Das Wien - E-Book

DAS WIEN AKTUELL 21 N icht nur die Donau verbindet Wien mit der serbischen Hauptstadt Belgrad, sondern nun auch ein neues Städte - Kooperationsabkommen. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und sein serbischer Amtskollege Zoran Radojičić haben kürzlich im Roten Sa- lon imWiener Rathaus ihre Unterschrif- ten unter das Abkommen gesetzt. Im Mittelpunkt der Städtekooperation, die jetzt fünf Jahre gilt, stehen die Themen Stadtentwicklung, leistbares Wohnen, Smart City, Digitalisierung und Open Government sowie Kultur. Wien und Belgrad würden mit dem Abkommen Zukunftsthemen angehen, sagte Bürgermeister Ludwig. Wien könne in vielen Aspekten ein Vorbild für Belgrad sein, sagte sein serbischer Amtskollege Radojičić. Vomgegenseiti- gen Know-How und Wissensaustausch könnten beide Städte profitieren, so die beiden Bürgermeister. WienundBelgradunterzeichnen Kooperationsabkommen Bürgermeister Zoran Radojičic (li.) aus Belgrad und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig unter- zeichneten ein Städte-Kooperationsabkommen © C.Jobst/PID N och einfacher, noch effizien- ter und noch bequemer ist die getrennte Altstoffsammlung in Wien. Nach dem Motto „Aus ZWEI wird EINS“ werden nun Plastikflaschen, Getränkekartons und Metalle gemeinsam in der neuen gelb-blauen Kombi-Tonne gesammelt, in Einfamilienhäusern im gelb-blauen Kombi-Sack. Die Umstellung läuft plangemäß und wird im März abgeschlossen sein. Mit Hilfe automatisierter Sortier- technologie lassen sich die Alt- stoffe sortenrein trennen unddem umweltfreundlichen Recycling zuführen. „Die getrennte Samm- lung ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz, die Wienerinnen und Wiener sammeln jährlich rund 350.000 Tonnen an Altstoffen, die wieder verwertet werden und sparen damit 75.000 Tonnen CO2“, so Umweltstadträtin Ulli Sima. Mit der gemeinsam mit der ARA erfolgten Umstellung der Samm- lung in der neuen gelb-blauen Kombi-Tonne für Plastikflaschen und Metalle wird das Mülltrennen noch einfacher, die Neuerung bringt mehr getrennte Altstoffe und damit mehr Recycling. U nser kulturelles Erbe muss vor Rot-Grün geschützt werden. Das Otto-Wagner-Areal ist einzig- artig und daher besonders schüt- zenswert. Wir müssen ihm jenen Rang einräumen, den es verdient! Daher habe ich mich bereits als Minister an die Zentrale von ICO- MOS International gewandt und eine offizielle Beurteilung beauf- tragt, ob das Areal als Welterbe geeignet wäre. Die österreichische UNESCO-Kommission bestätigt: dass das Areal das Potenzial hat, die dritte UNESCO-Welterbestätte Wiens zu werden.“ „Für mich ist und bleibt unver- ständlich, warum das Otto-Wag- ner-Areal von der Stadt Wien noch nicht als weitere UNESCO-Welt- erbestätte beantragt wurde. Rot- Grün schaut zu, wie die Gebäude verfallen – Michael Ludwig muss tätig werden!“ „Seit vielen Jahren kämpfen wir darum, das wertvolle Otto-Wag- ner-Areal zu schützen und als UNESCO-Welterbestätte ein- tragen zu lassen. Besonders der Schutz des einzigartigen Jugend- stilensembles ist mir ein großes Anliegen.“ Fusion von gelber und blauer Tonne Steinhof: Blümel bei Lokalaugenschein Die neue gelb-blaue Kombi- Tonne. © Christian Houdek/MA 48 Landesparteiobmann Gernot Blümel vor der „Kirche am Stein- hof“, Architekt: Otto Wagner. © ÖVP

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