Das Wien - E-Book

DAS WIEN AKTUELL 12 „Wien wird aus dieser Krise gestärkt hervorgehen!“ Eigene Jugendstiftung. Lehrplätze verdoppelt. Mit der Joboffensive „50 plus“ Hilfe für ältere Arbeitnehmer. Die Stadtwerke investieren. R ekordbeschäftigung und die gute Weiterentwicklung der Wiener Unternehmen – all das wurde imMärz 2020 von der Coro- navirus-Pandemie unterbrochen. Aber die Wienerinnen und Wiener können sich auf eines verlassen: Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und sein Team kämpfen um jeden einzelnen Arbeitsplatz, niemand wird zurückgelassen! Das gilt auch für die Selbstständigen und die kleinen Firmen, für all jene, die von der Krise voll getroffen wurden. Rasch und umfassend reagiert Wiens Finanz- und Wirtschafts- stadtrat Peter Hanke hat rasch reagiert: Weit über 150 Millionen Euro wurden bereitgestellt, um den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch der Wiener Wirtschaft rasch und un- bürokratisch unter die Arme zu greifen: Vom Wegfall der Schani- gartengebühr, der Aufhebung der Kurzparkzonen, den Arbeits- stipendien für Künstlerinnen und Künstler, den Taxi- und Gastrogut- scheinen bis hin zu gezielten För- derungen. Allein die mittlerweile weltbekannten Gastrogutscheine helfen mit, 6.500 Betriebe und rund 60.000 Arbeitsplätze in Wien zu sichern. Anfang September wurde ein weiteres Corona-Paket auf den Weg gebracht, das mit 50 Millionen Euro den Arbeitsmarkt, Tourismus und vor allem auch die Wiener Clubs stärken wird. Die Wiener Wirtschaft profitiert auch vom neuen „Wien Bonus“: Künftig werden Wiener Betriebe bei Auftragsvergaben der Stadt stärker berücksichtigt werden. Ziel ist dabei eine verstärkte Be- schaffung gesunder und nach- haltig produzierter regionaler und saisonaler Produkte. Das ist gut für die Umwelt und für die Wiener Betriebe! Für Bürgermeister Dr. Michael Ludwig eine klare Win- win-Situation: „Der Wien-Bonus für Unternehmen bringt mehr Umsatz für die regionale Wirt- schaft, steigert die Wertschöp- fung in Wien und schafft neue Arbeitsplätze in der Stadt.“ Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen! Besonders wichtig ist es, die jungen Menschen nicht allein zu lassen. Denn es kann nicht sein, dass junge Wienerinnen und Wiener in Folge der Corona-Krise ohne Perspektive, ohne Job und ohne Zukunft dastehen. Wie dramatisch die Lage ist, zeigen die aktuellen Arbeitsmarktdaten. Die Antwort Wiens darauf ist das 17 Millionen Euro schwere Wiener „Stolz auf Wien“ hilft den Unternehmen Mit der „Stolz auf Wien Beteiligungsgesellschaft“ geht die Stadtregierung als Pionierin voran und unterstützt Wiener Traditionsunternehmen und Leitbetriebe, wenn diese Eigenkapital benötigen. „Wir wollen mit den Beteiligungen signalisie- ren, dass wir den Unternehmen in einer schwierigen Zeit unter die Arme greifen, aber in Aussicht stellen, dass wir die Beteiligungen zurückgeben, wenn die Fir- men wieder über genügend Eigenkapital verfügen“, erklärt Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke. Aber: Umdenwirtschaftlichen Schock sowohl kurzfristig abzufedern als auch nachhaltig zu bewältigen, ist es jetzt notwen- dig, Insolvenzen und Entlassungen zu verhindern sowie nach der Krise das Einkommen zu stabilisieren – und genau dafür ist die neue Beteiligungsge- sellschaft da. Nähere Infos dazu findet man unter: www.stolzaufwien.at. Stadtrat Peter Hanke © Manuel Domnanovich

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