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DAS WIEN AKTUELL 18 Lebensmittelherkunft bleibt weiter vage Pflegekräfte-Mangel ist hausgemacht Die Wurzel für diesen „faulen Zahn“ ist auch mit der von dem in Begutachtung geschickten Verordnungsentwurf der schwarz-grünen Regierung zu einer für Kantinen verpflichtenden Herkunftsbezeichnung weiter nicht ganz gezogen. Vorab wird das zwar vielfach als „großer Erfolg“ abgefeiert, Fakt ist aber, dass eine Formulierung wie „unser Rindfleisch kommt ‚übers Jahr‘ zu 50 Prozent aus Österreich“ dem Anspruch bereits Genüge tut. Denn „Gastro“ und „Lebensmittelhersteller“ müssen dies weiter nicht angeben! Es ist wieder ein typisch österreichischer Kompromiss – im Speziellen weder heiß noch kalt. Weiters bleibt Fakt, dass einfach nicht klar sein wird, woher das Schnitzel auf dem Teller kommt. Mitinkludiert sind wohl Eier und Milch. Es reicht für einen Kantinenbetreiber z. B. auszuschildern, dass „unser Rindfleisch zu 40 Prozent aus Österreich, 20 Prozent aus EU-Ländern und 40 % aus Nicht-EU-Ländern kommt“. Sowohl Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) als auch ÖVPLandwirtschaftsminister Norbert Totschnig bezeichnen „diese prozentuale Herkunftsbezeichnung als praxistauglich“. Großküchen können eine Auslobung auch durchführen. Aus Sicht der Tierschutz-Organisation „Vier Pfoten“ ist dieser Verordnungsentwurf schlichtweg „inakzeptabel“. Es ist ein „Lobbying-Erfolg“ der Gastro. „Wir haben doch das Recht zu wissen, woher die Zutaten stammen“, so Veronika Weissenböck. Das fehlende Pflegepersonal in Österreichs Pflegeheimen und Spitälern führt mittlerweile zu einem täglichen Spießrutenlauf für das überforderte Personal. Diese dünne Personaldecke ist außerdem Ursache, dass Patienten teilweise sogar „monatelang“ auf eine Krebsoperation warten müssen. Im größten Spital, dem Wiener AKH, kommt es gleich in mehreren Abteilungen, zu täglich dramatischen Situationen. Als Begründung führt Personalvertreter Wolfgang Hofer an, dass dieser Pflegekräfte-Mangel zum Teil „hausgemacht“ sei. So etwa sei es bei der Umstellung auf Fachhochschulen dazugekommen, dass Krankenpflegeschulen zu früh geschlossen wurden. Die FH-Ausbildung dauert länger – diese Lücke wirke sich jetzt aus, weil weniger Pensionierungen nachbesetzt werden können. SK Rapid: Termine für Jänner 2023 Im türkischenWintertrainingslager gibt es wohl drei Testspiele. Die Profimannschaft des SK Rapid befindet sich auf Winterpause, der Urlaub für Spieler, Betreuer und Trainer endet am 5. Jänner 2023. Den Termin für das erste medienöffentliche Training des neuen Jahres (Trainingsplatz 1 beim Ernst-Happel-Stadion) lassen wir Ihnen allerspätestens am 3. Jänner zukommen. Am 11. Jänner steht dann an gleicher Stelle ein Testspiel gegen den Regionalligisten Donaufeld auf dem Programm, Ankick ist um 17:30 Uhr. Von 14.-25. Jänner weilen Guido Burgstaller & Co. dann im Wintertrainingslager in der Türkei. In Belek sind insgesamt drei Testspiele geplant: 16. Jänner: gegen Slask Wroclaw (POL | 1. Liga) 20. Jänner: gegen FK Teplice (CZE | 1. Liga) Der genau Spielort plus Ankickzeiten sind noch offen. Am Tag vor dem Rückflug und damit am 24. Jänner ist dann noch eine weitere Partie geplant, über den Gegner werden wir umgehend informieren, sobald die Matchpaarung final fixiert ist! Für die Mannschaft von Zoran Barišić steht dann am Freitag, 3. Februar 2023, das erste Pflichtspiel des neuen Jahres auf dem Programm. Im Rahmen des Viertelfinales im UNIQA ÖFB Cup gastiert Grün-Weiß beim Wolfsberger AC in der Lavanttal-Arena, Ankick ist um 18:00 Uhr (live in ORF 1). www.das-wien.at www.wkf-wien.at © SK Rapid

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