DAS WIEN AKTUELL 25 „Schreckgespenst“? Seit längerer Zeit wird immer wieder das „Renten-Schreckgespenst“ an alle Wände gemalt – und zwar von Wirtschaftsforschern und Politikern. Nun, diesen Berufen wird es in der Pension sicher an nichts fehlen. Das erinnert an einen ehemaligen Pensionsforscher, der für sich selbst eine „fette“ Rentenzahlung beansprucht und deshalb sogar das Gericht angerufen hat. Besagter Forscher forderte allerdings zuvor von allen anderen eine ordentliche Pensionskürzung! Zugegeben – wir werden zum Glück älter und es tauchen geburtenschwache Jahrgänge auf. Aber: Haben die meisten Pensionsbezieher nicht über 40 Jahre gearbeitet und monatlich für ihr späteres ohnehin gekürztes Einkommen brav eingezahlt (ausgenommen Beamten-Sonderregelung)?Und viele dieser Zwangs-Einzahler werden ab dem 60. Lebensjahr kaum weitere 40 Jahre einen finanziellen Ruhegenuss beziehen. Ist also der Wirbel um die teuren Pensionen nur Schall und Rauch oder eine geschickte Ablenkung, um demnächst die Renten zu kürzen oder nicht „anzupassen“? Ein nachdenklicher Pensionist Der ÖSV und der Stiftungsrat Der eifrige ORF-Stiftungsratsvorsitzende und SP-ORF-Freundeskreisleiter (die Freunde gehen möglicherweise bald aus) Heinz Lederer und der künftige ORF-General Clemens Pig luden küzrlich die Präsidenten des Skiverbandes und anderer Sport- und Kulturorganisationen in die Tintenburg Küniglberg, um einander gegenseitige Wertschätzung zu versichern. Schließlich ging es um einen „umfassenden Dialogprozess“ – auch mit ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober. Da lachen nicht nur die Hühner! In einer Presseaussendung des ORF-Redakteursrates, der dem Stiftungsratsvorsitzenden Heinz Lederer kürzlich öffentlich das Misstrauen ausgesprochen hat, heisst es wörtlich: „Der Vorsitzende des Stiftungsrates hat einen Beratervertrag mit dem ÖSV, einen wichtigen Partner für den ORF, wenn es um die Vergabe von Übertragungsrechten geht“. Das darf doch nicht wahr sein! Das strotzt vor Unvereinbarkeit und alle zuständigen Behörden (KommAustria etc.) und manche Medien schauen zu und der Herr Lederer hofiert dem Skiverband in der ORF-Zentrale und dürfte für seine Beraterrolle entsprechend abkassieren. Bei Übertragungsrechten geht es meist um Millionen. Noch ein Auszug aus dem ORF-Redakteursratsschreiben: „Wenn Heinz Lederer bei der Vorbereitung für den Song Contest die Interessen der Stadt Wien vertritt, dann ist das aus unserer Sicht mit der Funktion als Vorsitzenden des Stiftungsrates unvereinbar.Genauso wie es nicht sein kann, dass er beim Verkauf des ORF-Funkhauses die Interessen der Rhombergruppe als Käuferin vertritt“. Wie sagte kürzlich ORFChefin Ingrid Thurnher: „Der ORF gehört nicht einer Regierung, nicht einer Partei und auch nicht uns, die wir dort arbeiten.“ Eines scheint ebenfalls sicher zu sein: Er gehört auch nicht dem ORFStiftungsratsvorsitzenden und „Sesselkleber“ Heinz Lederer! Eine besorgte ORF-Insiderin Migration Wenn Politiker immer neue Migrationsgipfel veranstalten und nichts dabei herauskommt, bleibt für die Bevölkerung die entscheidende Frage, was an unserer Grenze passiert. Österreich und Europa brauchen keine weitere politische PR, sondern wirksame Maßnahmen gegen illegale Einwanderung. Solange mehr Menschen ins Land kommen als abgeschoben werden, bleibt jede „Migrationswende“ eine Ankündigung. Auch der EU-Asyl- und Migrationspakt ersetzt keinen wirksamen Grenzschutz. Registrierung und Verteilung nach einem Grenzübertritt lösen das Problem nicht. Ich erwarte keine weiteren Gipfelfotos, sondern kontrollierte Grenzen und konsequente Rückführungen. Entscheidend ist nicht, wie oft sich Politiker treffen, sondern was sich danach tatsächlich verändert. Karl B., 67, Pensionist Karl L. 80 Jahre | Zeitzeuge Spenden Sie auf care.at „ Das hat mir sehr geholfen. Heute kann ich anderen helfen.“ 104.1025003_80_Jahre_Anzeige_Karl_200x128abf_v01_RZ_DasWien.indd 1 05.11.25 16:23
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