Das Wien - E-Book

DAS WIEN AKTUELL 19 Jetzt lässt man die Pensionisten im Stich und fördert weitere Zu- wanderung in unser Sozialsystem, nämlich in die Mindestsicherung. Darüber hinaus lässt man bei den fragwürdigen Corona-Maß- nahmen die Betriebe und Ange- stellten im Stich, welche um ihre Existenz kämpfen, vor dem Ruin stehen und verzweifelt sind. Das ist alles nicht mehr sozial und un- verantwortlich. Und ÖVP-Blümel ist hier keine Ansage für Wien, da er Finanzminister bleiben wird. Es braucht daher eine starke Oppo- sition und Bürgervertretung mit dem Team HC Strache. Ich bin hier das verlässliche Original und lasse mir den Mund nicht verbieten. Gerade war der Schulanfang, was haben Sie empfunden, als Sie die Bilder der ganzen Kinder mit Mund- schutz und ohne Eltern bei den Schulen gesehen haben? Strache: Eine Katastrophe. Hier wird eine ganze Generation dem Corona-Wahnsinn einer Regie- rung geopfert, die offensichtlich mehr auf zukünftige Wahlergeb- nisse als das Wohl unserer Kinder konzentriert ist. Dieser retroaktive Aktionismus, um bereits vor Mo- naten falsche Entscheidungen nachträglich zu rechtfertigen, wird langsam zu einer echten Ge- fahr für unsere Rechtsstaatlichkeit. Wenn der Vizekanzler den Ver- fassungsgerichtshof als „obermo- ralisierende“ Instanz abtut, zeigt das, dass hier jemand offensicht- lich von Gewaltentrennung und Rechtsstaat keine Ahnung hat. Gleiches gilt für ein Unterrichts- und ein Gesundheitsministerium, welche im besten Fall wider- sprüchliche und im schlimmsten Fall rechtswidrige Verordnungen erlassen. Würden die Medien die Grünen nicht immer noch in Wat- te packen, wären auch die Rück- trittsrufe lauter. Die Bevölkerung ist jedenfalls immer mehr empört ob solcher Entwicklungen. In manchen Schulen gibt es Klassen mit nur einem einzigen österrei- chischen Kind. Hier ist Mobbing vorprogrammiert, was müsste um- gehend passieren? Strache: Die Migrations-Ampel sofort auf Rot stellen, statt einer Pseudo-Corona-Ampel. Eine De- ckelung des Anteiles von ausländi- schen Kindern pro Klasse und ein Zuwanderungsmoratorium. Mit 64 % aller Kinder mit nicht-deut- scher Umgangssprache ist die absolute Belastungsgrenze längst bei Weitem überschritten. Jetzt geht es um Integration und As- similation. Es ist untragbar wenn österreichische Kinder sich im Schulhof als „Schweinefleischfres- ser“ oder „Schlampen“ beschimp- fen lassen müssen, weil man sich nicht der islamischen Macho-Kul- tur unterwerfen will. Ebenso muss Respekt vor den Lehrern wieder Einzug ins Klassenzimmer finden. Das sehe übrigens nicht nur ich so, sondern ganz besonders die Eltern von Kindern, welche sich integrieren wollen aber es nicht können, weil Rot/Grün ständig einen Kniefall vor bildungsfeind- lichen und kulturfremden Werten macht. Das muss aufhören. Was sind die schlimmsten Versäum- nisse von Rot/Grün in den letzten Jahren? Strache: Wohnbau, Bildung, Wirt- schaft und Integrationsversagen und eine falsche Zuwanderungs- politik. Der soziale Wohnbau ist praktisch eingeschlafen und muss dringend wieder aufgestockt wer- den. Gemeindewohnungen sollen ohne Deutschkenntnisse und ohne österr. Staatsbürgerschaft nicht mehr vergeben werden. In der Bildung fällt Wien immer weiter zurück, die Schulen und Universitäten sind linke Indoktri- nationswerkstätten, aber es findet kein Lernen mehr statt. Wirt- schaftlich wird das Leben in Wien immer teurer, gleichzeitig macht man es aber Unternehmen immer schwieriger, welche vermehrt aus Wien abwandern. Das Ergebnis ist nämlich, dass Wiener Unterneh- men mehr und mehr nach Buda- pest, Preßburg und Prag abwan- dern. Gleichzeitig hat man Wien zur Hauptstadt des Sozialtouris- mus gemacht. Über die Hälfte der Mindestsicherungsempfänger sind Angehörige anderer Staaten. Der Österreicher finanziert hier einen demographischen Wandel, an dessen Ende Wien nicht mehr Wien ist. Es ist kein Rassismus festzuhalten, dass der österrei- chische Staat in erster Linie den Staatsbürgern verpflichtet ist. Darauf beruht die ganze Idee des Nationalstaates. Wien kann nicht die Wohlfahrtseinrichtung für die ganze Welt sein. Deshalb gilt es bei gewissen Dingen – Stichwort Gemeindebau – die Österreicher bevorzugt zu behandeln. Rechnen Sie in den nächsten Wo- chen mit einem fairen Wahlkampf? Strache: Ich rechne mit allen möglichen Untergriffen und Ver- leumdungen gegen meine Per- son, da man von den eigentlichen Problemen der Bürger ablenken will, aber ich habe keine Angst. Ich bin bei den Menschen und diese können die Wahrheit von der Lüge gut unterscheiden. Am Ende zeigen die Untergriffe nur die Verzweiflung der politischen Mitbewerber, welche Angst vor einem Erfolg des Team HC Strache haben. Denn was tut den Mächti- gen und Regierenden ammeisten weh? Eine starke Bürgerstimme für HC! Gibt es in Wien aktuell Politiker, denen Sie Handschlagqualität und Vernunft zusprechen würden? Strache: Meine Türen sind immer offen, und ich glaube, dass ins- geheim besonders bei der SPÖ eine große Übereinstimmung mit manchen Positionen von mir be- steht. Aber man hat sich eben so fest an die linksradikalen Grünen gebunden, dass man jetzt nicht mehr los kann. Aber ich kann mir nach der Wahl durchaus vorstellen mit Bürgermeister Ludwig bei be- stimmten Themen zusammenzu- arbeiten. Was müsste passieren, dass Sie er- neut mit der FPÖ an einem Strang ziehen würden oder sogar die Wie- ner Leitung übernehmen würden? Strache: Ein Ende der schäbigen Verleumdungen wäre das erste. Auch ein Ende der Wählerbe- schimpfung. Wenn Hofer alle HC Strache-Wähler zwischen 2005 und bis heute als „Narrensaum“ beschimpft, dann ist das ein Schlag gegenüber vielen jahre- langen Wählern, welche mir und damals der Strache-FPÖ das Ver- trauen geschenkt haben. An der Basis rumort es kräftig und es ist nicht auszuschließen, dass es zu einer internen Revolution in der heutigen FPÖ kommt. Die FPÖ- Wähler und kleinen Funktionäre wissen, was sie an mir hatten und ich hätte mich vor der Wiener Gemeinderatswahl auch zu einer Basis-Abstimmung über den Wiener-FPÖ-Parteivorsitz bereit erklärt. Aber da bekam man dann in der Nepp-FPÖ kalte Füße und hat mich ausgeschlossen und ge- spalten. Mal sehen, wie es nach der Wiener Wahl aussieht – aber grundsätzlich will und werde ich natürlich immer für alle freiheit- lichenWähler mit unseren aufrich- tigen Werten da sein. Sie sind sich des Erfolgs ziemlich sicher, was müsste passieren, damit sie die 5%-Hürde nicht schaffen. Strache: Ich will das Schicksal nicht provozieren, aber im Mo- ment kann ich mir nichts vorstel- len und ich bin davon überzeugt, dass die Wienerinnen und Wiener das Team HC Strache als starke Opposition in den Gemeinderat wählen werden. Denn der echte Wiener darf nicht untergehen! Der soziale Wohnbau ist praktisch eingeschlafen und muss dringend wieder aufgestockt werden. HC Strache " "

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