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DAS WIEN AKTUELL 16 American-Express steigert Gewinn um 34 Prozent Industrie hilflos gegen zahlreiche Cyber-Attacken? APA Finance berichtete vor Kurzem über einen satten Gewinnzuwachs beim US-Kreditkartenspezialist „American Express“. Ein bereits zum Jahresauftakt eingesetzter Gewinnschub hat sich bis zum Quartalsende März auf satte 34 Prozent emporgehievt. Als ausgewiesene Summe binnen Jahresfrist stehen demnach 2,44 Mrd. Dollar mehr zu Buche. Das resultierende Hoch einer Einzelaktie belegt auch, dass sich der Gewinn pro Aktie bis dahin auf 3,33 Dollar erhöhte. Vor einem Jahr waren es bis dahin „nur“ 2,40 Dollar pro Aktie. Der KreditkartenKonzern hat die Veränderungen im Konsumverhalten somit locker weggesteckt, vielmehr sogar ist eine mögliche prognostizierte Flaute mit verbundener Furcht vor einem wirtschaftlichen Rückfall weitestgehend abgeprallt. Eine American-Express-Platinkarte kann man für eine monatliche Gebühr von 55 Euro – unkompliziert online beantragen. Der Slogan: Gemacht fürs Leben, für besondere Tage. Tja, besondere (Gewinn-) Tage waren es somit auch für American-Express-Österreich … Der Inhalt aus einer kürzlich präsentierten Studie verheißt für europäische Firmen in puncto künftiger Cyber-Attacken wenig Gutes. Netzwerk-Ausrüster „Cisco“ fördert dabei die ernüchternde Erkenntnis zu Tage, dass „nur zwei Prozent der Industriebetriebe bestmöglich gegen einen eventuellen Hackerangriff aufgestellt seien“. Nachsatz – bei 17 Prozent könne man noch „von einem guten Schutz sprechen“. Die fehlenden 80 Prozent haben demnach akuten „Handlungsbedarf“. Und auch beim Branchenvergleich ist die Industrie im Hintertreffen: Beim von „Cisco“ erstellten Topranking haben Technologie-Anbieter zu 28 % sowie die Finanzbranche mit 23 Prozent die Nase vorne. Europas Schlusslichter sind Bildungseinrichtungen und das Gesundheitswesen. Im Vergleich zu den USA, wo 29 % der Betriebe einen guten bis sehr guten Schutz haben, hinkt Europa deutlich hinterher. Im Jänner und Februar hatte Cisco weltweit dazu 8.000 Führungskräfte in Firmen befragt. In Europa waren es 2.000, 80 % dieser Manager glauben aber, einer Cyberattacke zu trotzen. Verblüffend nur, dass 72 Prozent davon „fix“ mit einer solchen in ihrer Firma in ein bis zwei Jahren, rechnen. Und diese ihren Betrieb lahmlegen wird. Oft verwendete Betriebssysteme wie Windows 95 und 98 sind natürlich wenig auf dem Stand der Technologie. Und sind schwer bis gar nicht mehr, nachzurüsten. Bonmot zum Schluss – die deutsche Bundesbahnverwaltung hat noch einen Cobol- Programmierer für die im 1959er-Jahr entwickelte Programmiersprache gesucht … Mehr sexuelle Gewalt bei Konflikten in ganzer Welt www.das-wien.at Bei einem aktuellen UNO-Bericht in New York beklagte sich die Organisation mit 193 Mitgliedstaaten weltweit seit dem Jahr 2011 über ein starkes Ansteigen bei Vergewaltigung, sexueller Sklaverei, Zwangsprostitution, erzwungene Schwangerschaften und Zwangsheirat. Aktuell, Fokusbezogen auf den Hamas-Angriff auf Israel, wo es u. a. klare Informationen im März gab, dass beim Überfall der islamistischen Palästinenser-Organisation auf Israel Menschen vergewaltigt wurden. Die naheliegende Annahme inklusive, dass auch möglicherweise von der Hamas in den Gazastreifen entführte Geiseln vergewaltigt wurden. Umgekehrt seien bei Festnahmen im Westjordanland von den israelischen Sicherheitskräften palästinensische Frauen und Männer geschlagen und erniedrigt worden. Das alles ist Part der Kriegstaktik, „wo Frauen und Mädchen überwiegend die Opfer sind“, erklärte UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Ähnliche Verhältnisse, laut UNO, herrschen auch in Ländern wie Afghanistan, der Zentralafrikanischen Republik, der Demokratischen Republik Kongo, Myanmar, dem Sudan, Mali und Haiti.

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