DAS WIEN AKTUELL 19 Seit einem Jahr lädt der Naschpark Jung und Alt zum Erholen ein: Aus der ehemaligen Hitzeinsel am Parkplatz hat die Stadt Wien nach dem Motto „raus aus dem Asphalt“ den einst asphaltierten Parkplatz zwischen den Wienzeilen beim Naschmarkt in einen fast 7.000 Quadratmeter großen, einladenden Aufenthaltsort mit viel Begrünung und Abkühlungsmöglichkeiten umgestaltet. Rund 50.000 Pflanzen blühen in den Beeten, 70 Bäume kühlen den neuen Park. An der rechten Wienzeile wurden zudem 5 XXL-Bäume eingepflanzt. Die Silberlinden sind über 20 Jahre alt und spenden mit ihren großen Kronen angenehmen Schatten. „Der neue Naschpark ist ein echtes Highlight unserer großen ‚Raus aus dem Asphalt‘-Offensive. Gerade der letzte Sommer hat gezeigt, wie wichtig es ist, Hitzeinseln in unserer Stadt zu minimieren, zu entsiegeln und zu begrünen. Wir haben in den letzten Jahren gemeinsam mit den Bezirken bereits eine Vielzahl von Projekten umgesetzt und mit dem Naschpark ist uns sicher ein besonderes gelungen. Er wird von Tag 1 an sehr gut angenommen und ist im dichtverbauten Gebiet rund um den Naschmarkt ein echtes Paradies geworden. Die Begrünung mit neuen Bäumen war eine echte Herausforderung, da sich die Fläche direkt über der teilweise nur 70 cm starken Überdachung des Wienflusses befindet. Aber es ist uns gelungen, diese Hitzeinsel zu entschärfen und eine Grünoase für alle zu schaffen“, bedankt sich Planungsstadträtin Ulli Sima bei allen Beteiligten. Gemeinsam in eine Geschichte eintauchen, neue Wörter entdecken oder einfach eine Weile zuhören. Seit 2024 lesen ehrenamtliche Lesepatinnen und Lesepaten des Wiener Roten Kreuzes regelmäßig Kindern in Wiener Kindergärten vor. Was als Pilotprojekt gestartet ist, wird nun langfristig fortgeführt und weiter ausgebaut. Bereits in der Pilotphase konnte das Wiener Rote Kreuz bis zu 100 ehrenamtliche Lesepaten gewinnen und so 4.600 Kinder begleiten. Ein bis zweimal pro Woche kommen die Lesepaten für rund ein bis zwei Stunden in einen Kindergarten. Sie lesen einzelnen Kindern oder kleinen Gruppen vor und schenken ihnen dabei Zeit und Aufmerksamkeit. Im Mittelpunkt steht die Freude am Lesen, an Geschichten und Büchern sowie die spielerische Förderung von Sprache, Zuhören, Konzentration und Ausdruck. Ruth Odehnal, Lesepatin: „In einer Zeit, in der der Alltag oft hektisch ist und Pädagogen alle Hände voll zu tun haben, schenken wir Lesepaten etwas unendlich Kostbares: Zeit und ungeteilte Aufmerksamkeit. Wir bewerten nicht – wir lesen, lachen und entdecken gemeinsam.“ Angebot langfristig ausgebaut Damit dieses Angebot auch in Zukunft möglichst vielen Kindern zugutekommt, soll es in den kommenden Jahren Schritt für Schritt weiterentwickelt werden. Dafür werden weitere Freiwillige gewonnen, zusätzliche Einrichtungen eingebunden und die Lesepaten durch Aus- und Weiterbildungen sowie regelmäßigen Austausch begleitet. Vor ihrem Einsatz absolvieren die Lesepaten eine Schulung in den Bereichen Pädagogik und Literacy. Mag.a Annika Seiderer, MSc, Projektkoordinatorin: „Mit nur einer Stunde pro Woche können Lesepatinnen und Lesepaten Kindern wertvolle Vorlesemomente ermöglichen. Je mehr Menschen sich engagieren, desto mehr Kinder können wir gemeinsam erreichen. Deshalb freuen wir uns über viele weitere Lesepatinnen und Lesepaten, die Teil dieses besonderen Engagements werden wollen.“ Sie wollen selbst Lesepatin oder Lesepate werden? Schreiben Sie uns eine E-Mail an: fsd-lesepaten@wrk.at Weiter Informationen finden Sie unter: www.wrk.at/fsd Digital-Rechnung in Handel bzw. Gastro erspart viel Zeit und Materialkosten Ab sofort sind digitale Rechnungen erlaubt, etwa im Handel oder in der Gastro. Das soll Zeit und Material sparen helfen. Kundinnen und Kunden können aber weiterhin einen ausgedruckten Beleg verlangen. Die digitale Rechnung wird etwa in einer App gespeichert. Möglich ist ebenso ein Link, ein Mail oder ein QR-Code, den man im Geschäft scannt. Mit dem Start des Digital-Belegs auf freiwilliger Basis verstärkt das Finanzministerium die Kontrolle von Rechnungslegung und Registrierkassen. Grünoase auf ehemaliger Hitzeinsel begeistert Bereits 100 Lesepaten für Wiener Kindergartenkinder Arbeitslosigkeit steigt weiter Im September sind rund 381.000 Menschen ohne Arbeit gewesen. Das sind 1,6 Prozent mehr als noch vor einem Jahr, wie das AMS mitteilte. Die Arbeitslosenquote liegt bei 7,1 %. Die Daten zeigen weiter deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Die Männerarbeitslosigkeit sank um 1,8 Prozent, etwa weil die Arbeitskräfteüberlassung und die Baubranche wieder anziehen, hieß es. Die Zahl der Frauen ohne Arbeit stieg um 5,3 Prozent. © (2) Stadt Wien/Christian Fürthner © Markus Hechenberger
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