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DAS WIEN GESUND 18 Ab Jänner des kommenden Jahres müssen auch alle Wahlärzte an das „E-Card-System“ angeschlossen sein. Die Österreichische Gesundheitskasse befürchtet jedoch, dass ein großer Teil der Wahlärzte von der Regelung ausgenommen werden könnte. „Von 12.000 Wahlärzten haben sich nur knapp 3.500 für das ‚ECard-System‘ angemeldet“, sagte Andreas ÖGK-Obmann Huss. Er fordert nur wenige Ausnahmen-Regelungen. „Wenn ein Wahlarzt weniger als 300 Patienten im Jahr hat, sei das ein profunder Grund, dass es sich nicht rechne, entgegnet“, KurienObmann der Ärztekammer, Edgar Wutscher SHOPPEN MIT „DAS WIEN“ 2 x 1 Einkaufsgutschein im Wert von jeweils 1.000 Euro Wo befindet sich der Store von Louis Vuitton? a) Am Graben b) Kärntner Straße Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „Louis Vuitton“ und der Lösung an marketing@das-wien.at Einsendeschluss: Fr., 14. November 2025 Forscher der Stanford University, der Universität Bonn und des UPMC Vision Institute haben mit PRIMA ein revolutionäres Implantat für Sehbehinderte entwickelt. Das zwei Mal zwei Millimeter große drahtlose Netzhautimplantat, stellt das zentrale Sehvermögen bei Patienten mit fortgeschrittener altersbedingter Makuladegeneration, die nahezu blind sind, wieder her. Es wird zentral auf der Netzhaut platziert. Ferne Länder wie Afrika, Asien oder Südamerika locken Jahr Millionen Touristen an. Leider ist vielen Reiselustigen nicht klar, dass sie je nach Reiseziel, einer Vielzahl an Infektionskrankheiten, ausgesetzt sind. Es ist daher ratsam, sich vor Antritt einer Reise zu informieren, welche speziellen Impfungen verpflichtend sind. Natürlich hängt das Infektionsrisiko auch davon ab, welche Reiseroute gewählt wird, auch Art der Unterkunft oder hygienische Bedingungen vor Ort sind ausschlaggebend für den entsprechenden Impfschutz. Bis spätestens sechs Wochen vor Abreise sollte man sich beim Hausarzt oder bei einer geeigneten Einrichtung über Reiseimpfungen beraten lassen, da der Impfschutz zumeist erst zehn bis 14 Tage nach der Impfung eintritt. Unabhängig von den Reiseplänen sollte man als Basis-Impfprogramm gegen folgende Krankheiten geschützt sein: Pertussis, auch Keuchhusten genannt, Poliomyelitis (Kinderlähmung), Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A und B, FSME (Zeckenimpfung) und Grippe. Zu den bekanntesten Reiseimpfungen für Fernreisen zählt Typhus. Diese lebensbedrohliche Erkrankung wird durch Salmonellen in nicht richtig durchgarten Lebensmitteln oder durch kontaminiertes Trinkwasser übertragen. Eine Impfung gegen Gelbfieber ist eine der Pflichtimpfungen im internationalen Reiseverkehr, das heißt, sie ist für einige Destinationen für die Einreise zwingend notwendig. Die schwere Darmerkrankung Cholera wird durch Bakterien ausgelöst und kann tödlich verlaufen. Die Erreger der Cholera finden sich in erster Linie in Fäkalien sowie in Meer und Flusswasser. Meningokokken sind Bakterien, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden. Sie führen zu einer Hirnhautentzündung. Für die Einreise in manche Länder kann die Impfung gegen Meningokokken verpflichtend sein. Ein besonderes Problem bei Fernreisen ist Malaria, für die es zwar keine Impfung, aber vorbeugende Tabletten gibt. Vorgeschriebene Impfungen müssen vor der Einreise in das jeweilige Land erfolgen und in einem internationalen Impfpass dokumentiert sein. In Länder mit Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden, ist außerdem ein Mückenschutz durch entsprechende Kleidung, Mückenschutzmittel und der Einsatz von Mückenschutznetzen über dem Bett als Ergänzung zum Impfschutz essenziell. Die Weltgesundheitsorganisation hat für Reisende eine Liste mit empfohlenen Impfungen zusammengestellt. www.who.int/home Kaum Wahlärzte im E-Card- System in Österreich erfasst Hightech-Implantat für Blinde hilft bei Makuladegeneration Impfschutz für Reisende ist vielfach verpflichtend Seufzen positiv für Lungenfunktion Forscher entdeckten, das Seufzen die Lungenfunktion erleichtern kann. Das damit verbundene tiefe Durchatmen spiele eine entscheidende Rolle, um die Formbarkeit der Lunge wiederherzustellen, fanden Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich heraus. Beim Atmen leisten das Gewebe und die Oberfläche des Organs einen Widerstand. Messungen im Labor ergaben, dass die Oberflächenspannung der Lunge nach tiefen Atemzügen deutlich abnahm. Das könne das befreiende Gefühl in der Brust, das sich nach einem tiefen Seufzer oft einstelle, physikalisch erklären, betonten die Wissenschaftler.

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