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DAS 18 WIEN AKTUELL Geldvermögen um 5 % gestiegen Das Geldvermögen der Haushalte ist in Österreich 2025 um 5 Prozent auf 968,6 Mrd. Euro angewachsen. Mehr als die Hälfte der Neuanlagen ging in Wertpapiere, der Anteil der Bankeinlagen ist auf einen historischen Tiefstand gesunken. Das zeigt der „Allianz Global Wealth Report“. Berücksichtigt man die Inflation, ist das Vermögen allerdings nur um 1,4 Prozent gestiegen. Die Kaufkraft erhöhte sich um 1,7 Prozent. Das globale Geldvermögen ist um 8,6 Prozent auf den Rekordwert von 268,4 Billionen Euro angewachsen, ein Großteil geht auf Wertsteigerungen zurück. E-Moped-Verbot: Kontrollen seit 1. 10. Ab 1. Oktober 2026 dürfen sogenannte E-Mopeds österreichweit nicht mehr auf Radwegen fahren. Für die betroffenen Fahrzeuge gelten künftig Zulassungs-, Kennzeichen-, Versicherungs-, Führerschein- und Helmpflicht. Damit werden E-Mopeds rechtlich als Kraftfahrzeuge behandelt und müssen die entsprechenden Vorschriften erfüllen. Das neue System betrifft vor allem jene Fahrzeuge, die bislang ähnlich wie Fahrräder oder EScooter auf Radwegen unterwegs waren. „Als Stadt Wien haben wir lange für ein Verbot im Sinne der Sicherheit auf Radwegen gekämpft“, betont Mobilitätsstadträtin Ulli Sima. Polizei und Gruppe Sofortmaßnahmen werden die Einhaltung der neuen Regeln kontrollieren. Hintergrund der Neuregelung sind unter anderem Untersuchungen, wonach viele E-Mopeds deutlich schneller als die zulässigen 25 km/h unterwegs sind. Ziel ist es, die Sicherheit für Radfahrerinnen, Radfahrer, Fußgängerinnen und Fußgänger auf Radwegen zu erhöhen. Mega-Wasserspeicher-Projekt Der heurige Sommer mit Hitzeperioden und extremer Trockenheit hat den Wasserverbrauch spürbar ansteigen lassen und gezeigt, wie wichtig ausreichend Reserven für die Wiener Wasserversorgung sind. Die Stadt bereitet sich seit Jahren auf steigenden Bedarf durch Klimawandel und Bevölkerungswachstum vor. Ein zentraler Teil davon ist der Ausbau des Wasserbehälters in Neusiedl am Steinfeld im südlichen Niederösterreich. Der Behälter fasst derzeit 600 Millionen Liter Wasser. Er wird aktuell um vier Kammern erweitert, die Arbeiten dazu schreiten voran. Dafür wurde der Boden bis zu acht Meter tief ausgehoben. Der dabei abgetragene Humus und ein Teil des Aushubs werden wiederverwendet. Was auf der Baustelle nicht gebraucht wird, kommt bei Infrastrukturprojekten in der Umgebung zum Einsatz. Bis Ende 2028 sollen die ersten beiden Kammern fertig sein. Damit steigt das Fassungsvermögen auf 800 Millionen Liter. Im Endausbau kann der Behälter rund eine Milliarde Liter Wasser aufnehmen – etwa 70 Prozent mehr als bisher. „Das ist ein Jahrhundertprojekt“, sagt Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. Insgesamt kann Wien zukünftig in seinen 31 Wasserbehältern rund zwei Milliarden Liter Wasser speichern. Für den Erhalt der Infrastruktur werden jährlich rund 130 Millionen Euro investiert. Weitere Wände für legale Graffiti Die Idee hinter der „Wienerwand“: Auf den ausgewiesenen Flächen sollen GraffitiKünstlerinnen und -Künstler eine legale Möglichkeit haben, ihre Werke zu sprayen und den öffentlichen Raum mitzugestalten. Jetzt kommen zu den 23 von WienXtra betreuten Flächen fünf dazu, unter anderem im Skatepark Lorettoplaza in Floridsdorf, im Vilma-Neuwirth-Park in der Leopoldstadt, am Karlsplatz bzw. im Resselpark auf der Wieden, im Dingelstedtpark in RudolfsheimFünfhaus und auf der Donauinsel beim Steinitzsteg. Der Vorschlag für neue Flächen wurde von Jugendlichen bei der zweiten Auflage der Kinder- und Jugendmillion eingebracht und als Siegerprojekt ausgewählt. Weitere „Wienerwände“, die mit einer Plakette mit der „Wienerwand“-Taube gekennzeichnet sind, werden in der Freien Mitte im NordbahnViertel in der Leopoldstadt und im Schubertpark in Währing eingerichtet. Außerdem werden Wände bei zwei Gemeindebauten, dem Karl-Wrba-Hof in Favoriten und dem Berta-von-Suttner-Hof in Wieden, freigegeben. Sprayen auf diesen Wänden ist gratis, Material ist selbst mitzubringen und anschließend zu entsorgen. Alle Standorte und weitere Infos wienxtra.at/jugendinfo/wienerwand/ So unterstützt Wien junge Familien beim Start in ein neues Zuhause Die Stadt Wien unterstützt junge Familien beim Einzug in eine geförderte Wohnung mit einem zinsgünstigen Eigenmittelersatzdarlehen. Für das Jahr 2026 stellt die Stadt dafür insgesamt 6,5 Millionen Euro zur Verfügung. „Keine Stadt steht weltweit so für leistbares Wohnen wie Wien“, betont Bürgermeister Michael Ludwig. „Ein sicherer und leistbarer Mietvertrag gibt Stabilität und Chancen im Leben“, ergänzt Wohnbaustadträtin Elke HanelTorsch. Anders als bei einer Gemeindewohnung ist beim Einzug in eine geförderte Wohnung oft ein Grund- und Baukostenanteil zu zahlen. Statt das Geld dafür teuer bei einer Bank zu borgen, bietet das Eigenmittelersatzdarlehen der Stadt einen fixen Zinssatz von 1 Prozent pro Jahr bei einer maximalen Laufzeit von 25 Jahren. Bei niedrigerem Einkommen beginnt die Rückzahlung erst nach fünf Jahren. Wie hoch der Finanzierungsbeitrag ausfällt, richtet sich nach dem Jahresnettoeinkommen. Einer vierköpfigen Familie mit 70.000 Euro Netto spart das Modell 10.000 Euro im Vergleich zu einem teureren Bankkredit. Die Baukostenförderung und die Grundkostenförderung werden für die sogenannte „angemessene Wohnfläche“ gewährt, das sind 50 Quadratmeter für die erste Person im Haushalt, weitere 20 Quadratmeter für die zweite Person und für jede weitere Person weitere 15 Quadratmeter. Sind alle unter 40 Jahre, werden zusätzliche 15 Quadratmeter gefördert. Alle Wienerinnen und Wiener, die bereits einen Mietvertrag für eine geförderte Wohnung in Händen haben, können einen Antrag kostenlos online oder direkt bei der zuständigen MA 50 stellen. Dies muss innerhalb von drei Monaten nach Vertragsabschluss passieren. Tipp: Mit dem Online-Rechner der Stadt Wien können alle im Vorfeld prüfen, ob eine Förderung möglich ist. © Stadt Wien/Christiasn Fürthner © WIENXTRA/Kajetan Koren

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