DAS WIEN ÖSTERREICH 8 In Kärnten soll der Maximalrahmen für die Zweitwohnsitzabgabe verdoppelt werden. Die tatsächliche Höhe können die Gemeinden selbst festlegen. Teilten die Klubs von SPÖ und ÖVP im Kärntner Landtag mit. Für eine Wohnung mit einer Größe von bis zu 30 Quadratmeter werden damit bis zu 24,- Euro monatlich fällig, Inhaber von Wohnungen über 90 Quadratmeter müssen bis zu 130,- Euro monatlich hinblättern. Die neue Zweitwohnungsabgabe, die nun auch für juristische Personen, zum Beispiel GmbHs, gilt, soll die Gemeinden „massiv“ entlasten. VERREISEN MIT „DAS WIEN“ Gewinnen Sie 1 von 5 Gutscheinen im Wert von jeweils 1.000 Euro von Wie heißt eine der beliebtesten Urlaubsinseln der Welt? a) Malediven b) Maledoofen Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „TUI Reisen“ und der korrekten Antwort an marketing@das-wien.at Einsendeschluss: Freitag, 16. Juli Einsendeschluss: Fr., 14. November 2025 Wohlstand nimmt immer weiter ab Cyber-Schutz in Firmen schwach Mehr tödliche Radunfälle Stiegl Brauerei mit Verlusten Online-Überweisungen schaffen Probleme Steiermark schafft die Landesabgabe ab Zweitwohnsitzabgabe in Kärnten ums 2-fache erhöht Der Wohlstand in Österreich nimmt weiter ab. Die Einkommensschere wächst und wächst und darunter leidet die Lebensqualität, die daher sinkt, wie ein aktueller Bericht der AK zeigt. Globale Herausforderungen wie Kriege, Handelsstreits oder der Klimawandel, aber auch die hausgemachten Probleme hätten dafür gesorgt, dass der Wohlstand in den letzten Jahren gesunken ist. Die Regierung muss so schnell als möglich Maßnahmen ergreifen, um einen weiteren Wohlstandsverlust zu verhindern. Fast alle österreichischen Firmen erwarten mehr Cyberangriffe, doch nur 20 Prozent fühlen sich gut gerüstet. Zwei Drittel haben zwar Maßnahmen gesetzt, sehen ihren Schutz aber nur als „eher ausreichend“, so Martin Mayr von Integral zu einer im Auftrag der Telekom Austria durchgeführten Umfrage. Über 40 Prozent der 355 Betriebe nennen unaufmerksame Mitarbeiter, KI-Angriffe und fehlende Updates als größte Schwachstellen. Immer mehr Menschen verunglücken beim Radfahren. Laut einer Zwischenbilanz des Innenministeriums haben sich die tödlichen Radunfälle mit 61 Opfern im Vergleich zum Vorjahr schon jetzt fast verdoppelt. „Überschätzung“, zu hohe Geschwindigkeit, Alkohol, Drogen, bei PKW-Fahrern habe man eine Trendwende geschafft, nun müsse man diese auch im Radverkehr forcieren. Es sind laut Innenministerium stärkere Kontrollen sowie Rad-Planquadrate geplant. Die bekannte Salzburger Stiegl Brauerei schreibt das zweite Jahr hintereinander Verluste. Gründe dafür seien eine sinkende Nachfrage, Preiskämpfe und Überkapazitäten. Obwohl die Brauerei im Jahr 2024 eine Rekordmenge an Bier produzierte, fuhr die Maxglaner Brauerei ein Minus von 5,2 Millionen Euro ein, bereits 2023 hatte das Minus 3,8 Millionen Euro betragen. Wegen der anhaltenden Verluste will die Brauerei den Betrieb nun neu aufstellen und das könnte auch Stellenabbau bedeuten. Wie viele Jobs bei der Brauerei wackeln und bis wann die Neuaufstellung erfolgen soll, ist derzeit noch offen. Eine holprigen Start gibt es bei den neuen Online-Banküberweisungen. Seit Oktober muss vor einer Banküberweisung geprüft werden, ob IBAN und Empfängername zusammenpassen. Ein Ampelsystem soll für Klarheit sorgen. Probleme gebe es bei Überweisungen an Organisationen, die sehr lange Namen oder solche mit Umlauten hätten. Die Banken- Vertreter sehen überschaubare Anlaufschwierigkeiten. Firmen müssten genau prüfen, ob Daten bei Bank und Rechnung übereinstimmen. Die Steiermark schafft mit 2027 die Landesabgabe, die mit dem ORF-Beitrag eingehoben wird, ab. Derzeit müssen pro steirischem Hauptwohnsitz 20,- Euro dafür bezahlt werden, ab 2027 sind es dann 15,30 Euro für den ORF-Beitrag allein. Damit sollen die Steirerinnen und Steirer um 30 Millionen Euro entlastet werden, so der steirische Landeshauptmann Kunasek. Neben der Steiermark heben noch das Burgenland, Salzburg und Tirol eine Landesabgabe ein. Alle anderen Bundesländer verzichten darauf. Der Kurzhaar-Zwang für Männer beim österreichischen Bundesheer wackelt und könnte nun bald der Geschichte angehören. Wie der Verfassungsgerichtshof in einer Aussendung mitteilte, hat man nach der Beschwerde eines Bediensteten eine amtswegige Verordnungsprüfung eingeleitet. In der Begründung legen die Höchstrichter nahe, dass die Unterscheidung zwischen Männern und Frauen u. a. gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßen könnte. Anlassfall ist ein Vorarlberger Offizier, der wegen seiner langen Haare eine Verwaltungsstrafe von 3.000,- Euro zahlen sollte. Soldatinnen sind lange Haare, zum Zopf gebunden gestattet. Wackelt Langhaar-Verbot?
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