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DAS WIEN AKTUELL 17 seiner Funktion als Direktor des MAK initiierte Vienna Biennale for Change, die sich von Beginn an mit ökologischen Fragestellungen beschäftigt hat. Mit der Neuausrichtung und Weiterentwicklung als Klima Biennale der Stadt Wien wird der Fokus künftig noch stärker auf die künstlerische, wissenschaftliche, innovative und kreative Auseinandersetzung mit dem Themenkreis Klimawandel, Klimaschutz und Klimaanpassung, Biodiversität, Ökosysteme und Kreislaufstrategien unter Einschluss relevanter neuer, insbesondere digitaler Technologien gerichtet. Die Präsentation der 1. Wiener Klima Biennale ist von April bis Juli 2024 geplant. Rund drei Monate lang soll an mehreren Standorten in Wien eine Vielzahl von Kunst-, Design- und Architekturprojekten realisiert werden, die sich künstlerisch und kreativ mit der Klimathematik im weitesten Sinne auseinandersetzen. Darüber hinaus sind Kooperationen zwischen Künstlern und ausgewählten Magistratsabteilungen sowie Wiener Unternehmen vorgesehen, deren Ergebnisse im Rahmen der Klima Biennale gezeigt werden. Grünes Museum als Biennale-Zentrum Biennale-Zentrum ist das KUNST HAUS WIEN, das die Wiener Klima Biennale inden eigenenRäumlichkeiten sowie an weiteren Orten in Wien ausrichten und auch andere Kulturinstitutionen zur Teilnahme einladen wird. Die organisatorische Anbindung der Biennale an das KUNST HAUS WIEN ermöglicht Synergien in den Bereichen Verwaltung und Kommunikation, als auch in der inhaltlichen Verknüpfung mit Friedensreich Hundertwasser und dem Schwerpunkt auf Kunst und Ökologie. „Es ist eine glückliche Fügung, dass die Wiener Klima Biennale ihr Zentrum im KUNST HAUS WIEN findet, jenem Museum, das vom Geist des Klimaphilosophen und Kreislaufpioniers Friedensreich Hundertwasser durchdrungen ist. Ich sehe darin eine einzigartige Chance, unsere Positionierung als Grünes Museum zu stärken und die ökologische Pionierarbeit Hundertwassers, die sein künstlerisches Werk stark beeinflusst hat, national und international stärker bekannt zu machen“, freut sich Gerlinde Riedl, Direktorin des KUNST HAUS WIEN. Ausschreibung der BiennaleLeitung noch im September Die Position der Biennale-Leitung wird imLaufe des Septembers ausgeschrieben. Die Ausschreibung erfolgt durch die KunstHausWien GmbH. Nach Abwicklung eines standardisierten Ausschreibungsprozesses, inklusive Hearings durch eine Jury, soll die BiennaleLeitung noch dieses Jahr bestellt und der Vorbereitungsprozess gestartet werden. Das von der Stadt Wien vorgesehene Budget für die Wiener Klima Biennale beträgt insgesamt 1,5 Millionen Euro und wird von den Geschäftsgruppen Kultur und Wissenschaft, Klima und Umwelt sowie Finanz, Wirtschaft und Internationales gemeinsam zur Verfügung gestellt. Die Kosten für Ausstellungen und Beiträge der Partnerorganisationen zur Biennale werden von den Partnerorganisationen selbst getragen. Jedenfalls das verlautete vor Kurzem die Nachrichtenagentur AFP. Sie selbst beschreibt sich als schnell, mit vollständiger und überprüfter Berichterstattung dank eines Netzwerks in 151 Ländern mit 2.400 Mitarbeitern. Ihren Infos nachwollen „Syrische Flüchtlinge“ mit ihrem Aufruf im OnlineDienst „Telegram“ erreichen, dass sich ihnen weitere in der Türkei lebende Flüchtlinge anschließen. Derweil – nach bloß sechstägiger Aktivität – folgen diesen Mitteilungen schon ca. 70.000 Flüchtlinge. Zudem werden die Syrer „ermuntert“, vielmehr aufgefordert, sich mit für Flüchtlingen relevanten Utensilien wie Schlafsäcken, Zelten, Rettungswesten, Trinkwasser, „Erste Hilfe“-Sets und Co. auszurüsten, um mit dieser Karawane mitzuziehen. Ihre Meinung hat (noch) Gewicht. Niederösterreichs Regentin Mikl-Leitner und definitiv die einflussreichste Person wenn ihre Bundespartei Abstriche leisten soll/muss, hat via Ö1-Morgenjournal bekräftigt, ihren Anteil zu leisten, dass die CO2-Bepreisung verschoben wird. „Man solle das auf alle Fälle noch überdenken, denn die Teuerung ist ausreichend“. Freilich bleibt der niederösterreichische Stromrabatt – trotz der Strombremse des Bundes. Und sie legt ein Schäuflein nach: „Wenn jetzt manche gut situierte Persönlichkeiten meinen, dass es hier zu einer ‚Überförderung‘ kommt, kann ich nur entgegenhalten: ‚Das Leben war noch nie so teuer wie jetzt – die Menschen brauchen das Geld‘“. Der Grüne Vizekanzler Werner Kogler spricht sich gegen Bundesförderungen aus, die dazuführen, dass es in Österreichischen Haushalten zu weiteren Entlastungen bei kaum zu stemmenden Heizkosten kommt. Dass es sich dabei um einen „Wunsch“ von Kanzler Karl Nehammer handelt, geht dabei außen vor. Dem Wortlaut nach „würde der Grüne bei weiteren Hilfen dieser Art sehr vorsichtig sein“. Dieser Kontext wurde aus einer ATV-Aussendung entnommen im Rahmen eines späteren Interviews des Obmanns der Grünen. „Es wird nicht so sein können, so sein können, dass jede Kilowattstunde Strom oder Gas gefördert wird in einer Art und Weise, als ob es die Krise nicht gäbe“. Kogler spieltdiesenBallweiter an die Bundesländer, die selbst ein Modell für weitere HeizkostenZuschüsse entwickeln müssen. Droht FlüchtlingsKarawane in EU? Mikl-Leitner polarisiert bei C02-Debatte Lässt Vize Kogler Kanzler auflaufen?

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