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DAS WIEN AKTUELL 22 Wien: 3,3 Mrd. für Spitäler-Sanierung Wird das Skifahren zum neuen Luxus? Vor wenigen Tagen teilte der Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV) mit, dass „in einer ersten Phase bis zum Jahr 2030“ ein Investitionsbudget von 3,3 Milliarden Euro aus dem Wiener Stadthaushalt für eine „Komplettsanierung der Spitäler in der Stadt Wien“ vorgesehen ist, um alle Krankenhäuser auf ein Top-Level zu bringen. Bis zum Jahr 2040 sollen alle Umbauarbeiten abgeschlossen werden, die selbstverständlich „stufenweise im Vollbetrieb“ vollzogen werden. Außen vor von dieser Modernisierung und dieser beabsichtigten Umstrukturierung geht das Klinikum Floridsdorf, das ohnehin auf dem modernsten Stand aller Dinge agiert. Die Austria Presseagentur (APA) hat im Rahmen eines Rundrufs in sechs österreichischen und bayrischen Skigebieten ermittelt, dass dort der tägliche Skispass um circa 10 Prozent mehr – im Vergleich zuletzt – wohl kosten wird. Das Maßnahmenbündel dieser Skigebiete, die offenbar nur bedingt die hohen Energiekosten stemmen können/wollen, erfasst wohl auch kürzere Beschneiungszeiten, reduzierte Sitzheizung und darüber hinaus ein Verzicht auf das Nachtskifahren. Bereits festgelegt haben sich das Tiroler Skigebiet Christlum in Achenkirch (27 Kilometer Pistenkilometer in der Achensee-Region) und das bayrische Garmisch-Partenkirchen, die Stadt besteht aus zwei Orten, die im Jahr 1935 vereint wurden und auf der Zugspitze liegen: Das Erwachsenenticket steigt von 50 auf 55 €. Weitere attraktive österreichische Skigebiete in den Kitzbüheler Alpen Mittersill (Sbg.), Kitzbühl und Kirchberg im Brixental setzen Selbiges um. Insgesamt gibt es sechs Skigebiete in den Kitzbüheler Alpen. Erneute Steuerprüfung bei Benko &Wolf Wie viel Gewicht hat die Meinung eines grünen Vizekanzlers der österreichischen Republik? Diese Frage drängt sich unmittelbar nach fast jedem Interview – egal in welchem Medium – auf. Aktuell äußerteWerner Kogler der Kleinen Zeitung gegenüber, „dass die Steuerverfahren in den Fällen Wolf und Benko ‚noch einmal neu geprüft werden sollten‘“. Darüber hinaus meint er auch „es wäre klären, ‚ob nicht nachzujustieren ist‘“. Nur, lieber Vizekanzler, warum bloß sollten und nicht einfach müssen? Das wäre doch in Anbetracht Ihrer komfortablen Situation – wo praktisch jeder Politikberater und jede Oppositionspartei zugesteht, dass die Grünen (noch) der einzige stabile, und mehr noch bestimmende Faktor in dieser Regierung sind, ein leichtes. Ihr mit Korruptionsvorwürfen, mangelnder Einsicht und Co. überschütteter Regierungspartner ist ohnehin nur mehr mit sich selbst beschäftigt. Das zeigt sich auch im Parlament, wo praktisch nur mehr Anwälte ans Rednerpult geschickt werden, die den „Selbstbedienungsladen der türkisen Günstlinge“ schlichtweg klein reden oder verharmlosen. Herr Vizekanzler, wenn Sie nun offenbar eine neue Aufgabe als „Nachjustierer“ in dieser Koalition gefunden haben, dann – bei jedwedem Verständnis –, reicht das im Hinblick auf eine überfällige Neuwahl bei Weitem nicht. Wo ist der „alte“ Werner Kogler, der vor der Wahl noch mit Korruption aufräumen wollte und Moral ganz oben angesiedelt hatte? Wir – und das TV-Publikum – erleben doch jedes Mal wie sehr sich Ihr Gesichtsausdruck „schmerzvoll“ verändert, wenn die Opposition im Parlament genug Gründe anführt, warum das jetzt, ja jetzt, alternativlos ist. Und wenn nicht heute, dann vielleicht morgen. Es kommt sonst der Verdacht auf, dass Sie sich täglich vom wieder zu Schwarz umgemodelten Regierungspartner das Blaue vom Himmel erzählen lassen müssen, um nicht doch diesbezüglich schwach zu werden. Weil im Parlament Bibelzitate häufig bemüht werden – eine Neuwahl wäre ein Segen für alle Österreicherinnen und Österreicher … Wien Energie: Rückzahlung Es war ein weiterer guter Tag für Finanzstadtrat Peter Hanke. Die Stadt Wien hat den von ihr gewährten 1,4- Mrd.-Eurokredit an die Wien Energie vorzeitig in einer Höhe von 1.05 Milliarden Euro schon teilweise zurückerhalten. Aber auch beim Kreditvertrag steht eine Änderung an: Die Stadt Wien wird damit nicht mehr anderen Gläubigern gegenüber nachrangig geführt. Derzeit liegen ja die Großhandelspreise für Strom und Gas nicht mehr „im überhitzten Niveau der vergangenen Monate“. Die Wien Energie „habe das benutzt, um 1,05 Mrd. Euro dieses Kredites vorzeitig zurückzuzahlen“, so Hanke.

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