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DAS WIEN AKTUELL 20 Noch – und angesichts von relevanten und teilweise kaum mehr nachvollziehenden Teuerungen überall – hält sich d i e s e Teuerung bei den Bäckereien in Grenzen. „Noch“, ist aber zeitlich bedingt, „spätestens“, so die Landesinnung, mit den „Lohn- und Gehaltsanpassungen im Oktober soll das Brot um bis zu 10 Prozent teurer werden“. Zudem verweist der Bäckerei-Vertreter Honeder auf die „hohen Rohstoffpreise“ und die Tatsache, dass das „Mehl umbis zu 50 Prozent teurer geworden sei“. Und bei der „Energie seien die Preissteigerungen bekanntlich ohnehin noch viel größer“. Generell positiv zu vermerken – und daher auch zu Beginn, der Sommertourismus hat die CoronaKrise abschütteln können, und sich bei Weitem besser geschlagen, als vielfach zuvor prognostiziert. Und das darf man jetzt – vor dem anstehenden Wintertourismus – auch nicht ganz beiseite schieben. Wenngleich der Ausblick für den Wintertourismus zum jetzigen Zeitpunkt mit ungleich weniger Optimismus behaftet ist. Eine Ursache findet sich in der geringeren Anzahl an Buchungen. Eine weitere – auch somit wohl bedrohlichere –, sind die starken Preissteigerungen, sodass immer mehr Konsumenten ihre Urlaubspläne überdenken. Freilich von Resignation der Branche schon jetzt zu sprechen, entbehrt sich, da man da auf „kurzfristige Buchungen“ setzt. Allerdings trifft die hohe Inflation auch die Betriebe, daher drängt man besonders „auf einen Strompreisdeckel“. Ohne viel Aufsehen, still und heimlich, verlängerte Wien bereits im Juli die bestehenden Corona-Regeln bis zum 23. Oktober. Dabei wäre diese Verordnung am 23. August bereits ausgelaufen. So muss nun bis knapp Novemberbeginn in den öffentlichen Verkehrsmitteln weiter eine FFP2-Maske getragen werden. Das gilt gleichermaßen bei einem Apotheken-Eintritt. Diese strengeren Regeln gelten weiter für die Wiener Spitäler, wo Besuche nur mit einem „negativen PCR-Test“ erlaubt sind. Wintertourismus vor schwieriger Saison? Alles neu in der Volksoper! Ob ihr rosarotes „Mitbringsel“ letztlich den Ausschlag für ihre Bestellung zur neuen Direktorin des Hauses war, ist wohl reine Spekulation. Fakt ist aber, die sanierte Volksoper hat einen Anstrich in Rosa. Ebenso dass Lotte de Beer als Niederländerin die erste Frau überhaupt in der 124-jährigen Daseinsgeschichte der Volksoper ist. Und wen verwundert’s, wenn sie erklärt, „dass sie die Zuseher einladen möchte, alles durch die ‚sprichwörtliche‘ rosarote Brille zu sehen bzw. de facto anzuschauen“. Zum Auftakt ging am 3. September „Die Dubarry“ über die Bühne im Rahmen dieser neuen Ära für das klassische Haus. Abseits von Vorschusslorbeeren steht jedenfalls eine interessante Zeit für Haus und Chefin bevor … Die FPÖ lässt einfach nicht locker wenn es darum geht, aufzuzeigen, dass das Impf-Management gegen das Coronavirus dieser ÖVP/Grün-Regierung nicht nur ein Wechselbad der Gefühle für viele Österreicherinnen und Österreicher war und ist, sondern mittlerweile ein echtes Desaster darstellt. Im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage an Gesundheitsminister Johannes Rauch musste dieser eingestehen, dass am 23. September dieses Jahres 2,5 Millionen Dosen Novavax ablaufen. Kaniak, Apotheker und FPGesundheitssprecher sagt auch, dass von 2,6 Millionen Dosen nur 9.355 verimpft worden sind – „eine Steuergeldvernichtung“. Seiner Kritik keineswegs genug, dokumentiert doch diese „maßlose Beschaffungspolitik“ und zudem das „großzügige Verschenkung von Impfdosen an Drittstaaten“ das Komplettversagen der Regierung seit dem Ausbruch der Pandemie. Regierungs-Chaosbei Impf-Management Lotte de Beer schwingt das Zepter in der Volksoper Wien Nahrungsmittel Brot wird in Kürze teurer Weitere FFP2-Pflicht inWien-Öffis Ihre gratis Online- & Gewinnspielzeitung! Unser Motto: SPAREN, MITSPIELEN und GEWINNEN! WWW. sparenundgewinnen .AT Sparen & Gewinnen Foto © David Payr

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