DAS WIEN SPORT 27 So offen war die Liga lange nicht Die neue Bundesliga-Saison steht vor der Tür – und selten war es so schwer, einen klaren Favoriten zu nennen. Der LASK geht als Double-Sieger ins Rennen und hat den Kader mit Spielern wie Robert Ljubicic und Alessandro Schöpf weiter verstärkt. Aber einen Titel zu verteidigen ist oft schwieriger, als ihn zum ersten Mal zu holen. Sturm Graz bleibt für mich ganz vorne dabei. Dort wird seit Jahren ruhig und konsequent gearbeitet, und mit Nelson Weiper sowie Simon Seidl ist wieder Qualität dazugekommen. Salzburg hat nach mehreren enttäuschenden Spielzeiten kräftig umgebaut. Haris Tabakovic soll für Tore sorgen, Abubakr Barry bringt Qualität ins Mittelfeld. Entscheidend wird sein, ob aus den vielen neuen Spielern schnell wieder eine funktionierende Mannschaft wird. Bei Rapid ist die Erwartungshaltung wie immer riesig. Tonni Adamsen hat in der Vorbereitung überzeugt, trotzdem ist der angekündigte große Umbruch bisher ausgeblieben. In Hütteldorf darf man sich nicht wieder mit Platz vier oder fünf zufriedengeben. Auch die Austria gehört für mich ins obere Playoff, muss nach wichtigen Abgängen aber erst zeigen, wie stabil der neue Kader wirklich ist. Dahinter wird es eng. Der WAC hat einige Leistungsträger verloren, Ried hat sich mit Stefan Schwab und weiteren erfahrenen Spielern gut verstärkt. Hartberg befindet sich wieder einmal in einem größeren Umbruch. Altach, GAK, WSG Tirol und Aufsteiger Austria Lustenau werden wohl vor allem darauf schauen müssen, möglichst rasch Punkte zu sammeln. Eine Änderung gefällt mir besonders: Die Punkteteilung ist endlich Geschichte. Meister- und Qualifikationsgruppe bleiben, aber jeder Punkt zählt jetzt bis zum Schluss gleich viel. Genau so gehört es sich. Viele Kader sind noch nicht fertig und das Transferfenster bleibt offen. Deshalb wird man erst nach einigen Runden wirklich sehen, wer oben angreifen kann und für wen es eine lange Saison wird. Eines ist aber jetzt schon klar: Diese Liga dürfte wieder verdammt ausgeglichen werden. Klartext von Toni Polster © Ulrik Hölzel - photography & design Starke Partner, verlässliche Werte Andreas Onea, Österreichs erfolgreichster Para-Schwimmer, steht als einer von insgesamt 12 Markenbotschaftern des Suzuki Power Teams sowohl im Sport als auch im Alltag für die Eigenschaften Qualität, Verlässlichkeit, Stärke und Agilität. Ein Wertesystem, das auch Suzuki seit vielen Jahren zum Erfolg verhilft. Foto beigestellt ÖFB-Cup: Paarungen der 2. Runde SV Austria Salzburg – First Vienna Football Club FC Blau-Weiß Linz – FC Wacker Innsbruck Kapfenberger SV – FC Hertha Wels Floridsdorfer AC – Schwarz-Weiß Bregenz Voitsberg – SK Sturm Graz SKN St. Pölten – FC Red Bull Salzburg Bischofshofen – SCR Altach Parndorf – Wolfsberger AC SV Leithaprodersdorf – WSG Tirol FC Kitzbühel – Grazer AK SK Austria Klagenfurt – SK Rapid FCM Traiskirchen – FK Austria Wien SV Wallern/St. Marienkirchen – SV Ried Vorwärts Steyr – TSV Hartberg Deutschlandsberger SC – LASK SV Lafnitz – SC Austria Lustenau Herzog fordert Umdenken im Nachwuchs Ex-ÖFB-Teamspieler Andreas Herzog fordert ein Umdenken im ÖFB: Bei Spielphilosophie und Nachwuchsausbildung brauche es eine Entwicklung zu mehr ganzheitlichem Fußball. Österreich und das ÖFB-Team habe sich lange über Pressing definiert,das müsse hinterfragt werden. „Wenn wir sagen, wir brauchen schon auch einmal Kicker, wo nicht die Größe oder die Wucht, sondern die Spielintelligenz an oberster Stelle steht, dann müssen wir das fördern im Nachwuchs. Du kannst die Hebel nur dort ansetzen", erklärte der 103-fache Internationale: „Die Kinder müssen mehr dribbeln und Abschlüsse haben,mehr nur individuell trainieren.“ FIFA lockt Verbände mit Milliarden Nach übereinstimmenden Berichten setzt die FIFA den 211 Verbänden eine 53-TageFrist bis 19.September, um den umstrittenen Verkaufsplänen zuzustimmen. „Sollten Sie diesen Fortschritt wünschen, steht Ihnen dieses 10-Milliarden-Dollar-Paket ab dem 1.Jänner 2027 zur Verfügung und leitet die nächste Phase unserer gemeinsamen Reise ein.“ Jährlich geht es um 40 Mio. Dollar pro Verband - das ist 4-Mal mehr. „Sollten Sie den Status quo beibehalten und diesen Vorschlag ablehnen wollen, steht Ihnen weiterhin unsere geplante Erweiterung des Forward-Programms um 2,7 Mrd. Dollar zur Verfügung“, schreibt die FIFA. Der Plan von FIFA-Präsident Gianni Infantino, die Turniere des Weltverbandes für Investoren zu öffnen,hat für scharfe Kritik gesorgt. „Seele und Führung des Fußballs sind keine Handelsware – erst recht nicht bei völliger Intransparenz, wer finanziell davon profitiert. Niemand von uns ist Eigentümer des Fußballs“, so die UEFA in einer Mitteilung. Der 90-jährige Ex-FIFA-Präsident Joseph Blatter sprach von einem „erheblichen Schaden“ – ausgelöst durch Infantino und US-Präsident Donald Trump, von dessen Umfeld die Idee umgesetzt werden soll. „Niemand hat das Recht, unseren Fußball zu verkaufen“, betonte Blatter. Findet F1-Saisonfinale in Europa statt? Das Saisonfinale in der Formel 1 könnte nach Europa verlegt werden. Die letzten beiden Rennen sind für Doha (29. November) und Abu Dhabi (6. Dezember) vorgesehen. Bleibt die Sicherheitslage wegen des Krieges zwischen den USA und Iran angespannt, arbeite man schon an Alternativen, so F1-Boss Stefano Domenicali. „Stand jetzt sind die beiden Rennen bestätigt. Wenn sich die Situation nicht bis Mitte September beruhigt, werden wir eine Entscheidung treffen“, so der Italiener. Welche Rennstrecken als Ersatz infrage kommen, ließ CEO Domenicali offen. Dem Vernehmen nach sind Imola (SMR) und Portimao (POR) mögliche Ersatzkurse.
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