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DAS WIEN AKTUELL 15 Getreide-Einbußen wegen Hitze Die Landwirtschaftskammer Österreich rechnet wegen Hitze und Trockenheit heuer mit einer deutlich geringeren Getreide-Erntemenge als im Jahr 2025 – vor allem im Osten. Beim Weizen etwa betragen die Einbußen im Durchschnitt 20 Prozent. Laut Experten braucht es Maßnahmen, die das Austrocknen des Ackerbodens möglichst lange hinauszögern. Dazu gehören etwa der Zwischenfruchtanbau, eine schonende Bodenbearbeitung und Windschutzstreifen. Heuer schlechte Erdbeer-Ernte Hitze und Trockenheit haben der Obst- und Gemüseernte stark zugesetzt. Vor allem die Erdbeer-Ernte fiel im Jahr 2026 sehr schlecht aus. In Oberösterreich wurden rund 40 Prozent weniger Erdbeeren geerntet, berichtet ooe.ORF.at. Nur 7 bis 7,5 Tonnen Erdbeeren je Hektar statt der durchschnittlichen 12 bis 12,5 Tonnen wurden heuer geerntet. Hinzu kommt der starke Preisdruck durch spanische Erdbeeren – die Produktionskosten in Österreich sind aber viermal so hoch wie in Spanien. Medikamenten-Kosten steigen In Österreich steigen die Kosten für Medikamente rasant an. Seit 2013 haben sich die Ausgaben der Sozialversicherung für Medikamente fast verdoppelt, 2025 lagen die Ausgaben bei 4,7 Milliarden Euro. Die Sozialversicherung sieht den Kostendruck wegen der alternden Bevölkerung weiter wachsen. Gesundheitsministerin Schumann (SPÖ) sieht auch die Pharmaindustrie in der Verantwortung. Neben geplanten Maßnahmen wie der zentralen Medikamentenbeschaffung sollten faire Preise durch Pharmaunternehmen sichergestellt werden. Onlineplattform für OP-Termin Die Anmeldung für eine planbare Operation in Wien soll vereinfacht werden. Der Wiener Gesundheitsverbund testet gemeinsam mit der Vinzenz Gruppe seit Kurzem eine gemeinsame Onlineplattform, berichtet „ORF Wien“. Voraussetzung ist eine fachärztliche Überweisung. Vorerst wird die gemeinsame Anmeldeplattform für künstliche Knie- oder Hüftgelenke getestet, nach und nach soll sie dann auch auf andere Operationen mit langen Wartezeiten ausgeweitet werden. Patienten werden dem Spital mit dem frühestmöglichen Termin zugewiesen. Man kann aber auch ein Wunschspital angeben. Weniger Anzeigen, mehr Drogen Weniger Anzeigen, aber ein deutlicher Anstieg der sichergestellten Drogen: Das ist die Kernaussage des neuen Lageberichts zur Suchtmittelkriminalität in Österreich. Fast 37.000 Anzeigen hat es im Vorjahr gegeben – ein Rückgang um 1,2 Prozent. Zugleich wurden fast 3.000 Tonnen Cannabis und 270 Kilogramm Kokain sichergestellt. Größte Herausforderung ist laut BKA die immer professioneller agierende organisierte Kriminalität aus dem Westbalkan. Unternehmen suchen Nachfolger Knapp jede zweite kleine oder mittelständische Firma in Österreich (45 Prozent) braucht bis 2030 eine Nachfolgelösung. Das zeigt eine Umfrage des Gläubigerschützers Creditreform unter 1.400 Unternehmen. Die klassische Übergabe an die nächste Generation in der Familie wird demnach zunehmend seltener: 40 Prozent der Unternehmen planen bereits eine Übernahme durch einen Investor, das Management oder Mitarbeiter. Adidas setzt mehr WM-Trikots ab Der Sportartikelhersteller Adidas hat im Zuge der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft viermal so viele Trikots verkauft wie beim vorangegangenen Turnier. Die Ballverkäufe hätten sich zugleich verdoppelt, teilte der DAX-Konzern auf Nachfrage der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ mit. „Insgesamt erwartet Adidas nun Verkäufe mit Blick auf die WM in Höhe von etwa 1,5 Milliarden Euro“, sagte Adidas-Chef Björn Gulden laut Mitteilung. Dies entspricht dem oberen Ende der bisher angepeilten Spanne. Darin enthalten ist auch Freizeitkleidung mit WM-Bezug. Privatkonkurs dauert 5 Jahre Bei einem Privatkonkurs dauert die Entschuldung seit Juli wieder fünf Jahre statt wie bisher drei Jahre. Die Schuldnerberatung spricht von einem Rückschritt, während Gläubigervertreter die längere Rückzahlungsdauer begrüßen. Bei einer „dreijährigen Entschuldung würde rund 31 Prozent weniger Geld bei den Gläubigern landen als bei einer fünfjährigen“, so Gläubigerschützer Götze vom Kreditschutzverband 1870 in Ö3. Die Schuldnerberatungen kritisieren, dass Privatpersonen nun schlechter gestellt seien als Unternehmen. Für Firmen gilt aufgrund einer EU-Vorgabe weiter die dreijährige Entschuldung. Spanien will stärkeres Rauchverbot Spanien will Rauchen im öffentlichen Raum weitgehend verbieten. Das Verbot soll für Außenbereiche von Cafés und Restaurants, in Parks, Stränden und an Bushaltestellen gelten. „Ziel sei es, die öffentliche Gesundheit besser zu schützen und auf eine tabakfreie Generation hinzuwirken“, so Gesundheitsministerin García. Schwangere und Menschen mit Asthma sollten Restaurantterrassen nutzen können, ohne dem Rauch anderer Gäste ausgesetzt zu sein. Heftige Gegenreaktionen der Gastronomie dürften nicht ausbleiben. In Spanien ist die Außengastronomie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. KI generiert KI generiert Foto: Adidas Shop

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