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DAS WIEN AKTUELL 20 Nach dem grausamen Terroranschlag bei Moskau mit über 130 Toten blühen die Spekulationen und Unterstellungen. Die deutlichsten Indizien und Hinweise führen zur Dschihadistenmiliz IS, wo es auch ein Bekennervideo gibt. Bewaffnete waren am vergangenen Freitagabend vor Beginn eines Konzerts der russischen Band „Picknick“ in die „Crocus City Hall“ eingedrungen und hatten wahllos auf Besucher geschossen. Zudem legten sie Brände. Nach offiziellen Angaben kamen bei dem Anschlag mindestens 137 Menschen ums Leben, viele von ihnen laut Behörden durch Rauchgasvergiftungen. Zahlreiche Menschen wurden zudem verletzt. Das Gesundheitsministerium gab die Zahl der Verletzten zuletzt mit 182 an. In sozialen Netzwerken wird die Terrorgruppe nun zum Instrument des Westens erklärt, das Russland schaden soll. Die Konzerthalle „Crocus City Hall“ nahe der russischen Hauptstadt Moskau brannte noch, als bereits die ersten Spekulationen und angeblichen Erkenntnisse über den Anschlag in den sozialen Netzwerken auftauchten. Die Ukraine stecke dahinter, mutmaßten einige, vermeintlicher Beweis: Unweit der Halle sei ein Lieferwagen mit ukrainischem Kennzeichen gefunden worden. Zahlreiche Konten in sozialen Medien behaupteten, die USA seien Drahtzieher des Anschlags, weil die US-Botschaft in Russland vor einer möglichen Terrorattacke gewarnt hatte. Diese Warnung stammte allerdings vom 7. März, als die Botschaft meldete, man verfolge Berichte, „wonach Extremisten unmittelbar bevorstehende Pläne haben, große Versammlungen in Moskau anzugreifen, darunter auch Konzerte“. Noch am Freitagabend veröffentlichte dann die Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) eine Botschaft, in der sie den Anschlag mit mehr als 130 Todesopfern für sich reklamierte. Fachleute stufen die Nachricht als authentisch ein, da sie auf zahlreichen bekannten Kanälen der Terrororganisation verbreitet wurde. Doch auch nun beschuldigen zahlreiche Konten die USA beziehungsweise Israel als eigentliche Drahtzieher und Moskau unterstellt Verbindungen der Attentäter mit der Ukraine, in welche die Terroristen flüchten hätten wollen. Kiew weist jede Beteiligung an der Tat zurück. Quelle/Zitate - Artikel von Patrick Gensing für tagesschau.de (Anmerkung: Patrick Gensing war bis 2022 leitender Redakteur des ARD-faktenfinders und arbeitet inzwischen nebenberuflich als freier Journalist) Gleich welchen wahren Hintergrund das grausame und verabscheuungswürdige Attentat in Moskau hat, unser aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen. Es zeigt aber, wie verletzlich und angreifbar unsere europäische christliche Gesellschaft geworden ist. Und das Potential für eine weitere Zuspitzung in Richtung eines 3. Weltkrieges ist leider vorhanden. Vor europäischen Kirchen (vom Kölner Dom bis zum Stephansdom) stehen schwer bewaffnete Polizisten, um potenzielle islamistische Attentäter abzuschrecken und die Kirchenbesucher zu schützen. Die islamistischen Anschläge in den letzten 10 Jahren quer durch Europa liegen den Menschen im Gedächtnis und die Angst ist ein ständiger und berechtigter Begleiter. Einerseits hat eine unkontrollierte Massenzuwanderung aus der islamischen Welt nach Europa zu einem massiven Anstieg der Gewalt, Verbrechen, Vergewaltigungen und auch Terroranschlägen mit sich gebracht, andererseits können diese radikalen Strömungen auch geheimdienstlich gesteuert und gelenkt werden um weiter Öl in das Feuer zu gießen. Ein gesellschaftlicher, sozialer und politischer Sprengsatz, der nur durch ein politisches Umdenken und eine völlig neu aufgesetzte Integrationspolitik, Null-Toleranz gegenüber Kriminellen und radikalen Islamisten und eine Null-Zuwanderungsquote bis hin zur Rückführung von Personen, die sich illegal zu uns herein geschummelt haben bzw. sich nicht an unsere gesetzlichen Rahmenbedingungen halten, aufgelöst und entschärft werden kann. Europa geht zur Zeit sehenden Auges in eine noch unruhigere und unsichere Zeit, wo noch immer viele Politiker und Bürger ihre Augen vor dieser Realität verschließen. Es braucht daher eine offene Debatte, ohne Tabus über diese radikal-islamistische Bedrohungslage für Europa zu reden und Lösungen für eine Entschärfung der Bedrohungen zu finden. Auch konkrete Friedensinitiativen, wie der „Heilige Vater“ diese erst unlängst gefordert hat und dafür von westlichen Medien und Politikern kritisiert wurde, sollten zwischen der Ukraine und Russland aktiv vorangetrieben werden. Oder man steckt den Kopf weiter in den Sand, prolongiert den Konflikt mit weiteren Waffenlieferungen bis hin zu NATO-Truppen Entsendungen und reißt damit Europa weiter in den Abgrund durch eine Konfliktausweitung. Man kann nur darauf hoffen, dass sich bei kommenden Wahlen quer durch Europa vernunftbegabte Politiker demokratisch durchsetzen. Heinz-Christian Strache Vizekanzler a.D. Wird der Islamische Staat (IS) zum Instrument des Westens gegen Russland verwendet? Freidenker von Heinz Christian Strache Österreich kämpft gegen massiven Wohlstandsverlust www.das-wien.at+++www.wkf-wien.at Jetzt ist sie also doch da – die Schlagzeile, dass Österreichs Wirtschaft schrumpft. Den exakten Beleg liefert die Statistik Austria mit der Feststellung, dass im vierten Quartal 2023 „die Wirtschaftsleistung um 1,75 Prozent gesunken ist“. Auf das ganze Jahr 2023 bezogen, hat die Wirtschaftsleistung um 0,8 Prozent nachgelassen. Der Schlüsselsatz inklusive, dass diese „nur noch sehr knapp über dem Niveau vor der Corona-Krise“ somit läge. Dem nicht genug, noch kritischer fällt die Lagebeurteilung beim Wohlstandsverlust aus, also das Fokusausrichten auf den österreichischen Wohlstand nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: Hier, so Statistik Austria, „liegen wir mittlerweile in Bezug auf das vierte Quartal 2023 um 2,8 Prozent niedriger als es noch im vierten Quartal 2019 der Fall gewesen ist“. Ohnedies aber wissen die Menschen in Österreich, dass sie schon länger der Wohlstandsverlust „ein Stück weit“ erfasst hat. Auch ohne Formalbestätigung der Statistik Austria, freilich liefert diese die Zusatzinfo, dass vor allem der Bau, der Handel und nach wie vor die Gastronomie und Beherbergung allesamt unter dem Vor-CoronaNiveau liegen …

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