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DAS WIEN AKTUELL 10 „Wen würde der Anstand wählen?“, lautete ein Wahlkampfspruch der Grünen bei der vergangenen Nationalratswahl. Heute, fast fünf Jahre später und nach grüner Regierungsbeteiligung wissen wir: Der Anstand würde mit Sicherheit nicht die Grünen wählen! Denn was die grünen Regierungsmitglieder in den fünf Jahren ihrer Herrschaft aufgeführt haben, wird die kommende Regierung noch lange beschäftigen. Denn diese wird die ganzen Unsinnigkeiten, die in Gesetze gegossenen Schnapsideen, die ganzen Fehlbesetzungen von wichtigen Posten und die begangenen Rechtsbrüche reparieren müssen. Und da ist viel zu tun. Selbst Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) sagt: „Wenn wir so weitermachen wie jetzt, dann haben wir in 200 Jahren in Österreich keinen einzigen fruchtbaren Acker mehr.“ Damit spielt sie auf den angeblich zu hohen Bodenverbrauch in Österreich an, vergisst aber dabei, dass es besonders die Grünen, sind die für ihre gigantischen Windkraftanlagen Zighektar an fruchtbarem Boden und Zighektar an Wald opfern. Alleine daran zeigt sich schon die „Kompetenz“ grüner Politik. Kein Wunder also, dass die überwiegende Mehrheit der Österreicher die Ablöse der Grünen aus den Regierungsämtern kaum erwarten können. Dass dieser Tag bevorsteht, dürfte auch den Grünen selbst klar sein, denn sie betreiben in den vergangenen Wochen und Monaten einen Postenschacher der seinesgleichen sucht. Da werden Kabinettsmitarbeiter und Günstlinge mit Top-Jobs versorgt, für die sie alleine deshalb schon nicht geeignet sind, weil sie dort ihre 10-Prozentideologie gegen die Interessen der Mehrheitsbevölkerung umsetzen können. Ein besonders krasses Beispiel des ideologisch motivierten Postenschachers ist die Personalie, Katja Diehl. Die radikale Linksextremistin wurde von Gewessler selbst in den FTI-Beirat berufen. Wenn sie nicht gerade bedauert, dass die deutschen Sicherheitsbehörden „Jagd auf RAFPensionisten“ machen würden, agiert sie als „Scharnierstück“ zwischen radikalem Linksextremismus, Klimakommunismus und den Grünen als deren parteipolitischem Arm auf der Regierungsbank. Dem steht ihre Kollegin, die grüne Justizministerin Alma Zadić, um nichts nach. Sie hat den Justiz-Beamten Fritz Zeder zum Nachfolger des verstorbenen Strafrechts-Sektionschefs Christian Pilnacek ernannt. Zeder erlangte als „Pinocchio-Mann“ vorübergehende Berühmtheit, weil er als leitender Staatsanwalt eine Pinocchio-Karikatur an der Bürotür hängen hatte, auf der ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz mit langer Nase abgebildet war. Das sind nur zwei Fälle von krassem, ideologisch motiviertem Postenschacher, der offenbar völlig in Ordnung ist, wenn ihn die Grünen machen. Bei allen anderen Parteien wäre Feuer am Dach. Nach Gewesslers Abgang werden auch jene 20.000 Menschen in Strasshof, Deutsch-Wagram und Gänserndorf, die tagtäglich eine Verkehrslawine vor der Haustüre haben, aufatmen können. Denn derzeit findet beim Bundesverwaltungsgericht die Verhandlung über die Marchfeld Schnellstraße S8 statt, die seit Jahren von der grünen Verkehrsministerin blockiert wird, obwohl deren Bau gültiges Bundesgesetz ist. Hier zeigt es sich einmal mehr, dass es keine gute Idee war, eine frühere Umweltaktivistin zur Verkehrsministerin zu machen. Denn sie hat in dieser Funktion so gut wie alle dringend notwendigen Straßenverkehrsprojekte stoppen lassen – aus ideologischen, nicht aus fachlichen Gründen. Stichwort: Lobau-Tunnel. Nicht zuletzt muss noch an die zwei gescheiterten grünen Gesundheitsminister erinnert werden, denen bei der Corona-Pandemie nichts anderes eingefallen ist, als den Österreichern die Bürgerrechte zu beschneiden, Zwangsimpfungen einzuführen und Ausgangssperren zu verhängen. Und das ganze mit einem Milliardenschaden, an den noch einige Generationen Österreicher zahlen werden. Angesichts dieser „Regierungsleistung“ wird sogar der Anstand einsehen müssen, dass es ein schwerer Fehler war, die Grünen zu wählen. Wen würde der Anstand wählen? Criticus Zecken innerhalb von zwölf Stunden entfernen Die Zeckensaison hat heuer früher als sonst begonnen. Schuld daran hat der besonders milde Winter, es überleben auch mehr Zecken. Somit erhöht sich die Gefahr, bereits jetzt an „Borreliose“ zu erkranken. „20 bis 30 Prozent der Zecken in Österreich tragen Borreliose im Körper“, so vor Kurzem die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) gegenüber Ö3. Freilich dauert es aber bis zu zwölf Stunden, bis die Zecke diese überträgt. Damit ist es besonders wichtig, die Zecke rasch aufzuspüren und „fachmännisch“ zu entfernen. Je kürzer die Saugzeit, desto weniger setzt man sich also der Gefahr „eines typischen Ringes um die Einstichstelle“ aus. Dieser Ring zeigt, dass die Zecke bereits ihre Borreliose erfolgreich absetzen konnte. In Österreich sind die häufigsten Krankheiten, die von Zecken übertragen werden, die „Lyme-Borreliose“ und die „Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Diese Viren befinden sich im Speichel der Zecke und vermehren sich sofort nach Stich in den menschlichen Nervenzellen. Die FSME-Erkrankung ist meldepflichtig und IMPFEN umso empfehlenswerter. Praktische Tipps: Geschlossene und helle Kleidung bieten Schutz und man sieht die Zecken leichter. Die Anwendung von Insektenschutzmittel auf offenliegender Haut kann das Risiko vermindern, gebissen zu werden. Kinder sollten auch eine Kopfbedeckung tragen. Spitze Pinzette in Wanderapotheke. Bei Entfernung die Zecke ganz vorne hautnah beim Stechapparat fassen und mit möglichst gleichmäßigem Zug herausziehen. In der Haut verbleibende Reste werden als Fremdkörper von der Haut selbst herausgearbeitet. Die entfernte Zecke in ein TIXO falten und gernerell ab in den Hausabfall – nicht: Kompost. Bei Krankheitszeichen wie Hautrötungen, Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen sofort Arzt aufsuchen. Zusatz-Info: Der AGES-Radar für Infektionskrankheiten erscheint monatlich und zeigt alles Wissenswerte. „Thema des Monats“ stellt eine Infektion bzw. Thema besonders in den Fokus.

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