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DAS WIEN AKTUELL 7 Hitze führt zu mehr Stromausfällen Die hohen Temperaturen haben in Wien in den vergangenen Wochen zu mehr Stromausfällen geführt. Das bestätigt Gerhard Fida von den Wiener Netzen in der Sendung „Wien heute“. Die Gründe liegen meist in Baustellenarbeiten. Bei Außentemperaturen bis zu 40 Grad trockne der Boden aus, die Wärmeleitfähigkeit sei dann nicht mehr gegeben, „es kommt daher zu einer sehr starken Belastung des Netzes“, sagte Fida. Spätestens nach 60 bis 90 Minuten werde die Stromversorgung in der Regel wieder hergestellt. „Wir haben immer noch eines der sichersten Netze in Europa“, so Fida. Netzkosten sollen günstiger werden Die Netzkosten werden neu aufgestellt und sollen für jene, die das Netz weniger belasten, günstiger werden. Wer nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt sehr viel Strom aus dem öffentlichen Netz bezieht, sondern langsam und gleichmäßig, kann Geld sparen. Es gehe nicht mehr rein um die Menge, die man verbrauche, sondern um die Spitzenlasten, die das Netz stark beanspruchen, sagte E-Control-Vorstand Strebl. Die konkreten Netzgebühren werden im Herbst festgelegt. Männer sind eher „Gurtenmuffel“ 50 Jahre nach Einführung der Gurtenpflicht zeigt eine Erhebung der Statistik Austria: 93,5 Prozent der Autofahrer schnallen sich an, bei Frauen liegt die Quote bei 96,2 % bei Männern hingegen bei 91,8 Prozent. Vor allem Männer zwischen 25 und 34 sowie 55 und 64 Jahren sind beim Angurten nachlässig. Der Anteil der nicht angegurteten Getöteten lag in den vergangene zehn Jahren bei 40 Prozent. Wer sich nicht angurtet, riskiert eine Strafe von 50 Euro. Einheitliche Verkehrsstrafen Das Bundesministerium für Mobilität (BMIMI) hat den neuen Verkehrsstrafenkatalog veröffentlicht. Ab 2027 werden Anonymverfügungen in einheitlicher Höhe verhängt. Die Verkehrsstrafen werden um durchschnittlich 50 Prozent erhöht. So kostet etwa das Abstellen eines Fahrzeugs im Halte- & Parkverbot oder das Parken ohne Parkscheibe in der Kurzparkzone künftig 60 Euro – das Einfahren in eine Kreuzung bei gelber Ampel wird mit € 70,- geahndet. Wer an einer Stopptafel nicht vollständig anhält, zahlt 80 Euro, die Missachtung des Rechtsfahrgebots, etwa auf Autobahnen, kostet 100 Euro. 8.900 Tonnen Müll auf Autobahnen Im Jahr 2025 wurden 8.915 Tonnen Müll von Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen gesammelt. Die Müllmengen sind im Vergleich zu 2024 um 105 Tonnen zurückgegangen, so der Autobahnbetreiber Asfinag. In Kärnten, Salzburg, Burgenland und Vorarlberg stieg die Abfallmenge an. In der Hauptstadt Wien hat sie sich im Vergleich zu 2024 sogar mehr als verdoppelt. Die anderen Bundesländer registrierten einen Rückgang. Achtlos auf die Fahrbahn geworfener Abfall stelle ein hohes Risiko dar, heißt es. ANZEIGE

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