Das Wien - E-Book

WIEN DAS Österreichische Post AG - RM GZ 17A0411152K - unabhängig Ausgabe 10 Mai/2024 23 Bezirke Donauinselfest 2024 mit 700 Stunden Programm S. 8 FPÖ Spitzenkandidat für die EU-Wahl Harald Vilimsky im Interview S. 7 Die Konzert-Highlights im Juni in der Wiener Stadthalle S. 10 Kultursommer Laxenburg ab 9. Juni – Sommertheater auf der Franzensburg S. 22 SK Rapid: Jubiläumsspiel gegen AC Milan und erstmals über 20.000 Mitglieder S. 26 DNA-Spitzenkandidatin: Dr. Maria HubmerMogg stellt sich vor S. 13 © Alois Endl Welches Jubiläum feiert die Familie Putz? a) 25 Jahre b) 50 Jahre Welches Jubiläum feiert Möbelix? a) 35 Jahre b) 70 Jahre Wie viele Mömax-Filialen gibt es in Wien? a) 4 b) 14 Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „XXXLUTZ“ und Ihrer Antwort an marketing@das-wien.at 5 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 50 Euro für das Möbelhaus XXXLUTZ XXX LUTZ © XXLUTZ ZU GEWINNEN FRAGE FRAGE FRAGE Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „Möbelix“ und Ihrer Antwort an marketing@das-wien.at 5 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 50 Euro für das Möbelhaus Möbelix Möbelix © Möbelix ZU GEWINNEN © MÖMAX Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „MÖMAX“ und Ihrer Antwort an marketing@das-wien.at 5 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 50 Euro für das Möbelhaus Mömax MÖMAX ZU GEWINNEN Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. Einsendeschluss: Mittwoch, 5. Juni 2024. Foto: dna4austria.eu

DAS WIEN AKTUELL 2 EU Wahl – Grüne Chaoten – Fußball EM Ja, die erste Wahlschlacht 2024 beginnt mit der EU-Wahl nächstes Wochenende. Klar in der Favoritenrolle ist die FPÖ mit Harald Vilimsky, der geht es nach den Umfragen klar, als erster durch das Ziel gehen sollte. Platz zwei werden sich die SPÖ mit Andreas Schieder und ÖVP-Urgestein Reinhold Lopatka untereinander ausmachen müssen, die Neos mit Helmut Brandstätter liegen erstaunlich hoch im Gegensatz zur Bundespartei. Den Vogel abgeschossen haben aber unsere Grünen Freunde mit der vermurgsten Pressekonferenz mit Katastrophen-Vizekanzler Werner Kogler, Leonore Gewessler, Sigrid Maurer und ihrer Spitzenkandidatin Lena Schilling, die in den Umfragen und Sympathiewerten wahrlich alle abgestürzt sind. Zu unreif, zu unerfahren, zu jung, zu naiv – so könnte man Lena Schilling bezeichnen. Die Generalsekretärin der Grünen Olga Voglauer hat letzte Woche bei ihrer Pressekonferenz mit Lena Schilling die unprofessionelle Vorgangsweise in der Aufarbeitung der Vorfälle blamabel fortgeführt. Der Zug für die Wahl scheint jedenfalls abgefahren, da geht es nur mehr um Schadensbegrenzung. Eine Alternative scheint jedenfalls die DNA-Partei mit ihrer Spitzenkandidatin Maria Hubmer-Mogg zu sein, die KPÖ mit Spitzenkandidaten Günther Hopfgartner ist abgeschlagen bei den Umfragen, aber das muss ja nichts bedeuten. (Graz, Salzburg, Innsbruck). Der sportlichen Höhepunkt vor den Olympischen Spielen in Frankreich findet in Deutschland vom 14. Juni bis 14. Juli statt: nämlich die Fußball EM. Doch könnte dieses Fußballfest auch zum Ziel des Terrors werden. Mögliche Anschlagsziele sind die Stadien und Fanzonen. Auch österreichische Fanzonen könnten im Visier des IS bzw. ISPK geraten, warnen die Sicherheitsbehörden bei uns. Auf einschlägigen Seiten in sozialen Medien ruft seit Längerem der IS zu Anschlägen rund um die Großveranstaltung auf. Beobachtet wurde, dass die Terroristen in der Vergangenheit vermehrt auf Selbstmordanschläge mit Sprengstoffgürteln setzen. Leider sind auch Anschläge mit Drohnen nicht auszuschließen. So bleibt nur zu hoffen, dass dieses Fußballfest von all diesen Terrorgedanken verschont bleibt, und uns ein wunderbares Fußballfest bevorsteht, wo auch Österreich eine Überraschung – sollte man die Vorrunde überstehen – liefern könnte. Ja, wir haben einen neuen Fußballmeister bzw. Doublesieger mit Sturm Graz. „DAS WIEN“ gratuliert dazu herzlichst und wünscht Sturm Graz in der Champions League das beste und viel Erfolg. Geschätzte Leser! Liebe Leserinnen! EDITORIAL von Heinz Knapp IMPRESSUM: Herausgeber/Verleger/Inhaber: Heinz Knapp, h.knapp@das-wien.at UID: ATU 63468713, redaktion@das-wien.at Lektorat: Alfred Eichhorn Grafik: Daniel Knapp, daniel.knapp@das-wien.at; Druck: Mafra Print, 15000 Praha; Vertrieb: Österreichische Post AG, Haidingergasse 1, 1030 Wien; Straßen- und Geschäftsverteilung - Wiener Stadtgebiet Verlagsadresse/Rechnungswesen/Grafik/Produktion: Die Agentur - Unabhängige Wochenzeitung, Heinz Knapp, Chorturmblick 1, 9061 Klagenfurt, www.das-wien.at Offenlegung gem. § 25 MedienG: Online unter www.das-wien.at Gastkommentare: H.C. Strache, Mag. Peter Weitzel Bei bezahlten Anzeigen, PR-Artikeln und namentlich gekennzeichneten Berichten liegt die inhaltliche Verantwortung beim Auftraggeber. Alle Berichte beziehen sich auf Stand 23.05.2024, 10:00 Uhr WERBUNG

DAS WIEN AKTUELL 3 Gemeinsame Geschichte Wien und Prag teilen eine lange gemeinsame Geschichte und haben zahlreiche Parallelen bei ihrer städtischen Verwaltung. Beide Städte sind seit der Gründung ihrer Universitäten im 14. Jahrhundert intellektuelle Zentren sowie Knotenpunkte für Innovationen und globale Vernetzung. Derzeit stehen Wien und Prag zudem vor ähnlichen Herausforderungen, wie der Anpassung an den Klimawandel, Maßnahmen zur Förderung von umweltfreundlicher Mobilität, erneuerbarer Energien sowie der sozialen Gerechtigkeit in der Stadt. Der erste Vorsitzende des Wiener Gemeinderates, Thomas Reindl, betonte in seiner Eröffnungsrede die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Forschung sowie des grenzüberschreitenden Dialogs, um die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu einer lebenswerten Stadt in der Zukunft zu beantworten. Universitäre Forschung für Städte im Wandel Der Wissenschaftstag mit Universitäten beider Städte war der Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltungen und Universitäten sowie Urban Water & Organic Waste Treatment gewidmet. Beim anschließenden Get-together wurde das Strauss-Festjahr 2025 angekündigt. Am Wien-Tag der Stadtverwaltungen lag der Fokus auf den Themenbereichen Elektromobilität und kulturelle Innovationen im öffentlichen Raum. Innovationen in der Praxis Damit Innovationen von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden, muss ihre Nutzung unkompliziert und komfortabel sein. Beim Wien-Tag tauschten sich die Expertinnen und Experten aus Wien und Prag über die Weiterentwicklung von Ladesystemen für Elektromobilität, deren Infrastruktur und Betrieb sowie Möglichkeiten der Energiespeicherung aus und stellten ihre neuen Projekte und Ideen vor. Der zweite Teil des Wien-Tages beschäftigte sich mit den Instrumenten zur Förderung und Belebung des kulturellen Lebens im öffentlichen Raum. Dazu gehört auch die Umwandlung von Leerständen in kulturell wertvolle Orte, die durch Start-Ups und die Kreativwirtschaft aufgewertet werden können. Wie das funktionieren kann, welche rechtlichen und administrativen Schritte dabei zu beachten sind und wie die Bürgerinnen und Bürger mit an Bord geholt werden können, erläuterten die Vertreterinnen und Vertreter aus Wien und Prag anhand von praktischen Beispielen, wie dem Creative Cluster Margareten. Über die Vienna Science Days Bei den Vienna Science Days kommen Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung Wiens und der internationalen Dialogstädte mit renommierten Forscherinnen und Forscher führender Universitäten zusammen, um aktuelle Herausforderungen der Stadtentwicklung zu diskutieren und gemeinsam praxistaugliche Lösungen zu entwickeln. Weitere Informationen unter www.viennaoffices.at Die Vienna Science Days in Prag Experten aus Wien und Prag teilten erfolgreiche Konzepte & kreative Ideen zu Forschungskooperationen, Kreislaufwirtschaft, Mobilität & Kultur. v.l.n.r. Jan Kuklík, Eva Schulev-Steindl, Katharina Meissner-Schöller, Pavel Sitek, Jan Bičovský, Michala Hergetová © WH International Services_Lukas Polacek Wo befindet sich der Store von Louis Vuitton? a) Am Graben b) Kärntner Straße Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „Louis Vuitton“ und der Lösung an marketing@das-wien.at 2 x 1 Einkaufsgutschein im Wert von jeweils 500 Euro 2 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 1.000 Euro von TUI DAS REISEBÜRO ZU GEWINNEN ZU GEWINNEN FRAGE Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „TUI Reisen“ an marketing@das-wien.at

DAS WIEN AKTUELL 4 2) Gültig vom Katalogpreis. 2+3) Gültig bis 03.06.2024. Nicht mit anderen Aktionen (z. B. Gutscheinen oder Rabattaktionen) kumulierbar. Alle Preise sind Abholpreise. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge und Österreichs bester Preis Produkte. 3) Gegenüber den Einzelpreisen lt. DAN Preisliste. Aktion gültig beim Kauf einer kompletten DAN-Küche. -55% BIS auf viele Einbauküchen der Marken Dieter Knoll2), Novel2), Celina2) und Dan3) VOM KATALOGPREIS Zwickeltags Akti GIGANTISC XXXLos zum 1) Gültig gegen Vorlage dieses Gutscheins. Pro Person und Einkauf nur ein Gutschein gültig. Gültig bis 03.06.2024. Nicht mit anderen Aktionen (z. B. Gutscheinen oder R Online Shop. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge, Österreichs bester Preis Produkte sowie bei Kauf von Gutscheinen, Serviceleistungen, Kleinelektro, Bücher, Kü rei, Miele, Liebherr, Gaggenau, Bora, Stokke, 2E Vertriebs-GmbH, ABC Design, Sudbrock, Biohort, Kettler, Glatz, Zebra, Stern, Stocco, ti‘me, Sedda, Sit Mobilia, Aeris, No Joolz, Nuna, Joie Signature, Moon Edition, Parkett- und Laminatböden, Philips HUE, BOXXX und Naturkind. Keine Barauszahlung möglich. 2O MwSt gesche auf viele Pro 1) vom bisherigen VERKAUFSPREIS ZUM SOFORTABZUG. GUTSCHEIN AUSSCHNEIDEN UND MITNEHMEN! XXXL Eröffnungsgu 20 beim Kauf Ihr ZUM SOFORTABZUG MwSt. g 4) Gültig gegen Vorlage d ner Einbauküche der Ma na und Dan. Pro Person u gültig. Nicht mit andere und Rabattaktionen) kum holpreise. Gültig bis 03 reits getätigte Aufträge Produkte. Keine Barausz Ausgenommen alle Werbe- und Aktionsartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf www. xxxlutz.at/brochures und Online Only Produkten XXXL Eröffnungsgutschein Küchenaktion Impressum: Herausgeber u. Verleger: XXXLutz KG, Römerstraße 39, 4600 Wels. WERBUNG

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DAS WIEN ÖSTERREICH 7 Sie gehen mit dem Slogan „Weg mit dem EU-Speck“ in die Wahl. Was wollen Sie da konkret erreichen? Harald Vilimsky: Uns geht es darum, die Brüsseler Monster-Bürokratie zu beschneiden, um deren überbordende Regulierungswut einzudämmen. Mehr als 60.000 Beamte haben dort im Vorjahr rund 2800 Rechtssetzungsakte produziert, die in zahlreichen Themenfeldern bis ins Detail in das Leben von Europas Bürgern eingreifen. Daher haben wir klare Forderungen: EU-Kommission und Europaparlament halbieren, ebenso das EU-Budget. Je weniger Bürokratie, desto weniger Regulierung. Die FPÖ spricht sich für eine „Festung Europa“ aus. Wie wollen Sie die umsetzen? Vilimsky: In der EU gab es seit 2015 die gewaltige Zahl von rund acht Millionen Asylanträgen. Gleichzeitig wissen wir, dass im Schnitt rund 60 Prozent dieser Anträge nicht mit einem Schutzanspruch, sondern mit einem negativen Bescheid enden. Die müssten eigentlich wieder gehen. Aus den EU-Daten wissen wir aber, dass in den vergangenen vier Jahren mehr als 80 Prozent derer, die die Aufforderung erhalten haben, die EU zu verlassen, trotzdem geblieben sind. Mit anderen Worten: Das EU-Asylrecht wird für illegale Massenzuwanderung missbraucht und ist daher in dieser Form längst nicht mehr tragbar. Daher treten wir dafür ein, dass Asylanträge nur noch von Personen aus EU-Nachbarländern gestellt werden können. Die anderen sollen an der Außengrenze zurückgewiesen werden. Schutz soll in den jeweiligen Regionen gewährt werden, wo die EU auch Hilfe leisten kann und soll. Aber Asyl ist nicht das Recht, sich aussuchen zu können, wo man diesen Schutz erhält. Sie sind auch gegenüber dem Green Deal sehr kritisch. Warum eigentlich? Vilimsky: Der Green Deal ist das Lieblingsprojekt von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, die zum Start ihrer Amtsperiode – obwohl eigentlich aus der CDU kommend – damit eine links-grüne Agenda aufgenommen hat. Inzwischen wurden dazu Dutzende Gesetze erlassen, mit denen in fast planwirtschaftlicher Weise in Wirtschaft und Gesellschaft eingegriffen wird. Die Folge davon sind schwere Schäden für Europas Industrie, die internationale Wettbewerbsfähigkeit und massive Belastungen für die Menschen, denen nun vorgeschrieben wird, welche Heizung sie installieren oder welches Auto sie fahren müssen. Dabei muss man stets im Auge behalten, dass der Anteil der EU am weltweit ausgestoßenen CO2 nur acht Prozent beträgt. Die EU wird also das Problem nicht lösen, sich selbst mit dem Green Deal aber massiven Schaden zufügen, was die anderen großen globalen Wettbewerber wie China oder die USA freut. Daher treten wir dafür ein, dass der Green Deal gestoppt wird. Ursula von der Leyen ist jetzt nicht gerade ihre beste Freundin, hört man da durch ... Vilimsky: Zugegeben: Ist sie nicht. Das hat eine ganze Reihe von Gründen, die über ihren Green Deal hinausgehen. Unter von der Leyen wurde die Zentralisierung der EU zulasten der Mitgliedsstaaten in einem Ausmaß vorangetrieben, wie unter keinem Kommissionspräsidenten vor ihr. Sie ist es, die die EU immer stärker in den Ukraine-Krieg verstrickt hat, der zu einem beträchtlichen Teil von den europäischen Steuerzahlern finanziert wird. Und von der Leyen war es auch, die per Handy im Direktkontakt mit Pfizer-Chef Bourla Corona-Impfstoff für 35 Milliarden Euro geordert hat. Sie weigert sich beharrlich, die Handy-Kommunikation dazu herauszurücken. Jetzt ermittelt die Europäische Staatsanwaltschaft. Für uns ganz klar: Keine zweite Amtszeit für von der Leyen. Fünf Jahre mit ihr an der Brüsseler Spitze haben Europa bereits genug geschadet. Harald Vilimsky: „Die Brüsseler Monster-Bürokratie beschneiden“ Der Spitzenkandidat der FPÖ für die EU-Wahl kritisiert im Interview die illegale Massenzuwanderung, den Green Deal und Ursula von der Leyen.

DAS WIEN AKTUELL 8 Wanda, Christina Stürmer und Co. rocken Europas größtes Freiluftfestival. Veranstalterin verspricht „noch mehr musikalische Vielfalt und weiteres Programm drei Tage lang“. Das von der Wiener SPÖ veranstaltete Festival, das von Freitag, 21. bis Sonntag, 23. Juni 2024 als dreitägiges Event auf insgesamt 14 Bühnen stattfinden wird, kann bei freiem Eintritt mit internationalen Acts, österreichischen Stars und einem vielfältigen Programm aufwarten: Zu den Headlinern unter den rund 1.000 Künstlerinnen und Künstler zählen unter anderem AustropopLegende Wolfgang Ambros & die Nummer 1 vom Wienerwald, der heuer bereits seinen zehnten Auftritt am Donauinselfest begeht, Chartstürmerin Christina Stürmer, die deutsche Popsängerin Alice Merton und die international erfolgreiche österreichische Rockband Wanda. Ebenfalls dabei sind heimische Starts wie Voodoo Jürgens, Der Nino aus Wien oder die walisische Band Skindred. Auch Schlager-Fans kommen bei Peter Kraus & Band, Semino Rossi, Andy Borg, Claudia Jung, Marc Pircher und den jungen Zillertalern auf ihre Kosten. „Das Donauinselfest steht auch für soziale Verantwortung. Deshalb freuen wir uns, LernLeo als Charitypartner an Bord zu haben. Besucher können mit der Spende ihres Becherpfands in Höhe von zwei Euro pro Becher das Nachhilfeprojekt des Samariterbund Wiens direkt vor Ort unterstützen“, erläutert Barbara Novak. Das Donauinselfest setze sich als größter Förderer der heimischen Kunst- und Kulturszene für fair bezahlte und verlässliche Auftrittsmöglichkeiten ein, „darauf können sich nicht nur etablierte Acts, sondern auch österreichische Nachwuchskünstler verlassen“, so Novak. 30-Tage-Programm an 3 Tagen Insgesamt werden von Freitag bis Sonntag mehr als 700 Stunden Programm auf 14 Bühnen auf dem viereinhalb Kilometer langen Festivalgelände geboten. Den Auftakt macht heuer am Freitag Christina Stürmer © Nikolaus Ostermann Der Nino aus Wien © Ingo Pertramer Das Wiener Donauinselfest 2024 bietet 700 Stunden Programm Wanda © Luis Engels Wolfgang Ambros © Markus Brandmayr

DAS WIEN AKTUELL 9 ein großes Inklusionskonzert für Kinder und Jugendliche mit Behinderung mit The BossHoss, moderiert von Paralympic-Schwimmer Andreas Onea. Mit NNOA, The Most Company und Jacob Elias geben die Gewinner des 14. Rock The Island Contests sowie die erste Rock The Island Contest 4 Kids Gewinnerin, Stella Maria Barghouty ihr Inseldebüt. Neben dem vielfältigen Musikprogramm sind auch wieder Kabarett-Granden wie Nadja Maleh, Caroline Athanasiadis, Petutschnig Hons, Lydia Prenner-Kasper, Andreas Vitasek und Romeo Kaltenbrunner mit von der Partie. Abseits der Unterhaltung bietet das Donauinselfest abermals ein umfangreiches Rahmenprogramm. So gibt es neben dem Fitness- und Sportprogramm sowie dem Kinderschminken, kreativen Malen, Basteln und Werken auch abermals eine Recruiting-Messe, bei der sich Unternehmen interessierten Jobsuchenden präsentieren. Als Vorgeschmack auf das Festival gastiert das Donauinselfest an drei Wochenenden ab dem 31. Mai in ausgewählte Gemeindebauten und Bädern. Auf einer Fahrradbühne treten jeweils zwei talentierte Nachwuchskünstler auf, zusätzlich gibt es Musik von bekannten DJs. voodoo Jürgens © Florian Lehner Alice Merton clueso © Patrick Amos Madsen © Dennis Dirksen Ronan Keating Pandora Nox

DAS WIEN AKTUELL 10 Die Konzert-Highlights im Juni in der Wiener Stadthalle Zur Unterstützung ihres zehnten Studioalbums „Get Rollin“ kommen Nickelback am 4. Juni 2024 in die Wiener Stadthalle, ein Unternehmen der Wien Holding. Begleitet werden sie von der britischen Indie-Rockband Lottery Winners, die im April mit Anxiety Replacement Therapy Platz 1 der britischen Album-Charts erreichten. 2009 kürte Billboard Nickelback zur „erfolgreichsten Band der Nullerjahre, weltweit gefeiert für ihre prägenden und preisgekrönten Hits wie „How You Remind Me“, „Photograph“, „Far Away“, „Rockstar“ und viele mehr. Vor fünf Jahren betrat das kalifornische Progressive Rock-Quartett Tool das letzte Mal die Bühne in der ausverkauften Halle D der Wiener Stadthalle. Im gleichen Jahr erschien das langerwartete fünfte Studioalbum von Tool „Fear Inoculum“. Über 13 Jahre nach dem Vorgänger „10.000 Days“ wurde es als Stunde Null von Fans und Kritikerinnen und Kritikern gefeiert. In der Zwischenzeit tourte die Kultband um die Welt. Frontman Maynard James Keenan beschäftigte sich auch mit seinen Nebenprojekten Puscifer und A Perfect Circle und man munkelt, dass die Bandmitglieder mittlerweile am heißersehnten Nachfolger-Album werken. Vor einem sechsten Longplayer kommen Tool noch einmal nach Europa. Am 10. Juni kehren Keennan & Co. zurück in die Wiener Stadthalle und geben eines ihrer seltenen Konzerte im deutschsprachigen Raum und werden das Publikum einmal mehr mit komplexen Rhythmen, intensiven Vocals, extraterrestrischen Gitarrenmelodien und psychedelischen Visuals in ihren Bann ziehen. Am 12. Juni sind Alex Christensen & The Berlin Orchestra in der Wiener Stadthalle zu erleben. Fans können sich auf einen genialen musikalischen Mix freuen. Christensen ist einer der erfolgreichsten DJs und Produzenten Deutschlands, mit legendären Hits wie „Das Boot“ oder auch „united“ nicht nur den Genres Dance und Techno zu einer ungeheuren Popularität verholfen, sondern auch im Wesentlichen den Soundtrack der 90er-Jahre mitbestimmt und geprägt hat. „Your World Is A Vampire” – so lautet die erste Textzeile von „Bullet With Butterfly Wings“, eines der beliebtesten Tracks der Smashing Pumpkins. Die legendäre Alternative Rock Band rund um Frontman und Mastermind Billy Corgan zählte in den 90er-Jahren zu den einflussreichsten Musikgruppen der Welt. Nach langer Funkstille und mehreren Line-up-Wechseln sind die Smashing Pumpkins seit 2018 wieder nahezu originalbesetzt, mit Gitarrist James Iha und Drummer-Virtuose Jimmy Chamberlin zurück in der Band. Seitdem veröffentlichte die in Chicago gegründete Band mehrere gefeierte Alben wie „Shiny And Oh So Bright, Vol. 1“, „Cyr“ oder das Epos „Atum: A Rock Opera In Three Acts“. Im Rahmen der „The World Is A Vampire“-Welttournee halten die Smashing Pumpkins endlich wieder in Österreich, am 24. Juni in der Halle D der Wiener Stadthalle. Special Guest ist niemand Geringerer als die New Yorker AltRock-Meister Interpol. Das Jahr 2023 war ein arbeitsreiches Jahr für die in Brooklyn gegründete Indie-Rock-Band The National. Zum einen veröffentlichten sie „First Two Pages Of Frankenstein“ – ihr erstes richtiges Album seit „Sleep Well Beast“ von 2017 – und nur wenige Monate später folgte das Überraschungsalbum „Laugh Track“. Die anschließende Tour führte die Band bereits nach Amerika, Europa und Australien. Am 2. Juni kehren The National nach fast zehn Jahren endlich wieder nach Wien zurück, in die Halle D der Wiener Stadthalle. Fans können sich auf die einzigartige Soundlandschaft und die magnetische Bühnenpräsenz von Frontman Matt Berninger freuen. Seine unverwechselbare Stimme, sein Stil und sein Charisma haben Rod Stewart zu einem der erfolgreichsten Sänger und Entertainer aller Zeiten gemacht. Im Mittelpunkt seiner Tournee stehen seine Welthits wie „Maggie May“, „Da Ya Think I‘m Sexy“, „Baby Jane“, „The First Cut Is The Deepest“, „I Don‘t Want To Talk About It“, „Tonight‘s The Night“, „You Are In My Heart“, „Hot Legs“, „Forever Young“ und „Sailing“. Das Konzert am 2. Juli in der Wiener Stadthalle ist allerdings bereits offiziell ausverkauft. © Richard Beland © Denise Truscello © Travis Shinn

Die VBW bietet Musiktheater der Extraklasse. Historische Häuser, imposante Kostüme, außergewöhnliche Bühnenbilder und Musical-Hits mit Ohrwurmpotenzial: Das alles und noch viel mehr bieten die Aufführungen der Vereinigten Bühnen Wien. Das Wien Holding- Unternehmen bringt die besten Musicalproduktionen auf die Bühnen des Raimund Theater und Ronacher. Tickets unter www.wien-ticket.at. www.wienholding.at musica s mehr unterhaltung. mehr ROCK ME AMADEUS täglich außer montags Ronacher PHANTOM DER OPER täglich außer montags Raimund Theater WERBUNG

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DAS WIEN INTERNATIONAL 13 DNA-Spitzenkandidatin Dr. Maria Hubmer-Mogg stellt sich vor: DR. MARIA HUBMER-MOGG, Medizinerin, Mentalcoach, Kräuterpädagogin Jahrgang 1982, geboren in Graz, verheiratet, ein Sohn. Im Zuge der Covid-19 Pandemie und der Corona-Maßnahmen, insbesondere den neuartigen C19-sog.-Impfungen zeigte Frau Dr. Hubmer-Mogg Gesicht, indem sie mit mutigen Kollegen und Anwälten Videos produzierte, um besonders Kinder und Jugendliche und deren Angehörige vor dem Überwiegen des Risikos dieser Injektionssubstanzen zu warnen. Es folgten von Frau Dr. Hubmer-Mogg und einer Grazer Unternehmerin selbst organisierte Demonstrationen in Österreich. Weiters Mitwirkung und Organisation internationaler Kongresse zur Wissensvermittlung unter Kollegen und an die Bevölkerung im In- und Ausland. Frau Dr. Hubmer-Mogg entschloss sich im August 2023 nach einem Event im EU Parlament, welches sie zur Aufklärung über die WHO (Weltgesundheitsorganisation) maßgeblich mitorganisiert hatte, und nach Motivation durch Abgeordnete aus dem europäischen Parlament für die EU Wahl 2024 zu kandidieren. Ihre Familie unterstützt sie dabei vollumfänglich. Demokratie liegt in unserer DNA! Neutralität liegt in unserer DNA! Authentizität liegt in unserer DNA! Unsere wichtigsten Anliegen kurz zusammengefasst: DNA fordert eine demokratische Wahl der EU-Kommission! Das EUParlament muss in ein echtes Parlament umgewandelt werden, um Gesetzesinitiativen einbringen zu können – das ist derzeit nicht möglich. Weiters fordert DNA Mid-Term-Elections nach der Hälfte der Funktionsperiode – nach 2,5 Jahren! FÜR gesundheitliche Selbstbestimmung und Wahrung der körperlichen Unversehrtheit. DNA fordert eine Aufarbeitung der „Covid-Pandemie“ auf allen Ebenen! „BIG PHARMA“ STOPPEN. „BIG FOOD“ UND „BIG AGRICULTURE“ STOPPEN. Autarkie erhöhen, Bodenfruchtbarkeit fördern Artenschutz und Gewässerreinheit sichern – DNA stellt Umweltschutz über den Klimaschutz! FÜR die Wahrung der Menschenrechte und für staatliche Selbstbestimmung – STOPP dem Machtrausch der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO). FÜR Friedensverhandlungen im neutralen Österreich. Jeder Krieg endet irgendwann mit Friedensverhandlungen! Warum nicht jetzt? Warum nicht im neutralen Österreich? DNA fordert die Regierung dazu auf, diese Friedensverhandlungen – wie es Österreich bereits in der Geschichte bewiesen hat – zu beginnen! FÜR die Einhaltung der Genfer Flüchtlingskonvention. DNA fordert den Ausstieg aus der Zusatzvereinbarung der Genfer Flüchtlingskonvention von 1967. Wir streben eine Allianz der kleinen Ländern, bezüglich des Asylrechts an. Das bedeutet eine Neuverhandlung der EU-Verträge mit der opt-out-Variante des „dänischen Modells“ der sozialistischen Regierung Dänemarks. DNA fordert von der österreichischen Regierung eine Neuverhandlung dieser Verträge! Die Infrastruktur ist EU weit ein wichtiger Punkt – und darf nicht zur Überforderung des Systems führen (Schulen, Spitäler, Polizei, Unterkünfte, innere & äußere Sicherheit)! Die österreichische Bevölkerung wurde nie befragt, ob sie das will – wir fordern eine Volksabstimmung! FÜR den Erhalt von BARGELD – STOPP der CBDC (Digiatels Zentralbankgeld) – STOPP den massiven Teuerungen. Bargeld bedeutet Freiheit! Digitalisierung ist Einschränkung! Wo ist da unser „Datenschutz“: Wie unsere Daten verwendet werden, ist nicht geklärt worden! Wir fordern den Erhalt des Bargeldes! FÜR die Freiheit von Information, Meinung, Presse und Wissenschaft! Einsatz für die Freilassung von Julian Assange. FÜR sinnvollen Umweltschutz – STOPP des EU-Green-Deal-Kurses und des EU-Climat-Acts. Österreich hat einen Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß von 0,2 Prozent! Die gesamte EU hat einen Anteil von 10 %. STOPP Green Deal damit STOPP der Deindustrialisierung! Ausstieg aus der Merit Oder und die Preise, wie es in der Schweiz geschieht, neu gestalten! Damit sichern wir den Erhalt der einheimischen Wirtschaft und der damit verbundenen Arbeitsplätze! FÜR bedingungslosen Schutz unserer Kinder – STOPP der frühkindlichen Sexualisierung. Zu einer ganzheitlichen Erziehung gehört es auch unsere Kinder sexuell aufzuklären – zu einem Zeitpunkt, den die Eltern bestimmen und nicht die Kindergärten, Schulen oder gar ein Ministerium. Zuallererst zu Hause durch die Eltern! Foto: dna4austria.eu

DAS WIEN AKTUELL 14 Seit einigen Wochen berichten unterschiedliche Medien (der Auftakt der investigativen Aufklärung fand übrigens im links-liberalen Standard statt), über diverse massive persönliche Verfehlungen, rufschädigende, ja sogar existenzgefährdende Verhaltensmuster. Nicht die aktuellen Unterstellungen gegen Lena Schilling sind verleumderisch, belästigend oder gewalttätig, sondern sie unterstellt, andere Personen aus der Politik und diverse Journalisten hätten sie belästigt oder wären gewalttätig gegenüber ihren Ehefrauen gewesen. Bis zu 50 Personen bestätigten diese mutmaßlich verleumderischen Äußerungen von ihr gegenüber anderen Personen unabhängig voneinander dem Standard. Welche privaten Beziehungen oder auch welche oder wie viele private und intime Verhältnisse die 23-jährige Lena Schilling, ihres Zeichens EU-Spitzenkandidatin der Grünen hat oder hatte, ist und soll wahrlich Privatangelegenheit sein und auch bleiben. Wer mit wem was auch immer im Schlafzimmer freiwillig macht, sollte die Medienlandschaft und Öffentlichkeit nicht interessieren und geht auch niemandem, außer ihrem Umfeld und den Betroffenen selbst, etwas an. Wenn aber, wie durch den Standard und andere Medien nachhaltig recherchiert und durch Zeugen belegt aufgezeigt wurde, die Grüne Spitzenkandidatin Lena Schilling ein massives Problem mit Herz, Charakter und offensichtlich der Wahrheit hat, Menschen in ihrem Umfeld offensichtlich gezielt verleumdet und gegeneinander ausgespielt hat, sie falsche Belästigungen gegenüber mehreren Journalisten sowie diverse Affären unterstellt hat, welche fast ihren Job verloren hätten, wenn diese mit Chats ihre Unschuld gegenüber der Chefetage nicht beweisen hätten können oder sogar falsche Anwürfe gegen einen bedeutenden SPÖ-Bundes-Politiker gestreut haben soll, nämlich dass dieser gegenüber seiner Frau gewalttätig sei. Oder auch über das Ehepaar Bohrn-Mena falsche Anwürfe verbreitet hat, nämlich dass es dort häusliche Gewalt gegeben haben und dadurch sogar ein Kind verloren gegangen sein soll, dann hört sich „ALLES“ und erst recht der Begriff „Privatangelegenheit“ völlig auf. Dann ist wahrlich Gefahr in Verzug, diese unglaublichen, verstörenden, verletzenden und inakzeptablen Verhaltensmuster und ruf- und existenzgefährdenden Anwürfe restlos aufzuklären und den Verursacher zur Verantwortung zu ziehen. So jemand braucht einerseits Hilfe, auf der anderen Seite ist so jemand in einem politischen oder öffentlichen Amt einfach untragbar. Wo bleibt hier die gelebte Verantwortung der Grünen, welche diese sehr konkreten und durch viele Zeugen „niederschriftlich belegten“ inakzeptablen, ja strafrechtlich relevanten Vorwürfe primitiv als „Gemurkse und Gefurze“ abzutun versuchen? Hier tritt man sprachlich noch einmal auf die mutmaßlichen Opfer hin und verhöhnt diese auch noch. Wo leben die Grünen hier den oft zitierten Anstand? Wer den Anstand wählen will, kann dies jedenfalls bei den Grünen nicht mehr verantworten. Manche meinen, dass dieses aktuell gelebte Verhalten der Grünen Parteispitze auch zu einem Rauswurf der Wähler aus dem Parlament bei den kommenden Nationalratswahlen führen kann. Nicht zuletzt kam Schilling ja nur zum Zug, weil die Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) nur als EU-Spitzenkandidatin antreten wollte, wenn ihr ein Spitzenposten in der EU winkt – ganz ein mieser Postenschacher wie bei den sogenannten Altparteien. Und wie verhält sich der österreichische Bundespräsident in dieser Grünen Causa? Zuerst erlebten wir ein ohrenbetäubendes Schweigen zu all den grausigen und inakzeptablen Vorwürfen, um dann zur Verteidigung von Lena Schilling auszurücken, die Vorwürfe nicht inhaltlich zu entkräften, aber dies ebenso als Privatangelegenheit diverser Gerüchte herunter zu spielen zu versuchen und es mit dem Satz zu situieren, „wer macht als junger Mensch keine Fehler?“ „Nein, so sind wir nicht“, sagte Van der Bellen anlässlich des Ibiza-Videos, welches damals im privaten Urlaub 2017 (damals war ich Oppositionspolitiker), in einem privaten Rahmen einer mutmaßlich geheimdienstlich eingefädelten Falle, mit Suggestivfragen, dummen und blöden privaten Äußerungen im betrunkenen Zustand rechtswidrig und illegal gefilmt wurde und man dieses 7-Stunden Video dann auch noch entstellend auf knappe 5 Minuten zusammengeschnitten im Mai 2019 veröffentlicht hat. Das Ermittlungsverfahren wurde übrigens bereits 2019 eingestellt, da es in diesem privaten Rahmen und Treffen auf Ibiza nachweislich zu keinen strafbaren Handlungen und Äußerungen gekommen ist. Nunmehr bestätigt Bundespräsident Van der Bellen (welcher aus der Grünen Partei kommt) jedoch offensichtlich, dass die grüne Brille unscharf sein dürfte und er hier mit zweierlei Maß misst, was wiederum eine Grüne Spezialität darstellt. So sind sie also doch. Offenkundig. Im Rahmen einer Ö24 TV-Diskussion mit Lena Schilling (Grüne) sagte der EU-FPÖ-Spitzenkandidat Harald Vilimsky „Es kann nicht sein, dass der Bundespräsident Van der Bellen sich schützend vor sie stellt. Das hat ein bisschen den Eindruck, als wäre er ein „grüner Sugar-Daddy oder grüner Sugar-Grandpa“. Diese Kritik ist sehr provokant und überspitzt. Wenn es sich nicht um strafrechtliche Vorwürfe handelt (es gilt generell die Unschuldsvermutung, welche bei Andersdenkenden von den Grünen gerne außer Acht gelassen wird), berufen sich die Grünen oft gerne aber auch auf die Moral, den Anstand und den Charakter von politischen Vertretern anderer Parteien oder auf die Freiheit der Presse, auch über brisante Vorgänge zu berichten. Im „Spiegel“ ist nun zu lesen, dass die Grüne Klubobfrau Sigi Maurer prahlte, es werde sowieso niemand über die Causa Schilling berichten und dass eine bekannte TV-Journalistin sogar für Schilling interveniert hat. Ein mutmaßliches Opfer von Schilling soll sogar als Journalist unter Druck gesetzt worden sein, über seine persönlichen Erfahrungen nicht reden zu dürfen. Das ist genau die Verhaberung unter Journalisten, die die Grünen oft anderen Parteien vorwerfen. Übrig bleibt jedenfalls eine grüne Doppelmoral, zumindest eine grüne Scheinmoral. Die selbsternannten „Grünen Moralapostel“ sind jedenfalls entlarvt und haben sich selbst im Fall von Lena Schilling als Vertreter einer „Täter-Opfer-UmkehrStrategie“ entblößt. Bezeichnend, traurig und nicht zu akzeptieren. Wahltag ist Zahltag! Heinz-Christian Strache Vizekanzler a.D. Die Grüne EU-Kandidatin Lena Schilling – Ein besonderes Herzerl oder doch ein besonderes faules oder pathologisches Früchtchen? Freidenker von Heinz Christian Strache www.das-wien.at

DAS WIEN AKTUELL 15 In der neuen Sonderausstellung des Mozarthaus Vienna, eines Unternehmens der Wien Holding, dreht sich alles rund um „Mozart bei Tisch“. Gezeigt werden Musikhandschriften und Briefe Mozarts, historische Musikalien, Dokumente in Schrift und Bild sowie gegenständliches Material aus Sammlungen in Österreich, Deutschland, England, Frankreich und aus Privatbesitz. Damit greift das Mozarthaus Vienna weltweit das erste Mal diese Thematik im Detail auf. Essen und Trinken, die dazugehörige Kultur und das damit verbundene künstlerische Schaffen des Komponisten stehen im Mittelpunkt der von Prof. Dr. Ingrid Fuchs und Prof. Dr. Otto Biba kuratierten Sonderausstellung. Die beiden erfahrenen Ausstellungsmacher und ausgewiesenen Mozart-Kenner haben aus vielen Ländern seltene Sammlerstücke und Dokumente für das Mozarthaus Vienna zusammengetragen, um diese bisher wenig beleuchtete Seite des Komponisten detailreich darzustellen. Essen als kulturelles und soziales Erlebnis „Mozart sieht Essen und Trinken nicht nur als Nahrungsaufnahme, sondern auch als ein kulturelles wie soziales Erlebnis“, erläutert Prof. Biba. Das lasse sich u. a. anhand zahlreicher Briefe nachvollziehen, in denen Mozart ausführlich über seine kulinarischen Erfahrungen bzw. Essensgewohnheiten schreibt. Einige dieser wertvollen Dokumente sind in der Sonderausstellung auch zu sehen. Vor allem in seinen Opern gibt Mozart dem Thema „Essen und Trinken“ immer wieder einen prominenten Stellenwert. Inspiriert wurde der Komponist durch seine zahlreichen Essenseinladungen, denen er als Künstler daheim sowie auf seinen Reisen begegnete, sowohl in adeligem und kaiserlichem als auch groß- und kleinbürgerlichem Ambiente. Bei sich zuhause hatte Mozart Personal für die Küche, egal ob er in der Familie oder in Gesellschaft von Gästen isst. Er besucht Wirtshäuser und Restaurants unterschiedlicher Art, um dort nicht nur zu essen, sondern sich auch zu unterhalten, zu spielen und zu komponieren. Wollte er seine kompositorische Tätigkeit nicht unterbrechen, ließ er sich Essen bringen. Oftmals nutzte er Säle von Gaststätten als Aufführungsorte. Um alle diese Informationen den Besuchern leicht zugängig zu machen, ist diese Sonderausstellung in mehrere Abschnitte gegliedert, u. a. „Mozart isst daheim“, „Tafeln bei Adeligen“ „Mozart im Wirtshaus“, „Gaststätten als Konzertsaal“, „Essen und Spiele“, „Mozart auf Reisen“, und natürlich auch „Essen und Trinken in Mozarts Opern“. Über das Mozarthaus Vienna Das Mozarthaus Vienna, ein Museum der Wien Holding, betreibt im einzigen erhaltenen Wiener Wohnhaus von Wolfgang Amadeus Mozart in der Domgasse 5, im ersten Wiener Gemeindebezirk unweit des Stephansdoms ein Museum und einen Konzertsaal, und ist mittlerweile ein anerkanntes Mozartzentrum, das sich mit Leben und Werk des Komponisten in all seinen Facetten beschäftigt. Seit der Eröffnung 2006 waren rund 2,3 Mio. Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland im Mozarthaus Vienna zu Gast. Die neue Sonderausstellung „Mozart bei Tisch“ ist bis 16. März 2025 im Mozarthaus Vienna zu sehen. Neue Sonderausstellung „Mozart bei Tisch“ im Mozarthaus Vienna: Einzigartige Dokumente und historische Objekte geben detailreiche Einblicke in die höchst privaten Lebenswelten des großen Komponisten. Weitere Informationen unter mozarthausvienna.at Musik & Tanz in einem Gasthaus, Diorama von Martin Engelbrecht, um 1755, Privatbesitz © Foto Nelson

DAS WIEN AKTUELL 16 BYD & VW setzen Tesla unter Druck Bitte warten … auf Arzttermin in Wien Flughafen-Wien-AG mit guten Passagierzahlen Der US-Elektro-Autopionier Tesla hatte nach dem ersten Quartal 2024 einen Umsatzverlust von satten zwei Milliarden Dollar zu akzept ieren. Der drastisch zurückgegangene Umsatz auf 21,3 Mrd. $ ist einerseits in einer aktuellen Nachfrageschwäche und andererseits im spürbaren Preiskrieg mit China zu begründen. Ferner rückt auch der etablierte, deutsche E-Anbieter VW Elon Musk & Co. auf die Pelle. Um diesen Schleuderkurs abzufangen, hat Tesla schon zuletzt, entgegen zuerst anders lautenden Meldungen, mit Preissenkungen darauf reagiert. In die Waagschale wirft das US-E-AutoParadeunternehmen neue, sogar günstigere Teslas. Dreh- und Angelpunkt sind weiterentwickelte Plattformen. Das Tesla-Haben pro Fahrzeug betrug zuletzt 45.000 Dollar, ein Minus von fünf Prozent. Eine Gewinnhalbierung auf 1,13 Mrd. $ hat die Stimmung bei Tesla-Aktionären, so hörte man, nicht getrübt. Das Maßnahmen-Portfolio trägt dazu bei, dass Tesla seine Investitionen in „unsicheren Zeiten besser steuern und somit unter Kontrolle halten kann“. Musk-Content dazu: Zehn Prozent aller Stellen weltweit werden gekündigt, auch im deutschen Werk wären 400 Stellen betroffen. Unterm Strich deutet aber vieles darauf hin, dass die neue Plattform auf Eis liegt. Ebenso wohl das für 2025 geplante Einstiegsmodell 2. „Glatte Lüge“ hieß es dazu von Musk. Mal sehen, ob Visionen oder doch Fakten zählen werden … Mystery Calls kommt in Meinungsforschung zum Zuge, wenn diese anonym eine Studie – wie diesmal – für die Wiener Ärztekammer erstellt. Dabei gelang dem Institut von Peter Hayek mit verdeckten Testanrufen in 850 Kassenarztpraxen der Nachweis, dass die Wartezeiten in den Wiener Kassenordinationen fast querbeet in allen Fachbereichen in den letzten Jahren ab 2012 stark angestiegen sind. Das an sich liefert schon genügend Potenzial zur Sorge und Ärger für Patienten, wird aber im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie, wo man im Schnitt 90 Tage auf einen Praxistermin warten muss, getoppt. Dazu gibt es jedoch kein Vergleichsjahr. Eine 45-tägige Wartezeit auf einen Termin ist bei einem Neurologen mit Kassenvertrag einzukalkulieren. 2012: 33 Tage. Von neun Tage auf aktuell 44 Tage im Schnitt mehr warten gilt es für einen Augenarztbesuch. Sieben Mal länger auf einen Lungenfacharzt-Termin, vier Mal länger auf eine Terminvergabe warten in der Gynäkologie. Die Überdrüber-Erkenntnis bringt, dass mehr als die Hälfte der Kinderpraxen; ca. 40 % in der Kinder- und Jugendpsychiatrie überhaupt auf einen Aufnahmestopp verweisen. Handlungsbedarf vonseiten des veranwortlichen Bundes fordert deswegen der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Die letzten Turbolenzen rund um die AUA-Tarif-Verhandlungen hat dem Flughafen Wien nicht immens geschadet. Gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres schaffte es die Flughafen-WienAG in Schwechat, um elf Prozent mehr Passagiere von Jänner bis März 2024 abzufertigen. In dieser Statistik sind somit 5,9 Millionen Reisende erfasst. Innerhalb der Gruppe, also mit den Flughäfen Malta und Kosice (Slowakei), gab es Zuwächse um 13,8 % auf ausgewiesene 7,6 Mio. Passagiere. Das positive erste Quartal fand somit seinen Niederschlag in allen relevanten Finanzkennzahlen: Festzuhalten war ein 16,6-%-Umsatzplus auf 210,3 Mio. Euro. Das Periodenergebnis verbesserte sich auf 37,2 Mio. Euro. Gleichbedeutend mit einem Zuwachs um 48,9 %. Das EBITDA stieg um 19 % auf € 79,5 Mio. Das EBIT verzeichnet einen Zuwachs um 33,6 % auf 46,5 Mio. Euro. Es gibt bereits auch Zahlen zum April mit 3,4 Mio. Passagieren innerhalb der Flughafen-Wien-Gruppe. Davon sind alleine 2,6 Mio. Reisende in Wien abgefertigt worden. Kundgetan wurde die Erwartungshaltung für 2024 mit unverändert 39 Mio. Passagieren. Die Anteilsgröße von Wien wird mit 30 Mio. beziffert. Das positive Finanzergebnis inklusive die hohe Kostendisziplin erlaubt dem Flughafen Wien ein Investitionsvolumen von 200 Mio. Euro für 2024 und in Folge höhere Summen. Das schuldenfreie Unternehmen setzt Prioritäten auf Terminalausbau Süderweiterung, PV-Anlagen-Erweiterung um 13 MW und Co. Dafür bedarf es kein fremdes Geld, heißt es aus dem Umfeld des Vorstandes. INTERSPAR 20 x 1 Einkaufsgutschein im Wert von jeweils 50 Euro ZU GEWINNEN Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „INTERSPAR“ und Ihrer Antwort an marketing@das-wien.at Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. Einsendeschluss: Mittwoch, 5. Juni 2024 © airport Vienna

DAS WIEN AKTUELL 17 700 Jahre Oberlaa, 150 Jahre Favoriten, 90 Jahre Schwefelquelle sowie 50 Jahre Wiener Internationale Gartenschau (WIG 74), Therme Wien und Kurkonditorei Oberlaa: Der Reigen an Jahrestagen in und rund um Oberlaa war Anlass für die Wiener Standortentwicklung GmbH, ein Unternehmen der Wien Holding, ein im wahrsten Sinne des Wortes buntes Zeichen zu setzen und aus einem grauen Tunnel eine begehbare Ausstellung zur Geschichte von Oberlaa und Umgebung zu machen. Der neu gestaltete und rund 100 Meter lange Fußgänger- und Radfahrtunnel wurde im April eröffnet und bietet „Geschichte im Vorbeispazieren“. Zwölf große Schautafeln, beschäftigen sich mit der Historie des Ortes im Süden von Wien. Von Informationen zum Bezirk, zum historischen Ortsteil Oberlaa, zur Erschließung der Thermalquellen über die WIG 74 und die Entstehung des Kurparks bis hin zur Geschichte der Therme Wien, der Kurkonditorei und der Kurhalle findet sich viel Wissenswertes, garniert mit rund 100 Bildern. Mittels QR-Code können zudem die Routen samt umfangreichen Infos zu geschichtsträchtigen Orten in und rund um Oberlaa abgerufen werden. Der Kästenbaumtunnel verbindet den historischen Ortsteil Oberlaa mit dem Areal der Therme und des Kurparks wird diese Verbindung zu einem Erlebnis. Gleichzeitig wird ein bisher grauer Tunnel, ein „Problemort“, zu einem hellen, freundlichen Durchgang. Oberlaa im Wandel Mit den zahlreichen Jubiläen im Jahr 2024 ist die Geschichte Oberlaas längst nicht fertig geschrieben. Die Eröffnung der neuen Therme Wien 2010 und die Verlängerung der U-Bahn-Linie U1 nach Oberlaa bilden die Basis für ein neues Kapitel entlang der Kurbadstraße. Unter dem Motto „15 Minuten in die Innenstadt – 15 Sekunden in die Natur“ entstehen auf den ehemaligen Gründen des Kurmittelhauses und des Parkplatzes in den kommenden Jahren rund 750 neue Wohnungen. Größten Wert legte die Stadt Wien in der Planung auf klimafitte Architektur, viel Grünraum, bepflanzte Fassaden und Dächer sowie eine ressourcenschonende Umsetzung der Wohnbauten. Zwei Drittel der Wohnungen werden als geförderter Wohnbau umgesetzt, die Straßen zwischen den Gebäuden sind für den Pkw-Verkehr gesperrt. Weitere Informationen unter www.wse.at Umgestaltung Kästenbaumtunnel in Oberlaa ist abgeschlossen Der Tunnel erstrahlt in neuem Glanz und wurde zu einem hellen und bunten Durchgang mit zwölf informativen Schautafeln. Tom Koch (Gestaltung), Gunter Jochum und Florian Perteneder (Therme Wien), Vinzenz Bäuerle (Chefpatissier Kurkonditorei Oberlaa), Christine Hahn (Bezirksrätin Neos), Bezirksvorsteher Marcus Franz, Josef Herwei (WSE) © (2) Stephan Doleschal

DAS WIEN AKTUELL 18 Massiv angestiegene Arbeitslosenquote Freudensprünge sehen anders aus: Im April 2024 waren in Österreich 367.847 Menschen ohne Job. Somit schlug sich eine Arbeitslosenquote von 6,8 Prozent auf die Statistik nieder. Das war im Vorjahresmonats-Vergleich ein Plus von 11,1 Prozent bzw. ein Plus von 36.691 arbeitslosen Menschen bzw. AMS-Schulungsteilnehmern. Fakt ist, seit April 2023 ist die Arbeitslosenquote im Steigen: Und zwar in allen Bundesländern. Das dabei führende Trio sind die Bundesländer Oberösterreich (+ 17,5 %); Steiermark und Salzburg mit einem Plus von 13,3 % bzw. 11,3 Prozent. „Die aktuell höhere Arbeitslosigkeit ist vor allem ein Resultat des wirtschaftlich weiterhin herausfordernden Umfelds“, so Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) dazu. Die schwache Konjunkturentwicklung in Österreich macht auch beim Stellenmarkt nicht Halt: Ende April waren beim Arbeitsmarktservice 94.000 offene Stellen „als sofort verfügbar gemeldet“. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren es um ca. 18 Prozent weniger. Ein Hinweis wohl, laut AMSExpertise, auf eine noch nicht unmittelbar bevorstehende Erholung. Kocher, der seine Zukunft als ÖNB-Präsident sieht, nachdem er sich dafür Medien zufolge beworben hat, nannte auch Positives: „3,92 Millionen unselbstständig beschäftigte Personen am österreichischen Arbeitsmarkt ist weiter sehr hoch. Zumal es um 1.000 mehr sind als im Vergleich zum Vorjahresmonat“. Die anhaltende Herausforderung bleibt weiter die schwächelnde Industrie- und Bauwirtschaft. Diese belastet überwiegend den heimischen Arbeitsmarkt. 5.000 Tote wegen mangelnder Hygiene Der 5. Mai war unter anderem auch der „Welttag der Hygiene“. Die Bilanz dazu liefert unter anderem auch die Semmelweis-Stiftung: Diese arbeitet primär mit Wiener Krankenhäusern zusammen und lenkt den Untersuchungsgegenstand auf die „Händedesinfektion“ und die inkludierte Vermeidung von Infektionen mit MRDO (MultiDrug-Resistant Organismus). So ist die Zahl, dass in Österreichs Krankenhäusern 4.500 bis 5.000 Menschen wegen nicht korrekter Händedesinfektion ums Leben kommen, ein besorgniserregender Indikator. Bei entsprechendem Augenmerk ließe sich diese Zahl – mit hoher Wahrscheinlichkeit – jedoch deutlich verringern. Zusätzliche Vorteile generieren sich für Betroffene und Volkswirtschaft: Weniger Behandlungstage, die sich kostenintensiv zu Buche schlagen, für Kranke, die sich diese Infektionen in Krankenhäusern erworben haben. Schätzungen zufolge zirkulieren diese Extrakosten um 281 Millionen Euro. Die entsprechende Forderung für „einheitliche und verbindliche Hygienequalitäts-Standards für ganz Österreich“ ist die Folge. Weltweit sind ca. 65 Millionen Menschen im Gesundheitssystem beschäftigt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont daher, „Händehygiene rettet Menschenleben“. Globaler IPC-Lehrplan, gegenseitiger Wissensaustausch, Schulungen, Weiterbildung sind die Schlüssel zu Infektionsprävention und -kontrolle. Auch bei der Händehygiene, die beim Gesundheitswesen zum richtigen Zeitpunkt erfolgen muss. Teaser-Videos sind auf YouTube zu finden … Spezi® erweitert Angebot: Dosen-Sixpacks erhältlich! Die aktuelle Einführung des neuen Spezi D Nach der diesjährigen Einführung von Spezi® in der praktischen 1L PET Flasche setzt die erfolgreiche Cola-Mix Marke ihren Wachstumskurs weiter fort: Ab sofort wird Spezi® in handlichen 6x0,33 Liter DosenMultipacks im österreichischen LEH und C&C verfügbar sein. Für abverkaufsstarke Zweitplatzierungen am POS sorgen die auffälligen Spezi Displays. Diese Neuerung baut auf dem anhaltenden Erfolg der Marke Spezi auf, der durch das Rebranding im Jahr 2022 mit einer verfeinerten, noch fruchtigeren Rezeptur und einem einzigartigen Packaging-Design weiter vorangetrieben wurde. osen-Sixpacks ist die direkte Antwort auf die steigenden Verbraucheranforderungen nach mehr Komfort und Flexibilität sowie kleineren Verpackungseinheiten und Multipacks. „Seit den 1950erJahren ist Spezi ein unverzichtbarer Teil der Getränkelandschaft in Österreich. Durch den praktischen 6er-Multipack kommen wir dem Wunsch nach mehr Flexibilität und Convenience nach. Die positive Resonanz auf unsere 1L PET Flasche im Februar hat uns bestärkt, und wir sind überzeugt, dass unsere neuen praktischen Dosen S i x p a c k s ebenso begeistert aufgenommen werden“, sagt Gerhard Schilling, Geschäftsführer von Almdudler. Die Marke Spezi® ist neben den neuen Dosen-Sixpacks auch weiterhin einzeln in der 0,33 Liter Dose, in der 1 Liter PET Flasche, in der 0,5 Liter PET Flasche, in der 1,5 Liter PET Flasche und in der nachhaltigen 1,0 Liter Mehrweg Glasflasche im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel erhältlich. Für die Gastronomie ist Spezi in der beliebten 0,33L Mehrweg Longneck Glasflasche verfügbar sowie bequem für zu Hause und fürs Büro im webshop unter www.spezi.at

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