Das Wien - E-Book

DAS WIEN AKTUELL 15 S mart City-Strategie, Investi- tionen, Infrastruktur, Woh- nen, Tourismus und Beethoven standen unter anderem am Programm der "Wien Tage" in der slowenischen Hauptstadt Ljubl- jana. Im Zuge des Know-how- Erfahrungs-Austauschs zwischen Wien und Laibach traf Wiens Bür- germeister Michael Ludwig seinen Amtskollegen Zoran Janković. "Wien setzt auf Themenschwer- punkte wie Wohnen, Verkehr und Schutz des Grünraums und stellt dabei die Interessen der Stadtbe- wohnerinnen und Stadtbewohner in den Vordergrund. Gleichzeitig nützt Wien die Digitalisierung, um die Verwaltung zu vereinfachen und Dienstleistungen der Stadt zu verbessern. Die Politik Wiens kann als Vorbild für andere Städte dienen. Auftakt für die Wien Tage in Ljubl- jana war ein Beethoven-Konzert in der Slowenischen Philharmonie. I m Rahmen des Schwerpunkts „30 Jahre Kinderrechtskonven- tion“ hat Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky Schulklassen zu einer Kindervorlesung ins Rathaus geladen. Rund 80 Kinder im Alter von acht bis neun Jahren setzten sich dabei spielerisch mit ihren Rechten auseinander – vom Recht auf angemessene Beteiligung über das Recht auf Information und freie Meinungsäußerung bis hin zum Recht auf Bildung. „Mitsprache ist kein Privileg, sondern ein Recht. Kinder sollen gehört und ihre Meinungen in allen Angelegenheiten, die sie be- treffen, berücksichtigt werden. Mit der „Werkstadt Junges Wien“ hat die Stadt Wien heuer das größ- te Mitmach-Projekt für Kinder und Jugendliche auf die Beine gestellt. Über 22.000 Kinder und Jugend- liche haben mitgemacht. „Ihre Ideen und Vorschläge fließen in die Wiener Kinder- und Jugend- strategie, die nächstes Jahr be- schlossen wird. So gestalten Kin- der und Jugendliche die Zukunft der Stadt mit“, so Czernohorszky. Bürgermeister Ludwig bei Wien Tagen in Ljubljana Kinderrechte – Czernohorszky hält Kindervorlesung Fotos:© Suzy Stöckl Anstöße von Dompfarrer Toni Faber Nütze dein Leben! W elch Farbenpracht und Ausblickswelten vom Kah- lenberg aus! Beides genieße ich an meinem freien Tag bei einer Wanderung durch die Weinberge in vollen Zügen. Und ich nütze die Gunst der Stunde, will das nahe- gelegene Grab von Niki Lauda besuchen und ein Kerzerl anzün- den als Ausdruck meines wert- schätzenden Angedenkens und Gebets. Doch o Schreck, die Gruft ist leer! Dem Geflüster einiger Besucher entnehme ich das Wort „Verschwörung“, es geht aber alles mit rechten Dingen zu: Die Gruft wird lediglich den neuesten Be- stimmungen entsprechend um- gebaut und renoviert. Niki wird also auch auf Erden bald wieder seinen festen Platz haben. Der Spätsommer hat sich noch einmal ordentlich aufgebäumt, die für den Herbst typischen Nebelschwaden bieten allerdings kräftig Paroli. In der trüben Jahres- zeit gehen unsere Gedanken öfter zu unseren lieben Verstorbenen. Am Fest Allerheiligen schauen wir auf das hin, was den heiligen Frauen und Männern gelungen ist: Sie sind im irdischen Leben mit ihren Plänen, Wünschen und Sehnsüchten, aber auch mit ihren Fehlern und Versagern ganz bei Gott angekommen. An Allersee- len erhoffen und erbitten wir das für alle unsere Verstorbenen. Der Gräberbesuch und die lie- bende Sorge um unsere Verstor- benen können für uns alle zum Anstoß werden, angesichts der eigenen Vergänglichkeit recht- zeitig vorzusorgen: die Regelung des Nachlasses, des Begräbnisses, Patientenverfügung usw. Wieviel Streit und Ärger könnten vermie- den werden, wenn zumindest dies alles geregelt wäre! Allerheiligen und Allerseelen laden also dazu ein, dankbar für das Leben zu sein und unseren lieben Verstorbenen mehr als die letzte Ehre zu erwei- sen. Wiens Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Ludwig mit dem Bürgermeister von Ljubljana, Zoran Janković bei den Wien Tagen in Ljubljana. © EurocommPR/Ziga Intihar Bildungs- und Jugendstadtrat Jürgen Czernohorszky hält im Wiener Rathaus eine Kindervorlesung zum Thema Kinderrechte. © PID/Markus Wache IMPRESSUM Kohlmarkt 8-10, 1. Stock 1010 Wien Herausgeber/Verleger/Inhaber: Heinz Knapp , h.knapp@das-wien.at Grafik: Daniel Knapp, daniel.knapp@das-wien.at Redaktion: redaktion@das-wien.at, 0664/35 34 335 Office: 0664/30 15 736 Druck: Mafra Print, 15000 Praha; Vertrieb: Österreichische Post AG, Haidingergasse 1, 1030 Wien Verlagsadresse/Rechnungswesen/Grafik/Produktion: Die Agentur - Unabhängige Monatszeitung, Heinz Knapp, Kohlmarkt 8-10, 1. Stock 1010 Wien Chorturmblick 1, 9061 Klagenfurt, www.das-wien.at Offenlegung gem. § 25 MedienG: Online unter www.das-wien.at Gastkommentare: Dompfarrer Mag.Toni Faber, Sonja Diem, Edi Finger jun. Bei Anzeigen, PR-Artikeln und namentlich gekennzeichneten Berichten liegt die inhaltliche Verantwortung beim Auftraggeber.

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