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DAS WIEN KULTUR 8 Festival imHaus derMusik: Ein Rauschen aller Sinne! D er Frühling bringt große Me- lodien von nationalen und internationalen Indie-/Alternative- Acts in das Haus der Musik, ein Museum der Wien Holding. In Kooperation mit der Vienna Song- writing Association wird am 23. März das alljährliche Musikfestival „HdM Sinnesrauschen“ stattfin- den. Am Programm stehen Kar- mic, PRESSYES, Onk Lou und Bern- hard Eder. Festival-Tickets sind bei Wien-Ticket erhältlich! Karmic All the way from California kommt das Electropop-Quartett Karmic, das aus dem Frontfrau-Gespann Laura Baruch und Kylee Katch sowie dem Produzenten-Duo Sam Murphy und Peter Kastner besteht. 2017 veröffentlichte die Band aus Los Angeles ihre Debüt- Single „Higher Self“ und ihr erstes Mixtape „Phase 1“. Bekannt sind Karmic dafür, Genre-Grenzen ver- schwimmen zu lassen und das Genre Pop neu zu definieren. PRESSYES Ex-Velojet-Frontman René Mühl- berger präsentierte 2017 sein neues Musikprojekt PRESSYES. Mit der ersten Single „On The Run“ verdeutlichte der Musiker wieder, dass hier ein außergewöhnlicher Multiinstrumentalist am Werk ist. Im Vordergrund der neuen Band steht die Neugier an allem, was Sound produzieren kann – ohne Bewertung, ohne Grenzen und ohne Ziele. Das Debütalbum „On The Run“ enthält zehn Songs, die eine interessante Klangwelt mit einem Hauch von Reminiszenz an die Musik aus den 70er Jahren kre- ieren. Als Live-Band, bestehend aus Mühlberger, Marlene Lacher- storfer am Bass und Alex Kerbl an den Drums, tourten PRESSYES bereits im Vorjahr durch ganz Ös- terreich. Onk Lou In den letzten Jahren war der in Ollersdorf geborene Onk Lou als Straßenmusiker in ganz Europa unterwegs. Schon bald arbeitete der niederösterreichische Singer- Songwriter an seinem ersten Stu- dioalbum und erweiterte seine Fanbase immer mehr. Sein aktu- elles Studioalbum besteht aus 18 großartigen Liedern, die genauso karibische wie nordische, ameri- kanische wie Gipsy-Einflüsse auf- weisen. Dass Onk Lou auch live so energiegeladen, überraschend und humorvoll wie auf dem Al- bum sein kann, wird sich spätes- tens am 23. März zeigen. Bernhard Eder Der österreichische Musiker ist seit Jahren eine fixe Größe in der hei- mischen Singer-Songwriter Sze- ne. Mit Bands wie wa:rum feierte Bernhard Eder seine ersten Erfol- ge und als Solokünstler durchläuft er musikalische Metamorphosen. Auf seinem Cover-Album „Re- make“ und dem dazugehörigen Live-Album „Remodel“ wagte er sich an ganz große Namen wie Depeche Mode, Smashing Pump- kins, Radiohead oder gar John- ny Cash und glänzte mit einem Genre-übergreifenden Streifzug durch die Musikgeschichte. Termin: HdM Sinnesrauschen 2019 Samstag, 23. März 2019, 19:30 Uhr, Innenhof des Haus der Musik Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien Tickets: Tickets sind um EUR 25 (bzw. EUR 19 mit HdM-Membercard) an der Kassa des Haus der Musik erhält- lich. Oder bei Wien-Ticket: im Wien- Ticket-Callcenter (01/588 85, täg- lich von 8-20 Uhr), im Wien-Ticket- Pavillon bei der Staatsoper (Her- bert von Karajan Platz, 1010 Wien, täglich von 10-19 Uhr), online un- ter www.wien-ticket.at sowie in al- len weiteren Wien-Ticket-Vorver- kaufsstellen. © Hanna Pribitzer www.das-wien.at +++ www.wkf-wien.at Z ur sportlichen Medaille das pas- sende Ehrengeschenk, gestiftet vom Apothekerverband!“, ein Zitat des Autors Martin Reisenberg. Man könnte auch sagen: „Der G`spritzte hat immer Saison“. Der Dopingskan- dal bei der heimischen Ski-WM in Seefeld überschattet großartige Er- folge der rot-weiß-roten Athleten. In den letzten Jahren gab es immer wieder Doping-Affären – mit wenig Konsequenzen. Vielleicht sollte man Sportler zu einem Ethik-Unterricht, der 2021 in der Schul-Oberstufe ein- geführt wird, verpflichten? Es wird nichts nützen. Die Gier nach Gold ist stärker. Dabei werden Spitzen- sportler ohnehin mit Steuermillio- nen gefüttert, vor allem in den Na- tionalsportarten – mit einem Heer von Betreuern. Den Erstplatzierten winken fette Werbeverträge. Do- ping ist aber unfair, unsportlich, un- gesund und kriminell. Harte Strafen wie lebenslange Sperren werden kaum ausgesprochen. Ein Trainer behauptet, was alle vermuten: „In allen Sportarten nehmen Athle- ten verbotene Substanzen! Vom Blutdoping über Steroide, Wachs- tums- und künstliche Hormone, Stimulanzien, Glukokortikoide usw.“ Derzeit packen ein Sportmediziner und ein Ex-Langläufer aus, weitere Anzeigen folgen. Sogar Hans Knauß wurde 2004 überführt. Von Stefan L. (Gewichtheben) über Siegfried H. (Eishockey), Andi G. (Skisprung, Ko- kain), Stefan K. (Tennis), Bernhard K. (Rad) bis zu Raphael H. (Rudern). Die Liste ließe sich fortsetzen. Was aber ist mit ÖSV-Chef Peter Schröcksna- del los? Bei Siegen lässt er sich mit Athleten abbilden, bei Skandalen sind immer andere schuld. Was ist mit seiner Verantwortung? Ein Schröcksnadel mit der Bezeichnung „Nadel“ im Namen? Abgesehen von dem Wortspiel: Er sollte rasch die Haube nehmen! Und wer durch den Skisport Millionen verdient, dürfte keine Funktion im ÖSV ausüben. Das ist unvereinbar! Mit oder ohne Nadel! Gier nach Gold Im Zeitraffer von Harald Raffer

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