Das Wien - E-Book

WIEN DAS Österreichische Post AG - RM GZ 17A0411152K - unabhängig Ausgabe 07 April/2024 23 Bezirke Welches Jubiläum feiert die Familie Putz? a) 25 Jahre b) 50 Jahre Welches Jubiläum feiert Möbelix? a) 35 Jahre b) 70 Jahre Wie viele Mömax-Filialen gibt es in Wien? a) 4 b) 14 Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „XXXLUTZ“ und Ihrer Antwort an marketing@das-wien.at 5 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 50 Euro für das Möbelhaus XXXLUTZ XXX LUTZ © XXLUTZ ZU GEWINNEN FRAGE FRAGE FRAGE Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „Möbelix“ und Ihrer Antwort an marketing@das-wien.at 5 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 50 Euro für das Möbelhaus Möbelix Möbelix © Möbelix ZU GEWINNEN © MÖMAX Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „MÖMAX“ und Ihrer Antwort an marketing@das-wien.at 5 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 50 Euro für das Möbelhaus Mömax MÖMAX ZU GEWINNEN Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. Einsendeschluss: Dienstag, 9. April 2024 „Kublai Khan“ startet ab 5. April im MusikTheater S. 24 © Herwig PRAMMER

DAS WIEN AKTUELL 2 Alle gegen Kickl Österreich macht mobil gegen Herbert Kickl. Oder besser gesagt nicht Österreich, sondern alles, was die sogenannte „Zivilgesellschaft“ aufbieten kann. Vor zwei Wochen wurde sogar zu einer „Großdemonstration“ gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus aufgerufen. Damit gemeint waren nicht die Antisemiten in den Zuwandererbezirken Wiens, in denen offen gegen Israel und für die Hamas demonstriert wird, sondern die FPÖ und ihr Parteichef. Die Appelle der Rednerinnen und Redner an die Politik betrafen daher vor allem eine mögliche, neuerliche freiheitliche Regierungsbeteiligung. „Wir erwarten uns ein Versprechen der Parteien, dass sie am Ende des Tages nicht koalieren“, sagte etwa einer der Organisatoren, Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger. Damit hat der links-linke Fenninger zwar den anwesenden Demonstranten aus dem Herzen gesprochen, die Mehrheitsmeinung dürfte er mit seiner Ansicht allerdings nicht abdecken. Denn die „Großdemonstration“ zu der zahlreiche NGOs, wie etwa Volkshilfe, die Anti-Rassismus-Initiative ZARA, SOS Mitmensch und viele andere einschlägig bekannte Linksgruppen inklusive KPÖ, Antifa oder SOS Balkanroute aufgerufen hatten, ist eher ein Betriebsausflug der hochsubventionierten Berufsbetroffenen geworden. Nur wenige hundert Menschen haben sich bei strömendem Regen auf die Straße begeben. Angesichts der wochenlangen Ankündigungen auf allen Kanälen ein Flopp der Sonderklasse. Unter dem Motto „Demokratie verteidigen!“ fanden sich die wenigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demo auf dem Ballhausplatz ein, um gegen eine künftige Regierungsbeteiligung der FPÖ zu demonstrieren. Dabei ist ihnen nicht aufgefallen, dass sie gegen ein mögliches demokratisches Wahlergebnis demonstrieren. Denn so wie die Umfragen derzeit aussehen kommt die FPÖ auf mehr Stimmen als die aktuell regierende Koalition aus ÖVP und Grünen zusammen. So liegt Herbert Kickl mit seinen Freiheitlichen bei rund 30 Prozent, während die ÖVP bei knapp 20 und die Grünen bei 8 Prozent stehen. Offenbar Anlass genug für die linke „Zivilgesellschaft“ um die Demokratie in Gefahr zu sehen. Wer zwischen den Zeilen lesen kann, wird bemerken, dass es den Demoorganisatoren Volkshilfe, ZARA, SOS Mitmensch und ähnlich gelagerten NGOs, die allesamt eine „menschliche Asylpolitik“ fordern, nicht so um die Demokratie, sondern wohl eher um ihr Geschäftsmodell geht. Denn ihnen ist klar, dass mit einem Kanzler Kickl wohl Schluss ist mit Asylbetrug und der Alimentierung tausender illegal Aufhältiger, die keinerlei Chance auf Asyl haben. Denn genau davon leben diese Organisationen. Genauso klar ist anderen Demoorganisationen wie Global2000, Omas gegen Rechts, oder Amnesty International, dass es bei einem Kanzler Kickl wohl eher traurig aussieht mit großzügigen Geldgeschenken aus dem Steuertopf. Da ist es durchaus verständlich, dass man gegen die FPÖ demonstriert. Nur das hat genau gar nichts mit Demokratie zu tun, sondern eher mit dem Gegenteil dessen. In Wahrheit fürchten all diese Organisationen, dass sie bei einem Machtwechsel ihre sprudelnde Geldquelle verlieren könnten. Genau deswegen demonstrieren sie gegen eine Partei, die bei den kommenden Wahlen wohl die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung repräsentieren wird. Das ist durchaus in Ordnung, denn in einer Demokratie ist es erlaubt seine Meinung frei zu äußern. Und es ist auch erlaubt und legitim Stimmung gegen den Politischen Gegner zu machen. Und genau das haben bei dieser Demo Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und SPÖ-Obmann Andreas Babler genutzt, um sich gegen eine Regierungsbeteiligung der FPÖ auszusprechen. Warum allerdings auch eine Stephanie Krisper von den NEOS mit dabei war, ist eher unverständlich. Aber das müssen die Wähler der angeblich liberalen, pinken Kleinpartei beurteilen. Und was sagt Herbert Kickl dazu? Er hat sich via Aussendung gemeldet: „Heute wird für die Täter und gegen die Demokratie demonstriert“, meinte er im Hinblick auf die „schockierenden Ereignisse der letzten Wochen und Monate, überwiegend verursacht durch Täter aus dem migrantischen Milieu“. Kickl warb stattdessen für seine „Allianz für die Sicherheit der Österreicher“. Die kommenden Wahlen werden zeigen, was die Österreicher davon halten. So ist das in einer Demokratie üblich, auch wenn es einigen nicht passt. Geschätzte Leser! Liebe Leserinnen! EDITORIAL von Heinz Knapp IMPRESSUM: Herausgeber/Verleger/Inhaber: Heinz Knapp, h.knapp@das-wien.at UID: ATU 63468713, redaktion@das-wien.at Lektorat: Alfred Eichhorn Grafik: Daniel Knapp, daniel.knapp@das-wien.at; Druck: Mafra Print, 15000 Praha; Vertrieb: Österreichische Post AG, Haidingergasse 1, 1030 Wien; Straßen- und Geschäftsverteilung - Wiener Stadtgebiet Verlagsadresse/Rechnungswesen/Grafik/Produktion: Die Agentur - Unabhängige Wochenzeitung, Heinz Knapp, Chorturmblick 1, 9061 Klagenfurt, www.das-wien.at Offenlegung gem. § 25 MedienG: Online unter www.das-wien.at Gastkommentare: H.C. Strache, Mag. Peter Weitzel Bei bezahlten Anzeigen, PR-Artikeln und namentlich gekennzeichneten Berichten liegt die inhaltliche Verantwortung beim Auftraggeber. Alle Berichte beziehen sich auf Stand 27.03.2024, 10:00 Uhr TUI Das Reisebüro 2 x 1 Gutschein im Wert von 1.000 Euro für TUI Das Reisebüro TUI Das Reisebüro ZU GEWINNEN BETREFF © TUI Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „TUI Das Reisebüro“ an marketing@das-wien.at Teilnahmebedingungen: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden,dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. Einsendeschluss: Dienstag, 9. April 2024

DAS WIEN AKTUELL 3 Im Rahmen des bevorstehenden 200. Geburtstags des großen Komponisten kündigten das Johann Strauss-Festjahr 2025, ein Unternehmen der Wien Holding, und das Staatstheater am Gärtnerplatz. in Kooperation mit dem Münchner Staatstheater einen international ausgeschriebenen Gesangswettbewerb an. Der Wettbewerb, der im Februar 2024 startete, ist eine MUT-Special Edition zur Wiener Operette. Ziel des Wettbewerbs ist es, außergewöhnliche Talente zu entdecken und die Faszination für das Operetten-Genre weiterzutragen. Zwölf junge Finalistinnen und Finalisten Aus mehr als über 100 Anmeldungen haben sich 12 junge Künstlerinnen und Künstler für das Finale qualifiziert. In Vorrunden in München und Wien konnten sie die international besetzte Fachjury begeistern. Die Finalistinnen und Finalisten sind: Sophie Bareis, Simon Burkhalter, Christoph Gerhardus, Nicole Lubinger, Martha Matscheko, Friederike Meinke, Carl Rumstadt, Marie-Dominique Ryckmanns, Antonia Schuchardt, Nataliia Shumska, Verena Tranker und Annika Westlund. Sie treten live vor Publikum an, um einen der mit insgesamt 9.000 Euro dotierten Preise zu erhalten. Neben den drei Jurypreisen werden zahlreiche Sonderpreise der kooperierenden Bühnen wie dem Aalto-Theater Essen, dem Konzert und Theater St. Gallen, dem Lehár Festival Bad Ischl, dem MusikTheater an der Wien, dem Salzburger Landestheater, der Staatsoper Stuttgart, dem Theater Bonn, den Vereinigte Bühnen Bozen, der Volksoper Wien und dem Wiener Kammerorchester gestiftet. Zudem werden zwei Medienpreise durch radio klassik stephansdom und dem Orpheus Magazin vergeben. Moderiert wird das Finale von Mag. Ursula Magnes, der Musikchefin des Wiener Klassiksenders radio klassik stephansdom. Herausragende Persönlichkeiten in der Fachjury Die Fachjury für das Finale setzt sich aus herausragenden Persönlichkeiten der heimischen und internationalen Musiktheaterszene zusammen: Jan Henric Bogen (Operndirektor Konzert und Theater St. Gallen), Daniela Fally (Sängerin, Professorin der MDW), Irene Girkinger (Intendantin Landestheater Tirol), Peter Heilker (Stv. Intendant/ Castingdirektor MusikTheater an der Wien), Dr. Bernhard Helmich (Generalintendant Theater Bonn), Kathrin Kondaurow (Intendantin Staatsoperette Dresden), Katrin König (Operndirektorin Landestheater Salzburg), Michael Lakner (Intendant Bühne Baden), Malte Puls (Programmdirektor/ Casting Volksoper Wien), Dieter Senft (Direktor des künstlerischen Betriebsbüros Theater Essen). Den Jury-Vorsitz haben Intendant Roland Geyer (Johann Strauss 2025 Wien) und Staatsintendant Josef E. Köpplinger (Staatstheater am Gärtnerplatz) inne. Tickets zum Preis von 10 bis 25 Euro gibt es ab sofort unter +43 1 347 80 80 oder www.muth.at Finale des Gesangswettbewerbs „Johann Strauss“ im MuTh Am 8. Mai findet das Finale des Gesangswettbewerbs für das Festjahr zum 200. Geburtstag von Johann Strauss Sohn vor Publikum statt. © Anna Schnauss © (2) Herwig PRAMMER

DAS WIEN AKTUELL 4 Impressum: Herausgeber u. Verleger: XXXLutz KG, Römerstraße 39, 4600 Wels. Markenrabatt bis Minus 1) Gültig bis 09.04.2024. Pro Person und Einkauf ist nur ein Gutschein gültig. Nicht mit anderen Aktionen (z.B. Gutscheinen oder Rabattaktionen) kumulierbar. Nicht einzulösen auf Online Only, Preishit und Marktplatz Produkte im Online Shop. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge, Österreichs bester Preis Produkte, sowie bei Kauf von Gutscheinen, Serviceleistungen, Kinderautositze, Bücher, Kleinelektro, Küchenblöcke und Produkte der Marken Joop!, Team 7, hülsta, Bretz, Erpo, Brühl, Anrei, Spectral, Miele, Liebherr, Gaggenau, Bora, Stokke, 2E Vertriebs-GmbH, ABC Design, Birkenstock, Sudbrock, Biohort, Kettler, Glatz, Zebra, Stern, Stocco, ti‘me, Sedda, Sit Mobilia, Aeris, Now by Hülsta, home24, SMEG, Flexa, Villeroy & Boch, WMF, Tefal, Fissler, Cybex, Scoot&Ride, Joolz, Nuna, Joie Signature, Moon Edition, Parkett- und Laminatböden, Philips HUE und BOXXX. Keine Barauszahlung möglich. 2) Gültig bis 09.04.2024. Aktion gültig ab einem Möbeleinkauf im Wert von € 1.000,-. Geringer Aufpreis für Montage. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge. Impressum: Herausgeber u. Verleger: XXXLutz KG, Römerstraße 39, 4600 Wels. XXXL Gutschein Ausgenommen alle Werbe- und Aktionsartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf www. xxxlutz.at/brochures und Online Only Produkten GERING GLie z ab einem

DAS WIEN AKTUELL 5 100 zum Sofortabzug im Wert von XXXL Gutschein 1) Ab einem Einkaufswert von € 1.000,- € 100,- 300 zum Sofortabzug im Wert von XXXL Gutschein 1) Ab einem Einkaufswert von € 3.000,- € 300,- 500 zum Sofortabzug im Wert von XXXL Gutschein 1) Ab einem Einkaufswert von € 5.000,- € 500,- 200 zum Sofortabzug im Wert von XXXL Gutschein 1) Ab einem Einkaufswert von € 2.000,- € 200,- 400 zum Sofortabzug im Wert von XXXL Gutschein 1) Ab einem Einkaufswert von € 4.000,- € 400,- 600 zum Sofortabzug im Wert von XXXL Gutschein 1) Ab einem Einkaufswert von € 6.000,- € 600,- zusätzlich Ausgenommen alle Werbe- und Aktionsartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf www. xxxlutz.at/brochures und Online Only Produkten Ausgenommen alle Werbe- und Aktionsartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf www. xxxlutz.at/brochures und Online Only Produkten Ausgenommen alle Werbe- und Aktionsartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf www. xxxlutz.at/brochures und Online Only Produkten Ausgenommen alle Werbe- und Aktionsartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf www. xxxlutz.at/brochures und Online Only Produkten Ausgenommen alle Werbe- und Aktionsartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf www. xxxlutz.at/brochures und Online Only Produkten Ausgenommen alle Werbe- und Aktionsartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf www. xxxlutz.at/brochures und Online Only Produkten 1.000e Preise gesenkt! XXXLutz gibt günstigere Einkaufspreise sofort an Kunden weiter! GER AUFPREIS FÜR MONTAGE Gratis eferung zusätzlich m Möbeleinkauf im Wert von € 1.000,- 2) WERBUNG

DAS WIEN AKTUELL 6 © Stadt Wien/Christian Fürthner Good News in Sachen Mobilitätsverhalten der Wienerinnen und Wiener: Laut der aktuellen Erhebung des sogenannten Modal Splits erledigen die Wienerinnen und Wiener ihre täglichen Wege zu 32 % mit den Öffis, 32 % zu Fuß und 10 % mit dem Rad. Somit setzen 74 % der Wienerinnen und Wiener auf umweltfreundliche Fortbewegungsmittel. Es zeigt sich eine erfreuliche Steigerung im öffentlichen Verkehr von 30 auf 32 Prozent und von 9 auf 10 Prozent im Radverkehr im Vergleich zum Jahr 2022. Das Zu-Fuß-Gehen ist mit 32 % weiterhin auf deutlich höherem Niveau als vor der Pandemie. Der Anteil am PKW-Verkehr bleibt mit 26 % am Gesamtkuchen gleich, er ist im Vergleich zu anderen europäischen Städten niedrig. So liegt er in London beispielsweise bei 38 %, in Kopenhagen bei 31%. Ein Blick auf die Entwicklung der letzten 30 Jahre in Wien zeigt sehr klar, wie der Anteil des PKW-Verkehrs zugunsten der Öffis immer weiter gesunken ist: Lag der PKW-Anteil im Jahr 1993 noch bei 40 %, so liegt er aktuell bei den genannten 26 %. Für Öffi-Stadtrat Peter Hanke ist das erfreuliche Ergebnis für die Öffis dem gestiegenen KomfortNiveau des öffentlichen Verkehrs und dem Öffi-Ausbau zu verdanken: „Die Wiener Linien haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Wienern das weltbeste Öffi-Angebot zu machen. Der gestiegene Anteil am öffentlichen Verkehr zeigt, dass die Öffis das umweltfreundliche Rückgrat in Wien sind. Diese Entwicklung ist das Ergebnis massiver Investitionen in das Öffi-Netz, das zuletzt durch die Anschaffung großer Elektrobusse, der Flexity-Züge und des X-Wagens bei der U-Bahn sowohl klimafreundlicher als auch komfortabler geworden ist“, so Öffi-Stadtrat Peter Hanke. Mobilitätsstadträtin Ulli Sima freut sich über die Zunahme im Radverkehr: „Unsere große Radoffensive zeigt bereits Erfolge. Der Anteil der Radfahrerinnen und -fahrer konnte von 7 % im Jahr 2019 auf 10 % im Vorjahr gesteigert werden, im Jahr 1993 lag er übrigens bei 3 %. Die Mega-Investitionen der letzten Jahre lohnen sich, allein im Vorjahr waren es 35 Millionen Euro. Mit unserem umfassenden Ausbauprogramm wie dem Mega-Radhighway von der Donaustadt ins Zentrum, dem Radhighway-Süd aus Niederösterreich über den Hauptbahnhof ins Zentrum oder den großen Radoffensiven in Floridsdorf, der Donaustadt oder Favoriten schaffen wir attraktive Langverbindungen. Zudem schließen wir laufend Lücken im bestehenden Netz und machen das Radfahren damit sicherer und angenehmer“, so Mobilitätsstadträtin Ulli Sima. Wien ist Fußgängerstadt Kombiniert ist der Radwegebau in Wien immer mit Begrünungsmaßnahmen und Baumpflanzungen im Umfeld nach dem Motto „Raus aus dem Asphalt“ sowie Verbesserungen für das Zu-Fuß-Gehen. Und genau dieses nimmt eine enorm wichtige Stellung ein, es ist mit 32 % nach wie vor auf extrem hohen Niveau – konkret auf Niveau des Öffi-Verkehrs. In der Corona-Zeit haben die Wienerinnen und Wiener begonnen, mehr zu Fuß zu gehen anstatt mit den Öffis zu fahren. Viele sind dabei auf den „Geschmack“ gekommen. Die Stadt Wien investiert laufend in Maßnahmen zur weiteren Verbesserung des Zu-Fuß-Gehens, wie in die Verbreiterung von Gehsteigen wie etwa am neuen Klimaboulevard in der Thaliastraße mit bis zu 6 m breiten Gehwegen. Auch in der Äußeren Mahü wird im Zuge der ab Sommer laufenden Umgestaltung viel mehr Platz für Zu Fuß Gehenden geschaffen. Auch werden laufend Kühlungsmaßnahmen gesetzt und schattenspendende Baumreihen gepflanzt: Beispiel dafür ist der künftige großzügig geplante „Straßenpark“ entlang der Wagramer Straße mit 37 neuen Bäumen oder die Begrünung von Wohnvierteln mit Verkehrsberuhigung, wie etwa das Supergrätzl Favoriten nach dem Vorbild Barcelonas. Drei Viertel der Wiener sind mit Öffis, zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs Modal Split 2023 zeigt weiter hohes Niveau der umweltfreundlichen Fortbewegung in der Klimamusterstadt – weitere Ausbauoffensiven.

DAS WIEN AKTUELL 7 Der dazugehörige Schlosspark, an dem die Wien Holding beteiligt ist, ist ein wunderbares Naherholungsgebiet für die Wienerinnen und Wiener und zählt zu den bedeutendsten Gartendenkmälern in Österreich und Europa. Malerische Landschaftspartien, weite Wiesenflächen, mächtige Baumgruppen und der riesige Schlossteich ergeben eine einzigartige Komposition. Saisonstart 2024 mit vielen Highlights Am 23. März 2024 startete der Schlosspark Laxenburg in die Saison 2024. Die Franzensburg und der Museumsshop wurden wieder geöffnet und der Bootsverleih am Schlossteich freut sich auf zahlreichen Besuch. Der Schlosspark zeigt sich bereits als zauberhafte Frühlingslandschaft und lädt zu erholsamen Stunden ein. Auch zahlreiche Veranstaltungen stehen heuer wieder am Programm. Dazu gehören der Circus Pikard, der Ende April im Schlosspark gastieren wird, und auch die historischen Parkführungen, bei der Besucherinnen und Besucher die einzigartige Entstehungsgeschichte und die vielfältige Botanik des Schlossparks entdecken können. Ab 9. Juni findet wieder der Kultursommer Laxenburg im Innenhof der Franzensburg statt. Die kommende Spielsaison verspricht ein herausragendes Highlight. Unter dem Titel „DER REST IST SCHWEIGEN“ präsentiert Kultursommer-Intendant Adi Hirschal zum allerletzten Mal gemeinsam mit einer talentierten Besetzung ein brandneues Stück voller Humor und Ironie. Im Sommer wird außerdem die Klangwelle im Schlosspark Laxenburg wieder mit einer bombastischen Show aus Wasser, Feuer, Licht, Artistik und Musik begeistern. Die Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren. Schlosspark wird fit für die Zukunft gemacht Wie wichtig das Areal für die Bevölkerung beider Bundesländer ist, zeigt auch die stattliche Besucherzahl. Rund eine Million Gäste werden pro Jahr gezählt. Vor diesem Hintergrund wurde bereits 2022 ein Investitionspaket in Höhe von zehn Millionen Euro beschlossen, welches die Wien Holding gemeinsam mit dem Land Niederösterreich stemmt, um Schloss und Park fit für die Zukunft und noch attraktiver für die Menschen zu machen. Mittlerweile wurde die Orangerie generalsaniert, neue Sanitäranlagen errichtet und begonnen wurde auch mit der Restaurierung der Kunstgegenstände der Franzensburg. Im Jahr 2024 erfolgt das Vergabeverfahren zur Entschlammung des Schlossteichs. Beginnend im Spätherbst sollen rund 80.000 Kubikmeter Schlamm abgesaugt werden. Dabei wird besonders auf den Naturschutz Wert gelegt, als Natura 2000 Gebiet müssen die Auswirkungen der Eingriffe minimal gehalten werden. Die Arbeiten erfolgen bei vollem Füllstand des Schlossteichs vom nicht zugänglichen Ostufer. In intensiver Planungsphase mit dem Bundesdenkmalamt befinden sich die Neugestaltung des Parkhaupteingangs und die Restaurierung des Turnierplatzes. 60 Jahre alt und top in Form Die 60 Jahre alte Fähre zur Franzensburg, 1964 vom Hafen Wien gebaut, versieht während der Saison von Ostern bis Allerheiligen ihren Dienst am Schlossteich. Da der Fährenbetrieb ein konzessioniertes Schifffahrtsunternehmen ist, wird dementsprechend auf Verkehrssicherheit geachtet. Alle fünf bis sieben Jahre wird eine große Revision durchgeführt. Nach der erfolgreichen Wartung wurde sie am 21. März wieder in den Schlossteich eingehoben und trat im Beisein von Wien Holding Geschäftsführer Mag. Oliver Stribl ihren planmäßigen Dienst an. www.schloss-laxenburg.at Schlosspark Laxenburg eröffnete Saison 2024 mit vielen Highlights Im niederösterreichischen Laxenburg, wenige Kilometer von Wien entfernt, befindet sich eine der größten Schlossanlagen Österreichs. © Barbara Nidetzky

DAS WIEN AKTUELL 8 Der öffentlich-rechtliche ORF hatte immer schon den Nimbus, eine Schlangengrube zu sein. Und tatsächlich sind Intrigen, Machtspielchen und Nepotismus an der Tagesordnung. Kein Wunder, bewegen sich doch die Gagen, die der staatliche Rundfunk seinen Mitarbeitern zahlt, jenseits von Gut und Böse. Da ist es verständlich, dass sich viele darum reißen, dort zu arbeiten ... Doch einen Job beim ORF zu bekommen, ist alles andere als einfach. Da muss man schon einen politischen Anschieber haben oder jemanden kennen, der bereits dort arbeitet. Noch besser ist es mit jemandem verwandt zu sein, der dort arbeitet. Dem aufmerksamen ORF-Konsumenten wird nicht entgangen sein, dass sich im Laufe der Zeit eigene Familienclans am Küniglberg etablieren können. Familien-Clans Dazu gibt es zahlreiche Beispiele. Eines davon ist etwa der Resetarits-Clan. Angefangen bei Lukas Resetarits, der bereits in den 80er-Jahren die Hauptrolle in der ORF-Produktion „Kottan ermittelt“ spielen durfte und danach immer wieder mit seinen Kabarettprogrammen im Fernsehen präsent war, über seinen Bruder Peter Resetarits, der den „Bürgeranwalt“ und „Schauplatz Gericht“ moderiert, inklusive seiner Ex-Frau Karin Resetarits, die ebenfalls für den ORF tätig war, bis hin zum verstorbenen Resetarits-Bruder Willi, der als Ostbahn-Kurti immer wieder vom ORF hofiert wurde. Ein weiteres Beispiel ist die Familie Manola, die sich mit Franz, Josef und Doris ebenfalls gut bezahlt im ORF breit gemacht hat. Aber es gibt auch Seilschaften, die sich gegenseitig stützen und zu einem internen Machtinstrument am Küniglberg geworden sind. Bestes Beispiel dafür ist die mächtige Gruppe um Armin Wolf, die intern als „Apfelsaft“-Bande bezeichnet wird. Ihr gehören neben dem stellvertretenden Chefredakteur der ORF-Fernsehinformation und ZiB 2-Anchor Wolf noch der Vorsitzende des Redakteursrates und damit der oberste Journalisten-Vertreter im ORF, Dieter Bornemann an. Weiters mit dabei sind der ehemalige Chefredakteur des ORF-Fernsehens Fritz Dittlbacher und der Ö1-Radiojournalist Stefan Kappacher. Wer dieser Gruppe nicht zu Gesicht steht, hat es nicht leicht im Intrigantenstadl ORF. Das musste unlängst auch der langjährige Publikumsliebling Hans Bürger erfahren, der von heute auf morgen seinen Posten als Ressortleiter der Innenpolitik an Klaus Webhofer abgeben musste und von der ZiB abgezogen wurde. Sein „Vergehen“ – Objektivität. Dafür war Hans Bürger bekannt und von allen Seiten geachtet und geschätzt. Anders als viele seiner Kollegen ist Bürger politisch nicht zuordenbar und behandelt die Vertreter aller Parteien gleich kritisch. Der Paradejournalist eines öffentlich-rechtlichen Senders! Doch offenbar hat diese Objektivität im Superwahljahr 2024 nicht allen gepasst. Die Seher rebellieren. Sie fordern jetzt nämlich eine Rückkehr der ORF-Legende in die „Zeit im Bild“ und haben daher bereits eine Petition gestartet, die über https://mein.aufstehn.at unterzeichnet werden kann. Und diese Petition dürfte bereits Wirkung zeigen, denn Hans Bürger wurde überraschend als Moderator der Pressestunde mit SPÖ-Chef Andreas Babler eingeteilt. Ein Zeichen dafür, dass man am Küniglberg nervös ist. Und das liegt nicht nur an der Petition für Hans Bürger, sondern in erster Linie an der Offenlegungspflicht für Spitzenverdiener der öffentlichrechtlichen Anstalt. So sieht das neue ORF-Gesetz vor, dass Jahreseinkommen über 170.000 Euro bis spätestens April veröffentlicht werden müssen. Erfreuliche Gehälter Im Vorfeld hat der Rechnungshof die durchschnittlichen Einkommen im ORF geprüft. So verdienten die knapp 3.000 ORF-Mitarbeiter im Schnitt 91.400 Euro im Jahr 2022. Heißt konkret: Ein durchschnittlicher ORF-Angestellter durfte sich über 6.528 Euro brutto 14 Mal jährlich auf seinem Konto freuen. In der Führungsetage sieht das Ganze noch erfreulicher für die ORF-Bosse aus. Die 14 Mitarbeiter im Top-Management erhalten im Schnitt 21.018 Euro brutto im Monat. ORF-Intendant Roland Weißmann hatte sein Salär schon selbst öffentlich gemacht: Sein Gehalt beträgt 380.000 Euro jährlich, macht rund 27.000 Euro Monats-Brutto aus – mehr als der Bundeskanzler. Absoluter Spitzenverdiener soll aber ORF-Manager Pius Strobl sein, der 450.000 Euro verdienen soll. Überraschende Gagenhierarchie Überraschender Zweiter im Gagen-Eldorado soll der legendäre Ö3-Wecker-Moderator Robert Kratky sein. Der Radio-Star bezieht eine Jahresgage von knapp 400.000 Euro. Auf Platz drei – aber de facto gleichauf mit Kratky – kommt ORF-Generaldirektor Roland Weißmann. Er kann sich über ein Jahreseinkommen von knapp unter 400.000 Euro im Jahr freuen. Nicht, oder besser gesagt, noch nicht erfasst sind die Gagen der sogenannten „weißen Elefanten“. So bezeichnet man ehemalige Top-Mitarbeiter, die aus welchen Gründen auch immer, aufs interne Abstellgleis gelangt sind. Sie laufen mehr oder weniger funktionslos, aber weiterhin gut bezahlt, am Küniglberg durch die Gegend. Freundlich betrachtet ist diese Methode unliebsame Mitarbeiter zu entsorgen zwar sozial, aber in Wahrheit dem Zwangsgebührenzahler nicht zuzumuten. H. K. ORF Gagenparadies für zahlreiche ORF-Bosse und weitere Angestellte Das Thema ORF-Zwangsgebührenbeglückung polarsiert Gesellschaft. Der aktuelle Einkommensbericht zeigt die tatsächlichen Gehälter.

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DAS WIEN AKTUELL 10 „Wen würde der Anstand wählen?“, lautete ein Wahlkampfspruch der Grünen bei der vergangenen Nationalratswahl. Heute, fast fünf Jahre später und nach grüner Regierungsbeteiligung wissen wir: Der Anstand würde mit Sicherheit nicht die Grünen wählen! Denn was die grünen Regierungsmitglieder in den fünf Jahren ihrer Herrschaft aufgeführt haben, wird die kommende Regierung noch lange beschäftigen. Denn diese wird die ganzen Unsinnigkeiten, die in Gesetze gegossenen Schnapsideen, die ganzen Fehlbesetzungen von wichtigen Posten und die begangenen Rechtsbrüche reparieren müssen. Und da ist viel zu tun. Selbst Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) sagt: „Wenn wir so weitermachen wie jetzt, dann haben wir in 200 Jahren in Österreich keinen einzigen fruchtbaren Acker mehr.“ Damit spielt sie auf den angeblich zu hohen Bodenverbrauch in Österreich an, vergisst aber dabei, dass es besonders die Grünen, sind die für ihre gigantischen Windkraftanlagen Zighektar an fruchtbarem Boden und Zighektar an Wald opfern. Alleine daran zeigt sich schon die „Kompetenz“ grüner Politik. Kein Wunder also, dass die überwiegende Mehrheit der Österreicher die Ablöse der Grünen aus den Regierungsämtern kaum erwarten können. Dass dieser Tag bevorsteht, dürfte auch den Grünen selbst klar sein, denn sie betreiben in den vergangenen Wochen und Monaten einen Postenschacher der seinesgleichen sucht. Da werden Kabinettsmitarbeiter und Günstlinge mit Top-Jobs versorgt, für die sie alleine deshalb schon nicht geeignet sind, weil sie dort ihre 10-Prozentideologie gegen die Interessen der Mehrheitsbevölkerung umsetzen können. Ein besonders krasses Beispiel des ideologisch motivierten Postenschachers ist die Personalie, Katja Diehl. Die radikale Linksextremistin wurde von Gewessler selbst in den FTI-Beirat berufen. Wenn sie nicht gerade bedauert, dass die deutschen Sicherheitsbehörden „Jagd auf RAFPensionisten“ machen würden, agiert sie als „Scharnierstück“ zwischen radikalem Linksextremismus, Klimakommunismus und den Grünen als deren parteipolitischem Arm auf der Regierungsbank. Dem steht ihre Kollegin, die grüne Justizministerin Alma Zadić, um nichts nach. Sie hat den Justiz-Beamten Fritz Zeder zum Nachfolger des verstorbenen Strafrechts-Sektionschefs Christian Pilnacek ernannt. Zeder erlangte als „Pinocchio-Mann“ vorübergehende Berühmtheit, weil er als leitender Staatsanwalt eine Pinocchio-Karikatur an der Bürotür hängen hatte, auf der ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz mit langer Nase abgebildet war. Das sind nur zwei Fälle von krassem, ideologisch motiviertem Postenschacher, der offenbar völlig in Ordnung ist, wenn ihn die Grünen machen. Bei allen anderen Parteien wäre Feuer am Dach. Nach Gewesslers Abgang werden auch jene 20.000 Menschen in Strasshof, Deutsch-Wagram und Gänserndorf, die tagtäglich eine Verkehrslawine vor der Haustüre haben, aufatmen können. Denn derzeit findet beim Bundesverwaltungsgericht die Verhandlung über die Marchfeld Schnellstraße S8 statt, die seit Jahren von der grünen Verkehrsministerin blockiert wird, obwohl deren Bau gültiges Bundesgesetz ist. Hier zeigt es sich einmal mehr, dass es keine gute Idee war, eine frühere Umweltaktivistin zur Verkehrsministerin zu machen. Denn sie hat in dieser Funktion so gut wie alle dringend notwendigen Straßenverkehrsprojekte stoppen lassen – aus ideologischen, nicht aus fachlichen Gründen. Stichwort: Lobau-Tunnel. Nicht zuletzt muss noch an die zwei gescheiterten grünen Gesundheitsminister erinnert werden, denen bei der Corona-Pandemie nichts anderes eingefallen ist, als den Österreichern die Bürgerrechte zu beschneiden, Zwangsimpfungen einzuführen und Ausgangssperren zu verhängen. Und das ganze mit einem Milliardenschaden, an den noch einige Generationen Österreicher zahlen werden. Angesichts dieser „Regierungsleistung“ wird sogar der Anstand einsehen müssen, dass es ein schwerer Fehler war, die Grünen zu wählen. Wen würde der Anstand wählen? Criticus Zecken innerhalb von zwölf Stunden entfernen Die Zeckensaison hat heuer früher als sonst begonnen. Schuld daran hat der besonders milde Winter, es überleben auch mehr Zecken. Somit erhöht sich die Gefahr, bereits jetzt an „Borreliose“ zu erkranken. „20 bis 30 Prozent der Zecken in Österreich tragen Borreliose im Körper“, so vor Kurzem die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) gegenüber Ö3. Freilich dauert es aber bis zu zwölf Stunden, bis die Zecke diese überträgt. Damit ist es besonders wichtig, die Zecke rasch aufzuspüren und „fachmännisch“ zu entfernen. Je kürzer die Saugzeit, desto weniger setzt man sich also der Gefahr „eines typischen Ringes um die Einstichstelle“ aus. Dieser Ring zeigt, dass die Zecke bereits ihre Borreliose erfolgreich absetzen konnte. In Österreich sind die häufigsten Krankheiten, die von Zecken übertragen werden, die „Lyme-Borreliose“ und die „Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Diese Viren befinden sich im Speichel der Zecke und vermehren sich sofort nach Stich in den menschlichen Nervenzellen. Die FSME-Erkrankung ist meldepflichtig und IMPFEN umso empfehlenswerter. Praktische Tipps: Geschlossene und helle Kleidung bieten Schutz und man sieht die Zecken leichter. Die Anwendung von Insektenschutzmittel auf offenliegender Haut kann das Risiko vermindern, gebissen zu werden. Kinder sollten auch eine Kopfbedeckung tragen. Spitze Pinzette in Wanderapotheke. Bei Entfernung die Zecke ganz vorne hautnah beim Stechapparat fassen und mit möglichst gleichmäßigem Zug herausziehen. In der Haut verbleibende Reste werden als Fremdkörper von der Haut selbst herausgearbeitet. Die entfernte Zecke in ein TIXO falten und gernerell ab in den Hausabfall – nicht: Kompost. Bei Krankheitszeichen wie Hautrötungen, Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen sofort Arzt aufsuchen. Zusatz-Info: Der AGES-Radar für Infektionskrankheiten erscheint monatlich und zeigt alles Wissenswerte. „Thema des Monats“ stellt eine Infektion bzw. Thema besonders in den Fokus.

DAS WIEN AKTUELL 11 Zuhause ist es am Schönsten www.mein-wien-apartment.at Mein Wien-Apartment ist ein Angebot für Menschen in prekären Wohnsituationen. Die monatliche Nutzungsgebühr beinhaltet auch den persönlichen Verbrauch an Strom, Heizung und Warmwasser. Die Mindestwohndauer beträgt 7 Kalendermonate. APARTMENTHAUS DORNBACH 1170 Wien, Hernalser Hauptstr. 214–216 21–23 m2, ab € 350,– mtl. (inkl. BK, HZG, WW, Strom, MwSt.) APARTMENTHAUS BRÜNNER STRASSE 1210 Wien, Brünner Straße 213 20–49 m2, ab € 370,– mtl. (inkl. BK, HZG, WW, Strom, MwSt.) APARTMENTHAUS SONNENHOF 1220 Wien, Viktor-Kaplan-Straße 6–8 27–55 m2, ab € 455,– mtl. (inkl. BK, HZG, WW, Strom, MwSt.) günstig möbliert ohne Vermittlungsgebühr WERBUNG

DAS WIEN AKTUELL 12 Wien kündigt E-ScooterBetreiber wegen Chaos Die Stadt Wien wollte ursprünglich dem Chaos rund um E-Scooters mit der Vergabe von vier Konzessionen an E-ScooterBetreiber einigermaßen Herr werden. Mitnichten, wie sich zeigt, circa 11.000 Strafen haben die Lage sogar zugespitzt. Die Betreiber sollten dafür sorgen, dass ihre Geräte nicht mehr illegal am Gehsteig abgestellt oder von dort entfernt werden. Dieser Verpflichtung, heißt es aus der zuständigen MA 65, ist „Superpedestrian“, welches auch unter dem Namen „Link“ arbeitet, nicht mehr nachgekommen. Der Vertrag mit diesem Unternehmen wurde daher von der Stadt Wien gekündigt. Diesbezügliche Berichte aus den Medien wurde aus dem Umfeld von Planungsstadträtin Ulli Sima bestätigt. Ein weiteres Vergehen war die Überschreitung der Flottengröße in den inneren Bezirken, heißt es, um „1.000 Stück“. Zudem gab’s für ein Lager keine entsprechende Betriebsanlagengenehmigung. Skigebiete erweitern auf nützlichen Sommerbetrieb Österreichs Skigebiete resignieren nicht vor kürzerem Winterbetrieb und damit verbundenen Umsatzeinbußen um die Hälfte. Vielmehr setzen die Liftbetriebe in den niedrigeren Regionen unter dem Slogan „Sommer und Genuss“ auf die Vorzüge der Berge und traumhaften Kulissen in der Landschaft. Neben den Wanderwegen durch das Alpenvorland sprechen sie vor allem die wachsende Gruppe der Mountainbiker an. Das Auspowern auf dem Rad in der Natur erfreut sich steigender Nachfrage und das Benützen eines Liftes erleichtert das Erobern der österreichischen Bergparadiese für all jene, die die Landschaft quasi bevorzugt im Radsattel genießen wollen. Quasi ein Vorbild ist die zertifizierte Mountainbike-Region Weissensee in Kärnten, wo es gilt direkt sogar vom Ufer aus des 930 Höhenmetern gelegenen Sees, 13 Strecken auszugsweise für Opa, Oma und Enkeln mit dem Bike zu entdecken. Auch „schneesichere Skiregionen“ haben dieses Geschäftsmodell, das sich an Beginner oder Profis richtet, schon länger für die Monate Mai bis September in ihrem Angebotsportfolio. Shaper, so werden Angestellte in diesen Parks genannt, ziehen sämtliche Register, um Downhill-, Flow- und Singletrails perfekt für den Sommer zu kreieren. Als Beispiel angeführt ist die „Ski amad’e World“, wo nahezu 30 Bike-Trails auf über 60 Kilometern auf Biker warten. Aus der Infoquelle „Wirtschaftskammer“ ist zu entnehmen, dass immer mehr Skibetriebe „nur mehr die Hälfte ihres ursprünglichen Umsatzes erzielen“. Sie unterstützt bei der Entwicklung und Umsetzung von EU- geförderten Projekten durch Beratung oder auch auch Arbeitskräfteüberlassung. Das reicht von der Projektentwicklung über die Antragstellung und Abwicklung bis hin zur Abrechnung. Zu den Auftraggeberinnen und Auftraggebern der EuroVienna zählen unter anderem die Europäische Kommission, die Stadt Wien, weitere Städte und Gemeinden aus Österreich und anderen EU-Staaten sowie Forschungseinrichtungen und Privatunternehmen. Wunsch nach international anerkanntem Zertifikat Seit 2006 bietet die EuroVienna Schulungen zu verschiedenen Aspekten des EU Projektmanagements an. Im Laufe der Zeit wurde der Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach einem offiziellen, international anerkannten Zertifikat, immer größer. Daher wurde im Jahr 2021 gemeinsam mit zwei Kooperationspartnern, dem KDZ-Zentrum für Verwaltungsforschung und der FH Campus Wien, die Idee eines Zertifikatslehrgangs geboren. Neuer Zertifikatslehrgang seit April Dieser Zertifikatslehrgang wird nun erstmalig seit Anfang April 2024 durchgeführt. Der Lehrgang ist zu 100 Prozent online und in englischer Sprache. Durch die Akkreditierung mit 20 ECTS Punkten ist er international anerkannt und vergleichbar. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden eigene Projekte entwickeln und eine Antragstellung, sowie gezielte Herausforderungen im Management von EU-Projekten simulieren. Folgelehrgänge ab Herbst sind in Planung. Weitere Informationen unter www.eurovienna.at EuroVienna: neuer Lehrgang EUProjektmanagement gestartet Die EuroVienna EU-Consulting & -management GmbH, ein Wien Holding Unternehmen, ist die Servicestelle für EU-Projekte in Österreich. © FH Campus Wien/Ludwig Schedl

DAS WIEN ÖSTERREICH 13 JAHRE CO2 NEUTRALE PRODUKTION Am 03.04.2014 um 09:23 Uhr wurde der erste Sud mit Niedertemperatur eingemaischt! Die Brauerei Murau setzte vor 10 Jahren als eine der ersten Brauereien Europas auf 100 % erneuerbare Energie. Seit 2014 produziert die Brauerei Murau ihr Bier zu 100 % mit Wärme aus dem Biomasse-Heizkraftwerk der Stadtwerke Murau. Das bedeutet, dass in der Brauerei Murau keine fossilen Brennsto‰e mehr zur Bierherstellung verbrennt werden. Die Brauerei Murau ist die erste CO2 neutrale Brauerei Österreichs über 100.000 hl. Wir sind stolz, dass unsere nachhaltige Unternehmenspolitik und insbesondere die Umstellung auf CO2 neutrale Produktion mit renommierten Auszeichnungen wie dem Fast Forward Award oder dem FoodTec Award belohnt wurden. WERBUNG

DAS WIEN AKTUELL 14 Österreicher sind mit ihrem Leben zufrieden VP-Mahrer präsentiert Maßnahmen-Plan gegen die Jugendgewalt – so kann es nicht weitergehen Österreich ist ein (das) Teilzeit-Land in Europa Die Daten aus einer ORF-Online-Umfrage ergeben, dass mehr als zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher mit ihrem Leben „zufrieden sind“. Sogar Bestnoten gibt es für die eigene Wohnsituation, die Arbeit, die Ausbildung und die Gesundheit. Dieses Ergebnis korreliert mit einigen Daten aus unseren zwei Erscheinungsbundesländern Kärnten und Wien, gaben bei „ORF fragt“ doch rund 90.000 Menschen mit einem Prozentsatz zu 69 Prozent an, „aktuell sehr oder eher zufrieden mit ihrem Leben zu sein“. Die zweitgrößte Zeitung des Landes, die „Kleine Zeitung“, kommt nach einer Umfrage von „s Real Immobilien“ zum Schluss, dass Kärnten bei der Lebensqualität sogar „Nummer eins“ ist. Am Land, so heißt es, heben die Bewohnerinnen und Bewohner besonders die Vorzüge mit Bergen, Seen und viel Grün hervor. Die Stadtbevölkerung schätzt eine gute Infrastruktur, Verkehrsanbindung und Sicherheit. Fakt ist, die Menschen am Land sind generell zufriedener als die Stadtmenschen. Die Motive für Kärntner nach Wien zu ziehen, sind einerseits höhere Bildungschancen und somit bessere Arbeitsmöglichkeiten. Wien wurde nicht umsonst zum 11. Mal in Serie zur „lebenswertesten Stadt der Welt gekürt“. Es hat das gewisse Extra und eben internationalen Charme. Das sind doch Argumente, abseits von Infrastruktur und gutem Öffi-Netz … In den letzten Wochen häufen sich die Gewaltexzesse in Wien und nehmen eine neue Dimension an. „Wir haben ein generell steigendes Gewaltpotential in Österreich – nicht zu bestreiten ist aber, dass Wien das klare Epizentrum der Gewalt ist“, zeigt sich Landesparteiobmann, Stadtrat Karl Mahrer besorgt über die Entwicklungen in unserer Stadt. Der österreichische Arbeitsmarkt hat ein Teilzeitproblem. Das hört man schon seit Jahren. Einen aktuellen Part dazu liefert die Statistik Austria: Mit 31 Prozent ist die Teilzeitquote in Österreich die zweithöchste nach den Niederlanden mit 43 Prozent. Die Statistik belegt zudem, dass mehr als die Hälfte der Frauen über 35 Jahren in Teilzeit arbeitet. Und nur 56 Prozent der über 55-Jährigen haben einen Job. Im EU-Schnitt sind es allerdings 62 Prozent. Was sind die Folgen? Je mehr Menschen in Teilzeit, desto schwieriger ist Österreichs Sozialsystem zu finanzieren. Und auch das Pensionssystem leidet darunter. Als teilzeitbeschäftigt gelten Menschen, wenn sie weniger als 36 Stunden pro Woche arbeiten. Generiert das österreichische Steuersystem Teilzeit-Beschäftigte? Fix ist, zusätzliche Arbeitzeit wird finanziell weniger attraktiv. Aber das wäre zu einfach. Frauen in Teilzeit haben andere Probleme wie auszugsweise Betreuungspflichten (Kinderbetreuung und Co.). Ein diskutierter Ansatzpunkt ist auch die Abschaffung von geringfügiger Beschäftigung. Damit wäre der „notorische Arbeitskräftemangel“ beseitigt. In Wahrheit fehlen aber Fachkräfte. Letzlich hat Teilzeit auch dazu beigetragen, dass Österreichs steigende Beschäftigtenquote „ausschließlich“ auf diese zurückzuführen war. Und tja, die fehlende Kinderbetreuung ist auch nicht zur Gänze der ausschließliche Grund für die hohe Teilzeitquote bei den Frauen. Fakt ist, der Rückgang an geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen über die OECD-Länder bis zum Jahr 2022 zeigt, dass der Stundenrückgang ein globaler Trend ist. Zuletzt lag Österreich mit minus 13 % deutlich hinter dem OECD-Schnitt (- 4 %) bzw. dem EU-Schnitt mit minus sechs Prozent. 10 Maßnahmen auf einem Blick: 1. Transparente jährliche Erhebung und Veröffentlichung von Zahlenmaterial zu Gewaltdelikten an Wiens Schulen 2. Flächendeckende professionelle Gewaltprävention in allen Wiener Pflichtschulen und in den sozialpädagogischen Einrichtungen der MA 11 3. Neue Formen der Vernetzung 4. Prävention im Kindesalter 5. Konsequente Durch- und Umsetzung der Schulpflicht 6. Ein Schulsozialarbeiter pro Schulstandort 7. Gewaltprävention als verpflichtende Aus- und Fortbildungsmaßnahme für Lehrkräfte festlegen und finanzieren 8. Reduktion der Asylmigration nach Wien 9. Aufstockung der verpflichtenden Jugendcollege-Plätze 10. Social Media und Aufklärungsarbeit

DAS WIEN AKTUELL 15 Neue „Benimmregeln für Amsterdam-Touristen“ Finnen haben persönliches Abo auf das Glücklichsein Lufthansa muss hohe Streikkosten stemmen Die niederländische Stadt Amsterdam legte bereits mit ihren „Amsterdam Rules“ im Vorjahr dem wachsenden Touristenstrom die Rute ins Fenster. Der OnlineRegel-Kampagne aus dem Vorjahr soll nun eine sanftere Version mit einem interaktiven Quiz folgen, um junge „Sauf- und Drogentouristen“ überwiegend aus Großbritannien vor einem Besuch der Stadt abzu- bzw. gar fernzuhalten. Wie immer, der Kampf gegen die Auswüchse im Massentourismus startet bereits bei Reisebeginn mit quasi einem Benimm-Regel-Quiz. Der Einstieg ist dem Zweck bzw. dem Grund der Reise gewidmet, danach geht’s ins Konkretere mit der Frage „wie sich Touristen ihre Reise vorstellen?“. Danach beginnt offenbar der intensivere Part, der dem Touristen schlichtweg klar machen soll, was denn in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam unter Kiffen, Party und Rotlichtviertel (noch) erlaubt ist und was eben nicht. Das Fragespiel ist in englischer Sprache und auszugsweise suggerierte Fragen wie „Wollen Sie im eigenen Auto übernachten? bzw. „Wollen Sie eine organisierte Partytour“ bzw. „Wollen Sie eine organisierte Kneipen- bzw. geführte Rotlichttour?“ bekommt jeweils sowie beim Drogenkauf auf der Straße als Antwort: Das ist alles verboten und „schade, in Anbetracht Ihrer Vorlieben bietet Amsterdam vielleicht nicht die Erfahrung, die Sie suchen. Das Glück ist ja auch ein Vogerl, es fliegt mal zu oder eben auch weg. Aber nur selten bleibt es lange. Doch die Flüchtigkeit des Glücks scheint irgendwie sesshaft geworden zu sein, speziell wenn man das Augenmerk auf den jährlich erscheinenden „UNGlücksbericht“ lenkt: Seit zwölf Jahren erscheint nun der „World Happiness Report“ und bereits zum siebenten Mal in Folge sind die Finnen die glücklichsten Menschen auf dem blauen Planeten. Der „World Happiness Report“ zielt auf einzelne Glückskriterien ab, für die auszugsweise Einkommen, Gesundheit, Freiheit und soziale Kompetenz genannt werden. Wie glücklich sind also Österreicherinnen und Österreicher am Internationalen Tag des Glücks? Im Vorjahr belegten wir am 20. März immerhin Rang elf und waren damit „glücklicher“ als unsere „wichtigsten Nachbarn“ Deutschland und Italien. Immerhin! Freilich gab’s diesmal im „Kampf um das jährliche Glück“ einen Dämpfer mit dem Rückfall auf den weltweiten Glücksplatz 14. Glücksforscher messen auch den Indikator „Korruption“, die Großzügigkeit, die Lebenserwartung sowie die Freiheit für eigene Lebensentscheidung. „Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.“ Die Worte des römischen Dichters Seneca helfen vielleicht fürs nächste Ranking. Derweil sind die zehn glücklichsten Länder Finnland, Dänemark, Island, Schweden, Israel (!), Niederlande, Norwegen, Luxemburg, Schweiz und Australien. Deutschland ist nur mehr 24! Aus einem internen Memo vom Lufthansa Konzern ist erstmals zu entnehmen, dass die Kosten, die wegen Streiks anfallen, doch wesentlich höher sind als bislang bekannt. So beziffert die Lufthansa ihre finanzielle Belastung allein im bisherigen Jahresverlauf mit 250 Mio. Euro. Bei einem Interview erläuterte Finanzvorstand Remco Steenbergen die Komplexität, erklärte, dass additive Belastungen, wie Folgekosten bei Dienstplänen der Besatzung, den Einsatzplan von Flugzeugen und die Verunsicherung von Kunden, ebenfalls bei den Streikkosten miteinzubeziehen wären. Als Beispiel nannte er die sonst sehr profitable Verbindung zwischen Frankfurt und San Francisco, die wegen des Streiks eine Woche ausfiel. Der zitierte Rattenschwanz beeinflusst auch das Kundenverhalten, die bei Buchungen zurückhaltender, als üblich, wären. Zudem machen diese „einen Bogen um die Lufthansa Drehkreuze Frankfurt und München“. Bei der Bilanz Ende März sind in die Bilanz „Streikkosten“ in max. Höhe von 100 Mio. eingeflossen. Der Arbeitskampf der Lufthansa zieht sich, „es hakt am Geld und an der Laufzeit“. Daher soll mit „Verdi“ (Gewerkschaft) weiterverhandelt werden, freilich ob es noch eine Einigung vor Ostern gibt, steht in den Sternen … Das ist auch ein Bremsklotz für die Aktie und es drohen weitere Kursverluste. Steenbergen selbst ist Ende April als Lufthansa-Finanzvorstand Geschichte, wechselt zu Sandoz, einem Generika- und Biosimilarhersteller in der Schweiz.

DAS WIEN AKTUELL 16 Nur etwas mehr als 48 Stunden nachdem ÖVP-Innenministers Karner seinen inszenierten „Showauftritt“ am Kriminalitäts-Hotspot Reumannplatz in Wien-Favoriten hingelegt hat, sind dort erneut zwei grausame Gewalttaten begangen worden. Und wieder waren es Messerattacken. Und wieder waren es keine österreichischen Täter. Damit stehen wir bei der dritten Bluttat in weniger als einer Woche in diesem Bereich. Doch nicht nur das alleine dokumentiert das Totalversagen des Innenministers. Statt verstärkt Polizeikräfte einzusetzen, werden Posten einfach zugesperrt. So sind in Wien seit Oktober 2023 nur noch 29 von 81 Polizeiinspektionen rund um die Uhr geöffnet. Alle anderen hängen um 19.00 Uhr das „Geschlossen“-Schild an die Tür, um Überstunden der Beamten abbauen zu können. Damit haben in Wien viele Supermärkte länger geöffnet als viele Polizeiinspektionen. Freibrief für Jugendtäter Die Verantwortung dafür trägt das Innenministerium, das einfach zu wenige Polizisten bereitstellt. Angesichts der Welle der Gewalt in manchen Wiener Bezirken ist es längst überfällig, hier das erforderliche Personal in Einsatz zu bringen. Jugendlichen Gewalttätern – meist aus dem Einwanderermilieu – wird durch die „Nachtruhe“ der Polizei quasi ein Freibrief ausgestellt. Leidtragende sind neben der gefährdeten Bevölkerung natürlich auch die Polizisten, die in Wien ihren Dienst versehen. Sie leisten hervorragende Arbeit, werden aber gezwungen das Chaos, das die schwarz-grüne Bundesregierung verursacht, aufzuarbeiten. Erst hat sie der frühere Innenminister und nunmehrige Kanzler Karl Nehammer auf die Jagd nach Parkbankerlsitzern in der CoronaZeit geschickt, jetzt müssen sie Klimachaoten beschützen und sanft von der Straße tragen – während parallel dazu ganze Bezirke wie Favoriten drohen zu „No Go“-Areas zu werden. Alibi-Scharfmachung Da hilft es auch nicht wenn Innenminister Karner beschützt von einer Heerschar an Polizisten, deren Überstunden in diesem Zusammenhang offenbar keine Rolle spielen, den Reumannplatz besucht und eine „Aktion scharf“ verspricht. Denn „scharf“ war an der ganzen Aktion nur das Messer, mit dem am übernächsten Tag ein 20-jähriger Syrer einen Bundesheersoldaten schwer verletzt hat. Das 21-jährige Opfer war Frauen zur Hilfe gekommen, die von einer Gruppe Jugendlicher belästigt wurden. Diese reagierten äußerst aggressiv und attackierten den 21-Jährigen. Sie verfolgten ihn und einer stach zu. Schnitt- und Stichwunden im Bereich des Rückens sowie des Oberschenkels wurden dem jungen Mann zugefügt. So viel zur „Aktion scharf“ des Innenministers. Probleme kaschieren Nach dieser fehlgeschlagenen Inszenierung seiner selbst hat es der Innenminister mit der nächsten Nebelgranate versucht. Er hat stolz die Abschiebezahlen verkündet. So mussten im vergangenen Jahr insgesamt 12.900 Personen das Land verlassen, 46 Prozent davon zwangsweise. An der Spitze befanden sich aber nicht Flüchtlinge, sondern vor allem Bürger und Bürgerinnen aus der Slowakei, Ungarn und Rumänien. Gleichzeitig, mit der Bilanz der Abschiebungen, hat Karner auch die Asylzahlen für das vergangene Jahr präsentiert. So gab es 2023 59.232 Anträge. Die mit Abstand größte Gruppe an Asylanträgen kam von syrischen Staatsbürgern. Das BFA entschied in insgesamt 78.741 Fällen, 19 Prozent (14.748) davon wurde Asyl gewährt, 8.430 Personen erhielten vorübergehenden Schutz oder humanitäres Bleiberecht. Dem stehen 24.391 (31 Prozent) negative Entscheidungen gegenüber, zudem gab es 31.172 Verfahrensentziehungen. Was ÖVP-Minister Karner als Erfolg verkaufen will, sehen die anderen Parteien skeptisch. So sagt etwa FPÖ-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer, dass der Innenminister versuche mit seiner Bilanz, „das eigene Totalversagen schön zu reden“. Der Minister habe in seiner „PR-Show“ außerdem zugeben müssen, dass der überwältigende Großteil der Abschiebungen EUBürger oder europäische Drittstaatsangehörige betrifft. Opposition: Geschönte Bilanz Auch Neos-Asylsprecherin Stephanie Krisper kann Karners Interpretation der Zahlen nicht nachvollziehen: „Wieder einmal wird die Statistik der Abschiebungen aufgeblasen – mit Abschiebungen von straffälligen EWR- und EUBürgerinnen und -Bürgern.“ Das Innenministerium lenke dabei Jahr für Jahr „vom eigenen Versagen bei effektiven Rückführungen von Asylwerbenden mit rechtskräftig negativen Bescheiden“, ab. Und auch SPÖ-Sicherheitssprecher Reinhold Einwallner kritisierte die „Verschleierungsspielchen“ Karners. Der Innenminister versuche „wieder einmal mit Zahlentricks Erfolgsbilanzen aufzustellen“, die mit der tatsächlichen Anzahl von Rückführungen abgewiesener Asylwerber und -werberinnen nichts zu tun hätten. Anstatt die nackten Zahlen darzustellen und diese in Vergleich zu setzen, packe er jede Außerlandesbringung in ein großes Päckchen. H. K. Inszenierungszwang von Karner entlarvt tägliches Totalversagen Messerattacken offenbaren wie leichtfertig der Innenminister damit umgeht. Unterbesetzte Polizeiposten in „Hotspots“ wirken hilflos. © Parlamentsdirektion/Thomas Topf

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