotential bietet sich u. a. bei den Spitzengagen im ORF-Imperium und bei zahlreichen Aufträgen an teure Prdouktionsfirmen an. Und Andreas Babler, der unbedingt Medienminister bleiben will? Der sieht sich als Medienopfer und schaut weiter tatenlos zu. H. K. Staatsfunk kassiert 740 Millionen an Fernsehgebühren und 10,4 Millionen in 6 Monaten von Medienminister Babler! Noch-Vizekanzler, Noch-SPÖ-Chef, Noch-Medienminister Andreas Babler sorgt für Unverständnis und Kopfschütteln in der Medienszene © Parlamentsdirektion/Thomas Topf

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