Das Wien - E-Book

DAS WIEN AKTUELL 1 WIEN DAS Österreichische Post AG - RM GZ 17A0411152K - unabhängig Ausgabe 06 März/2024 23 Bezirke Schlosspark Laxenburg eröffnet die Saison 2024 S. 5 Welches Jubiläum feiert die Familie Putz? a) 25 Jahre b) 50 Jahre Welches Jubiläum feiert Möbelix? a) 35 Jahre b) 70 Jahre Wie viele Mömax-Filialen gibt es in Wien? a) 4 b) 14 Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „XXXLUTZ“ und Ihrer Antwort an marketing@das-wien.at 5 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 50 Euro für das Möbelhaus XXXLUTZ XXX LUTZ © XXLUTZ ZU GEWINNEN FRAGE FRAGE FRAGE Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „Möbelix“ und Ihrer Antwort an marketing@das-wien.at 5 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 50 Euro für das Möbelhaus Möbelix Möbelix © Möbelix ZU GEWINNEN © MÖMAX Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „MÖMAX“ und Ihrer Antwort an marketing@das-wien.at 5 x 1 Gutschein im Wert von jeweils 50 Euro für das Möbelhaus Mömax MÖMAX ZU GEWINNEN Teilnahmebedingungen für sämtliche Gewinnspiele: Die Teilnehmer erklären sich ausdrücklich damit einverstanden,dass ihre Daten an den jeweiligen Gewinnspielpartner weitergegeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Gewinne sind nicht in bar ablösbar. Einsendeschluss: Montag, 25. März © Schloss Laxenburg Betriebsgesellschaft mbH

DAS WIEN AKTUELL 2 Zuhause ist es am Schönsten www.mein-wien-apartment.at Mein Wien-Apartment ist ein Angebot für Menschen in prekären Wohnsituationen. Die monatliche Nutzungsgebühr beinhaltet auch den persönlichen Verbrauch an Strom, Heizung und Warmwasser. Die Mindestwohndauer beträgt 7 Kalendermonate. APARTMENTHAUS DORNBACH 1170 Wien, Hernalser Hauptstr. 214–216 21–23 m2, ab € 350,– mtl. (inkl. BK, HZG, WW, Strom, MwSt.) APARTMENTHAUS BRÜNNER STRASSE 1210 Wien, Brünner Straße 213 20–49 m2, ab € 370,– mtl. (inkl. BK, HZG, WW, Strom, MwSt.) APARTMENTHAUS SONNENHOF 1220 Wien, Viktor-Kaplan-Straße 6–8 27–55 m2, ab € 455,– mtl. (inkl. BK, HZG, WW, Strom, MwSt.) günstig möbliert ohne Vermittlungsgebühr WERBUNG

DAS WIEN AKTUELL 3 War das Jahr 2023 schwierig für den Flughafen Wien? Definitiv nicht, wenn man die nun der Öffentlichkeit präsentierten Bilanzzahlen als alleinigen Maßstab nimmt. Der Flughafen Wien hat viel Grund zur Freude – die Bilanz des Jahres 2023 brachte starke Zahlen bei Gewinn und Umsatz: Der Nettogewinn verzeichnete einen Anstieg um 47,2 Prozent auf 188,6 Millionen Euro, zudem legte der Umsatz um 34,5 Prozent auf 931,5 Mio. Euro zu. Das operative Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich um 33 % auf 393,6 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 56,6 Prozent auf 261,8 Mio. Euro. Das alles hat erfreuliche Effekte auf das Jahr 2024, zum einen werden die Investitionen auf 200 Mio. Euro fast verdoppelt; zum anderen „ermögliche dieses Ergebnis eine Dividendenerhöhung um 70 Prozent auf 1,32 Euro je Aktie mit wohl einer Ausschüttungsquote von 66 %“. Mit dem essentiellen Begleitumstand, dass der Airport Wien heuer im Zuge einer intensiven Bauphase „zukunftsfit gemacht wird“. Außerdem schafft FWAG, am Standort ein wichtiger Auftraggeber, ca. 1.000 neue Jobs. Begünstigt auch von einer ungebrochenen Reiselust werden 2024 ca. 39 Mio. Passagiere in der „Flughafen-Wien-Gruppe“ und rund 30 Mio. Passagiere am Standort Wien erwartet. Der damit verbundende Finanzausblick soll die Finanzkraft weiter stärken mit einem „Erwartungsumsatzplus“ auf ca. 970 Mio. Euro und auszugsweise einem Periodenergebnis von zumindest 210 Mio. €. Wie schon berichtet, erweitert Wien seinen „Sommerflugplan um 190 Destinationen“ – davon 17 Langstreckendestinationen. Inklusive neuer Shopping- und Gastronomieangebote für Reisende. Last but not least, so hieß es, würden über die Mitarbeiterstiftung, die 10 % der Aktien hält, auch alle Beschäftigten vom Flughafen Wien profitieren. Das Superwahljahr 2024 eröffnet Salzburg hat gewählt. Und zwar die Bürgermeister des Landes. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Landeshauptstadt. Dort wurde der ÖVP-Bürgermeister krachend abgewählt. Ein Debakel für die Schwarzen inklusive Halbierung der Stimmen. Auf Platz eins ist die SPÖ gelandet. Dicht gefolgt von der KPÖ! Am 24. März wird es daher eine Stichwahl zwischen SPÖ und KPÖ geben. Dabei werden dem Kandidaten der Sozialdemokratie die besseren Chancen gegeben. So haben ÖVP und FPÖ bereits dazu aufgerufen den weniger linken Kandidaten zu wählen – und das ist Bernhard Auinger von der SPÖ. Theoretisch und auf dem Papier müsste er die Stichwahl gewinnen. Auingers Aufgabe ist nun die Wähler der unterlegenen Parteien für sich zu mobilisieren. Und das könnte in diesem Fall sogar gelingen. Denn Gegenkandidat ist der Kommunist Kay-Michael Dankl. Alleine, dass ein Kommunist in der Landeshauptstadt Salzburg realistische Chancen auf den Bürgermeistersessel hat, zeigt wie absurd die Politik in Österreich geworden ist. Offenbar ist der Fall des Eisernen Vorhanges im Jahr 1989 schon zu lange her, als dass der Kommunismus heute noch Schrecken verbreiten könnte. Es könnte aber auch sein, dass das Bildungssystem versagt hat. Denn anscheinend ist den nach 1989 Geborenen nicht klar, was Kommunismus bedeutet. Alle die den kalten Krieg mit der ständigen Bedrohung eines weltweiten Atomkrieges miterlebt haben, wissen, was Kommunismus bedeutet. Und denen, die es nicht wissen, sei gesagt, dass die Menschen nach dem Mauerfall nur in eine Richtung gelaufen sind. Und zwar nach Westen! Für die meisten der Generation Kalter Krieg ist es völlig unverständlich wie es möglich ist, dass die Kommunisten eine Renaissance erleben. Das war schon in Stalin-Graz so und ist jetzt in Salzburg nicht anders. Mag sein, dass Elke Kahr in Graz und Kay-Michael Dankl mit ihrer Sozialpolitik punkten. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass es keinerlei Distanzierung der beiden von der kommunistischen Ideologie gibt. Einer Ideologie, die vorsichtig geschätzt bislang rund 150 Millionen Todesopfer, gefordert hat. Und es ist auch keine Ausrede oder Entschuldigung, dass der Kommunismus bislang nur nicht richtig umgesetzt wurde und es beim nächsten Mal sicher besser gemacht wird. Das haben schon viele versucht. Geklappt hat es nie. Nicht umsonst sagt man, dass man den Kommunismus demokratisch wählen kann, aber nur mit Waffengewalt wieder los wird. Das lehrt uns die Geschichte. Und die wiederholt sich gerne. Leider. Höchste Zeit in Salzburg Geschichtsbücher zu verteilen. Das könnte Bernhard Auinger den Bürgermeistersessel sichern. Dafür, dass es in diesem Editorial nicht ganz so ernst zu Ende geht, hat der ORF gesorgt. Oder besser gesagt: der ORF-Niederösterreich. Dort landete vor laufenden Kameras ein streng naturgeschützter Fisch auf dem Teller eines Fernsehkochs. Der Frauennerfling. Und nein, das hat nichts mit dem Weltfrauentag zu tun. Selbstverständlich war das keine Absicht, sondern der Verkettung unglücklicher Umstände geschuldet. Trotzdem fällt es schwer, sich die Schadenfreude zu verkneifen. Ist es doch besonders der öffentlich-rechtliche ORF, der stets mit moralisch erhobenem Zeigefinger herumläuft und uns allen erklärt, was politisch korrekt ist und was nicht. Und dann braten sie einen Frauennerfling, der nicht einmal besonders gut schmecken soll! Viele Seher der beliebten ORF-Kochsendung fragen sich zu Recht, welche Delikatesse nächstens serviert wird. Einige tippen auf Nashorn in der Salzkruste, andere auf Panda süß-sauer. In diesem Sinne Mahlzeit! Geschätzte Leser! Liebe Leserinnen! EDITORIAL von Heinz Knapp IMPRESSUM: Herausgeber/Verleger/Inhaber: Heinz Knapp, h.knapp@das-wien.at UID: ATU 63468713, redaktion@das-wien.at Lektorat: Alfred Eichhorn Grafik: Daniel Knapp, daniel.knapp@das-wien.at; Druck: Mafra Print, 15000 Praha; Vertrieb: Österreichische Post AG, Haidingergasse 1, 1030 Wien; Straßen- und Geschäftsverteilung - Wiener Stadtgebiet Verlagsadresse/Rechnungswesen/Grafik/Produktion: Die Agentur - Unabhängige Wochenzeitung, Heinz Knapp, Chorturmblick 1, 9061 Klagenfurt, www.das-wien.at Offenlegung gem. § 25 MedienG: Online unter www.das-wien.at Gastkommentare: H.C. Strache, Mag. Peter Weitzel Bei bezahlten Anzeigen, PR-Artikeln und namentlich gekennzeichneten Berichten liegt die inhaltliche Verantwortung beim Auftraggeber. Alle Berichte beziehen sich auf Stand 14.03.2024, 10:00 Uhr Flughafen Wien mit starkem Jahr 2023 © Flughafen Wien AG

DAS WIEN AKTUELL 4 Multifunktionalität und Mehrfachnutzung Bei dem Sanierungsprojekt wird der Schwerpunkt auf Multifunktionalität und Mehrfachnutzung des gesamten Areals liegen. Hauptnutzer des Stadions bleibt der Wiener Sportklub, aber durch die Auslegung nach dem Standard „UEFA Kategorie 2“ ist eine Durchführung von Spielen des Fußballnationalteams der Frauen sowie sämtlicher Nachwuchsnationalteams (Frauen und Herren) möglich. Die Gesamtkapazität nach dem Umbau beträgt 5.649 Besucherinnen und Besucher für nationale und 4.634 für internationale Spiele. Die bauliche Fertigstellung ist für Ende 2025 geplant, die komplette Inbetriebnahme soll im zweiten Quartal 2026 erfolgen. Weitgehend energieautark Auf dem Dach der Haupttribüne wird eine PV-Anlage mit einer Leistung von rund 100.000 kWh errichtet. In Kombination mit der Wärmepumpenanlage ist somit eine sehr hohe Eigenversorgung möglich. Der erzeugte Strom soll für den Eigenverbrauch genutzt und der Überschuss in die Wiener Netze eingespeist werden. Die Beleuchtungsanlage wird modernisiert und auf LED-Beleuchtung umgestellt. Durch die große Anzahl an nachhaltigen Maßnahmen wird eine „klimaaktiv“-Zertifizierung angestrebt. Sanierung von 28 Vereinssportanlagen Bei Neubau und Revitalisierung dieser Sportstätte in der Alszeile 19 setzt der Auftraggeber Sport Wien auf das Know-how der Wiener Infrastruktur Projekt GmbH (WIP), die bereits zahlreiche Sportinfrastrukturprojekte umgesetzt hat. Die WIP ist ein Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung GmbH und setzt derzeit ein Sanierungsprogramm für 28 Vereinssportanlagen in Wien um. Unter anderem wurde von der WIP der Elite-Platz in der Eipeldauerstraße in Wien-Floridsdorf saniert oder die Heimstätte von Fortuna 05 in der Krottenbachstraße. Auch bei der Sanierung der bestehenden Rundturnhallen und beim Bau der neuen Sport&Fun-Halle am Praterstern waren WSE/WIP mit an Bord. Derzeit entsteht unter Federführung der WIP auf dem Gelände des ehemaligen FerryDusika-Stadions in Wien-Leopoldstadt die vielfältig nutzbare Sport Arena Wien, die ebenfalls bis 2025 fertiggestellt wird. Baustart für den Bau des neuen Sportklub-Stadions – Abschluss 2025 Die Wiener Infrastruktur Projekt GmbH (WIP) wurde beauftragt und bevollmächtigt, die Sanierung des Sportklubplatzes durchzuführen. Fotos © David Bohmann

DAS WIEN AKTUELL 5 Ab diesem Tag haben wieder die Franzensburg und der Museumsshop geöffnet und die Fähre tritt bereits zum 213. Mal ihren planmäßigen Dienst an. Ebenso freut sich der Bootsverleih am Schlossteich über zahlreichen Besuch. Der Schlosspark zeigt sich bereits als zauberhafte Frühlingslandschaft und lädt zu erholsamen Stunden ein. Zahlreiche Veranstaltungen stehen im Frühjahr auf dem Programm. Schlosspark Läufe Die Schlosspark Läufe finden am 7. April 2024 im wunderschönen, historischen Landschaftsgarten Schlosspark Laxenburg statt. Kinder und Erwachsene können an verschiedenen Bewerben mit mehreren Distanzen teilnehmen. Weitere Informationen und Anmeldung stehen online zur Verfügung (time-now-sports.at). Historische Parkführungen Am 28. April 2024 starten die historischen Parkführungen im Schlosspark Laxenburg. Dabei können bei einem gemütlichen Spaziergang die einzigartige Entstehungsgeschichte und die vielfältige Botanik des Schlossparks entdeckt werden. Führungen finden am 28. April, 26. Mai und 23. Juni jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr statt. Circus Pikard Der Circus Pikard gastiert von 18. bis 21. und von 25. bis 28. April 2024, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr im Schlosspark Laxenburg. Auf seiner neuen Tournee beweist der Traditionszirkus rund um Alexander Schneller, Österreichs jüngstem Zirkusdirektor, wieder einmal, wie sehr eine Show im Zirkuszelt begeistern kann. Neben internationalen Artistinnen und Artisten geben sich auch die besten österreichischen Akrobatinnen und Akrobaten ein Stelldichein in der Manege – stets umrahmt von einer grandiosen Licht- und Tontechnik und einem einzigartigen Ambiente unter dem Sternenzelt. Kinderabenteuer Waldpädagogik Was blüht denn da? Und was krabbelt dort unter dem Baum? Bei dieser Führung im Schlosspark Laxenburg gibt es die richtigen Antworten für Groß und Klein! Beim Kinderabenteuer Waldpädagogik steht spielerisches und spannendes Entdecken der Natur am Programm. Der erste Termin findet am 21. April 2024 von 11.00 bis 12.30 Uhr statt, die Folgetermine sind jeweils am dritten Sonntag des Monats (außer Juli und August). Kaiserliche Nachmittage In alter Tradition wird der Schlosspark einmal monatlich zum Exerzierplatz der Traditionsregimenter. Besucherinnen und Besucher können das Dragonerregiment Nikolaus Graf Pejacsevich und das Deutschmeister Schützenkorps an den Originalschauplätzen des Schlossparks bewundern, wie einst schon Generationen der kaiserlichen Familie Habsburg. Der ersten Termine sind am 21. April und am 26. Mai 2024 von 14.00 bis 17.00 Uhr. Mercedes Benz SL Club Treffen Das 39. SL-Club Treffen des Mercedes-Benz SL-Club Austria am 1. Mai 2024 ab 10.00 Uhr lässt die Herzen aller Fans automobiler Geschichte höherschlagen. Fahrzeuge dieser Baureihe aus allen Jahrzehnten können wieder bewundert werden. Große Augen sind also nicht nur bei Kindern garantiert! Schaugartentage im Schlosspark Laxenburg Der Schlosspark Laxenburg lädt erstmals von 18. bis 20. Mai zu den Schaugartentagen Niederösterreich ein! Die Besucherinnen und Besucher können im eigenen Tempo den Schlosspark, zu Fuß oder mit dem Bummelzug erkunden. Natur genießen, Kraft tanken, Bewegung oder Erholung bietet der Park mit seinen weitläufigen Wegen. Weitere Termine sind im Juni und im September. Start in die Saison 2024 im Schlosspark Laxenburg Am Samstag, den 23. März 2024, startet der Schlosspark Laxenburg, an dem auch die Wien Holding beteiligt ist, in die Saison 2024. © Schloss Laxenburg Betriebsgesellschaft mbH © Niederösterreich Werbung/Michael Liebert

DAS WIEN AKTUELL 6 Best of Akaus Küchenangebote auf viele Einbauküchen der Marken Dieter Kno Novel2), Celina2) und Dan3) VOM KATALOGPREIS 55% 1) Wer vom 21.03. bis 23.03.2024 bei einem XXXLutz kauft, kauft günstiger! Gehen Sie vor Ihrem Einkauf zur XXXL Bühne zum XXXL-Buzzer und gewinnen Sie Ihren X erhalten Sie 6%, bis zu maximal 18%! Weisen Sie den Gutschein vor dem Einkauf beim Verkäufer oder der Kassa vor. Gewinnsumme pro Einzelkauf max. 2.500,- Eur Teilnahme möglich. Rechtsweg ausgeschlossen. Offene Restzahlungen und Anzahlungen aus früheren Kaufverträgen, bereits im Vorfeld getätigte Anzahlungen un geschlossen. Nicht mit anderen Aktionen (z. B. Gutscheinen oder Rabattaktionen) kumulierbar. Aktion nicht gültig beim Kauf von XXXLutz Gutscheinen, im Restau Produkte im Online Shop, auf Österreichs bester Preis Produkte, Kinderautositze, Bücher, Kleinelektro und Produkte der Marken Villeroy & Boch, WMF, Tefal, Fissle Design, 2E Vertriebs-GmbH, Joolz, Nuna, Joie Signature, Moon Edition, Laminat- Vinyl- und Parkettböden, Joop!, Team 7, hülsta, Sit Mobilia, Bretz, Erpo, Brühl, Spe Anrei, Miele, Liebherr, Gaggenau, Bora, Birkenstock, Sudbrock, Stocco, Sedda, Philips HUE, BOXXX, Carryhome, Hom‘in, Flexa und home24. Gewinnen Sie bis zu Gültig von Do., 21.03. bis Sa., 23.03.202 Zusätzlich tolle Sofortgewinne und XXXL Restaurantgutscheine. 18%1) Buzzern Si vor Ihrem E 3 mal und g Sie bis zu 18 Ihres Einka BIS MINUS 3) Zusätzlich -10% on Top auf laufende Prozentaktionen und Markenrabatte beim Kauf von Küchen. In Form von Gutscheinen für Ihren nächsten Einkauf. Ausgenomme 2) Gültig vom Katalogpreis. 2+3) Gültig bis 23.03.2024. Nicht mit anderen Aktionen (z. B. Gutscheinen oder Rabattaktionen) kumulierbar. Alle Preise sind Abholpreise. N auf bereits getätigte Aufträge und Österreichs bester Preis Produkte. 3) Gegenüber den Einzelpreisen lt. DAN Preisliste. Aktion gültig beim Kauf einer kompletten DA Ausgenommen alle Werbe- und Aktionsartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf www. xxxlutz.at/brochures und Online Only Produkten Impressum: Herausgeber u. Verleger: XXXLutz KG, Römerstraße 39, 4600 Wels.

DAS WIEN AKTUELL 7 ktionen s 25 Jahren! Symbolfotos. Restaurant-Gutscheine gültig von 20.03. bis 23.03.2024 für jeweils 2 Personen. Einzulösen in einer der XXXLutz-Filialen mit Restaurant und im XXXLutz Restaurant Mariahilfer Straße 121b/Christian Broda Platz. Gutschein bei der Bestellung abgeben! Allergeninformationen erhalten Sie bei unseren Servicemitarbeitern. Frühstück bis 11:00 Uhr.** Stattpreis bezieht sich auf unseren bisherigen Verkaufspreis. Alle Preise sind Abholpreise in Euro. HOFKULTUR Schweinebraten Symbolbild Gültig von 20.03. bis 23.03. 2024 Bauernfrühstück 9,90** Symbolbild XXXL Gutschein Gültig von 20.03. bis 23.03. 2024 790 XXXLutz Grillteller 16,90** Symbolbild XXXL Gutschein Gültig von 2003. bis 23.03. 2024 1090 Gültig bis 23.03.2024. Aktion gültig beim Kauf einer Einbauküche ab € 3.500,-. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge. Nicht mit anderen Aktionen (z. B. Gutscheinen oder Rabattaktionen) kumulierbar. Ohne Strom- und Wasseranschluss. Gratis Lieferung & Montage 11,90** 890 XXXL Restaurantangebote: XXXL Gutschein oll 2), Prozentgutschein! Pro erbuzzerten ro. Pro Person und Einkauf nur eine nd Einkäufe, sind vom Gewinn ausurant, auf Online Only und Preishit er, Stokke, Cybex, Scoot&Ride, ABC ectral, Biohort, Kettler, Glatz, Zebra, 24 ie Einkauf gewinnen 8% aufs 1.000e Preise gesenkt! XXXLutz gibt günstigere Einkaufspreise sofort an Kunden weiter! 10ON TOP auf viele Küchen XXXL Jubiläumsgutschein Gültig auf viele Küchen. In Form von Gutscheinen für Ihren nächsten Einkauf. beim Kauf einer Einbauküche ab € 3.500,- en sind nur bereits getätigte Einkäufe, Gutscheinaktionen, Gutscheinkäufe, Österreichs bester Preis Produkte, Online Only, Preishit und Marktplatz Produkte Zusätzlich -10% on Top auf laufende Prozentaktionen und Markenrabatte beim Kauf von Küchen. In Form von Gutscheinen für Ihren nächsten Einkauf. Ausgenommen sind nur bereits getätigte Einkäufe, Gutscheinaktionen,Gutscheinkäufe, Österreichs bester Preis Produkte, Online Only, Preishit und Marktplatz Produkte im Online Shop und bereits reduzierte Produktangebote in unserenProspekten. Bitte Gutschein vor jedem Einkauf vorweisen. Gültig bis 23.03.2024 bei jedem XXXLutz in Österreich. icht gültig AN-Küche. n X oder NIX WERBUNG

DAS WIEN AKTUELL 8 Jeder Schluck von unserem Märzenbier schmeckt ausgezeichnet! Folge uns: @murauer_bier DLG_2024_Sujet_Märzen_A4.pdf 2 19.02.2024 10:33:37 WERBUNG

DAS WIEN AKTUELL 9 Als Hommage an die reiche kulinarische Tradition Wiens laden wir Sie ein, mit uns eine Auswahl klassischer Gerichte zu entdecken, die den unverwechselbaren Geschmack und die Gemütlichkeit Wiens verkörpern. Zu den Highlights unserer Jubiläumskarte gehört der „Alt-Wiener Suppentopf“, eine herzhafte Suppe, die mit traditionellen Zutaten und einem Hauch von Nostalgie zubereitet wird. Diese köstliche Vorspeise verspricht, Ihren Gaumen zu verwöhnen und Ihre Sinne zu beleben. Ein weiterer Höhepunkt ist das „Ochsenbackerln“, zart geschmortes Rindfleisch, das in einer aromatischen Sauce serviert wird. Diese delikate Spezialität ist ein wahrer Genuss für Liebhaber herzhafter Gerichte und wird Sie mit jedem Bissen verführen. Abgerundet wird unser Jubiläumsangebot mit den „Armen Rittern“, einem süßen Abschluss, der die Wiener Tradition der Resteverwertung auf köstliche Weise zelebriert. Diese karamellisierten, goldbraun gebackenen Brote, getränkt in einer Mischung aus Milch, Eiern und Gewürzen, werden mit einer Prise Zimt und Puderzucker serviert und sind der perfekte Abschluss für jedes Festmahl. Wir laden Sie herzlich ein, diese und weitere traditionelle Wiener Schmankerln mit uns zu genießen und gemeinsam mit der Wiener Wirtschaft unser 20-jähriges Jubiläum zu feiern. Erleben Sie die authentische Wiener Küche in all ihrer Vielfalt und lassen Sie sich von unserem engagierten Team verwöhnen. Feiern Sie mit uns und genießen Sie traditionelle Wiener Schmankerln Anlässlich unseres 20-jährigen Jubiläums präsentieren wir stolz unsere neue Schmankerl-Karte, die im April erhältlich sein wird. Details zu den Angeboten: https://www.wienerwirtschaft.com/feiern/wiener-wirtschaft-feiern.html Schon gesehen? – in Wien bei Tripadvisor Nr. 2 von 3.780 Restaurants in Wien! 20 Jahre Schmankerln - Der Küchenchef empfiehlt: Alt Wiener Suppentopf L 6,50 Spargelcremesuppe G,L 6,50 Sautierte Pilze Chicorée und Bärlauchöl 16,50 Bärlauch - Risotto G,L 17,50 Ochsenbackerln Speckknödel und Grammel - Fisolen L,M,G,C,O 29,50 Paprika - Hendl Nockerln G,L 27,50 Topfen - NockerlnFruchtspiegel G,O 12,50 Arme Ritter Manner - Eis G,C,A,E,H 14,90 © (2) Stephan Huger | Studio Huger WERBUNG

DAS WIEN AKTUELL 10 Studierendenenheime zählen zu den günstigsten Wohnformen für Studierende. Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Universitätsstädten leistet die Stadt Wien mit Viennabase einen wichtigen Beitrag für leistbares studentisches Wohnen in der Bundeshauptstadt. Der konsequente Weg, eine moderne und nachhaltige Infrastruktur für zukunftsfähiges, leistbares und lebenswertes Wohnen in Wien zu schaffen, hat sich gelohnt. Pünktlich zu Beginn des Sommersemesters sind die Studierendenheime der Viennabase voll ausgelastet. Die wirtschaftlichen Herausforderungen wie hohe Energiepreise, allgemeine Teuerung und nicht und nicht zuletzt der Nachfragerückgang während der Pandemie wurden gut gemeistert. Vier Häuser in attraktiver Lage Insgesamt verfügt Viennabase über 1.589 Plätze in vier Häusern in attraktiver Lage und Ausstattung in den Bezirken 11, 19 und 22. In den Einzelzimmern und Studio Apartments wohnen derzeit Studierende aus über 100 verschiedenen Nationen unter einem Dach. Mit 53 Prozent ist der Frauenanteil unter den Bewohnerinnen und Bewohnern besonders hoch. Neben Österreich sind im Studienjahr 2024 Studierende aus der Russischen Föderation, Ukraine, China, Türkei, Iran, Deutschland, Ungarn, Italien und Bulgarien am stärksten vertreten. Mehr als Wohnen Kooperationen mit Partnerunternehmen bringen den Studierenden viele Vorteile und noch mehr Komfort. An allen Standorten gibt es umweltfreundliche Paketannahmemöglichkeiten über Postfächer und gemeinsame Printboxen, die umweltfreundliches Drucken und Kopieren zu günstigen Konditionen ermöglichen. Mit den „base benefits“ können die Bewohnerinnen und Bewohner zudem umfassende Freizeitmöglichkeiten und Angebote in Wien zum Vorteilspreis erkunden. Zu den Partnerinnen und Partnern gehören u. a. der TwinCity Liner, die DDSG, die Vereinigten Bühnen Wien sowie educom – der Studentenhandytarif. Jede Viennabase hat ihre Stärken Viennabase ist nicht gleich Viennabase. So bietet das Viennabase11 in Simmering Ateliers und Musikräume für intensives Proben der Studierenden der Musikuniversitäten, während das Viennasbase19 mitten im zauberhaften Cottageviertel, einer der schönsten Wohngegenden Wiens, liegt. Das Beachvolleyballfeld im Garten ist außerdem ein beliebter Zeitvertreib unter den Bewohnerinnen und Bewohnern. Die Donaustädter Wohnanlagen Viennabase22 und Viennabasedonau zeichnen sich durch ihre Lage am Wasser und ihr unschlagbares Freizeitangebot aus. Alle Wohnheime bieten mit Terrassen und Garten nicht nur einen atemberaubenden Blick über die Stadt, sondern auch die Möglichkeit, sich im Freien aufzuhalten und vom studentischen Alltag abzuschalten. Ab Juli 2024 werden wieder Buchungen für das Herbstsemester 2024/2025 online unter www.viennabase.at entgegengenommen. 99,7 Prozent Auslastung: Starkes Sommersemester für Viennabase Im Sommersemster ist der Studierendenheimbetreiber Viennabase, ein Unternehmen der WSE und der Wien Holding, beliebter denn je. © KALLCO © Vicky Posch © Vicky Posch

DAS WIEN AKTUELL 11 2023 war wohl das sicherste Jahr in der Historie für die kommerzielle Luftfahrt Die generelle Statistik dazu sagt, dass das Fliegen im Jahr 2023 um 218 Mal sicherer war als noch in 1970ern. Die statistische Wahrscheinlichkeit bei einem Flug in den 1970er-Jahren sein Leben zu verlieren, lag noch bei 1:264.000; aktuell – 1:57.750.000 (!). Aufgeschlüsselt in Zahlen gab es bei 45 Flugzeugunfällen insgesamt 124 Tote. Diese Zahl basiert auf Analyse und die auch Unglücke mit Militärmaschinen oder kleineren Flugzeugen mit weniger als 14 Passagiersitzen an Bord miteinbezieht. Spezifische Zahlen für die kommerzielle Zivilluftfahrt dazu steuert der internationale Luftfahrverband (IATA) bei, der „ein Unglück mit Todeszahlen nennt“: Beim Absturz einer Maschine der Yeti Airlines in Nepal starben im Jänner 2023 72 Insassen, darunter vier Besatzungsmitglieder. Tatsache ist, dass die Zahl an Flügen im Vorjahr um 17 Prozent gestiegen ist, ebenso auch die Anzahl an Passagieren. Die Aviation Safety Networt, ein unabhängiger Analyst, nennt drei Unglücke mit Flugzeugen im zivilen Einsatz: Dabei haben 80 Menschen ihr Leben verloren – 72 Fluggäste und acht Crewmitglieder. Bei Frachtflugzeugen gab’s keine Todesopfer an Bord. Eine faktische Zahl betrifft die EU, da gab es 2023 keine Flugzeugunglücke. Eine letzte Prognose liefert die UN-Luftfahrtorganisation (ICAO) mit rund 4,6 Milliarden von Fluggesellschaften beförderten Passagieren 2023. Sicherheitsregeln für Fluggesellschaften und Flughäfen sind international abgestimmt und verantwortlich ist die „ICAO“. Sie entwickelt verbindliche Standards und Empfehlungen für eine sichere und effiziente Organisation des Luftverkehrs. Die europäische Luftsicherheitsbehörde (EASA) überwachen zusammen mit denen von Ländern die Einhaltung dieser Regeln. Eine neue Challenge ist die zunehmende Digitalisierung und das unbemannte Fliegen (Drohnen und Lufttaxis). Faktenstand: 2024 WERBUNG

DAS WIEN AKTUELL 12 Andreas Babler ist jetzt nicht gerade der beliebteste Parteichef der SPÖ. Aber auch nicht der Unbeliebteste. Immerhin steht das gesamte linke Eck der Sozialdemokratie hinter ihm. Die anderen Ecken der SPÖ denken allerdings bereits darüber nach, wie sie ihn wieder loswerden. Schließlich sehen ihn nicht unerhebliche Teile der Partei als eine Art Betriebsunfall. Auf dem Weg Pamela Rendi-Wagner loszuwerden und Hans Peter Doskozil zu verhindern, hat man sich versehentlich Andreas Babler eingetreten und muss nun mit ihm leben. Trotz bevorstehender Wahlgänge im Superwahljahr 2024 schaffen es nicht alle, in der Partei Geschlossenheit zu zeigen. Regelmäßig finden sich prominente Genossen, die Kritik am Kurs des Chefs artikulieren. Die Liste reicht von Burgenlands Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil über Tirols Vizelandeshauptmann Georg Dornauer, Gewerkschaftsboss Josef Muchitsch bis hin zu verdienten Altgenossen wie Josef Cap und vielen anderen. Hintergrund-Szenarien Und dann gibt es noch einige, die still und leise im Hintergrund am Sessel des Obergenossen sägen. Das findet in Vereinen statt, die gerne unbemerkt bleiben. Kreise, in denen ein Andreas Babler bestenfalls belächelt wird. Und dort sitzen nicht die unbedeutendsten Mandatsträger der Partei und auch nicht die unbegabtesten. Dem Vernehmen nach geht es nicht mehr darum ob Babler abgelöst wird, sondern nur darum, wann. Und die Gelegenheit beziehungsweise den Anlass dafür wird ihnen der große Vorsitzende selbst liefern. Frühestens mit einem enttäuschenden Ergebnis bei der EU-Wahl, spätestens aber bei der Nationalratswahl, wenn Babler das Ergebnis seiner Vorgängerin Pamela Rendi-Wagner nicht wesentlich verbessern kann. Und danach sieht es laut aller aktuellen Umfragen nicht aus. Babler performt lediglich ein bis zwei Prozentpunkte besser als die Ex-Chefin. Das wird zu wenig sein, um sich dauerhaft zu halten. Und das wird zu wenig sein, um den Kanzleranspruch zu stellen. Schicksalswahl? Wenn es Babler nicht schafft ein Ergebnis zu erzielen, das ihn in Koalitionsverhandlungen bringt, sind seine Tage als SPÖ-Chef gezählt. Doch das wird schwierig für ihn. Hat er doch eine Koalition mit der FPÖ ausgeschlossen und eine Koalition mit der ÖVP an unrealistische Bedingungen geknüpft. Und Rot-Grün-Neos wird sich nicht ausgehen. In diese Zwickmühle hat sich Babler ganz alleine und ohne Not manövriert. Es hat schon SPÖ-Chefs gegeben, die strategisch klüger agiert haben. Themenversagen Dazu passt auch, dass Babler auf die falschen Themen setzt. In Zeiten, in denen europaweit die rechten Parteien im Aufwind sind vor einem Rechtsruck zu warnen und einen strammen Linkskurs zu fahren, mag bei der linken Kernwählerschicht gut ankommen, unsichere Wechselwähler kann man damit allerdings nicht abholen. Ganz im Gegenteil, schreckt man diese Wählerschicht eher ab. Dazu kommen noch die ganzen Enteignungsphantasien, die Babler von sich gibt. Angefangen von der Erbschaftssteuer, die übrigens ein SPÖ-Minister abgeschafft hat, bis hin zu Leerstandsabgaben, die einen massiven Eingriff in Eigentumsrechte bedeuten, sendet der SPÖ-Chef ein Signal nach dem anderen, das konservative Sozialdemokraten verunsichert. Genau diese Wählerklientel ist es auch, die den flapsigen und prolligen Auftritt des Parteichefs nicht goutiert. Sie wünscht sich einen staatsmännischen Kanzlerkandidaten à la Kreisky, Vranitzky oder Kern. Doch von diesen Vorgängern ist Babler so weit entfernt wie die Erde vom Mond. Vorgabe Kanzlersessel Und auf genau diesen werden ihn die eigenen Genossen schießen, wenn er die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllt. Und diese sind nichts anderes als der Kanzlersessel. Aber vielleicht überrascht uns Andreas Babler ja mit einem fulminaten Wahlsieg und macht den Alfred Gusenbauer 2.0, der entgegen aller Erwartungen Bundeskanzler geworden ist. Gelingt ihm das nicht, heißt es Baba Babler ... Parteiobmann Babler findet nicht die erwünschte Rückendeckung in SPÖ Ist Babler als linker SPÖ-Chef bereits nach der EU-Wahl Geschichte? Hinweise verdichten sich, dass „SPÖ-Granden“ ihn austauschen wollen. © Parlamentsdirektion/David Bohmann

DAS WIEN AKTUELL 13 Jan Böhmermann (Magazine Royal) ist immer für einen Aufreger gut. Mit dem Satz „Vielleicht einfach mal ein paar Nazis keulen”, den der Satiriker jüngst in seiner Satire-Show im ZDF tätigte, sorgte er aber nicht nur bei FPÖ-Obmann Herbert Kickl für Empörung. Nach der Sendung wurden mehrere Strafanzeigen in Deutschland gegen den Moderator eingebracht. Doch während die einen eine „linkspopulistische Hetze” – noch dazu in einem öffentlich-rechtlichen und gebührenfinanzierten Medium – orten, pochen die anderen auf ihr Recht auf freie Rede (Quelle: Puls4). Ein Recht zum Gewalt- und Mordaufruf sehe ich in unserer Verfassung und in unserer Gesetzgebung weder im Bereich der Meinungsfreiheit noch bei Satire. Es gibt daher klare Grenzen, auch für Satire und Meinungsfreiheit im Strafrecht. Es ist ein absolutes No-Go, was Böhmermann in seiner letzten (letztklassigen) „ZDF-Royal Magazin“- Sendung abgelassen hat. Da fehlen einem wahrlich die Worte. Einerseits wie leichtfertig, locker und inflationär man die Nazi-Bezeichnung (Begriff für verbrecherische industrielle Massenmörder) gegen FPÖ und AfD-Politiker verwendet. Alles was nicht Grün oder hell Rot ist, oder wenn sie Zweifel oder Kritik am vom Menschen gemachten Klimawandel äußern, dann sind sie bei Leuten wie Böhmermann oder anderen „Linksextremen“ sofort ein Nazi und Verbrecher. Eine dramatische Verharmlosung und Beleidigung gegenüber den Millionen Nazi-Opfern, die hier politisch instrumentalisiert von Linken gegen Andersdenkende eingesetzt wird. Die bekannte „Nazi-Keule“ gegen alles Nicht-Linke wird fast wie bei einem „Amoklauf“ verwendet. Der Standard für den NaziBegriff sinkt bedenklich inflationär. Und Böhmermann und seine Ergüsse im ZDF kann man als Normalbürger eigentlich nüchtern nicht ertragen. Böhmermann hat hier im ZDF mit vollen Händen in die Kloake gegriffen. AfD- und FPÖ-Politiker einerseits ungestraft als Nazis beschimpfen und diffamieren und andererseits diese „keulen“ wollen. Kranke Tiere werden „gekeult“, sprich umgebracht und eingeschläfert, um Seuchen zu vermeiden. Hier werden andersdenkende Menschen in einer Demokratie mit einer Seuche, einer Krankheit verglichen, welche daher gezielt eingeschläfert und umgebracht gehören. Primitiver, gefährlicher und Anti-Demokratischer geht es nicht mehr. Eine klare Verhetzung. Und diese satirische, inakzeptable Entgleisung dann auch noch im Nachhinein als Interpretation für „onanieren“ darzustellen zu versuchen, ist einfach absurd und völlig künstlich, ja feig und hilflos an den Haaren herbeigezogen. Er – Böhmermann – witzelt im Staatsfernsehen von „Oben nach Unten“ gegenüber der Opposition – als öffentlich bezahlter Staatskünstler. Seine Grenzüberschreitungen kosten dem Steuerzahler 650.000 Euro Jahresgage und der ZDF (Öffentlich-Rechtlicher Sender) verteidigt seine Verhetzung und den Gewalt- und Mordaufruf auch noch. Es gibt keinerlei Konsequenzen für die inakzeptable Entgleisung. Man stelle sich vor, ein Satiriker hätte so etwas bei Bundeskanzler Scholz oder der Grünen Baerbock oder bei uns in Österreich gegenüber dem Bundespräsidenten VdB oder dem Grünen Vizekanzler Kogler im Öffentlich-Rechtlichen Sender vom Stapel gelassen. Massendemonstration gegen die rechtsextreme Gefahr, strafrechtliche Konsequenzen und eine sofortige Kündigung wären der Fall gewesen. Der Untergang der Demokratie wäre bedrohlich in den Raum gestellt worden. Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, von welcher Ecke unsere Demokratie gefährdet wird und wie auch in der veröffentlichten Meinung mit zweierlei Maß gemessen wird. Wehret den Anfängen. Es steht nicht gut, um unseren demokratischen Diskurs und den Umgang gegenüber allem, was nicht Links ist. Die ernsthafte Gefahr für unsere Demokratie kommt heute von der linken Ecke. Heinz-Christian Strache Vizekanzler a.D. Wie viel Meinung ist erlaubt? Wie weit darf Satire gehen? Wo liegen die Grenzen? Freidenker von Heinz Christian Strache Mietenvergleich: Wien ist noch (relativ) günstig Der US-Economist erstellt nach dem Hauptcharakter der Serie „Sex in the City“ einen Index, der die Leistbarkeit des Alleinwohnens in Städten berechnet in Bezug auf das verfügbare Einkommen. Der sogenannte Carrie-„ BradshawIndex“ bewertet also US-Städte, kann auch über den Tellerrand hinaus, für andere Städte als Maßstab herangezogen werden. Und laut diesem US-Magazin sind in der österreichischen Hauptstadt Wien die Mietpreise in Relation zum Einkommen niedrig. Vor allem im Vergleich mit anderen europäischen Metropolen, heißt es. Noch Mitte des Vorjahres lag die Miete pro Quadratmeter laut deutschem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ in Europas Metropolen im Schnitt bei 17,25 Euro. Am teuersten ist London mit 33,10 Euro pro m2. Dahinter lagen Genf und Luxemburg mit 31 bzw. 30 Euro. Für München wurden 21,50 Euro von Beratungsunternehmen veranschlagt. Es gibt Metropolen in Europa, wo die Mietabgaben bis zu 70 % vom Einkommen betragen. Dramatisch ist die Lage in der Türkei mit 116 Prozent, günstig sind Dänemark (16,6 % vom Einkommen), Liechtenstein (17,7 %) und Griechenland (20,2 %). Österreich liegt im „Kontinentalranking“ mit 20,7 % auf Rang fünf. Die Kleine Zeitung schrieb, dass mit 25 Prozent des Nettoeinkommens ein Grazer Haushalt eine 136 Quadratmeter große Wohnung mieten kann. Für Wien sind durchschnittlich 13,80/m2 zu zahlen, vergleichsweise in Salzburg 16,6 und Innsbruck als teuerste Stadt mit 19,10 Euro. Lüttich, in Belgien, ist am günstigsten mit 9,50 Euro pro Quadratmeter. Steht Radio klassik Stephansdom vor Aus? www.das-wien.at Seit knapp einem Jahr wird in Wien und darüber hinaus kolportiert, dass das gefeierte Radio Stephansdom am Ende 2024 abdrehen muss. Die Diozöse Wien, die deutlich weniger Einnahmen aus Kirchensteuer lukriert, hat – wie im Übrigen auch die katholische Wochenzeitung „Sonntag“ – zu diesem Zeitpunkt beide Medien quasi in die Selbstständigkeit entlassen. Doch der Privatsender will, laut Eigendefinition, sein hochwertiges Programm mit Ende dieses Jahres nicht vom Äther nehmen. Im Gegenteil, dank der Anfang des Jahres gestarteten Spendenoffensive, ist der „Privatsender“ sehr optimistisch, sein hochwertiges, daher auch teureres Programm, weiter anbieten zu können. Weil, und das ist erfreulich, jetzt Hoffnung bei der Geschäftsführung und bei der Belegschaft herrscht. „Es läuft gut und wir sind überrascht, wie’s läuft“, so war in der Tageszeitung „Kleine Zeitung“ zu lesen. Nachsatz: Wenn es so weitergeht, also die Leute weiter spenden (Info: radio-klassik.at/spenden), dann können wir Ende des Jahres „wirklich einen guten Strich ziehen“, so Geschäftsführer Roman Gerner.

DAS WIEN AKTUELL 14 Die wöchentliche Schlagzeile liefert der von ATV beauftragte Peter Hayek mit 800 befragten wahlberechtigten Österreicherinnen und Österreichern: Die mögliche Schlagzeile am Tag der Nationalratswahl im Herbst – „Bierpartei überholt Regierungspartei“. Das ist quasi aktuell schon mit jeweils acht Prozent Realität, wo sich Dominik Wlazny alias Marco Pogo freuen darf, dass er mit den Grünen schon gleichauf ist. Das ist Zündstoff einerseits, stellt aber auf jeden Fall bereits die Weichen für die Bierpartei auf „sicheres Antreten bei der NR-Wahl“. Alles andere ist bereits jetzt undenkbar. Und kostet vor allem den Grünen, aber auch der SPÖ, die weiter konstant bei 22 % herumdümpelt, Stimmen, wertvolle dazu. Die ÖVP kommt auf 21 Prozent, die Neos, so wie Grüne, auf jeweils acht Prozent. Schon drei Prozent gibt’s für die KPÖ – Links-linke-Stimmen! Egal, aber auch die gestellte Kanzlerfrage hat Kickl mit 31 Prozent gegenüber dem amtierenden Kanzler Nehammer mit 27 Prozent, vorne. Für Babler gibt es (mickrige) 18 Prozent. Überraschend duelliert sich Neos-Meinl-Reisinger mit dem 37-jährigen „Pogo“ um Platz vier – 10:8 Prozent! Es wird generell im Hinblick auf Alternativen, so heißt es bei ATV, geprostet. Aber Umfragen sind eben bloß Umfragen, und manchmal kommt es doch anders … 2023: 42.700 anerkannte Flüchtlinge ohne Job Die Integrationsfonds-Publikation „Migration & Arbeitsmarkt“ erfasste im Jahr 2023 den Tätigkeits-Status von anerkannten Flüchtlingen und subsidiär Schutzberechtigten. Demzufolge waren 2023 exakt 42.704 Flüchtlinge in Österreich ohne Job gewesen. Ein Teil davon, nämlich 26.407 Personen, waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) als arbeitslos registriert. Aus dem Inhalt dieser Publikation ist auch zu entnehmen, dass 16.297 Personen eine AMS-Schulungsmaßnahme besuchten. Im Vergleich dazu lag im Jahr 2010 diese Zahl bei anerkannten Flüchtlingen und Schutzberechtigten ohne Job bei 6.183 und im Flüchtlingsjahr 2015 bei 17.344. Eine weitere Zahl dazu liefert ÖVP-Arbeitsminister, Martin Kocher: 2024, also heuer, „sind 75 Millionen Euro für die Eingliederung von Asylberechtigten in den heimischen Arbeitsmarkt vorgesehen.“ Zu Jahresanfang attestierte Kocher dem österreichischen Arbeitsmarkt „Widerstandsfähigkeit“. Im Februar 2024 lag die Arbeitslosenquote geschätzt bei 7,6 Prozent nach nationaler Definition. Im Jänner lag diese bei 8,1 % bzw. laut Statista bei 343.828 Personen sowie nach internationaler Definition bei 5,5 %. Für den Wirtschaftsraum DACH (Deutschland, Schweiz bzw. Österreich) waren es in der Schweiz Ende Februar 113.175 Arbeitslose (plus 6.316 zu Jänner) und in Deutschland lag die Arbeitslosenquote bei 6,1 % bzw. 3.643.000 Personen. Babler ist strikt gegen diese Asylobergrenze Hiobsbotschaft für Regierungs-Grünen www.das-wien.at Eine solche Position ist für ihn ‚überhaupt nicht denkbar‘ und ‚politisch schwachsinnig‘“, so der SPÖ-Bundesparteivorsitzende Andreas Babler erst vor wenigen Tagen. Damit hat der 52-jährige SPÖ-Spitzenkandidat zur Nationalratswahl im Herbst die vom Tiroler SPÖ-Chef Dornauer zur „Diskussion gestellte Asylobergrenze bei Null“ nicht nur energisch zurückgewiesen, sondern Dornauer ausgerechnet zuhause in Innsbruck beim drauffolgenden SPÖ-Wahlkampfauftakt für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl in Innsbruck in die Schranken gewiesen. Da fiel es auch nicht mehr besonders ins Gewicht, dass Dornauer diese Aussage ohnehin schon zuvor zurückgenommen hat. „Ich entschuldige mich für den ‚saudummen Halbsatz‘“, so versuchte der generell Widerspenstige aus Tirol die Kurve zu kratzen. Babler goss Öl ins Feuer und erklärte zum Sager: „Jeder kann einen schwachen Moment haben“ und freilich muss „Dornauer damit umgehen“. Ende gut, (nicht) alles gut – der Tiroler Landeshauptmannstellvertreter beruhigte mit dem Stehsatz „Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren“. Das gilt wohl auch für seine 43-jährige, italienische Lebensgefährtin Alessia Ambrosi, mit der er sich gerne bei Events zusammen im „Blitzlichtgewitter“ zeigt. Sie ist Abgeordnete der postfaschistischen Partei „Fratelli d’Italia“ und lenkt den Fokus auf EU-Politik und Arbeitsbedingungen in Italien. So generell aus dem SPÖ-Parteiumfeld – es schadet der Bundespartei weniger, wenn der 41-jährige Dornauer mehr auf dem SocietyTerrain parlieren würde … 8 %

DAS WIEN AKTUELL 15 WERBUNG

DAS WIEN AKTUELL 16 Der Rechnungshof hatte im August 2022 die Prüfung der Wien Energie eingeleitet. Und jetzt, so berichtete die Tageszeitung „Kurier“ vor Kurzem, kommt der Rechnungshof (RH) zum finalen Schluss, dass „Schwächen beim Liquititätsmanagement“ zu orten sind: Vor allem die Bereiche Risikobewertung, -berichterstattung, -steuerung und Risikoberichterstattung zeigen „systemische Schwächen“. Jedenfalls sind das zitierte Bereiche vom Kurier aus dem nun vorliegenden RH-Rohbericht. Als Erinnerung: Die Wien Energie konnte im Jahr 2022 nicht mehr aus eigener Kraft die Preissprünge an der Börse bei Strom und Gas besichern und musste, wie bekannt, die Stadt Wien und den Bund für die Sicherungskaution bemühen. Die Materie an der Energiebörse ist freilich kompliziert, falls Strompreisschwankungen hohe Intensität haben. Oberste Priorität bleibt die Versorgungssicherheit für die Stadt Wien und darüber hinaus Österreich. Die Challenge dabei ist kurzfristiger Handel am „SpotMarkt“ versus langfristiger Handel mit „Futures“. Bei Ersterem beträgt der Zeitraum für Energieeinkauf Stunden oder Tage. Da wirken auf den Preis unmittelbare Einflüsse wie u. a. Wetter. Nicht allzu große Relevanz, weil kurzfristig der Bedarf abgedeckt wird. Der Effekt auf die Preisentwicklung ist gering. Der langfristige Handel dient der Versorgungssicherheit und bringt mehr Planungssicherheit. Allerdings haben diese Geschäfte am Energiemarkt erst langfristig einen Einfluss auf die Preise der Kunden. Das betrifft dann sowohl die Preissteigerungen als auch die Preissenkungen. Um acht Prozent weniger heimische Weinproduktion Weltmeere mit permanent Rekord-Temperaturen Es gilt festzuhalten, dass in Österreich die Weinproduktion im Jahr 2023 um acht Prozent eingebrochen ist gegenüber dem Vergleichsjahr 2022. Laut Statistik Austria wurden im Vorjahr circa 2,3 Millionen Hektoliter Wein produziert, das war ein Weniger gegenüber 2022 um (satte) acht Prozent. Das davon meist betroffene Bundesland war die Steiermark, wo es (gar) ein Produktionsminus von 17 Prozent gab. Freilich ist das für den steirischen Weinbau-Präsident, Stefan Potzinger, kein allzu dramatischer Einbruch, sondern „das liegt alles im Bereich der natürlichen Schwankungsbreite bei Wein“. Der gefeierte „Sachpolitiker für den Wein“ muss es ja wissen. Diese Einschätzung freut auch den Konsumenten, der dem vergorenen Rebensaft, wohlgemerkt in überschaubaren Dosen, verfallen ist: Somit wird der steirische Wein in diesem Jahr nicht teurer, zieht man erfreuliche Rückschlüsse auf das Statement des steirischen „Weinbauers aus Leidenschaft“. Denn nicht nur sein Wein – in Maßen genossen – gilt auch als Medizin, so heißt es. Und wenn er sich auch noch aromenreich, also voller Pikanz, ungemein süffig unterstützt mit „angenehmer Säure“ zeigt, dann ist sogar ein Schraubverschluss egal … Vor 40 Jahren hat die Wissenschaft begonnen, die Temperaturen der Weltmeere zu messen. Seit mehr als einem Jahr liegt die mittlere Oberflächentemperatur des Nordatlantiks an jedem einzelnen Tag auf den höchsten Tagesstand. Somit wurde der alte Tageshöchststand mindestens 365 Mal überboten. Als Gründe für den permanenten Temperaturanstieg nennen Experten das Wetterphänomen „El Nino“, zudem spielt auch der Klimawandel eine entscheidende Rolle. Zusammengefasst – „Erwärmt sich die Erde, erwärmen sich die Meere“. Im Übrigen sind alle Ozeane quasi gleichermaßen aus der Balance. Aktuell haben sich die Weltmeere bis in eine Tiefe von 3.000 Metern erwärmt. Das Ökosystem Meer hat bislang circa 80 Prozent der Wärme aufgenommen. Der EUKlimabeobachtungsdienst „Copernicus“ informierte im Vorjahr, dass der Juli 2023 mit dem wärmsten Oberflächenwasser ever in die Messgeschichte eingegangen ist. Das galt für alle Meere, ohne Ausnahme. Greenpeace, zusammen mit internationalen Forschern, hat unter anderem herausgefunden, dass veränderte Meeresströmungen der Hauptauslöser für den Gletscherschwund auf Grönland sind. Immer wieder brechen große Scheleisflächen auseinander. Eine weitere, unausweichliche Folge: Unsere dicht besiedelten Küstenregionen werden in circa 50 bis 100 Jahren überflutet sein. Die Klimakrise, so der aktuelle „IPPC-Bericht“ lässt die Gletscher schmelzen, die Pole abtauen und den Meeresspiegel steigen. Wale, Eisbären und Korallen sind Opfer der Klimakrise. Zudem wird Trinkwasser knapp und mehr Wüsten entstehen. Rechnungshofs-Kritik für Wien Energie

DAS WIEN AKTUELL 17 Wiener AKH zählt zu weltbesten Kliniken Wien als Film-Standort weiter hoch im Kurs Das US-Magazin „Newsweek“ zählt das Universitätsklinikum AKH Wien und seine gemeinsam mit der MedUni Wien geführten Universitätskliniken weiter zu den besten Kliniken der Welt. Die Zahl an quasi Kontrahenten weltweit ist mit 2.400 Kliniken in 30 Ländern beachtlich. Abseits vom Bewertungsmaßstab ist aber für das AKH Wien erfreulich, dass es gegenüber zuletzt gelungen ist, das Ranking um fünf Plätze zu verbessern und der Sprung unter die Top 25 punktgenau gelungen ist. Ganz oben bei dieser internationalen Rankingliste liegen die Mayo Clinic Rochester und die Cleveland Clinic, beide aus den USA. Das beste Spital in Europa ist die Charitè – Universitätsmedizin Berlin auf dem sechsten Rang, wie Newsweek zusammen mit „Statista“ befand. Das Bewertungskriterium für die seit 2019 begonnene Herausfilterung der Top Ten war deren „faszinierende Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Weiterentwicklung medizinischer Entdeckungen“. Die Bewertung jedes Krankenhauses basiert auf einer Online-Umfrage unter mehr als 85.000 Med-Experten sowie öffentlichen Daten auf Patientenbefragungen nach dem Krankenhausaufenthalt zu ihrer „allgemeinen Zufriedenheit“. Eingeflossen ist auch die Statista-Umfrage, mit Schwerpunkt Hygiene und Patient-ArztVerhältnis. Entscheidend war der Einsatz von „standardisierten Fragebögen“, die den Patienten in Krankenhäusern angeboten und von ihnen ausgefüllt werden. Zuverlässige Daten sind das Um und Auf und liefern wichtige Erkenntnisse. Europa brachte mit dem Universitätsspital Zürich noch ein zweites Spital in die Top-Ten. Das Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach (Sbg.) liegt auf dem 245. Platz, das Landeskrankenhaus Salzburg an 139. Stelle. Auf Rang 155 findet sich das Ordensklinikum Linz Elisabethinen … The Alfred, an Position 97, in Australien bietet eines der am stärksten frequentierten Notfall- und Traumazentren Australiens … Allein im Vorjahr wurden in Wien Anträge für 652 heimische und internationale Filmprojekte bei der zuständigen Vienna Film Commission zur Bearbeitung eingereicht. Das war gegenüber 2022 ein Plus von 4,5 Prozent. Somit gehören die schwachen Pandemiejahre endgültig der Vergangenheit an. Und das Besondere daran ist, dass in Summe damit rund 3.000 Drehtage in der Bundeshauptstadt über die Bühne gehen. Das Gros davon fallen in das Genre Spielfilm- und Serienproduktion. Das vorläufige Highlight überstrahlt als mit Abstand größte und längste Produktion sogar noch die anderen: „The Regime“, als HBO-Serie soeben angelaufen mit u. a. der britischen Oscar-Preisträgerin Kate Winslet (48) und der Belgier Matthias Schoenarts (46). Winslet selbst spielt eine wahnsinnige Diktatorin in einem fiktiven Land. Bei dieser Sky-Serie spielen die Wiener Sehenswürdigkeiten (Schloss Schönnbrunn, Gartenpalais Liechtenstein und Palais Pallavicini) ebenfalls eine Hauptrolle. Selbst der 82-jährige englische Regisseur Stephen Frears unterlag der Faszination und „schwärmt über die prunkvollen Barockplätze“. Fakt ist, ein Highlight jagt das nächste. Beispiele? Aktuell dreht auch die Oscarpreisträgerin Nicole Kidman (56) möglicherweise auch in Wien für die Fortsetzung der Hulu-Serie „Nine Perfect Strangers“. Weitere (sichere) Schauplätze sind Salzburg und das Salzkammergut. Für Furore sorgt allerdings die faszinierende, ebenfalls Oscardekoriert für Hauptrolle in „Black Swan“, Natalie Portman. Die 42-Jährige dreht Szenen für Guy Ritchies Abenteuerspektakel „Fountain of Youth“. Ritchie? Der Brite (Schotte) war Ex-Mann der Popikone Madonna von 2000 bis 2008. Nach den Dreharbeiten am Heldenplatz und in der Nationalbibliothek spazierte Portman, mit „nur“ einem Leibwächter, u. a. gemütlich durch den Volksgarten. Am Ende soll noch mal Kate Winslet das Wort haben: Die Engländerin, berühmt geworden mit Titanic“, sagte, so steht es in der Tageszeitung „Standard“ über Karl Markovics „Er ist so brillant“. Quasi ein Ritterschlag der englischen Kino-Queen. Mit ein Grund für die vielen Superstars in Wien ist die Attraktivierung (mehr Geld) der Filmförderungen. Das finalfinale Wort hat die in Neuseeland geborene Regisseurin Jessica Hopes, die drei Staffeln bei „The Crown“ gemacht hat: „Diese Art von Erhabenheit und Schönheit war erstaunlich (Bauwerke). Wir haben es geliebt in Wien zu drehen.“ (APA-Auszug) © Priwo

DAS WIEN AKTUELL 18 Am 8. März war Weltfrauentag. Wie jedes Jahr gab es von allen Seiten Statements, die Geschlechtergerechtigkeit einforderten, die auf die soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politischen Leistungen von Frauen hinwiesen und gedankliche Hürden, Stereotypen und Klischees kritisierten. Dabei gab es, wie jedes Jahr, auch skurrile Meldungen. Eine davon kam von der Brau Union. Wussten Sie, dass Bier traditionell weltweit in Frauenhand und das Brauen ein ursprünglich weibliches Handwerk war? Angeblich war das Bierkränzchen sogar ein Vorläufer des Kaffeekränzchens. Die Brau Union gibt weiter bekannt, dass sowohl Männer als auch Frauen den Stellenwert von Bier für die österreichische Getränkekultur positiv sehen. Und zwar 89 Prozent der Männer und 86 Prozent der Frauen. Weiters klärt uns die Brau Union darüber auf, dass Frauen, wenn sie Bier trinken, am häufigsten zu Märzen (45 %), Zwickl (32 %), Pils (31 %) und Weizenbier (30 %) greifen. Na wenn das kein wertvoller Beitrag zum Weltfrauentag ist, was dann? Tanners Beitrag Das stellt sogar Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) in den Schatten. Sie freut sich, dass der Soldatinnenanteil seit der Einführung des freiwilligen Grundwehrdienstes bereits auf rund fünf Prozent gestiegen ist. Und sie freut sich, dass Frauen die Möglichkeit des freiwilligen Grundwehrdienstes nutzen. Innerhalb von weniger als zwölf Monaten haben sich bereits 244 Frauen freiwillig zum Bundesheer gemeldet und 136 sind bisher eingerückt. Ebenfalls ein enorm bedeutender Beitrag zum Weltfrauentag. Weniger skurril, aber dennoch eigenartig war die Wortspende des Bundespräsidenten zum Weltfrauentag. „Wie kommen Frauen dazu, sich am Heimweg zu fürchten?“, polterte Van der Bellen. Eine prinzipiell, berechtigte Frage. Zumal zeitgleich mit dem Frauentag einige tragische Gewaltverbrechen an Frauen und Kindern publik geworden sind. Nach der (mutmaßlichen) Serienvergewaltigung eines 12-jährigen Mädchens mit 17 Tatverdächtigen aus kulturfremden Einwanderermilieus schockierte der nächste (mutmaßliche) Missbrauchsfall mit einem toten 14-jährigen Mädchen in der Wohnung eines subsidiär schutzberechtigten Afghanen, der diese laut Medienberichten mit Drogen dorthin gelockt haben soll, das Land. Da stellt sich schon die Frage, wie Frauen dazukommen sich zu fürchten. Die Häufung der Gewaltdelikte von Vergewaltigung bis hin zum Mord durch Zuwanderer macht nicht nur betroffen, sondern vor allem eines klar. Die schrankenlose Zuwanderung aus kulturfernen Ländern war ein fataler Fehler. Ein Fehler, den jetzt sogar schon jene eingestehen, die bei der Flüchtlingswelle 2015 noch mit Teddybären am Bahnhof gestanden sind. Das weiß auch Bundespräsident Van der Bellen, unternimmt aber nichts, weil in seiner Partei der ungezügelte Zuzug Parteiprogramm ist. Auch die angesichts schwerster Verbrechen dringend notwendige Herabsetzung des Strafmündigkeitsalters lehnen die Grünen aus ideologischen Gründen ab und verhöhnen damit die Opfer von Gewaltverbrechen – Frauen und Kinder! Fesseln für nationale Judikatur Angesichts der jüngsten Verbrechen fragen sich Viele, warum man die Täter nicht außer Landes bringt. Das liegt unter anderem auch an der Judikatur des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, der den Geltungsbereich immer weiter zugunsten illegaler Einwanderer ausdehnt und damit – völlig losgelöst von den Entscheidungen des Souveräns eines Landes, also des Staatsvolks – den Handlungsspielraum der Regierungen immer mehr einschränkt. Die Rechte illegaler Einwanderer werden dadurch über den Schutz der eigenen Bevölkerung gestellt. Dieser Rechtsprechungspraxis des EGMR, die aus falscher Toleranz herrührt, führt dazu, dass die kulturelle Zerstörung Europas und unserer Gesellschaftsordnung gegen den Willen der Bevölkerung befördert und die innere Sicherheit gefährdet wird. Das ist ein Angriff auf die Souveränität und Selbstbestimmung der Nationalstaaten, da ihren Gerichten damit die Hände gebunden werden. Die kommende EU-Wahl gibt uns allerdings die Möglichkeit, ein klares Zeichen gegen diese Entwicklung zu setzen. Weltfrauentag – Verlogen, tragisch, skurril sowie stark diskreditiert Die Position zu Frauen gegenüber muss sich „radikal“ ändern. Weltweit ächzen Frauen wegen artfremden Missbrauch. Sonderfall Migration (!)

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