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DAS WIEN AKTUELL 18 "Rechne mit allen möglichen Untergriffen gegen mich!" HC Strache: "Anscheinend traut sich der Spitzenkanditat der FPÖWien Dominik Nepp nicht gegen mich persönlich imTV-Duell anzutreten." Herr Strache, Sie befinden sich mit- ten im Wahlkampf um das Wiener Bürgermeisteramt. Wie läuft es und wie sehen Sie die aktuelle Entwick- lung für Ihr Team? HC Strache: Wir haben ein mo- tiviertes Bürger-Team und von Tag zu Tag kommen weitere Mit- streiter mit viel Idealismus und Herzblut dazu. Ich bin überzeugt davon, dass die aktuellen Umfra- gen unser Team um mindestens 4 % unterschätzen, weil man ja mit allerhand medial gespielten Verleumdungen und erfundenen Geschichten einen Keil zwischen mich undmeineWähler zu treiben versucht. Aber im Moment bin ich jeden Tag in Wien unterwegs und spreche mit den Menschen, und es ist spürbar wieviel Hoffnung viele in unsere echte rot-weiß-rote soziale Heimat- und Bürgerbe- wegung Team HC Strache setzen. Und es wird immer mehr Men- schen bewusst, dass sie genau das mit mir bekommen werden – so wie es in den letzten 15 Jahren immer der Fall war. Man sieht in Wien nicht ein einziges Wahlplakat von Ihnen, woran liegt das? Strache: Ich kandidiere nunmehr bereits zum vierten Mal als Wiener Spitzenkandidat in Wien. Man kennt mich. Nachdem die Nepp- FPÖ ein Comeback von mir in der FPÖ-Wien verhindert hat, mich ausgeschlossen und verleumdet hat, stellt das Team HC meinen Originalweg weiter sicher und wir führen praktisch einen Wahl- kampf mit geringen Budgetmit- teln, und dadurch war die groß- flächige Bepflasterung Wiens mit Plakaten nicht machbar. Da war es mir wichtiger Mittel zu haben, um unsere zahlreichen idealisti- schen Unterstützer und Bürger zumindest hin- und wieder auf ein Getränk einladen zu können und laufend Bürgerstandln und Bürgerversammlungen in ganz Wien sicherzustellen. Mir ist das direkte Gespräch und der Kontakt mit den Menschen wichtiger als von einem nichtssagenden Plakat herunterzulächeln. Der FPÖ-Spitzenkandidat Dominik Nepp traut sich anscheinend nicht persönlich mit Ihnen in den TV-Du- ell-Schlagabtausch. Was sagt das über diesen Menschen aus? Strache: Ich hoffe immer noch, dass die Nepp-FPÖ die Fernseh- duelle nicht absagt. Ein Spitzen- kandidat, der sich einer Diskussion mit mir verweigert, wird sich auch im Rathaus nicht durchsetzen. Wenn jemand die Bürger ver- treten will, aber Angst vor einer inhaltlichen politischen TV-Duell- Diskussion hat, dann ist er in der Politik völlig falsch. Wenn schon 40 Minuten mit mir für Herrn Nepp zu viel sind, sollte er seine Kandidatur vielleicht überdenken. Ein Grundpfeiler meiner Politik war es immer, sachlich zu bleiben und nicht persönlich verleumde- risch zu werden. Ich gebe daher hier auch keine psychologischen Ferndiagnosen ab. Im Grunde tut er mir ja leid, weil man ihm eine Bürde auferlegt hat, die ihm ein- fach eine Schuhnummer zu groß ist. Die FPÖ war in Wien praktisch am Verschwinden, bevor ich das Ruder 2004 übernommen habe, und es scheint als ob man lang- sam aber sicher wieder in die Richtung der Bedeutungslosigkeit steuert, da man meinen Erfolgs- kurs gekappt hat. Thematisch gibt es keine Weiterentwicklung und inhaltlich kopiert man einerseits meinen Weg der letzten 15 Jahre und andererseits verleumdet man mich schmutzig. Das alleine reicht aber nicht, da Wien vor zusätzlichen inhaltlichen Heraus- forderungen steht. Und für die hat eben das Team HC Strache und nicht Nepp die Antworten. Nepp fehlen die Inhalte, sein Programm ist nur gegen Strache. Mein Programm zielt auf die Verant- wortung der rot-grünen Allmacht in Wien ab, welche, und in den Schulen bereits zur Minderheit in der eigenen Heimat, verkommen hat lassen. Darüber hinaus haben SPÖ/ÖVP/Grüne vor vielen Jahren die Öffnung der Gemeindebau- ten für Nicht-Österreicher gegen meine Stimme beschlossen und damit die Wienerinnen und Wiener vor den Kopf gestoßen. © Michael Mairhofer

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