Das Wien - E-Book

& Österreichische Post AG - RM GZ 17A0411152K - unabhängig Ausgabe 19 September/2022 23 Bezirke Großes Ritterfest zu Pferde im Schlosspark Laxenburg Am 24. und 25. September sowie am 1. und 2. Oktober 2022 findet im Schlosspark Laxenburg ein mittelalterliches Ritterfest statt. S. 8 SPAREN GEWINNEN Die gratis Online- und Print-Gewinnspielzeitung Österreichweite Angebote und Gewinnspiele www.sparenundgewinnen.at Werden Sie mit uns zum Schnäppchenjäger! ANZEIGE ANZEIGE

DAS WIEN AKTUELL 2 Trend-Mix Wir gehen in einen spannenden politischen Herbst. Am 25. September wählten die Tiroler einen neuen Landtag und am 9. Oktober dann alle Österreicher den Bundespräsidenten. Von 20 Kandidaturwilligen haben sieben die notwendigen 6.000 Unterstützungsunterschrif ten geschafft und stehen somit auf dem Stimmzettel. Das ist Rekord. Noch nie gab es so viele Bewerber. Neben dem grünen Amtsinhaber Alexander Van der Bellen treten der aktive Volksanwalt und gelernte Rechtsanwalt Walter Rosenkranz (FPÖ), MFG-Chef Michael Brunner, der Blogger Gerald Grosz (früher BZÖ), Schuhfabrikant Heinrich Staudinger, Rechtsanwalt und Ex-„Krone“-Kolumnist Tassilo Wallentin sowie Bierpartei-Gründer Dominik Wlazny (alias „Marco Pogo“) an. Auffällig, dass diesmal keine einzige Frau antritt. Die sieben männlichen Kandidaten werden in alphabetischer Reihenfolge am Stimmzettel aufscheinen. Gewählt ist derjenige, der mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält. Sah es anfänglich noch nach einem klaren Sieg des Amtsinhabers aus, so ist mit der großen Zahl an Konkurrenten die Wahrscheinlichkeit einer Stichwahl gestiegen. Das sagen zumindest die neuesten Umfragen, die sich täglich ändern. Trotz der ständig wechselnden Zahlen sind jedoch klare Trends erkennbar. Trend Nummer eins: Van der Bellen liegt klar voran, baut aber stetig ab und ist von den notwendigen 50 Prozent weit entfernt. Trend Nummer zwei: FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz liegt klar auf Platz zwei und ist somit wohl der wahrscheinlichste Gegner in einer Stichwahl. Das wäre eine Neuauflage des legendären Präsidentenduells von 2016, bei dem FPÖ-Kandidat Norbert Hofer nach fast einem Jahr Wahlkampf knapp geschlagen wurde. Trend Nummer drei: Bierparteichef Wlazny und Schuhfabrikant Staudinger wildern im linken Lager und ziehen die Stimmen der enttäuschten Van der Bellen-Wähler ab. Es könnte am 9. Oktober also durchaus zu einer Überraschung kommen. Allzu ernst sollte man die derzeit kolportierten Umfragen aber nicht nehmen, haben sich die Meinungsforscher doch bei der Wahl 2016 bis auf die Knochen blamiert. Bleibt nur noch die Stimmungslage in der Bevölkerung. Und die dürfte für Van der Bellen nicht die Beste sein. So verzeihen viele Linke ihrem grünen Präsidenten nicht, dass er eine türkis-blaue Bundesregierungmit deren Hassobjekten Sebastian Kurz und HC Strache, samt Gottseibeiuns Herbert Kickl freundlich und widerspruchslos angelobt hat. Andere aus der linken Esoterikszene verzeihen Van der Bellen nicht, dass er den teilweise verfassungswidrigen Corona-Kurs der türkis-grünen Bundesregierung mitgetragen hat und sich klar für die Impfung ausgesprochen hat. Links-katholische ÖVPler, die noch 2016 Van der Bellen gewählt haben um Hofer zu verhindern, verzeihen ihm nicht, dass er beim Sturz des erfolgreichen und beliebten Sebastian Kurz maßgeblich beteiligt war. Kein Wunder, dass man bei öffentlichen Auftritten des amtierenden Präsidenten vermehrt Pfeifkonzerte hört. Dazu kommt noch, dass das Wahlkampfmanagement Van der Bellens einen groben Fehler nach dem anderen macht. Ohne Lothar Lockl, der Van der Bellen zum Sieg 2016 gecoacht hat, geht es offenbar nicht. Man könnte auch sagen, das VDB-Team ist am besten Weg den Wahlkampf zu verschüsseln (Anm.: 2006 wurde ÖVP-Kanzler Schüssel nach einem halbherzigen Wahlkampf überraschend abgewählt). Zudem merkt man Van der Bellen die Lustlosigkeit am Wahlkampf an. Hat er doch 2016 angekündigt nicht noch einmal antreten zu wollen. Es gilt jedoch als gesichert, dass ihn seine Frau Doris Schmidauer zur Kandidatur gedrängt hat. Und das merkt man auch. Sie ist sein ständiger Schatten. Kein Auftritt ohne sie. Noch nie hat sich eine Präsidentengattin derart ins Rampenlicht gedrängt. Offenbar genießt die ehemalige Demonstrantin gegen den Opernball den Glamour der oberen Zehntausend. Da passt es auch ganz gut, dass das First Couple lieber zum Begräbnis der Queen fährt, als in Österreich wahlzukämpfen. Erstaunlich für Leute, die in der kommunistischen Studentenbewegung sozialisiert wurden. Und spannend, wie das beimWählervolk ankommt. Geschätzte Leser! Liebe Leserinnen! EDITORIAL von Heinz Knapp www.das-wien.at IMPRESSUM: Kohlmarkt 8-10, 2. Stock 1010 Wien Herausgeber/Verleger/Inhaber: Heinz Knapp, h.knapp@das-wien.at UID: ATU 63468713, redaktion@das-wien.at Lektorat: Alfred Eichhorn; Konsulent: Friedrich Knapp Grafik: Daniel Knapp, daniel.knapp@das-wien.at; Druck: Mafra Print, 15000 Praha; Vertrieb: Österreichische Post AG, Haidingergasse 1, 1030 Wien; Straßen- und Geschäftsverteilung - Wiener Stadtgebiet Verlagsadresse/Rechnungswesen/Grafik/Produktion: Die Agentur - Unabhängige Wochenzeitung, Heinz Knapp, Kohlmarkt 8-10, 2. Stock 1010 Wien, Chorturmblick 1, 9061 Klagenfurt, www.das-wien.at Offenlegung gem. § 25 MedienG: Online unter www.das-wien.at Gastkommentare: Dompfarrer Mag. Toni Faber, Joachim Brandl, Albert Fortell, Joesi Prokopetz, Angelika Niedetzky, Mag. Peter Weitzel Bei bezahlten Anzeigen, PR-Artikeln und namentlich gekennzeichneten Berichten liegt die inhaltliche Verantwortung beim Auftraggeber. Alle Berichte beziehen sich auf Stand 15.09.2022, 10:00 Uhr & SPAREN GEWINNEN Die gratis Online- und Print-Gewinnspielzeitung Österreichweite Angebote und Gewinnspiele www.sparenundgewinnen.at JETZT MITSPIELEN

DAS WIEN AKTUELL 3 MurauerBier_Sujet_Z&B.pdf 1 20.05.2022 07:57:40 ANZEIGE

DAS WIEN AKTUELL 4 Zum ersten Mal in der „jüngeren Geschichte Russlands“ sind mehr Menschen aus- als eingewandert. Die russische Statistikbehörde spricht demnach von 322.000 Eingewanderten. Laut dieser Behörde freilich haben 419.000 Personen dieses Land dauerhaft verlassen. Laut Behörde haben gegenüber dem Vorjahr fast doppelt so viele Personen das Land dauerhaft verlassen. Mit ein Grund ist sicherlich der Angriffskrieg gegen die Ukraine, ein weiterer Grund ist dem Umstand geschuldet, dass viele ausländische Firmen das Land verlassen haben. Hand in Hand haben sicherlich auch Spezialisten Russland verlassen, umbessere Arbeitsbedingungen zu suchen. Zudem suchten politische Gegner das Weite bzw. gingen ins Exil. Gleichwohl hat man im Zuge dessen aber auch in einigen Medien lesen können, dass Russland ungefähr 1,1 Mio. Ukrainer (u. a. Expertenschätzungen darunter) ins eigene Land quasi „umgesiedelt“ hat – als eine Folge dieses Überfallkrieges – darunter auch ca. 200.000 Kinder. Der exakte Wortlaut dieser Narrative war verschleppt und damit bricht das kriegsführende Land mit den elementaren Grundsätzen der Genfer Konvention … Und aktuell gibt’s auch Prognosen, dass Russlands Einnahmen aus dem Gas sogar die laufenden Kriegskosten übersteigen. Der 71-jährige Musiker und Liedermacher Peter Cornelius hat vor Kurzem das Österreichische Ehrenkreuz für Verdienste um die Republik Österreich im Rahmen einer Zeremonie erhalten. Mit Evergreens wie „Du entschuldige, i kenn‘ di‘“, aber auch „Reif für die Insel“ oder „Die Wolk’n“ hat sich der österreichische „Kultsänger“ quasi in die oberste Kategorie nationaler Künstler gehievt. Auf den Punkt bringt es Kulturstaatssekretärin Mayer (Grüne) mit „was einst die Beatles, die Rolling Stones oder die Kinks für Cornelius waren, ist Cornelius heute selbst – ein Musikidol“. Als junggebliebener Fan ist man geneigt zu sagen: Also, Peter – da kommt noch was! Und wieder ein Mal macht die irische Datenschutzbehörde wenig Federlesens, wenn es um Datenmissbrauch – wie im aktuellen Fall – von „Täter“ Instagram geht. Das Ausmaß der Strafzahlung soll rekordverdächtige 405 Millionen Euro betragen. Selbstredend hat der Mutterkonzern „Meta“ natürlich umgehend seine Absicht kundgetan, diese Entscheidung postwendend anzufechten. Im konkreten Fall durften Kinder bzw. Jugendlichen im Alter von 13-17 Jahren auf dieser Social-Media-Plattform Geschäftskonten betreiben und mussten im Gegenzug „möglicherweise“ in Kauf nehmen, dass ihre Telefonnummern bzw. ihre E-MailAdressen veröffentlicht werden. Derzeit fix ist bloß, dass Niederösterreich spätestens Ende März des kommenden Jahres seinen neuen Landtag wählen muss! Doch vorläufig steht der genaue Termin dazu noch nicht fest – und es liegt ausschließlich an der niederösterreichischen Volkspartei – wann Frau und Herr Niederösterreicher zu den Urnen schreiten darf. Diese Entscheidung obliegt deshalb Türkis/ Schwarz, da diese bei der letzten Wahl – obendrein bundesweit das beste Resultat einer Landtagspartei – erzielt haben und souverän die absolute Mehrheit an ihre Fahnen heften konnten. Gegenüber ORF Niederösterreich freilich sagte Landeshauptfrau Mikl-Leitner, dass man (sie) diese Entscheidung Mitte November treffen wird. Just dabei – und ein Schelm ist, wer Böses denkt –, kündigt sie an, dass Niederösterreich – unabhängig von der Strompreisbremse des Bundes – einen „eigenen Strompreisdeckel“ fixieren wird. Mit diesem „Wahlzuckerl“ hofft die zuletzt in einem desaströsen Umfragetief gestolperte Landes-ÖVP das Ruder noch halbwegs herumzureißen. Zusatz: „Ich kann mir auch noch weitere finanzielle Hilfe – abhängig von weiteren Preisanstiegen – vorstellen“. Bevölkerungsminus in Russland (?) Ehrenzeichen für Musikidol Cornelius Datenmissbrauch? Blecht Instagram? NÖ zögert mit dem Landtag-Wahltermin

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DAS WIEN AKTUELL 6 Beim Wirtschaftsforum in Wladiwostok hat Kreml-Chef Wladimir Putin unlängst – nun schon zum x-ten Mal – seine Meinung über die westlichen Sanktionen gegenüber Russland geäußert. „Diese sind eine Bedrohung für die ganze Welt“, und zudem „ich erkläre sie für gescheitert“. Eine Konsequenz daraus ist, dass sich „Russland zunehmend Richtung Asien wenden wird“. Und er erneuerte seinen „Vorwurf gegenüber dem Westen“, dass dieser anderen Ländern „ein Verhaltensmodell aufzwingt“ und sie so „ihrer Souveränität beraubt“. Und der russische Diktator adressierte eine weitere Warnung in die EU, betreffend Lebensmitteln: „Die ukrainischen Getreidelieferungen gingen nicht an ‚ärmsten Länder der Welt‘, sondern in die EU selbst“. Demzufolge entsteht „ein Lebensmittelproblem“. Rund ein halbes Jahr ist seit dem Überfallkrieg von Russland in die Ukraine vergangen, und langsam, aber sicher kristallisiert sich heraus, dass Russland diesen Krieg auf konventionelle Art nicht gewinnen wird. Die Gewinnmaximierung der Supermärkte führt dazu, dass Sozialmärkte in geringerem Ausmaß, ja schon existenzbedrohlichem, von ihnen Warenspenden erhalten. Dabei sind Menschen – nach wie vor – viele, ja immer mehr, auf diese Sozialmärkte angesichts der massiven Teuerungswelle, angewiesen. Die Krux ist freilich, dass Supermärkte im Rahmen von kommerziellen Initiativen bzw. auch an Ort und Stelle selbst ihre überschüssigen Lebensmitteln verstärkt verkaufen. Die Tafelobfrau Gruber meldet ihre Bedenken an, indem sie sagt, „ob das bei Lebensmitteln geschehen muss, die schon vorher von Tafeln – und somit für Armut betroffene Menschen ‚gerettet‘ wurden–, wage ich zubezweifeln“. In den Pflichtschulen gibt es derzeit 25.000 Teilzeitbeschäftigte und 51.000 Vollzeitbeschäftigte Lehrkräfte. Das sind die offiziellen Zahlen von Bildungsminister Polaschek, die dieser nach einer Parlamentarischen Anfrage der SPÖ kundtat. Ferner geht daraus hervor, dass die westlichen Bundesländer Tirol und Vorarlbergmit 44- bzw. 43 Prozent „Teilzeit-Spitzenreiter“ sind. Mit einem Prozent weniger folgt Oberösterreich. Wenig davon angetan ist das Bundesland-Duo Burgenland & Kärnten, beide von einem SPÖ-Landeshauptmann angeführt, mit 19- bzw. 20 Prozent. Augenscheinlich wird diese Variante in ÖVP-geführten Bundesländern bevorzugt. Zwei irritationsreiche Wochen haben die Stadt Wien, Bürgermeister Ludwig und Finanzstadtrat Hanke in eine wenig wünschenswerte Defensivstellung gebracht. Vor allem aber die Wien Energie hat nach der Öffentlichmachung bezüglich hoher Sicherheitskautionen auf dem internationalen Strommarkt eine Krise spezieller Art – jetzt wie es scheint – vorerst (?)geschultert. Vor Kurzem wurde ein eigener Zwischenbericht veröffentlicht, aus dem deutlich hervorgeht, dass es sich um keine Spekulation seitens Wien Energie gehandelt hat. Das ist einigermaßen Labsal auf diese Protagonisten, die mit Schlagzeilen wie „ Wie Ludwig das Milliarden-Risiko dieses EnergieKonzerns verheimlichte“ umgehenmussten. Dabei war das offengelegte Kommunikationsproblem noch ein kleineres, freilich stark zu kritisierendes Übel. Erstaunlich wenig Fahrt – wie in solchen Fällen immer – aufgenommen hat die Diskussion über Trennung von Staat/Stadt und Wirtschaft. Das börsennotierte Unternehmen bleibt bis auf Weiteres freilich dem Vorwurf ausgesetzt, dass diese Geschäfte „überwiegend spekulativ“ waren und ist von der Einstufung „Skandal“ just nach Anzeigen, RechnungshofPrüfung und Co. noch nicht von der Schippe gesprungen. Doch erfreulicherweise gibt es genug Luft, um zu atmen und Schadensminimierung zu betreiben. Sie plädiert, ja vielmehr sie fordert im Angesicht der vorherrschenden Energiekrise nun verbindliche Regeln für öffentliche Gebäude, wo künftig noch eine Raumtemperatur von 19 Grad erlaubt sein soll. In der ZIB 2 sagte sie Kritikern gegenüber, dass es sich dabei keineswegs umPeanuts handle, die sehr wohl zu einer Entlastung der Energiekrise beitragen würden. „Jede dieser einzelnen Maßnahmen aufaddiert, macht dann definitiv etwas aus“. Freilich soll dieses Temperatur-Limit nicht für Schulen oder Krankenhäusern gelten, sondern in der Praxis in Gemeindeämtern und Ministerien vollzogen werden. So gegenüber der Kleinen Zeitung. Zudem werde sie einen entsprechenden Vorschlag ihrem Koalitionspartner ÖVP übermitteln. Von der Einführung der CO2-Bepreisung im Oktober rückt sie nicht ab, freilich „werde zeitgleich der Klimabonus zu den Menschen kommen“. Ebenso wenig, dass auch Asylwerber diesen Bonus erhalten. „Darüber wird nicht nachverhandelt“. Westliche Sanktionen bedrohen dieWelt Weniger Spenden für die Sozialmärkte Viele Lehrkräfte sind in Teilzeit beschäftigt Spekulation sieht doch anders aus Gewessler: „19 Grad reichen inWohnung“

DAS WIEN AKTUELL 7 Nicht mehr meine Welt“. Und flugs war sie in den sicheren Schoß der Wiener Landes- und Gemeindepolitik zurückgekehrt. Und auch diesmal wiederholte sich der Mechanismus der Bundespartei – dem Rauswurf vorzukommen und selbstbestimmt seinen Rücktritt vor zahlreicher medialer Kulisse kundzutun. Just für die ehemalig ÖVP-Generalsekräterin Laura Sachslehner (28), auch unbestrittene „Twitterkönig(in) mit polarisierendem Hang zu Rundum-Schlägen, ein natürliches Verhalten. „Wenn Asylwerber gleich viel bekommen wie Österreicher, die tagtäglich arbeiten und Steuern zahlen, ist das ‚nicht mehr meine Welt‘“. Nicht ohne zu untermauern, dass sie für die Werte Freiheit, Leistung und Sicherheit steht und dass die ÖVP „kein Anbiedern“ an andere Parteien brauche und dass sie „durch eigene Stärke eine drohende linke Ampelkoalition nach der nächsten Bundestagswahl verhindern muss“. Ihr „natürlicher Abgang“, auch Rücktritt, wurde eh danach von für sie weiter motivierenden Twittermeldungen und -löschungen aus der Wiener Landespartei begleitet. Der oberste „Löschmeister“ Karl Mahrer (Wr. ÖVP-Chef) musste just danach ausrücken und eine Art Gehorsamsübung in einer Loyalitätsbekundung gegenüber Bundeskanzler Karl Nehammer und „seiner“ Bundespartei verkünden. Nicht schwer von Karl zu Karl – trotz neu entfachter Werte-Debatte in einer weiter frei im Fall befindlichen ÖVP … Apropos Erbpacht: Alexander Pröll, Sohn des ehemaligen ÖVP-Vizekanzlers Pröll, führt dieses Amt derweil (noch) interimistisch … Gegenüber dem Wiener Landesgericht konnte der österreichische Waffenlobbyist Mensdorff-Pouilly den Verdacht der Geldwäsche nicht entkräften und wurde dafür zu sechs Monaten plus einer dreijährigen Probezeit verurteilt. Zudem muss er 50.000 Euro zahlen, die er offenbar für diesen Deal bekommen haben soll. Der Vorwurf der „Korruptionsstaatsanwaltschaft“ ihm gegenüber bezog sich auf eine Barverteilung von zwei Millionen Euro – gegenüber unbekannten Personen –, die er vom Rüstungskonzern & Eurofighter-Produzenten EADS „aus einer schwarzen Kasse“ erhalten hätte. Dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Bei einem ersten Geldwäsche-Verfahren im Jahr 2013 gegen den Grafen reichte die Beweislage für das Gericht noch nicht und er wurde freigesprochen. Sachslehner-Abgang löst starke Debatte in Teilen der ÖVP aus Mensdorff-Pouilly für Tatbestand Geldwäsche nun doch verurteilt Steuerberater Mag. PeterWeitzel peter@weitzelsteuerberatung.at Teuerungsprämie fürMitarbeiter Neben den zahlreichen Unterstützungsmaßnah men vonseiten der Regierung wurde im Rahmen des Teuerungsentlastungspakets auch die Möglichkeit geschaffen, dass der Betrieb an seine Mitarbeiter eine Teuerungsprämie auszahlt, sofern dies für den Betrieb leistbar ist. Die Teuerungsprämie bleibt bis zu einem Betrag von € 3.000,00 je Mitarbeiter vollkommen abgabenfrei, d. h. weder der Dienstgeber hat davon Lohnnebenkosten zu entrichten noch kommt es zu einem Abzug beim Dienstnehmer, d. h. die Prämie kann brutto für netto ausbezahlt werden. Diese Maßnahme ist zeitlich begrenzt, der Betrag von € 3.000,00 je Mitarbeiter kann dabei in 2022 und 2023 jeweils zur Auszahlung gelangen. Die Abgabenfreiheit bezieht sich zunächst auf einen Maximalbetrag von € 2.000,00 je Mitarbeiter und Jahr, ohne dass dafür irgendwelche speziellen Voraussetzungen zu erfüllen sind. Die restlichen € 1.000,00 pro Jahr undMitarbeiter können jedoch nur dann abgabenfrei ausbezahlt werden, wenn diese Zahlung aufgrund einer lohngestaltenden Vorschrift erfolgt Dies kann beispielsweise im Rahmen eines Kollektivvertrags geregelt werden oder es wird im Betrieb eine rechtsgültige Betriebsvereinbarung geschlossen. Diese Prämie muss zusätzlich ausbezahlt werden und darf bisher abgerechnete Prämien (z. B. Leistungsprämie, Umsatzprämie etc.) nicht ersetzen, da ansonsten die Abgabenfreiheit dafür verlorengeht. Nach Information der ÖGK kann diese Prämie auch bei Teilzeitbeschäftigen und geringfügig beschäftigten Personen in vollem Ausmaß ausbezahlt werden. Tipps vom Steuerprofi! © Helga Rader & SPAREN GEWINNEN Die gratis Online- und Print-Gewinnspielzeitung Österreichweite Angebote und Gewinnspiele www.sparenundgewinnen.at Werden Sie mit uns zum Schnäppchenjäger!

DAS WIEN AKTUELL 8 Im Schlosspark Laxenburg, an dem auch die Wien Holding beteiligt ist, werden beim großen Ritterfest ein ganztägiges Unterhaltungsprogramm, besondere kulinarische Erlebnisse, ein mittelalterlicher Markt und Live-Musik geboten. Als besonderes Highlight begeistern beeindruckende Ritterturniere zu Pferde. Mutige Ritter, hoch zu Ross, kämpfen, zeigen waghalsige Kunststücke und tjosten. Unter Tjost versteht man ein ritterliches Zweikampfspiel mit der Lanze zu Pferd. Groß und Klein können die spannenden Ritterkämpfe hautnah miterleben, sich an den Späßen der Gauklerinnen und Gaukler erfreuen und zur mittelalterlichen Live-Musik tanzen. Für die kleinen Gäste wird außerdem ein Ritterparcour angeboten. Wenn dieser bewältigt ist, können sich die Kinder zum Ritter schlagen lassen. Mittelalterlicher Markt, Lagergruppen und Axtwurf Beim Bummeln durch den mittelalterlichen Markt finden Besucher allerlei interessante Waren, die aus dem Mittelalter nicht wegzudenken sind: Schmuck, Schwerter, Pfeil und Bogen, Holzspielzeug, Kinderschwerter, Reiterbögen, Felle, Blumenkränze und vieles mehr wird an den Marktständen angeboten. Lagergruppen, welche das mittelalterliche Leben aus diversen Epochen und Gebieten nachleben, laden zum Besuchen ein. Mittelalterfans können sich dabei auch am Axt- und/oder Speerwurf versuchen und bei verschiedenen handwerklichen Tätigkeiten zusehen. Speis und Trank Kulinarische Köstlichkeiten wie Ritterpfannen, Grillspezialitäten, „Burgfräuleins Leibgerichte“ und des „Knappen Lieblingssüßigkeit“ – gebackene Mäuse – findet man in der Gastromeile. Um den großen Durst zu löschen, können die Gäste einen Sprung in die Taverne machen und sich bei einem köstlichen Kirschbier, einem Humpen Met oder einem frischen Hollersaft aus Prinzessin Elvira‘s Garten erfrischen. Dabei trifft man vielleicht sogar ein, zwei oder drei Ritter, die sich nach ihren großen Kämpfen wieder stärken. Wer kurz Zeit zum Entspannen braucht, kann sich Kaffee und Kuchen im Mokkazelt holen. Termine Das Fest findet im Schlosspark Laxenburg (Schlosspark 1, 2361 Laxenburg) am 24. und 25. September sowie am 1. und 2. Oktober 2022 statt. Samstags dauert es von 11.00 bis 19.00 Uhr, sonntags von 10.00 bis 19.00 Uhr. Eintrittspreise und Tickets Kinder von sechs bis 15 Jahren bezahlen 10,50 Euro, Erwachsene 17 Euro. Personen mit Handicap kostet das Ticket zwölf Euro. Für Kinder bis sechs Jahre ist der Eintritt frei. Zusätzlich ist der Parkeintritt (drei Euro für Erwachsene, 1,70 Euro für Kinder ab sechs Jahren) zu entrichten. Tickets sind sowohl online unter www.mittelalterevent.com, als auch vor Ort erhältlich. Großes Ritterfest zu Pferde im Schlosspark Laxenburg Am 24. und 25. September sowie am 1. und 2. Oktober 2022 findet im Schlosspark Laxenburg ein mittelalterliches Ritterfest statt. © Forum Antiquum © Schloss Laxenburg Betriebsgesellschaft

DAS WIEN AKTUELL 9 Ab sofort 24/7 die besten Talks mit Anchorman Senator hc. Jürgen Peindl und seinen außergewöhnlichen Gästen erleben. Was steckt hinter dem Erfolg, der herausragenden Marke, wie haben Sie es geschafft? Angefangen von Maximilian Riedel, Herr der weltberühmten gleichnamigen Glasdynastie Riedel – über den Mann der Häuser für 50 Mio. Euro verkauft Klaus Rainer Fabi bis hin zu Helmut Neukam, jenen Visionär, der sich zwei Flugzeuge aufs Dach gestellt hat, um daraus ein Restaurant und eine Bar zu machen. Es sind Österreichs außergewöhnlichste Unternehmer im ganz persönlichen Gespräch! Die Meinungsmacher TV – Erfolg verbindet! Die Meinungsmacher TV Der neue Youtube Channel der Österreich bewegt! Den Hintereggers ist die Liebe zu den Gästen in die Wiege gelegt, deshalb betreibt dieGroßfamilie erfolgreich das Familienhotel am Katschberg sowie den Lärchenhof und das Hotel Das KATSCHBERG sowie die Skihütten Hintereggers Ainkehr, das Stamperl mit der Brauerei und den Adlerhorst am Aineck. Auf 1.650 Seehöhe. Das ständige Bestreben besser zu werden, die Betriebe zu den führenden Unternehmen am Berg zu machen ist gelebte Leidenschaft in der Familie Hinteregger. Höchste Hotelbewertungen zeichnen das Familienhotel am Katschberg unter der Führung von Isolde Hinteregger aus. Die Enkelkinder Maximilian, Luyis und Mia sind weitere Garanten für den schönsten Familienurlaub am Berg. Auf Ihren Besuch in den Hinteregger Betrieben am Katschberg freut sich Familie Hinteregger. Gleich Ihren traumhaften Urlaub im Kinderhotel am Katschberg zwischen Kärnten und dem Salzburger Land anfragen oder buchen. Familienhotel Hinteregger Katschberghöhe 1 9863 Katschberghöhe +43 4734 219 urlaub@hotel-hinteregger.at Ihre Auszeit inmitten der steierischen Weinberge im Thermenhotel Stoiser. Hervorragende Kulinarik & Wellnessurlaub der Extraklasse - Buchen Sie ihren Traumurlaub. Großes Frühstücksbuffet. Mondscheinschwimmen. Wellnessangebote. Zeit ist etwas sehr Persönliches. Das Thermenhotel Stoiber fühlt sich geehrt, dass Gäste demBetrieb das Vertrauen schenken, und Ihren kostbaren Urlaub in Bad Loipersdorf verbringen. Deshalb heißt das Thermenhotel Stoisser seine Gäste im Hotel in Bad Loipersdorf nicht nur ganz herzlich willkommen, sondern ist besonders bemüht, um die persönlichen Glückmomente, Wohlfühlaugenblicke und Entspannungshighlights der Kunden. Steigen Sie ein, schalten Sie ab und tanken Sie neu auf. Damit Sie anschließend wieder kraftvoll durchstarten können! Einlassen auf die Kraft des Augenblicks Eintauchen in das Hier Auftauchen im Jetzt Harmonisch – Herzlicher – Stoiser. Thermenhotel Franz Stoiser An der Therme 153 8282 Bad Loipersdorf Österreich Tel.: +43 3382 8212 thermenhotel@stoiser.com Familienhotel Hinteregger Thermenhotel Stoisser AK-Niederösterreich-Präsident Markus Wieser im Gespräch mit Peindl rund um die aktuellen Themen, die den Menschen am Herzen liegen. Teuerung, Energie, Heizkosten. Markus Wieser ist das ganze Jahr für die Menschen da! © Philipp Lipiarski ANZEIGE

DAS WIEN AKTUELL 10 ÖVP in der Zwickmühle – droht gar eine Spaltung? SPÖ Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch kritisiert das Chaos in der Türkis/Grünen Regierung. Die ÖVP kommt aus der Zwickmühle nicht heraus. Aufgrund der Koalition mit den Grünen verliert die Kanzlerpartei täglich an Zustimmung. Löst sie die Koalition aber auf, so ist eine empfindliche Wahlniederlage vorprogrammiert und der Kanzlerposten ist wohl auch weg. Die aktuellen Umfragen – sei es im Bund, oder in den einzelnen Bundesländern – prophezeien den Schwarzen ein politisches Unwetter der Sonderklasse. Der erste Blitz wird wohl in Tirol einschlagen. Dort hat die Landes-ÖVP eine besonders absurde Konstruktion für ihren Wahlkampf gewählt. Altlandeshauptmann Platter ist zurückgetreten, bleibt aber bis zur Wahl im Amt. Für die ÖVP wahlkämpfen darf ein gewisser Herr Mattle, von dem außerhalb Tirols noch niemand gehört hat. Da wundert es zum einen nicht, dass die ÖVP auf den schwarzen Wahlplakaten nicht aufscheint und zum anderen, dass Meinungsumfragen die Mattle-Partei bei desaströsen 30 Prozent sehen. Bei der vergangenen Wahl waren es noch 44,2. Auf- und Untertauchen So wie Tirols ÖVP-Altlandeshauptmann Platter untergetaucht ist, ist Vorarlbergs ÖVP-LandeshauptmannWallner wieder aufgetaucht. Hatte er sich doch am 22. Juni nach „turbulenten“ Monaten zur Erholung zurückgezogen. Wir erinnern uns an „Turbulenzen“ in Form einer Finanzprüfung des Vorarlberger Wirtschaftsbunds bei der Ungereimtheiten und Korruptionsvorwürfe zutage getreten sind. Seitdem ermittelt die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen Wallner. Umso erfreulicher, dass der Landeshauptmann jetzt wieder „vollkommen gesund und bei guter Fitness“ ist. Nicht so bald wiedersehen werden wir Laura Sachslehner. Sie musste als ÖVP-Generalsekretärin zurücktreten. Der Grund dafür ist ebenso skurril wie bezeichnend für den Gesamtzustand der ÖVP. Skurril deswegen, weil die ÖVP gemeinsam mit den Grünen den Klimabonus beschlossen hat, dann aber realisiert hat, dass diese 500 Euro auch an Asylwerber und Häftlinge ausbezahlt werden müssen. Diesen Kurs hat Sachslehner nicht mehr mittragen können und heftige Kritik daran geäußert. Bezeichnend für den Zustand der ÖVP ist dabei, dass die Kanzlerpartei lieber die inhaltlich völlig richtig liegende Generalsekretärin opfert, als sich von der politisch tödlichen Umklammerung der Grünen zu lösen. Wertewechsel Dabei wäre genau dieser Konflikt ein guter Grund für die ÖVP gewesen, sich auf ihre konservativen Werte zurückzubesinnen und den erfolgreichen Kurs ihres Ex-Chefs Sebastian Kurz wieder aufzugreifen. Denn außer den Grünen und einigen Gutmenschen versteht wohl niemand in Österreich, dass Asylwerber, die noch keinen einzigen Cent ins System eingezahlt haben und womöglich einen negativen Bescheid erhalten und das Land verlassen müssen, mit einem Geldgeschenk belohnt werden. Zumal sich diese ohnehin in Rundumbetreuung befinden und genauso wenig Stromrechnungen zu bezahlen haben, wie Häftlinge, die diesen Bonus ebenso kassieren dürfen. Hier hätte ÖVP-Chef und Bundeskanzler Nehammer die Notbremse ziehen müssen und mit einem Wiedergutmachungsprogramm in einen „Anti-Grün“-Wahlkampf ziehen können. Doch dazu braucht man Mut. Und den kann man bekanntlich nicht kaufen. Sachslehner hat der ÖVP klar ausgerichtet, dass sie auf dem falschen Dampfer unterwegs ist. Sie vertrete die Werte der Volkspartei: Freiheit, Leistung und Sicherheit. Die Auszahlung des Klimabonus für Asylwerber, die Weigerung der Grünen, über eine Rückführung von Asylwerbern in Drittstaaten zu diskutieren, und gleichzeitig Diskussionen über die Anhebung von Sozialleistungen oder Mindestsicherung zu führen, lehnt sie ab. „Ich bin der Meinung, dass wir mit diesen Maßnahmen den Weg verlassen, für den die Volkspartei steht. Meiner Meinung nach geben wir damit unserer Werte auf“, sagte sie in ihrem Rücktritts-Statement. Regierungschaos SPÖ - Bundesgeschäf t s führer Christian Deutsch wertete den Rücktritt als Ausdruck des Chaos in der türkis-grünen Bundesregierung und in der ÖVP. Er fordert Neuwahlen. FPÖ-Chef Kickl spottet hingegen, dass die ÖVP-Parteispitze wohl sicher schon „verzweifelt nach der Telefonnummer des Veranstaltungszentrums in Knittelfeld“, suche und erinnerte an das Delegiertentreffen der FPÖ in der steirischen Stadt 2002, das schließlich den Rücktritt von freiheitlichen Regierungsmitgliedern und das Aus für die schwarz-blaue Koalition zur Folge hatte. Derartige Rufe sind vereinzelt auch aus der ÖVP zu hören – Spaltung nicht ausgeschlossen. Die Immobilien- Kolumne Carmen Schnedl © by Philipp Enders Wie kann ich den Wert meines Hauses am Besten bestimmen. Soll ich mich da auf die Expertenmeinung des Maklers verlassen oder ist ein Gutachten sinnvoll? Ein guter Makler kennt den Markt und kann den Wert Ihrer Immobilie bestimmt gut einschätzen. Hier kommt es auch darauf an welchem Zweck und Hintergrund die Bewertung dienen soll. Eine Bewertung stellt den realen Marktwert dar, ein Gutachten oft den Sachwert, der je nach Lage stark abweichen kann vom tatsächlich zu erzielenden Kaufpreis. Ist es besser eine Immobilie zu belasten, wenn man akut Geld benötigt, oder sollte man gleich verkaufen? Das hängt ganz von Ihren weiteren Vermögenswerten ab. Grundsätzlich würde ich eher einen Verkauf empfehlen, da Sie das Geld anlegen könnten und dadurch einen monatlichen Cash Flow lukrieren könnten. Bei einem Kredit haben Sie eine höhere monatliche Belastung. Einer der häufigsten Fehler beim Immobilienkauf: Kein Grundbuchauszug: Vor einem Immobilienkauf, egal ob Haus oder Wohnung, sollte man sich einen Grundbuchauszug beschaffen. Dieser gibt Auskunft über die Eigentümerverhältnisse, Wegerechte oder Vorverkaufsrechte. Aber auch darüber, ob die Immobilie mit Schulden belastet ist, die auf den neuen Eigentümer übergehen können. Ein Grundbuchauszug kann bei den Bezirksgerichten oder bei Notaren eingeholt werden, ist aber auch online möglich. Empire Invest GmbH Dammgasse 4/2, 2500 Baden www.empireinvest.at office@empireinvest.at

DAS WIEN AKTUELL 11 Als großes Gesamtkunstwerk begeistert die neue Holiday on Ice-Show SUPERNOVA im kommenden Winter das Wiener Publikum. Das ideale Zusammenspiel von mitreißender Musik, sportlichen Meisterleistungen, funkelnden Kostümen von Stardesigner Stefano Canulli und einer emotionalen Geschichte garantiert ein Show-Erlebnis der Spitzenklasse. „Magische Nordlichter, spektakuläre Sternbilder und Schnee, der auf die Eisbühne fällt, machen die neue Show SUPERNOVA zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. 40 der besten Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer der Welt werden das Publikum in der Wiener Stadthalle begeistern. Bei diesem Spektakel muss man einfach dabei sein,“ sagt Mattäus Zelenka, Geschäftsführer der Wiener Stadthalle, ein Unternehmen der Wien Holding. Sekundengenau aufeinander abgestimmt Das Ensemble von SUPERNOVA besteht aus Top-Läufern aus der ganzen Welt. Viele von ihnen waren Teilnehmern bei Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen. Nun stehen sie aber bei Holiday on Ice nicht mehr im Wettkampf – ganz im Gegenteil: Perfektes Teamwork ist unverzichtbar. Denn jede Bewegung der Darsteller ist sekundengenau abgestimmt auf Musik und Lichteffekte. Bis zu sechs Mal pro Vorstellung wechseln sie ihre teils pompösen Kostüme. Bei sogenannten „Quick Changes“ muss einfach alles – jedes Kleidungsstück, jede Requisite, jeder beziehungsweise jeder Läufer – exakt an seinembeziehungsweise ihrem festgelegten Platz sein, sonst reicht die Zeit für den Kostümwechsel nicht aus. Die Darsteller streben nach größter Perfektion und versetzen ihr Publikum in Erstaunen und Begeisterung. Tickets Tickets sind bei der Kasse der Wiener Stadthalle sowie online oder unter 01/79 999 79 und im Wien Ticket-Callcenter (01/588 85, täglich von 8.00-20.00 Uhr), im Wien Ticket-Pavillon bei der Staatsoper (Herbert von Karajan Platz, 1010 Wien, täglich von 10.00-19.00 Uhr), auf www.wien-ticket.at sowie in allen weiteren Wien Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich. Tickets für Erwachsene gibt es ab 27 Euro, Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre bekommen eine Ermäßigung. Schoßtickets für Kinder bis sechs Jahre kosten acht Euro. Das Ticket gilt als Fahrschein für die Wiener Linien. Mehr Infos unter: www.stadthalle.com Holiday on Ice kommt nach zweijähriger Pause zurück Vom 18. bis 29. Jänner 2023 zeigen die besten Eiskunstläuferinnen & Eiskunstläufer in der Wiener Stadthalle ihr glänzendes Können. Nach 2 Jahren Pause kehrt die neue „Holiday on Ice“-Show endlich wieder in die Wiener Stadthalle zurück © Chris Moylan/Holiday on Ice Productions Termine Mittwoch, 18. Jänner 2023, 19.30 Uhr Donnerstag, 19. Jänner 2023, 19.00 Uhr Freitag, 20. Jänner 2023, 17.00 Uhr Samstag, 21. Jänner 2023, 11.00 Uhr, 15.00 Uhr, 19.00 Uhr Sonntag, 22. Jänner 2023, 11.00 Uhr, 15.00 Uhr Donnerstag, 26. Jänner 2023, 19.00 Uhr Freitag, 27. Jänner 2023, 17.00 Uhr Samstag, 28. Jänner 2023, 11.00 Uhr, 15.00 Uhr, 19.00 Uhr Sonntag, 29. Jänner 2023, 11.00 Uhr, 15.00 Uhr

DAS WIEN AKTUELL 12 Mit den märchenhaften Jubiläumsgutscheinen bis zu 1.000€ sparen! In Form von Gutscheinen für Ihren nächsten Einkauf. 1) auf ein Produkt Ihrer Wahl ab einem Einkaufswert von € 100,- € 20,- Jubiläumsgutschein im Wert von In Form von Gutscheinen für Ihren nächsten Einkauf. 1) auf ein Produkt Ihrer Wahl ab einem Einkaufswert von € 1.800,- € 300,- Jubiläumsgutschein im Wert von In Form von Gutscheinen für Ihren nächsten Einkauf. 1) auf ein Produkt Ihrer Wahl ab einem Einkaufswert von € 3.000,- € 500,- Jubiläumsgutschein im Wert von In Form von Gutscheinen für Ihren nächsten Einkauf. 1) auf ein Produkt Ihrer Wahl ab einem Einkaufswert von € 6.000,- € 1.000,- Jubiläumsgutschein im Wert von 1) Gültig bis 24.09.2022. Pro Person und Einkauf nur ein Gutschein gültig. Nicht mit anderen Aktionen (z.B. Gutscheinen oder Rabattaktionen) kumulierbar. Nicht einzulösen auf Online Only und Preishit Produkte im Online Shop. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge, Österreichs bester Preis Produkte, sowie bei Kauf von Gutscheinen, Serviceleistungen, Kleinelektro, Bücher und Produkten der Joop!, Stressless, Team 7, hülsta, Bretz, Erpo, Brühl, Anrei, Spectral, Forcher, Miele, Liebherr, Gaggenau, Bora, Birkenstock, Sudbrock, Biohort, Kettler, Glatz, Zebra, Stern, Jan Kurtz, Stocco, Tempur, ti‘me, Sedda, Sit Mobilia, Aeris, Parkett- und Laminatböden, Stokke, Bugaboo, Cybex, Scoot&Ride, ABC Design, 2E Vertriebs-GmbH, Joolz, Nuna, Philips HUE, Villeroy & Boch, WMF, Tefal und Fissler. Keine Barauszahlung möglich. Ausgenommen alle Werbe- und Aktionsartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf www.xxxlutz.at/ brochures und Online Only Produkte Ausgenommen alle Werbe- und Aktionsartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf www.xxxlutz.at/ brochures und Online Only Produkte Ausgenommen alle Werbe- und Aktionsartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf www.xxxlutz.at/ brochures und Online Only Produkte Ausgenommen alle Werbe- und Aktionsartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf www.xxxlutz.at/ brochures und Online Only Produkte In allen 47 XXXLutz Möbelhäusern einlösbar! Wolf Prosthetics Realized by Crea Fx Special Effects @creafx

DAS WIEN AKTUELL 13 Küchenaktionen! XXXL Restaurantgutscheine: Bauernfrühstück 8,90** Hofkultur Cevapcici 490 8,50** Hirschragout mit Semmelknödel 790 11,90** Symbolbild Symbolbild Symbolbild XXXL Gutschein XXXL Gutschein XXXL Gutschein Gültig von 21.09. bis 24.09.2022 Gültig von 21.09. bis 24.09.2022 Gültig von 21.09. bis 24.09.2022 Symbolfotos. Restaurant-Gutscheine gültig von 21.09. bis 24.09.2022 für jeweils 2 Personen. Einzulösen in einer der XXXLutz-Filialen mit Restaurant und im XXXLutz Restaurant Mariahilfer Straße 121b/Christian Broda Platz. Gutschein bei der Bestellung abgeben! Ausgenommen XXXLutz in Langenrohr und Brunn am Gebirge. Allergeninformationen erhalten Sie bei unseren Servicemitarbeitern. Frühstück bis 11:00 Uhr.**Stattpreis bezieht sich auf unseren bisherigen Verkaufspreis. Alle Preise sind Abholpreise in Euro. 550 1) Gültig vom Katalogpreis. 1+2) Gültig bis 24.09.2022. Nicht mit anderen Aktionen (z. B. Gutscheinen oder Rabattaktionen) kumulierbar. Alle Preise sind Abholpreise. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge und Österreichs bester Preis Produkte. 2) Gegenüber den Einzelpreisen lt. DAN Preisliste. Aktion gültig beim Kauf einer kompletten DAN-Küche. bis minus 55% auf viele Einbauküchen VOM KATALOGPREIS der Marken Dieter Knoll1), Novel1), Celina1) und Dan2) beim Kauf einer Einbauküche ab € 3.500,- LIEFERUNG & MONTAGE4) Gratis Ganz in Ruhe und bequem von Zuhause aus Ihre Küchenplanung und Aktionen sichern! 1 Bauplan fotografieren oder Skizze anfertigen 1 1 Küchenberater kontaktieren 2 1 Erste Planung erhalten 3 4 Termin sichern So einfach geht‘s: Jetzt premium KüchenBeratungstermin sichern! +43 50 111 380 900 kueche@xxxlutz.at Mo. - Fr.: 09.00 - 17.00 Uhr EXPRESS TERMIN-GARANTIE AKTIONSGARANTIE bis -55%1+2) auf Einbauküchen + 20% MwSt. geschenkt3) + gratis Lieferung und Montage4) 4) Gültig bis 24.09.2022. Aktion gültig beim Kauf einer Einbauküche ab € 3.500,-. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge. Nicht mit anderen Aktionen (z. B. Gutscheinen oder Rabattaktionen) kumulierbar. Ohne Strom- und Wasseranschluss. 3) Gültig gegen Vorlage dieses Gutscheins bei Kauf einer Einbauküche der Marken Dieter Knoll, Novel, Celina und Dan. Pro Person und Einkauf nur ein Gutschein gültig. Nicht mit anderen Aktionen (z. B. Gutscheinen und Rabattaktionen) kumulierbar. Alle Preise sind Abholpreise. Gültig bis 24.09.2022. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge und Österreichs bester Preis Produkte. Keine Barauszahlung möglich. ZUM SOFORTABZUG MwSt. geschenkt 20% beim Kauf Ihrer Einbauküche 3) = entspricht einem Nachlass von 16,67% Jubiläumsgutschein Ausgenommen alle Werbe- und Aktionsartikel aus den aktuellen und in den letzten 30 Tagen gültigen Prospekten auf www.xxxlutz.at/ brochures und Online Only Produkte 07.09.2022 15:18:24 ANZEIGE

DAS WIEN AKTUELL 14 Rettungsanker für LKW-Verkehr Mit einer Notverordnung kann man das AdBlue-Problem lösen. Die Verkehrs- und LKW-Logistik steht kurz vor dem Kollaps. Nicht nur weil sich der Dieselpreis innerhalb eines Jahres verdoppelt hat, sondern auch weil einer der größten deutschen Düngemittel- und AdBlue-Produzenten „SKW Stickstoffwerke Piesteritz“, die Produktion wegen Unwirtschaftlichkeit eingestellt hat. Und das ist nur das erste Werk, das betroffen ist. Schon heute ist AdBlue an den Tankstellen knapp. Da heute kaum ein moderner LKW ohne AdBlue fahrtüchtig ist, gefährdet das unsere Versorgung massiv. Alles kommt mit dem LKW. Lebensmittel, Medikamente, Gebrauchsgüter. Ein Ausfall dieser Zulieferer bedeutet den Kollaps der Versorgung mit lebenswichtigen Waren. Dem nicht genug, hat „SKW Stickstoffwerke Piesteritz“ nicht nur die AdBlue-Produktion eingestellt, sondern auch die Düngemittelerzeugung. Das wirkt sich zwar nicht im Moment auf die Bevölkerung aus, wird jedoch im kommenden Jahr schlagend, wenn dadurch die Erträge der Landwirte sinken, was einen Versorgungsengpass bei Lebensmitteln für 2023 bedeutet. Der AdBlue-Mangel könnte von der Politik leichter gelöst werden als der Mangel an Düngemittel. AdBlue braucht man nämlich nicht wirklich. Es ist nur so, dass diese dem Diesel beigefügte Harnstofflösung die ausgestoßenen Stickstoffe deutlich reduziert. Laut Herstellerangaben um bis zu 90 Prozent. Das ist für die Umwelt gut, weil dadurch weniger Stickoxide (NOx) emittiert werden. Fahruntüchtig ist der LKW ohne AdBlue nur deswegen, weil die Programmierung der Fahrzeugelektronik das so vorsieht. Und weil es ein Gesetz gibt, in dem das so vorgeschrieben ist. Und genau hier müsste heute eine verantwortungsvolle Politik ansetzen. Wenn es absehbar ist, dass AdBlue demnächst ausgeht und der gesamte Warenverkehr deswegen stillsteht, dann sollte man eine Notverordnung erlassen, die den Betrieb von LKW auch ohne AdBlue gestattet. Die elektronische Blockade kann leicht herausprogrammiert werden – das Gesetz nicht. Da wir aber von einer grünen Verkehrs- und Umweltministerin regiert werden, wird genau das aber nicht passieren. Die verzweifelten Frächter werden daher auf Plan B umsteigen müssen – sprich die Fahrer werden wohl den Harnstoff selbst zufügen, indem sie in die Tanks ihrer LKW pinkeln. Das funktioniert angeblich auch. Der von der schwarz-grünen Bundesregierung beschlossene Klimabonus hat sich als Schildbürgerstreich der Sonderklasse entpuppt. So steht der zur Entlastung der Österreicher gedachte Bonus in der Höhe von 500 Euro prinzipiell all jenen zu, die ihren Wohnsitz seit mindestens einem halben Jahr in Österreich haben. Sieht auf den ersten Blick nach einer guten Sache aus, auch wenn die unter Teuerung und Inflation stöhnenden Bürger diesen Bonus via Steuern natürlich aus der eigenen Tasche zahlen – also die, die arbeiten. Den Bonus erhalten nämlich alle. Also auch Pensionisten, Arbeitslose, Asylwerber und Häftlinge. Babys die weniger als 183 Tage alt sind aber nicht. Genau so wurde das Gesetz von ÖVP und Grünen als Regierungsvorlage eingebracht, dann im Parlament beschlossen und vom Bundesrat abgesegnet, bis es am Schreibtisch des Bundespräsidenten gelandet ist, der es schließlich finalisiert hat. Es ist also in Geltung. Abgesehen von der Opposition, die immer und überall ein Haar in der Suppe findet, ist der im Wahlkampf stehenden ÖVP-Tirol zuerst aufgefallen, dass hier etwas nicht so ganz stimmig ist. Beim Klimabonus für Asylwerber handle es sich um ein „inakzeptables und fatales Signal“, verlautete die Landespartei. Tirols ÖVP-Obmann und Spitzenkandidat Anton Mattle sprach sich für eine Prüfung der Regelung aus, auch bei Häftlingen. Der Verbraucherschutzverein (VSV) hingegen hat Kritik an der Regelung für Babys geübt. Dass man erst dann Anspruch auf die 250 Euro (Kinder und Jugendliche) bzw. 500 Euro (Erwachsene) hat, wenn man ein halbes Jahr in Österreich gemeldet ist, führe nämlich dazu, dass die Hälfte der heuer in Österreich geborenen Kinder um den Bonus umfallen wird. Den Bonus erhalten also Strafgefangene, die ebenso in RundumVollversorgung sind wie Asylwerber, die noch keinen einzigen Cent in unser Sozialsystem eingezahlt haben. Babys gehen leer aus. Eine echt grüne Idee. Was kommt als Nächstes? Kilometergeld für Häfenbrüder, die zwischen Stein und dem Landl pendeln? Mit den 500 Euro pro Person wird es wohl rauschende Feste in den Haftanstalten und Asylantenheimen geben. Blöd für die Grünen, dass weder die einen noch die anderen wählen dürfen. Das dürfen aber diejenigen, die diesen Schwachsinn bezahlen müssen. Und das sind die hart arbeitenden Österreicher. Schildbürger- Streiche enmasse Criticus Das Ressort von Vizekanzler Werner Kogler hat nach einer Prüfung festgestellt, dass Dutzende Vereine der Tiroler Jungbauernschaft bzw. Landjugend Corona-Förderungsgelder in einer Höhe von 816.000 Euro zu Unrecht erhalten haben. Die Konsequenz daraus ist die Rückzahlung, da diese Vereine dem Tiroler Bauernbund zuzurechnen sind. Und der wiederum ist eine Teilorganisation der ÖVP und darf laut Ressort Kogler‘ keine Gelder aus dem sogenannten NPO-Fonds beziehen. Bezugsberechtigte „Non-ProfitOrganisationen“ konnten ab dem Frühjahr 2020 diese Coronahilfen beantragen, um so besser dieser Krise halbwegs Herr zu werden. Die Administration dieses Unterstützungsfonds liegt beim Vizekanzler – freilich durften Parteien samt ihrer Teilorganisationen daran nicht mitpartizipieren. So oder so – ein weiterer Rückschlag für die Tiroler-ÖVP, die knapp vor Landtagswahlen steht. Tiroler Landjugend – Fördergelder retour!

DAS WIEN AKTUELL 15 Im Haus der Musik, einem Museum der Wien Holding, gehen auch im heurigen Herbst und Winter wieder die beliebten Live-On-Stage-Konzerte über die Bühne. Ab dem 22. September 2022 treten erneut Künstlerinnen und Künstler der Indie-/Alternative-Szene im Konzertsaal des Klangmuseums auf. Unter anderem mit dabei: Sam Weber, Willy Mason, John Craigie sowie „Three For Silver“. Die Konzertreihe findet in Zusammenarbeit mit „Bluebird Vienna“ und „Der Standard“ statt. SamWeber am 22. September Der aus dem hellen, weiten Himmel der kanadischen Westküste stammende Sam Weber hat das letzte Jahrzehnt damit verbracht, sein Handwerk als Singer-Songwriter, Multi-Instrumentalist und Produzent zu verfeinern – ein Weg, der mit der Veröffentlichung seines atemberaubenden Albums „Everything Comes True“ im Jahr 2019 einen neuen, malerischen Berg erklimmt. Willy Mason am 24. September Magie, Geister, Staatsoberhäupter – heutzutage gibt es nur noch wenig, woran man glauben kann. Lügen sind größer als die Wahrheit und selbst die Wahrheit kann gefährlich sein. Das vierte Album von Willy Mason, „Already Dead“, erkundet Ehrlichkeit und Täuschung, Anonymität im digitalen Zeitalter, gute Absichten mit unerwarteten Folgen, Freiheit, Kolonialismus, Liebe, Gott und Sinn. Denn, so der Erzähler, sei es nun an der Zeit, den dringend benötigten Glauben wiederherzustellen. John Craigie am 17. Oktober Der in Portland, Oregon, ansässige Sänger, Songwriter und Produzent John Craigie verwandelt Momente der Einsamkeit in Geschichten, die sich perfekt für alte Americana-Fiction-Anthologien eignen. Anstatt sie auf abgegriffenen Seiten zu belassen, projiziert er sie im Breitwandformat in Blitzen von brodelnder Seele und FolkEloquenz. “Three For Silver” am 14. November Charakteristisch, nicht nur für die im Jahr 2020 veröffentlichte Single „Red Moon“, sondern das gesamte Oeuvre von „Three For Silver“, ist atmosphärischer, fast schon pastoraler Doom-Folk, der mit einer ganz eigenen Energie lebendig macht, nur um wieder sanft zu berauschen. Seit fast zehn Jahren touren Lucas Warford und Willo Sertain, begleitet von wechselnden, dritten Gast-Musiker, durch die Welt und fesseln mit ihrem musikalischen Mosaik aus Folk, Mystik und Rock das Publikum. Alle Konzerte finden jeweils um 20.00 Uhr imHaus der Musik (Seilerstätte 30, 1010 Wien) statt Tickets Tickets sind um 19 Euro an der Kassa des Haus der Musik (täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr) oder im Wien-Ticket-Callcenter (01/588 85, täglich von 08.00 bis 20.00 Uhr), im Wien-Ticket-Pavillon bei der Staatsoper (Herbert von Karajan Platz, 1010 Wien, täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr), auf www.wienticket.at sowie in allen weiteren Wien-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich. Tipp Mit der „Membercard“ des Haus der Musik um 49 Euro ist der Eintritt zu sämtlichen Live-On-StageKonzerten sowie für das Klangmuseum für ein Jahr kostenlos. Die Freikarten zu den jeweiligen Konzerten sind an der Kassa im Haus der Musik erhältlich. Mehr Infos unter: www.hdm.at Klangmuseum lädt zu neuen Live-On-Stage-Konzerten SamWeber, Willy Mason, John Craigie und Three for Silver sind im heurigen Herbst undWinter live im Haus der Musik zu erleben. SamWeber © Jacob Boll John Craigie © Bradley Cox Willy Mason © artist Three for Silver © Mirifoto

DAS WIEN AKTUELL 16 Der Klimawandel ist die größte Herausforderung in der Geschichte der Menschheit. Seine Auswirkungen betreffen ausnahmslos alle. Es ist daher geboten, dass sich alle Lebensbereiche mit diesem Thema beschäftigen – die Politik, die Wirtschaft, die Wissenschaft und Forschung, die Gesellschaft und natürlich auch die Kunst. Und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt. Vor diesem Hintergrund ruft die Stadt Wien eine eigene „Klima Biennale“ ins Leben. Sie ist eine gemeinsame Initiative der Geschäftsgruppen Umwelt, Kultur und Wirtschaft und soll Wiens Stärken als Wissenschafts- und Forschungsstandort mit künstlerischen und kreativen Strategien in den Sparten bildende Kunst einschließlich neuer Medien, Design und Architektur verbinden und visionäre Szenarien für eine klimamoderne Zukunft entwickeln. Die 1. Wiener Klima Biennale ist von April bis Juli 2024 geplant und wird vom KUNST HAUS WIEN, einemMuseum der Wien Holding, umgesetzt. Das KUNST HAUS WIEN fungiert als Veranstalter und Festivalzentrum. Die Leitung für die Klima Biennale wird noch im September ausgeschrieben. „Die Wiener Klima Biennale versteht sich als internationale künstlerische Plattform, die die Qualitäten und Potenziale Wiens im Dialog mit anderen Städten und Regionen für eine künstlerisch visionäre, kreativwissenschaftlich fundierte sowie sozial und kulturell erfahrbare Gestaltung der Welt von morgen nützt. Die Klima Biennale forciert den Austausch mit anderen Städten in Europa, kooperiert mit der Wissenschaft und Forschung, mit der Wirtschaft, mit der Politik und Verwaltung sowie mit der Zivilgesellschaft, und hier insbesondere mit jener Generation, die die größte Zukunftslast zu tragen hat: der Jugend“, freut sich Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke. „Die Dringlichkeit der Klimakrise und die Notwendigkeit einen radikalen Wandel in unserem Denken und Handeln herbeizuführen, stand Pate, als 2015 in Wien mit der ‚Vienna Biennale for Change‘ die weltweit erste interdisziplinäre Biennale stattfand. Die Idee, dass sich Kunst und Wissenschaft sparten- und disziplinenübergreifend gegenseitig inspirieren, lebt nun in der Klima Biennale fort, was mir als Stadträtin für Kultur und Wissenschaft besonders gefällt. Die emanzipatorische und aufklärerische Kraft von Kunst kann bei diesem, alle betreffenden Thema, weit in die Gesellschaft hineinwirken“, betont Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. „Mit dem Anspruch hoher künstlerischer Qualität, wissenschaftlicher Substanz und leichter Verständlichkeit sollte es der Wiener Klima Biennale gelingen, visionäre Beiträge für die ökosoziale Gestaltung der Zukunft zu erarbeiten und zugleich ein breites Publikum für Klimafürsorge und Kreislaufkultur als nachhaltiges Wohlstandsrezept zu begeistern. Ziel ist, dass alle Menschen, die die künftige Biennale besuchen, nicht nur ihr Wissen zur Klimafrage auf neuartige, vielfach unterhaltsame Weise erweitern können, sondern auch motiviert werden, sich selbst mit frischem Mindset für effektiven Klimafortschritt und klima- und ressourcenschonende Kreislaufkultur einzusetzen“, so Umweltstadtrat Jürgen Czernohorszky. „Die Wien Holding ist mit ihren Unternehmen und Projekten immer wieder Impulsgeberin für maßgebliche Entwicklungsprozesse in der Stadt und trägt in hohem Maße dazu bei, die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt mitzugestalten. Ich bin stolz, dass das KUNST HAUS WIEN nun auch die neue Klima Biennale umsetzen wird. Wir nützen damit die Möglichkeiten von Kunst, die Menschen zur Klimafrage emotional zu erreichen und tragen dadurch weiter zur Bewusstseinsbildung für eine klimamoderne Zukunft bei“, so Wien Holding-Geschäftsführer Kurt Gollowitzer. Weiterentwicklung der Vienna Biennale for Change Grundlage für die Wiener Klima Biennale bildet die 2015 von Christoph Thun-Hohenstein in © Paul Bauer Stadt Wien ruft Klima Biennale ins Leben Start im Frühjahr 2024 – KUNST HAUSWIEN Veranstalter & Festivalzentrum – Biennale-Leitung wird im September ausgeschrieben.

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