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DAS WIEN AKTUELL 2 Alle gegen Kickl Österreich macht mobil gegen Herbert Kickl. Oder besser gesagt nicht Österreich, sondern alles, was die sogenannte „Zivilgesellschaft“ aufbieten kann. Vor zwei Wochen wurde sogar zu einer „Großdemonstration“ gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus aufgerufen. Damit gemeint waren nicht die Antisemiten in den Zuwandererbezirken Wiens, in denen offen gegen Israel und für die Hamas demonstriert wird, sondern die FPÖ und ihr Parteichef. Die Appelle der Rednerinnen und Redner an die Politik betrafen daher vor allem eine mögliche, neuerliche freiheitliche Regierungsbeteiligung. „Wir erwarten uns ein Versprechen der Parteien, dass sie am Ende des Tages nicht koalieren“, sagte etwa einer der Organisatoren, Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger. Damit hat der links-linke Fenninger zwar den anwesenden Demonstranten aus dem Herzen gesprochen, die Mehrheitsmeinung dürfte er mit seiner Ansicht allerdings nicht abdecken. Denn die „Großdemonstration“ zu der zahlreiche NGOs, wie etwa Volkshilfe, die Anti-Rassismus-Initiative ZARA, SOS Mitmensch und viele andere einschlägig bekannte Linksgruppen inklusive KPÖ, Antifa oder SOS Balkanroute aufgerufen hatten, ist eher ein Betriebsausflug der hochsubventionierten Berufsbetroffenen geworden. Nur wenige hundert Menschen haben sich bei strömendem Regen auf die Straße begeben. Angesichts der wochenlangen Ankündigungen auf allen Kanälen ein Flopp der Sonderklasse. Unter dem Motto „Demokratie verteidigen!“ fanden sich die wenigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demo auf dem Ballhausplatz ein, um gegen eine künftige Regierungsbeteiligung der FPÖ zu demonstrieren. Dabei ist ihnen nicht aufgefallen, dass sie gegen ein mögliches demokratisches Wahlergebnis demonstrieren. Denn so wie die Umfragen derzeit aussehen kommt die FPÖ auf mehr Stimmen als die aktuell regierende Koalition aus ÖVP und Grünen zusammen. So liegt Herbert Kickl mit seinen Freiheitlichen bei rund 30 Prozent, während die ÖVP bei knapp 20 und die Grünen bei 8 Prozent stehen. Offenbar Anlass genug für die linke „Zivilgesellschaft“ um die Demokratie in Gefahr zu sehen. Wer zwischen den Zeilen lesen kann, wird bemerken, dass es den Demoorganisatoren Volkshilfe, ZARA, SOS Mitmensch und ähnlich gelagerten NGOs, die allesamt eine „menschliche Asylpolitik“ fordern, nicht so um die Demokratie, sondern wohl eher um ihr Geschäftsmodell geht. Denn ihnen ist klar, dass mit einem Kanzler Kickl wohl Schluss ist mit Asylbetrug und der Alimentierung tausender illegal Aufhältiger, die keinerlei Chance auf Asyl haben. Denn genau davon leben diese Organisationen. Genauso klar ist anderen Demoorganisationen wie Global2000, Omas gegen Rechts, oder Amnesty International, dass es bei einem Kanzler Kickl wohl eher traurig aussieht mit großzügigen Geldgeschenken aus dem Steuertopf. Da ist es durchaus verständlich, dass man gegen die FPÖ demonstriert. Nur das hat genau gar nichts mit Demokratie zu tun, sondern eher mit dem Gegenteil dessen. In Wahrheit fürchten all diese Organisationen, dass sie bei einem Machtwechsel ihre sprudelnde Geldquelle verlieren könnten. Genau deswegen demonstrieren sie gegen eine Partei, die bei den kommenden Wahlen wohl die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung repräsentieren wird. Das ist durchaus in Ordnung, denn in einer Demokratie ist es erlaubt seine Meinung frei zu äußern. Und es ist auch erlaubt und legitim Stimmung gegen den Politischen Gegner zu machen. Und genau das haben bei dieser Demo Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und SPÖ-Obmann Andreas Babler genutzt, um sich gegen eine Regierungsbeteiligung der FPÖ auszusprechen. Warum allerdings auch eine Stephanie Krisper von den NEOS mit dabei war, ist eher unverständlich. Aber das müssen die Wähler der angeblich liberalen, pinken Kleinpartei beurteilen. Und was sagt Herbert Kickl dazu? Er hat sich via Aussendung gemeldet: „Heute wird für die Täter und gegen die Demokratie demonstriert“, meinte er im Hinblick auf die „schockierenden Ereignisse der letzten Wochen und Monate, überwiegend verursacht durch Täter aus dem migrantischen Milieu“. Kickl warb stattdessen für seine „Allianz für die Sicherheit der Österreicher“. Die kommenden Wahlen werden zeigen, was die Österreicher davon halten. So ist das in einer Demokratie üblich, auch wenn es einigen nicht passt. Geschätzte Leser! Liebe Leserinnen! EDITORIAL von Heinz Knapp IMPRESSUM: Herausgeber/Verleger/Inhaber: Heinz Knapp, h.knapp@das-wien.at UID: ATU 63468713, redaktion@das-wien.at Lektorat: Alfred Eichhorn Grafik: Daniel Knapp, daniel.knapp@das-wien.at; Druck: Mafra Print, 15000 Praha; Vertrieb: Österreichische Post AG, Haidingergasse 1, 1030 Wien; Straßen- und Geschäftsverteilung - Wiener Stadtgebiet Verlagsadresse/Rechnungswesen/Grafik/Produktion: Die Agentur - Unabhängige Wochenzeitung, Heinz Knapp, Chorturmblick 1, 9061 Klagenfurt, www.das-wien.at Offenlegung gem. § 25 MedienG: Online unter www.das-wien.at Gastkommentare: H.C. Strache, Mag. Peter Weitzel Bei bezahlten Anzeigen, PR-Artikeln und namentlich gekennzeichneten Berichten liegt die inhaltliche Verantwortung beim Auftraggeber. Alle Berichte beziehen sich auf Stand 27.03.2024, 10:00 Uhr TUI Das Reisebüro 2 x 1 Gutschein im Wert von 1.000 Euro für TUI Das Reisebüro TUI Das Reisebüro ZU GEWINNEN BETREFF © TUI Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „TUI Das Reisebüro“ an marketing@das-wien.at Teilnahmebedingungen: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden,dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. Einsendeschluss: Dienstag, 9. April 2024

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