Das Wien - E-Book

DAS WIEN AKTUELL 19 Die sogenannten „Klimaaktivisten“ der „Letzten Generation“ werden immer radikaler, immer lästiger und immer gefährlicher. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass sich irgendein Klimaspinner irgendwo festklebt. In Wien dürften sich die Radikalen den Wochenbeginn für ihre Aktionen ausgesucht haben. Erst vergangenen Montag haben eine Handvoll Radikale in Wien zugeschlagen. Sie haben diewichtigen Kreuzungen nahe der Secession blockiert und so den Getreidemarkt, die Friedrichstraße und die Rechte Wienzeile für den Frühverkehr lahmgelegt. Sie forderten – wie immer – Sofortmaßnahmen gegen die Klimakrise und Tempo 100 auf den Autobahnen. Eine Woche zuvor, ebenfalls an einem Montag, hat die „Letzte Generation“ den Autoverkehr am Praterstern in Wien-Leopoldstadt – einem Hauptverkehrsknotenpunkt der Bundeshauptstadt – blockiert. So klebten sich mehrere Klimaterroristen, pardon, Klimaaktivisten mit ihren Händen am Asphalt vor den Fahrspuren fest. Ein Verkehrskollaps war die Folge. Das hat nicht allen Betroffenen gefallen. Noch bevor die Polizei eingetroffen ist, um die Aktion aufzulösen, hat ein genervter Autofahrer einer der Festgeklebten das Transparent entrissen und sie damit abgewatscht. Das Video dieser Unmutsäußerung ist im Internet zu finden. Angeblich ist die betroffene Aktivistin dabei im Gesicht verletzt worden. Oje! Der Aufschrei der linken Community war dementsprechend groß. Alle anderen Kommentatoren gratulierten dem beherzten Autofahrer. Und da sind wir schon beim springenden Punkt dieser Blockadeaktionen. Abgesehen davon, dass sie völlig sinnlos sind und dem Klima durch die verursachten Staus schaden, sind sie gefährlich. Für die Festgeklebten selbst, aber auch für alle anderen Bürger. Es werden damit nämlich nicht nur die bösen, bösen Autofahrer blockiert, sondern auch Rettungen und die Feuerwehr. So ist es unlängst in Berlin zu einem dramatischen Vorfall gekommen. Eine schwerverletzte Fahrradfahrerin benötigte dringend Hilfe. Sie war bei einem Unfall unter einen Betonmischer geraten. Die Feuerwehr war mit einem speziellen Rüstwagen unterwegs, der schwere Lasten anheben kann. Doch die Feuerwehr stand im Stau, weil Klima-Aktivisten der „Letzten Generation“ den Verkehr lahmgelegt hatten. Der Vorfall ist glimpflich ausgegangen. Die lebensgefährlich verletzte Radfahrerin konnte in eine Klinik gebracht werden, wenn auch mit enormer zeitlicher Verzögerung. Glück gehabt. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein derartiges Szenario schief geht. Ebenso ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Autofahrer durchdreht, aufs Gas steigt und die Blockade durchbricht. Weil er etwa eine hochschwangere Frau im Auto sitzen hat, die dringend ins Spital muss, oder einen Angehörigen, der einen Schlaganfall oder Herzinfarkt hatte. Es kann natürlich auch schlicht und einfach beruflicher Terminstress sein, der demnächst jemanden ausrasten lässt. Das wird passieren. Sicher. Und dann werden wieder alle weinen und betroffen sein. Das sollte auch der selbsternannten „LetztenGeneration“ klar sein, bevor sie sich auf die Straßen klebt. Das ist gefährlich! Aber vielleicht legen es die radikalen Klimaaktivisten genau darauf an. Vielleicht brauchen sie ja einen Märtyrer, um noch radikalere Aktionen zu rechtfertigen. Schließlich hat auch die legendäre Terrorgruppe RAF (Rote Armee Fraktion) mit harmlosen Demonstrationen begonnen, bevor sie dazu übergegangen ist, Menschen zu entführen und zu ermorden. Die Borniertheit, der in der Öffentlichkeit für die „Letzte Generation“ auftretenden Sprechern, gibt jedenfalls Anlass zur Sorge. Eine derartige Portion Selbstgerechtigkeit bei gleichzeitiger Dummheit, lässt Schlimmstes befürchten. Höchste Zeit, dass die Exekutive diese gefährlichen Radikalen rechtzeitig aus dem Verkehr zieht. An strafbaren Delikten mangelt es schließlich nicht. „Klimaaktivisten“ werden immer radikaler Criticus Gloria Theater: Für Geld macht er alles Diese Komödie erweist sich als Lottogewinn für die Lachmuskeln. Ein Beamter im Wirtschaftsministerium namens Walter mit magerem Einkommen schreibt nebenbei Artikel gegen die soziale Ungerechtigkeit, um sich seinen Kontostand aufzubessern. Sechs Richtige im Lotto kämen ihm und seiner Frau gerade recht. Plötzlich steht ein Unbekannter vor der Tür und überbringt die Nachricht von einem Millionengewinn für Walter. Allerdings beansprucht der Bote die Hälfte davon für sich, da er die Glückszahlen geträumt und für den überraschten Gewinner angekreuzt habe. Ist der Fremde verrückt? Spricht er die Wahrheit? Jedes moralische Verhalten scheint vergessen, wenn das große Geld winkt. Aberwitzige Turbulenzen sind die Folge. Siegt am Ende doch die Menschlichkeit? Regie führt Andreas Steppan, der mit Elisabeth Osterberger und Gerald Pichowetz auch auf der Bühne steht. Vorstellungen: 12. November bis 18. Dezember 2022 (Premiere: Montag, 14. November, 20 Uhr) Ort: Gloria Theater, Prager Straße 9 1210 Wien Info: Tel.: 01 278 54 04 www.gloriatheater.at © Gloria Theater

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