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DAS 16 WIEN WIRTSCHAFT Die Züge des mehrheitlich privaten Unternehmens der Westbahn fahren ab März auch auf der Südstrecke durch den neuen Koralmtunnel. Künftig will man Strecken von den ÖBB übernehmen. Die ÖBB bekommen vom Staat deutlich mehr als 1-Milliarde-Euro Subventionen für nicht rentablen Bahnhofbetrieb, etwa auf Nebenbahnen. „Diesen Betrieb könnte man übernehmen, um bis zu 20 Prozent günstiger als die ÖBB“, so der WestbahnChef Marco Ramsbacher. Die ÖBB meinen dazu: „Die Kostenstruktur anderer Unternehmen könne man nicht kommentieren.“ SHOPPEN MIT „DAS WIEN“ Gewinnen Sie 1 von 20 Gutscheinen im Wert von jeweils 50 Euro von Wie heißt das Sportfachgeschäft der Interspar Group? a) Hermine Sports b) Hervis Sports Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „Interspar“ und der korrekten Antwort an markting@das-wien.at Einsendeschluss: Freitag, 16. Juli Einsendeschluss: Fr., 14. November 2025 Einen regelrechten Boom verzeichnen die rund 610 Wiener Altwarenbetriebe. Immer mehr Menschen kaufen Kleider, Möbel, Elektrogeräte oder Bücher gebraucht. Das Geschäft floriert wegen der Teuerung derzeit mehr als gut, melden die Betriebe. Was auffällt ist, das alle Alters- und Einkommensschichten vertreten sind. Die komprimierte 4-Tage Woche bringt vielen Beschäftigten mehr Zufriedenheit, Motivation und Bindung an den Arbeitgeber. Das zeigt eine Studie mit 20 Betrieben in Niederösterreich und Wien. Gleichzeitig verschärfen sich Ungleichheiten im Familienalltag. Die Forscher sehen in der gestiegenen Zufriedenheit auch einen Grund für stärkere Loyalität gegenüber den Arbeitgebern. Die Studie zeigt auch, dass die längeren Arbeitstage die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erschweren. Viele Väter würden unter der Woche „noch weniger Care-Aufgaben übernehmen“, erklären die Forscher. Zu Weihnachten werden immer öfter Gutscheine verschenkt. 38 Prozent der Menschen in Österreich wollen heuer Gutscheine verschenken, wie eine Marktumfrage der Spar European Shopping Centers zeigt. Danach folgen Geld, Spielzeug und Bücher. Jeder Zweite will bis zu 500,- Euro für Geschenke ausgeben. 21 Prozent der Befragten wollen zwischen 500 und 1.000 Euro ausgeben. Österreich hat im US-Zollstreit weniger von Vorzieheffekten profitiert als andere EU-Länder. Das zeigt eine Studie von Wifo und w i i w. Demnach hatten US-Firmen sich wegen der Zolldrohungen von Präsident Trump zwar viele Waren auf Lager gelegt – das betraf allerdings vor allem Konsumgüter und nicht Investitionsgüter wie Maschinen, auf die Österreichs Exportwirtschaft spezialisiert ist. Insgesamt brachen Österreichs Ausfuhren in die USA im ersten Halbjahr 2025 um 14,4 Prozent ein. Negativer Spitzenreiter sind pharmazeutische Produkte – deren Export ging um 30,3 Prozent zurück. Arbeitslose Personen dürfen ab dem nächsten Jahr nur noch in Ausnahmefällen das Arbeitslosengeld oder die Notstandshilfe durch einen Zuverdienst aufstocken. Laut AMS sind vier Personengruppen ausgenommen – so etwa Langzeitarbeitslose über 50 Jahre, Personen mit einer Behinderung von mindestens 50 Prozent oder jene, die wegen Krankheit mindestens 52 Wochen Kranken- oder Rehabilitationsgeld bekommen haben. Alle anderen müssen bis spätestens 31. Jänner 2026 ihre Nebenjobs aufgeben, um die Ansprüche nicht rückwirkend zu verlieren. Derzeit können Arbeitslose 551,10 Euro monatlich dazuverdienen. Westbahn will subventionierte ÖBB-Routen übernehmen Boom bei Wiener AltwarenHändlern wegen Teuerung Mehr Zufriedenheit durch akzeptierte 4-Tage-Woche Gutscheine weiterhin beliebt US-Zölle treffen Österreich stark – krass bei Pharma... Zuverdienst wird schwieriger Gas-Netzkosten steigen auch 2026 Die Gas-Netzkosten steigen im kommenden Jahr erneut stark an. Laut Verordnungsentwurf der E-Control sind es im Durchschnitt 18 Prozent mehr. Die Strom-Netzkosten verteuern sich durchschnittlich um 1,1 Prozent. Die Regulierungsbehörde E-Control legt jedes Jahr fest, wie viel die Netzbetreiber pro Kilowattstunde verrechnen dürfen. Die genauen Entgelte sind je nach Netzbetreiber unterschiedlich hoch und können sich bis zur Kundmachung noch leicht ändern. Heuer waren bei Strom die Netzentgelte für Haushalte im Durchschnitt um 23,1 Prozent gestiegen, bei Gas um 16,6 Prozent. © Westbahn Management GmbH

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