Das Wien - E-Book

DAS WIEN AKTUELL 4 Unabhängig und parteifrei! D AS WIEN“ – bestätigt Ausgabe für Ausgabe, wofür diese aufla- genstarke, beliebte und schlagkräf- tige Wiener Gratis-Monatszeitung steht: Für gelebte Unabhängigkeit, permanente Objektivität, fundierte Kritik und belegbare Parteifreiheit. Deshalb kommen bei uns immer wieder alle Parteien ausführlich zu Wort. Von einzelnen Ministern bis hin zu Mitgliedern der Stadtregie- rung! Selbstverständlich veröffent- lichen wir nicht nur Interviews mit Vertretern der Bundesregierung oder des Wiener Stadtsenates, son- dern auch Stimmen der Opposition, wie zuletzt ein ausführliches Ge- spräch mit Maria Stern (Parteiche- fin Liste Pilz) oder in der heutigen Ausgabe mit Christoph Wiederkehr, Klubvorsitzender der Wiener Neos. Er präsentiert die pinke Partei als kontrollierende Aufdecker-Mann- schaft. Zuvor konnte Grünen-Chef Werner Kogler bei uns seine Stand- punkte und die „seiner“ Grünen darlegen, bevor er auch in anderen Medien entsprechend zuWort kam. Wir sind eben anders. Für uns ist es wichtig, die einzelnen Sichtweisen genau auszuleuchten, damit Sie sich, geschätzte Leserin und verehr- ter Leser, einen genauen Überblick über die Tätigkeiten der verschiede- nen Parteien machen können. Wir werden das sicher so beibehalten. Und das alles ohne einen einzigen Cent Presseförderung!! In dieser Ausgabe plaudert Dr. Christa Kummer, Österreichs Gran- de Dame des Wetters, über ihre Hobbys, über Mode, aber auch über ernste Themen wie den Klimawan- del, die Zerstörung der Natur, den Moderatoren-Nachwuchs oder Frauenbilder zu Beginn ihrer ORF- Karriere. Die taffe Wienerin wirkt beim Interview wie im TV-Studio – sympathisch und weltoffen! Was geschah sonst noch in der Politik? SP-Bundesgeschäftsfüh- rer Drozda sorgte mit einer Bild- Leihgabe des Belvederes für „Auf- regung“. Das Gemälde landete bekanntlich (vorübergehend) in der SP-Zentrale. Und zwei teure Uhren des „roten“ Managers wur- den in Medien ebenfalls skanda- lisiert. Nun – die Bildergeschichte war eine Ungeschicklichkeit, die einem Profi nicht passieren dürfte. Die SP-Zentrale ist nun mal kein Mi- nisterium. Man müsste sich weitere Leihgaben in den Ministerien, Lan- desregierungen und Bundesdienst- stellen einmal genauer ansehen. Möglicherweise ist die eine oder andere verschwunden? Aber ein großes Unglück war die unnötige Bildergeschichte nicht. Und wel- che Uhren in der heutigen Zeit ein Ex-SP-Minister trägt, sollte uns seit Nadelstreif-Banker Vranitzky nichts angehen. Außer der gute Mann hät- te sie gestohlen. Clever ist es jeden- falls auch nicht. Und der anhalten- de Wirbel um den 12-Stunden-Tag? Es war damit zu rechnen, dass sich nicht alle Unternehmer an die „Frei- willigkeit“ halten und in Dutzenden Fällen die Vorschriften „ausdehnen“ bzw. ausnützenwerden. Das Gesetz muss nachgeschärft werden. Das betrifft auch die Zusammenlegung der Kassen. Jetzt beschäftigt ein Spionagefall Österreich. Ein Oberst soll jahrelang für Russland spioniert haben – so der Vorwurf. Die Affäre muss natürlich restlos aufgeklärt werden. Der Ausstieg aus dem UN-Pakt war für die Opposition hingegen ein aufgelegter Elfer, die Argumente der Regierungsparteien gegen das ungeschickt formulier- te Vertragswerk waren allerdings teilweise nachvollziehbar. Und im Sozialministerium überlegt man sich eine Novelle zur Telemedizin. Das Handy ersetzt dann den Arzt. Auch hier prallen Pro- und Kontra- Argumente aufeinander. Freilich könnte man sagen, dass Österreich glücklich sein könnte – bei diesen „Welt“-Themen. Geschätzte Leser! Liebe Leserinnen! EDITORIAL von Heinz Knapp Ö sterreich - und da speziell Wien - war und wird auch weiterhin aufgrund der geografi- schen Lage an der Balkan-Route ein Transitland und Umschlagplatz für illegale Drogen und Sitz ver- schiedenster multinationaler Tä- tergruppierungen sein. Zusätzlich sind die Auswirkungen der Migra- tion spürbar. Wenig überraschend spiegelt sich der hohe Anteil an fremden Tatverdächtigen in der Statistik wider, heißt es im FP-Pres- sedienst. Im ersten Halbjahr gab es in ganz Wien mit 3055 Anzeigen gegen Ausländer zwar einen leichten Rückgang gegenüber 3585 An- zeigen im Vergleichszeitraum des Vorjahres, regelrecht explodiert sind die Anzeigen aber bei afgha- nischen Staatsangehörigen (800 Prozent im 3. Bezirk) und bei Nige- rianern (fast 38 Prozent mehr im 1. Bezirk, 22 Prozent im 2. Bezirk, 100 Prozent im 4. Bezirk, 175 Prozent im 5. Bezirk, 75 Prozent im 6. Be- zirk, fast 117 Prozent im 9. Bezirk, 275 Prozent Steigerung im 15. Be- zirk). In Wien-Neubau gingen zwar die Prozentzahlen zurück, doch mit 72 Anzeigen gegen nigeriani- sche Staatsangehörige gegenüber 156 im Vergleichszeitraum des Vorjahres ist die Zahl immer noch höher als in den anderen Wiener Bezirken. Anzeigen gegen Inländer hat es in den ersten sechs Monaten die- ses Jahres in Wien 2577 gegeben, 2896 waren es noch im Vergleichs- zeitraum des Vorjahres. In die Top-10-Nationen bei Kon- flikten mit dem Suchtmittelgesetz rutschten im ersten Halbjahr 2018 in Wien neben Afghanistan auch Algerien, Somalia, Polen, Rumäni- en, Serbien, Slowakei, Syrien und die Türkei. Wobei zu beobachten ist, dass es in den Innenbezirken von Wien mehr Anzeigen gegen afghanische und afrikanische Staatsangehörige gibt, während in den Randbezirken osteuropäische Länder stärker vertreten sind. In Floridsdorf (21. Bezirk) haben die Anzeigen gegen polnische Bürger um600 Prozent zugenommen, ge- gen rumänische um 100 Prozent. „Die Deliktzahlen sind nach wie vor alarmierend und der Ermitt- lungs- und Kontrollschwerpunkt der Polizei in diesem Bereich ist daher dringend nötig“, sagt Innen- minister Herbert Kickl. Ein weite- rer wichtiger Schritt sei nun die im Regierungsprogramm vereinbarte Verschärfung des Suchtmittelge- setzes im Hinblick auf einen noch besseren Schutz Minderjähriger vor Drogen. Suchtmitteldelikte sind Kont- rolldelikte. Aufgrund der neuen gesetzlichen Rahmenbedingun- gen hat die Polizei seit 2016 die Möglichkeit erhalten, konsequent gegen den Suchtmittelhandel auf der Straße vorzugehen. Besonders in der Bundes- und in den Lan- deshauptstädten wurden Schwer- punktkontrollen gesetzt und so der Druck gegen die Dealer ver- schärft. Drogenkriminalität inWien: Anzeigen gegen Afghanen nehmen weiter zu Innenminister Herbert Kickl. (c) BMI / Gerd Pachauer

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