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DAS WIEN AKTUELL 14 Seit einigen Wochen berichten unterschiedliche Medien (der Auftakt der investigativen Aufklärung fand übrigens im links-liberalen Standard statt), über diverse massive persönliche Verfehlungen, rufschädigende, ja sogar existenzgefährdende Verhaltensmuster. Nicht die aktuellen Unterstellungen gegen Lena Schilling sind verleumderisch, belästigend oder gewalttätig, sondern sie unterstellt, andere Personen aus der Politik und diverse Journalisten hätten sie belästigt oder wären gewalttätig gegenüber ihren Ehefrauen gewesen. Bis zu 50 Personen bestätigten diese mutmaßlich verleumderischen Äußerungen von ihr gegenüber anderen Personen unabhängig voneinander dem Standard. Welche privaten Beziehungen oder auch welche oder wie viele private und intime Verhältnisse die 23-jährige Lena Schilling, ihres Zeichens EU-Spitzenkandidatin der Grünen hat oder hatte, ist und soll wahrlich Privatangelegenheit sein und auch bleiben. Wer mit wem was auch immer im Schlafzimmer freiwillig macht, sollte die Medienlandschaft und Öffentlichkeit nicht interessieren und geht auch niemandem, außer ihrem Umfeld und den Betroffenen selbst, etwas an. Wenn aber, wie durch den Standard und andere Medien nachhaltig recherchiert und durch Zeugen belegt aufgezeigt wurde, die Grüne Spitzenkandidatin Lena Schilling ein massives Problem mit Herz, Charakter und offensichtlich der Wahrheit hat, Menschen in ihrem Umfeld offensichtlich gezielt verleumdet und gegeneinander ausgespielt hat, sie falsche Belästigungen gegenüber mehreren Journalisten sowie diverse Affären unterstellt hat, welche fast ihren Job verloren hätten, wenn diese mit Chats ihre Unschuld gegenüber der Chefetage nicht beweisen hätten können oder sogar falsche Anwürfe gegen einen bedeutenden SPÖ-Bundes-Politiker gestreut haben soll, nämlich dass dieser gegenüber seiner Frau gewalttätig sei. Oder auch über das Ehepaar Bohrn-Mena falsche Anwürfe verbreitet hat, nämlich dass es dort häusliche Gewalt gegeben haben und dadurch sogar ein Kind verloren gegangen sein soll, dann hört sich „ALLES“ und erst recht der Begriff „Privatangelegenheit“ völlig auf. Dann ist wahrlich Gefahr in Verzug, diese unglaublichen, verstörenden, verletzenden und inakzeptablen Verhaltensmuster und ruf- und existenzgefährdenden Anwürfe restlos aufzuklären und den Verursacher zur Verantwortung zu ziehen. So jemand braucht einerseits Hilfe, auf der anderen Seite ist so jemand in einem politischen oder öffentlichen Amt einfach untragbar. Wo bleibt hier die gelebte Verantwortung der Grünen, welche diese sehr konkreten und durch viele Zeugen „niederschriftlich belegten“ inakzeptablen, ja strafrechtlich relevanten Vorwürfe primitiv als „Gemurkse und Gefurze“ abzutun versuchen? Hier tritt man sprachlich noch einmal auf die mutmaßlichen Opfer hin und verhöhnt diese auch noch. Wo leben die Grünen hier den oft zitierten Anstand? Wer den Anstand wählen will, kann dies jedenfalls bei den Grünen nicht mehr verantworten. Manche meinen, dass dieses aktuell gelebte Verhalten der Grünen Parteispitze auch zu einem Rauswurf der Wähler aus dem Parlament bei den kommenden Nationalratswahlen führen kann. Nicht zuletzt kam Schilling ja nur zum Zug, weil die Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) nur als EU-Spitzenkandidatin antreten wollte, wenn ihr ein Spitzenposten in der EU winkt – ganz ein mieser Postenschacher wie bei den sogenannten Altparteien. Und wie verhält sich der österreichische Bundespräsident in dieser Grünen Causa? Zuerst erlebten wir ein ohrenbetäubendes Schweigen zu all den grausigen und inakzeptablen Vorwürfen, um dann zur Verteidigung von Lena Schilling auszurücken, die Vorwürfe nicht inhaltlich zu entkräften, aber dies ebenso als Privatangelegenheit diverser Gerüchte herunter zu spielen zu versuchen und es mit dem Satz zu situieren, „wer macht als junger Mensch keine Fehler?“ „Nein, so sind wir nicht“, sagte Van der Bellen anlässlich des Ibiza-Videos, welches damals im privaten Urlaub 2017 (damals war ich Oppositionspolitiker), in einem privaten Rahmen einer mutmaßlich geheimdienstlich eingefädelten Falle, mit Suggestivfragen, dummen und blöden privaten Äußerungen im betrunkenen Zustand rechtswidrig und illegal gefilmt wurde und man dieses 7-Stunden Video dann auch noch entstellend auf knappe 5 Minuten zusammengeschnitten im Mai 2019 veröffentlicht hat. Das Ermittlungsverfahren wurde übrigens bereits 2019 eingestellt, da es in diesem privaten Rahmen und Treffen auf Ibiza nachweislich zu keinen strafbaren Handlungen und Äußerungen gekommen ist. Nunmehr bestätigt Bundespräsident Van der Bellen (welcher aus der Grünen Partei kommt) jedoch offensichtlich, dass die grüne Brille unscharf sein dürfte und er hier mit zweierlei Maß misst, was wiederum eine Grüne Spezialität darstellt. So sind sie also doch. Offenkundig. Im Rahmen einer Ö24 TV-Diskussion mit Lena Schilling (Grüne) sagte der EU-FPÖ-Spitzenkandidat Harald Vilimsky „Es kann nicht sein, dass der Bundespräsident Van der Bellen sich schützend vor sie stellt. Das hat ein bisschen den Eindruck, als wäre er ein „grüner Sugar-Daddy oder grüner Sugar-Grandpa“. Diese Kritik ist sehr provokant und überspitzt. Wenn es sich nicht um strafrechtliche Vorwürfe handelt (es gilt generell die Unschuldsvermutung, welche bei Andersdenkenden von den Grünen gerne außer Acht gelassen wird), berufen sich die Grünen oft gerne aber auch auf die Moral, den Anstand und den Charakter von politischen Vertretern anderer Parteien oder auf die Freiheit der Presse, auch über brisante Vorgänge zu berichten. Im „Spiegel“ ist nun zu lesen, dass die Grüne Klubobfrau Sigi Maurer prahlte, es werde sowieso niemand über die Causa Schilling berichten und dass eine bekannte TV-Journalistin sogar für Schilling interveniert hat. Ein mutmaßliches Opfer von Schilling soll sogar als Journalist unter Druck gesetzt worden sein, über seine persönlichen Erfahrungen nicht reden zu dürfen. Das ist genau die Verhaberung unter Journalisten, die die Grünen oft anderen Parteien vorwerfen. Übrig bleibt jedenfalls eine grüne Doppelmoral, zumindest eine grüne Scheinmoral. Die selbsternannten „Grünen Moralapostel“ sind jedenfalls entlarvt und haben sich selbst im Fall von Lena Schilling als Vertreter einer „Täter-Opfer-UmkehrStrategie“ entblößt. Bezeichnend, traurig und nicht zu akzeptieren. Wahltag ist Zahltag! Heinz-Christian Strache Vizekanzler a.D. Die Grüne EU-Kandidatin Lena Schilling – Ein besonderes Herzerl oder doch ein besonderes faules oder pathologisches Früchtchen? Freidenker von Heinz Christian Strache www.das-wien.at

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