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DAS WIEN AKTUELL 4 Zum ersten Mal in der „jüngeren Geschichte Russlands“ sind mehr Menschen aus- als eingewandert. Die russische Statistikbehörde spricht demnach von 322.000 Eingewanderten. Laut dieser Behörde freilich haben 419.000 Personen dieses Land dauerhaft verlassen. Laut Behörde haben gegenüber dem Vorjahr fast doppelt so viele Personen das Land dauerhaft verlassen. Mit ein Grund ist sicherlich der Angriffskrieg gegen die Ukraine, ein weiterer Grund ist dem Umstand geschuldet, dass viele ausländische Firmen das Land verlassen haben. Hand in Hand haben sicherlich auch Spezialisten Russland verlassen, umbessere Arbeitsbedingungen zu suchen. Zudem suchten politische Gegner das Weite bzw. gingen ins Exil. Gleichwohl hat man im Zuge dessen aber auch in einigen Medien lesen können, dass Russland ungefähr 1,1 Mio. Ukrainer (u. a. Expertenschätzungen darunter) ins eigene Land quasi „umgesiedelt“ hat – als eine Folge dieses Überfallkrieges – darunter auch ca. 200.000 Kinder. Der exakte Wortlaut dieser Narrative war verschleppt und damit bricht das kriegsführende Land mit den elementaren Grundsätzen der Genfer Konvention … Und aktuell gibt’s auch Prognosen, dass Russlands Einnahmen aus dem Gas sogar die laufenden Kriegskosten übersteigen. Der 71-jährige Musiker und Liedermacher Peter Cornelius hat vor Kurzem das Österreichische Ehrenkreuz für Verdienste um die Republik Österreich im Rahmen einer Zeremonie erhalten. Mit Evergreens wie „Du entschuldige, i kenn‘ di‘“, aber auch „Reif für die Insel“ oder „Die Wolk’n“ hat sich der österreichische „Kultsänger“ quasi in die oberste Kategorie nationaler Künstler gehievt. Auf den Punkt bringt es Kulturstaatssekretärin Mayer (Grüne) mit „was einst die Beatles, die Rolling Stones oder die Kinks für Cornelius waren, ist Cornelius heute selbst – ein Musikidol“. Als junggebliebener Fan ist man geneigt zu sagen: Also, Peter – da kommt noch was! Und wieder ein Mal macht die irische Datenschutzbehörde wenig Federlesens, wenn es um Datenmissbrauch – wie im aktuellen Fall – von „Täter“ Instagram geht. Das Ausmaß der Strafzahlung soll rekordverdächtige 405 Millionen Euro betragen. Selbstredend hat der Mutterkonzern „Meta“ natürlich umgehend seine Absicht kundgetan, diese Entscheidung postwendend anzufechten. Im konkreten Fall durften Kinder bzw. Jugendlichen im Alter von 13-17 Jahren auf dieser Social-Media-Plattform Geschäftskonten betreiben und mussten im Gegenzug „möglicherweise“ in Kauf nehmen, dass ihre Telefonnummern bzw. ihre E-MailAdressen veröffentlicht werden. Derzeit fix ist bloß, dass Niederösterreich spätestens Ende März des kommenden Jahres seinen neuen Landtag wählen muss! Doch vorläufig steht der genaue Termin dazu noch nicht fest – und es liegt ausschließlich an der niederösterreichischen Volkspartei – wann Frau und Herr Niederösterreicher zu den Urnen schreiten darf. Diese Entscheidung obliegt deshalb Türkis/ Schwarz, da diese bei der letzten Wahl – obendrein bundesweit das beste Resultat einer Landtagspartei – erzielt haben und souverän die absolute Mehrheit an ihre Fahnen heften konnten. Gegenüber ORF Niederösterreich freilich sagte Landeshauptfrau Mikl-Leitner, dass man (sie) diese Entscheidung Mitte November treffen wird. Just dabei – und ein Schelm ist, wer Böses denkt –, kündigt sie an, dass Niederösterreich – unabhängig von der Strompreisbremse des Bundes – einen „eigenen Strompreisdeckel“ fixieren wird. Mit diesem „Wahlzuckerl“ hofft die zuletzt in einem desaströsen Umfragetief gestolperte Landes-ÖVP das Ruder noch halbwegs herumzureißen. Zusatz: „Ich kann mir auch noch weitere finanzielle Hilfe – abhängig von weiteren Preisanstiegen – vorstellen“. Bevölkerungsminus in Russland (?) Ehrenzeichen für Musikidol Cornelius Datenmissbrauch? Blecht Instagram? NÖ zögert mit dem Landtag-Wahltermin

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