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DAS WIEN AKTUELL 7 M it der feierlichen Taufe des „Wiener Gemischter Satz 2018“ habenBürgermeisterMicha- el Ludwig und Umweltstadträtin Ulli Sima die neue Weinsaison am Weingut Cobenzl offiziell eröff- net. Dompfarrer Toni Faber spen- dete der Weinspezialität, die ab Dezember 2018 am Markt erhält- lich ist, den traditionellen Segen. „Der Wiener Wein ist untrennbar mit dem Lebensgefühl in unserer Stadt verbunden und ist zugleich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Stadt unterstützt die Arbeit der Winzerinnen und Winzer und tut alles, um optimale Rahmen- bedingungen zu schaffen – damit die hohe Qualität der Wiener Wei- ne auch für die Zukunft gesichert bleibt“, so Bürgermeister Michael Ludwig. Traditionelle Wiener Weinspezi- alität „Dass die Millionenstadt Wien rund 700 Hektar streng geschütz- te Weinbaufläche aufweist ist weltweit einzigartig und trägt we- sentlich zur hohen Lebensqualität in unserer Stadt bei. Diese Kultur- landschaft ist ein wichtiger Erho- lungsraum und bringt zugleich jedes Jahr eine große Vielfalt an herausragenden Weinen hervor“, betont Umweltstadträtin Ulli Sima (SP). Federführend dabei ist das städtische Weingut Cobenzl – seit Jahren überzeugt es mit Weinen der Spitzenklasse. Der Wiener Gemischte Satz ist da- bei einer der traditionsreichsten Weine Österreichs und der erklär- te Lieblingswein vieler Wienerin- nen und Wiener. Damit die hohe Qualität auch garantiert ist, trägt der Wiener Gemischte Satz die ge- schützte Herkunftsbezeichnung „DAC“ (Districtus Austriae Control- latus). Am Weingut Cobenzl wird der Wiener Traditionswein in zwei Linien ausgebaut: als klassischer Wiener Gemischter Satz DAC so- wie als Lagenwein von den Rie- den Steinberg und Reisenberg. Premiere für „Erste Lagen“ aus Wien Seit über 100 Jahren ist das 60 Hektar große Weingut Cobenzl im Besitz der Stadt Wien. Natio- nal sowie international vielfach prämiert, gehört es zu den be- deutendsten Wiener Weinbaube- trieben. Mit dem Jahrgang 2017 dürfen drei Rieden des Weingutes als „ÖTW. Erste Lage“ bezeichnet werden – die Rieden Seidenhaus und Steinberg in Grinzing sowie die Ried-Preussen am Nussberg. Nur beste Lagen ausgesuchter Weinbaugebiete entsprechen den strengen Kriterien der Österreichi- schen Traditionsweingüter (ÖTW). Weingut Cobenzl-Betriebsleiter Thomas Podsednik zeigt sich zu Recht stolz: „Das Siegel unter- streicht einmal mehr die Qualität unserer Rieden und Weine“. NeueWeinsaison eröffnet: Ein ganz besonderer Rebensaft Bürgermeister Michael Ludwig (SP) bei der feierlichen Taufe desWiener„Gemischten Satzes“. Die Stadt unterstützt Winzer. Dompfarrer Toni Faber spendete Segen. Mit der feierlichen Taufe des „Wiener Gemischter Satz 2018“ ha- ben Bürgermeister Michael Ludwig und Umweltstadträtin Ulli Sima die neue Weinsaison amWeingut Cobenzl offiziell eröffnet. Dompfarrer Toni Faber spendete den traditionellen Segen. © C. Jobst/PID www.wkf-wien.at ++ +www.das-wien.at ++ +www.wkf-wien.at ++ +www.das-wien.at E in brennendes Problem will die Bundesregierung lösen – die Pflege Angehöriger! Mi- nisterin Hartinger-Klein hat das angekündigt. Es geht dabei um jene Menschen, die zu Hause oft aufopferungsvoll betreut werden. Andere Betroffene sind in Heimen untergebracht, weil sie keine Ver- wandten haben oder Angehörige arbeiten müssen. Freilich gibt es auch traurige Beispiele, bei denen Menschen aus Bequemlichkeit Behinderte oder Alte in Anstalten abschieben oder nach Erbschaft- streitigkeiten „entsorgen“. Es geht um Schicksale wehrloser Wesen. Eines sei festgestellt – es gibt Pfle- geheime mit tollen, leistbaren An- geboten und einem vorbildlichen Programm für Insassen. Leider existieren auch „schwarze Schafe“. In diesen Häusern werden Pflege- kräfte zeitlich voll ausgenützt. Sie müssen auch Reinigungsarbeiten verrichten oder Endlos-Doku- mentationen verfassen. Und es werden nicht genügend Pfleger angestellt, um auf dem Rücken der Schwächsten zu sparen und zusätzliche Gewinne zu erzielen. Diese Angestellten haben oft kei- ne Zeit, sich mit ihren Schützlin- gen ordentlich zu befassen. Und der private Bereich? Keine der gro- ßen und sonst so tollen Organisa- tionen verfügt über eine leistbare Rund-um-die-Uhr-Betreuung, die für berufstätige Angehörige wichtig wäre. Und sie ist nicht fi- nanzierbar. Deshalb wird neben der mobilen Pflege auf ausländi- sche Pflegedienste zurückgegrif- fen. 460.700 Menschen beziehen in Österreich Pflegegeld (Stufe 1 bis 7). Die Zahl älterer Menschen steigt. Aufgrund von Krankhei- ten sind auch immer mehr junge Leute pflegebedürftig! Hier wä- ren spezielle Unterstützungen oder ein Urlaub von der Pflege richtige Maßnahmen. Durch eine Pflegeversicherung? Vielleicht fin- det man eine praktikable Lösung? Und wertet zudem den Pflegebe- ruf auf! Schließlich werden wir alle älter. Wehrlose Wesen… Im Zeitraffer von Harald Raffer

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