Das Wien - E-Book

DAS WIEN AKTUELL 16 BYD & VW setzen Tesla unter Druck Bitte warten … auf Arzttermin in Wien Flughafen-Wien-AG mit guten Passagierzahlen Der US-Elektro-Autopionier Tesla hatte nach dem ersten Quartal 2024 einen Umsatzverlust von satten zwei Milliarden Dollar zu akzept ieren. Der drastisch zurückgegangene Umsatz auf 21,3 Mrd. $ ist einerseits in einer aktuellen Nachfrageschwäche und andererseits im spürbaren Preiskrieg mit China zu begründen. Ferner rückt auch der etablierte, deutsche E-Anbieter VW Elon Musk & Co. auf die Pelle. Um diesen Schleuderkurs abzufangen, hat Tesla schon zuletzt, entgegen zuerst anders lautenden Meldungen, mit Preissenkungen darauf reagiert. In die Waagschale wirft das US-E-AutoParadeunternehmen neue, sogar günstigere Teslas. Dreh- und Angelpunkt sind weiterentwickelte Plattformen. Das Tesla-Haben pro Fahrzeug betrug zuletzt 45.000 Dollar, ein Minus von fünf Prozent. Eine Gewinnhalbierung auf 1,13 Mrd. $ hat die Stimmung bei Tesla-Aktionären, so hörte man, nicht getrübt. Das Maßnahmen-Portfolio trägt dazu bei, dass Tesla seine Investitionen in „unsicheren Zeiten besser steuern und somit unter Kontrolle halten kann“. Musk-Content dazu: Zehn Prozent aller Stellen weltweit werden gekündigt, auch im deutschen Werk wären 400 Stellen betroffen. Unterm Strich deutet aber vieles darauf hin, dass die neue Plattform auf Eis liegt. Ebenso wohl das für 2025 geplante Einstiegsmodell 2. „Glatte Lüge“ hieß es dazu von Musk. Mal sehen, ob Visionen oder doch Fakten zählen werden … Mystery Calls kommt in Meinungsforschung zum Zuge, wenn diese anonym eine Studie – wie diesmal – für die Wiener Ärztekammer erstellt. Dabei gelang dem Institut von Peter Hayek mit verdeckten Testanrufen in 850 Kassenarztpraxen der Nachweis, dass die Wartezeiten in den Wiener Kassenordinationen fast querbeet in allen Fachbereichen in den letzten Jahren ab 2012 stark angestiegen sind. Das an sich liefert schon genügend Potenzial zur Sorge und Ärger für Patienten, wird aber im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie, wo man im Schnitt 90 Tage auf einen Praxistermin warten muss, getoppt. Dazu gibt es jedoch kein Vergleichsjahr. Eine 45-tägige Wartezeit auf einen Termin ist bei einem Neurologen mit Kassenvertrag einzukalkulieren. 2012: 33 Tage. Von neun Tage auf aktuell 44 Tage im Schnitt mehr warten gilt es für einen Augenarztbesuch. Sieben Mal länger auf einen Lungenfacharzt-Termin, vier Mal länger auf eine Terminvergabe warten in der Gynäkologie. Die Überdrüber-Erkenntnis bringt, dass mehr als die Hälfte der Kinderpraxen; ca. 40 % in der Kinder- und Jugendpsychiatrie überhaupt auf einen Aufnahmestopp verweisen. Handlungsbedarf vonseiten des veranwortlichen Bundes fordert deswegen der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Die letzten Turbolenzen rund um die AUA-Tarif-Verhandlungen hat dem Flughafen Wien nicht immens geschadet. Gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres schaffte es die Flughafen-WienAG in Schwechat, um elf Prozent mehr Passagiere von Jänner bis März 2024 abzufertigen. In dieser Statistik sind somit 5,9 Millionen Reisende erfasst. Innerhalb der Gruppe, also mit den Flughäfen Malta und Kosice (Slowakei), gab es Zuwächse um 13,8 % auf ausgewiesene 7,6 Mio. Passagiere. Das positive erste Quartal fand somit seinen Niederschlag in allen relevanten Finanzkennzahlen: Festzuhalten war ein 16,6-%-Umsatzplus auf 210,3 Mio. Euro. Das Periodenergebnis verbesserte sich auf 37,2 Mio. Euro. Gleichbedeutend mit einem Zuwachs um 48,9 %. Das EBITDA stieg um 19 % auf € 79,5 Mio. Das EBIT verzeichnet einen Zuwachs um 33,6 % auf 46,5 Mio. Euro. Es gibt bereits auch Zahlen zum April mit 3,4 Mio. Passagieren innerhalb der Flughafen-Wien-Gruppe. Davon sind alleine 2,6 Mio. Reisende in Wien abgefertigt worden. Kundgetan wurde die Erwartungshaltung für 2024 mit unverändert 39 Mio. Passagieren. Die Anteilsgröße von Wien wird mit 30 Mio. beziffert. Das positive Finanzergebnis inklusive die hohe Kostendisziplin erlaubt dem Flughafen Wien ein Investitionsvolumen von 200 Mio. Euro für 2024 und in Folge höhere Summen. Das schuldenfreie Unternehmen setzt Prioritäten auf Terminalausbau Süderweiterung, PV-Anlagen-Erweiterung um 13 MW und Co. Dafür bedarf es kein fremdes Geld, heißt es aus dem Umfeld des Vorstandes. INTERSPAR 20 x 1 Einkaufsgutschein im Wert von jeweils 50 Euro ZU GEWINNEN Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „INTERSPAR“ und Ihrer Antwort an marketing@das-wien.at Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. Einsendeschluss: Mittwoch, 5. Juni 2024 © airport Vienna

RkJQdWJsaXNoZXIy NDYxMjE=