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DAS WIEN AKTUELL 6 Seit Wochen steht die Republik Kopf, nachdem ein ehemaliger österreichischer Geheimdienstmitarbeiter, Egisto Ott (ehem. BVTBeamter, ehemals SPÖ-Mitglied, unter ÖVP-Ministern Karriere gemacht) in Kärnten von Cobra-Beamten (Sonderkommission Fama) in seinem Haus festgenommen wurde, da er unter Spionageverdacht steht. Bei der Hausdurchsuchung bei Ott wurden auch sogenannte SINA-Laptops gefunden, die Geheimdienste für eine sichere Datenübertragung nutzen. Egisto Ott soll unter anderem für Russland spioniert haben, sensible Handy-Daten (bei einem Kajak- bzw Boots-Unfall durch die Gattin von Kanzler Nehammer ausgelöst, sind Handys von drei hochrangigen Innenministerium-Beamten in das Wasser gefallen und wurden zur „Sicherung“ in das BVT gebracht), nämlich von Kloibmüller, Takazs und Mayer abgesaugt haben und soll diese Daten in Folge an russische Geheimdienstquellen verkauft haben. Wenn man davon ausgeht, dass hier mit Sicherheit sensible Chats von hochrangigen Polizeibeamten vorhanden sein könnten, steckt eine mögliche und massive Erpressungsgefahr dahinter. Darüber hinaus soll Ott russische Dissidenten bzw. russlandkritische Personen und Journalisten für den russischen Geheimdienst FSB ausgekundschaftet haben. Alles schwere Vorwürfe, die restlos aufgeklärt werden müssen. Sein ehemaliger BVT-Vorgesetzter Martin Weiss hatte sich bereits mit Hilfe von Jan Marsalek (WirecardMrd.-Skandal, ist nach Russland geflohen) nach Dubai abgesetzt, wie Chats, welche von westlichen Diensten abgefangen wurden, belegen. Offensichtlich war Weiss der Kopf hinter diesem mutmaßlichen Spionage- und Kriminalnetzwerk. Die Frage die sich stellt, mit wem waren Weiss und Ott in den letzten Jahren regelmäßig in Kontakt? Welche Schnittstellen und Interessenslagen gibt es da? Was haben der Fall Rebasso, White Milk, OMV-Deals mit Lybien, Hessenthaler, die Ibiza-Video-Falle, BVT-Lösegeldsummen für Geiselbefreiungen, etc., möglicherweise mit BVT-Weiss, BVT-Ott und Marsalek zu tun? Welche Netzwerke stecken hinter diesen mutmaßlich Spionageverdächtigen und Spielern für diverse Interessensgruppen? Aufklärung tut jedenfalls Not. Ott dürfte auch für BVT-Razzia mitverantwortlich sein (Anbei/ Quelle: Kleine Zeitung, 18. April 2024, Vilja Schiretz, Innenpolitik) Ebenfalls Teil dieser vermuteten Spionagezelle im österreichischen Verfassungsschutz war der frühere Abteilungsleiter Martin Weiss, der Vorgesetzte Otts im BVT, der zudem enge Kontakte zu Jan Marsalek gepflegt und diesem nach der Wirecard-Pleite zur Flucht nach Russland verholfen haben soll. Marsalek selbst suchte wie sein Wirecard-Partner Braun Kontakte zur österreichischen Politik. Er gilt als Strippenzieher hinter den Vorkommnissen. Ein weiterer Handlungsstrang der Causa Ott ist die Hausdurchsuchung im BVT im Jahr 2018. Das Vertrauen ausländischer Geheimdienste zum österreichischen Verfassungsschutz war schon davor im Berner Club massiv, belastet und nicht mehr vorhanden, mittlerweile wurde das BVT durch die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) ersetzt. Maßgeblich zur Razzia dürfte ein möglicherweise von Ott und/oder Weiss verfasstes anonymes Konvolut mit teils falschen Anschuldigungen beigetragen haben. Hier dürften einige Netzwerke damals Interesse an einer Zerschlagung des BVT gehabt haben. So wurden auch Chatnachrichten zwischen Ott und dem früheren blauen Sicherheitssprecher und Fraktionsführer im BVT-U-Ausschuss Hans-Jörg Jenewein bekannt. Dieser soll auch mutmaßlich anonyme Anzeigen gegen meine Person (HC Strache und andere FPÖ-Politiker) verfasst haben, welche im Rahmen einer Hausdurchsuchung sichergestellt wurden. Aber auch zu Politikern anderer Couleurs sollen Ott und Weiss gute Beziehungen gepflegt haben: Dazu zählt das grüne Urgestein Peter Pilz, mittlerweile Herausgeber des Onlinemediums „ZackZack“, der regelmäßig Informationen von Ott erhalten haben soll. Man darf gespannt sein, was die Ermittlungen und diverse sichergestellte Chats die nächsten Wochen noch zutage bringen werden und inwieweit man wirklich um allumfassende Aufklärung bemüht ist, oder wieder einmal nur eine reine Polit-Show vor Wahlen abgeliefert wird. Heinz-Christian Strache Vizekanzler a.D. Der 3. Mann geht in Wien wieder um. Der mutmaßliche BVT-Spionagefall Weiss und Ott Freidenker Wo befindet sich das Café-Restaurant zum Schwarzen Kameel? a) Wien b)Klagenfurt FRAGE Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „Kameel“ an marketing@das-wien.at 5 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 100 Euro im Restaurant „Zum Schwarzen Kameel“ ZUM SCHWARZEN KAMEEL ZU GEWINNEN Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. Einsendeschluss: Mittwoch, 15. Mai 2024 Österreich im Topfeld bei hoher Steuerlast Der jährliche OECD-Vergleich der Länder mit den höchsten Steuer- und Abgabenquoten bescheinigt Österreich Platz drei. Es heißt, dass der „Steuerkeil“ im Jahr 2023 bei 47,2 Prozent lag. Bei anderen 38 OECD-Ländern sich hingegen mit 34,8 % bei alleinstehenden Arbeitnehmern zu Buche schlug. Der Keil gibt die Differenz zwischen den Arbeitskosten des Arbeitgebers und dem Nettoverdienst des Arbeitnehmers nach Abzug von Steuern und Abgaben an. Diesbezügliche Spitzenländer sind Belgien und Deutschland. Eine bessere Bewertung mit Platz-11 gibt es für Österreich bei Alleinverdienerpaaren mit zwei Kindern: Hier stoppt dieser „Keil“ bei 32,8 Prozent. Aber auch das liegt über dem OECD-Schnitt mit 25,7 %.

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